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  • dämmert eine neue kunstepoche herauf?

  • Phrae
    Phrae dämmert eine neue kunstepoche herauf?
    dämmert eine neue kunstepoche herauf?
    eine standortbestimmung.
    von Phrae

    "träume sind oft realer als die wirklichkeit.", sagt der volksmund. aber auch "träume sind schäume". "lebe deinen traum.", sagt die veröffentlichte lebenshilfe. und die werbung sagt: "realisieren sie ihren traum mit uns." doch das waren die banken. vor der krise. trotz aller angebrachter skepsis scheint ein wahrer kern in diesen aussagen zu stecken, die so sicher von der umsetzungsmöglichkeit des geträumten in die wirkliche welt ausgehen. dass seit jahrhunderten in der kunstszene ernsthaft über die auswirkung von träumen auf das eigene kunstschaffen diskutiert wird, zeigt ebenso beeindruckend die elementare bedeutung des themas auf. das ermutigt den autor, einen ergänzenden beitrag in form einer standortbestimmung zu leisten und zugleich alle angesprochenen um rat für die weitere vorgehensweise zu ersuchen.


    vorletzte nacht hatte ich einen seltsamen traum, einem albtraum gleich, der mich nun ständig gedanklich beschäftigt und erhebliche zweifel gesät hat, ob das, was ich tue, getan habe oder noch tun werde, überhaupt einen sinn ergibt, ja, ob ich nicht sogar mein leben von grund auf ändern sollte. das hört sich sehr dramatisch an. ich kann versichern: das ist es auch. wenn der geneigte leser alles gelesen habt, wofür ich ihm jetzt schon danke, wird er oder sie mir sicherlich beipflichten. aber der reihe nach.

    der ursprung meiner heutigen misere liegt schon ein jahr zurück. ich hatte mich auf einer internet-website angemeldet, weil der mensch nun einmal ein kommunikatives lebewesen ist und in der selbsterwählten diaspora selbiges nur unter einsatz von reichlich alkoholika gelingt, was wiederum allenfalls zu 'black magic woman' auf thai führt und schon gar nicht zum deutschen rhein, an dem es, hierzulande nicht bekanntlich, so schön ist. kurzum. ich bin seit einem jahr member in einem kunstforum, das scheinbar kostenlos, aber keineswegs umsonst, jedem selbstempfundenen kunstschaffenden eine plattform für seine werke bietet, wobei diese form größtenteils wörtlich zu nehmen ist, weil kunstprodukte sich offenbar jeglicher Qualitätsmerkmale zu entziehen scheinen.

    der preis jedoch, der für diese ausgeprägte form des exhibitionismus zu entrichten verlangt wird, ist exorbitant. alle formen der menschlichen leidensfähigkeit werden gefordert, wenn auch nicht der volle körpereinsatz, denn man ist nur virtuell. wer das nicht aushält, geht oder verzweifelt. beispiele gibt es viele. dennoch ist es mir bisher erstaunlicherweise gelungen, ein jahr lang durchzuhalten und beinahe 10 mb kostbaren speicherplatzes mit meinen eigenen exponaten zu belasten. woran das liegen mag, ist mir zwar ersichtlich, aber nicht der eigentliche anlass für diese analyse. oder vielleicht doch? denn vor ein paar tagen ist ES mir nach dem hochladen eines landschaftsbildes passiert.

    "Die Serie sind Delgados (soviel zu Rorsching Sixtees) - nur technisch und Gedanklich besser umgesetzt - würde ich sagen - wenn ich etwas sagen dürfte", so wurde kommentiert. wie war ich verwirrt! war es harsche kritik? war es überschwengliches lob, nur eben liebevoll verpackt? wurde ich des plaggiats bezichtigt? hatte gar die asiatische kopierwut auf mich abgefärbt? der schreck saß tief, zumal eine aufklärungsheischende nachfrage ohne antwort blieb. nur eine mitfühlende, eine liebe seele offensichtlich, gab eine gewisse hilfestellung, die mir dennoch nicht die erhoffte lösung der offenen antwort erbrachte. alle suchmaschinen incl. metas habe ich abgeklappert. nichts. nur rückfragen in dem stil "Meinten Sie \" erhielt ich. irreführungen. lockstoffe für click-sites. schweinkram zu hauf, was mich mindestens zwei stunden kostete bis alle links abgearbeitet waren und mir die hand weh tat vom scrollen. es musste also etwas brandneues sein, etwas, das sich noch nicht im www verbreitet hatte. ein digitales phänomen, vielleicht, wie der urknall in der physik. und ich war ihm möglicherweise auf der spur, wofür die in der Schweiz milliarden verbrauchen und hunderte von wissenschaftlern? schließlich, dem morgen graute und die hähne begannen bereits zu schreien, ging ich, wie das manchmal so geht, unbefriedigt und todmüde mit diesem ungelösten problem zu bett. und prompt träumte ich davon.


    ich war wieder in der schule. kunstuntericht bei Pluto (den richtigen namen habe ich leider vergessen), der so genannt wurde, weil er einen kleinen sprachfehler hatte und sich mit der zunge ständig über die lippen fuhr. ich hasste ihn, denn als brillenträger musste man im kunstunterricht in der ersten reihe sitzen, damit man die winzigen bilder aus seinen kunstbüchern, die er ständig hoch hielt, aber nie aus der hand gab, wohl weil sie befleckt hätten werden können, besser erkennen konnte, was an sich keineswegs hassenswert, sondern eine sehr fürsorgliche maßnahme war, die ihm von seinen kollegen höchstes pädagogisches lob einbrachte. dennoch. ich wollte lieber nicht in der ersten reihe sitzen. denn wenn er in fahrt kam, und er kam immer in fahrt, weil es ja um SEINE kunst ging, war es nicht zum aushalten. besonders schmidt-rodluff hatte es ihm angetan und die roten akte am roten strand. da sprühte er vor begeisterung wie eine gießkanne und man brauchte stunden, bis man wieder einigermaßen abgetrocknet war.

    der einzige vorteil der ersten reihe war, dass ich neben Gisela sitzen könnte, die auch eine brille trug und somit dem gleichen beregnungsapparat ausgesetzt war wie ich. so etwas verbindet. und deshalb war ihre unmittelbare nähe für mich eine willkommene gelegenheit, während der kunststunde ausgiebige visuelle studien zu betreiben. eine gute übung für die zukunft, wie sie von Pluto höchstselbst propagiert wurde. "lernt genau hinzusehen, kinder.", sagte er immer. das tat ich. nur tat ich es bei Gisela und ich tat es heimlich. natürlich. und mehr aus den augenwinkeln, wie es alle anderen knaben auch taten. wenn sie mich mal dabei erwischte, die Gisela, wurde sie nicht gleich sauer und schimpfte wie meine große schwester, sondern wurde nur rot im gesicht, was höchst interessant aussah, weil sich die rote farbe an ihrem hals fortsetzte und manchmal im blusenausschnitt verschwand. ein grund mehr, genauer hinzusehen - doch ich schweife ab ...

    da saß ich nun in meinem traum in der ersten reihe. neben Gisela, die noch ganz blass aussah. aber die stunde hatte ja gerade erst begonnen. im traum ist alles möglich. schaltstationen im gehirn werden entwirrt, verbindungen gekappt oder neu geschlossen, kurz: das tagesgeschehen wird am erfahrungsmemory abgeglichen und auf speicherbares getestet. kein wunder also, dass dabei die unmöglichsten situationen entstehen, urplötzlich, wieder vergehen, verschmelzen mit anderen seltsamen, früher realen begebenheiten auf einer anderen räumlichen und zeitlichen ebene, auf einmal ursächlich und traumbestimmend. das wissen wir.

    trotzdem hatte ich die gravierende zeitmodifizierung, die mit uns geschah, zunächst gar nicht bemerkt, weil sich äußerlich nichts verändert hatte. es war unterricht. Pluto begeisterte sich an den windungen der kunst des jahres 2008 und ich begeisterte mich wie stets übenderweise an denen von Gisela. huch! 2008? jetzt hörte ich ihm das erste mal seit jahren richtig zu. er sprach von 2008 in der vergangenheit! war das möglich? hatten wir einen zeitsprung gemacht? 100 jahre nach vorn? 2060? Und dann kam es, was mich förmlich elektrisierte. Pluto sprach über eine herausragende kunstepoche, ja, DIE kunstepoche schlechthin. 2008 hätte sie begonnen. in einem internetforum hätte sie sich das erste mal in ihren jungfräulichen anfängen manifestiert, als zartes pflänzchen, von fast allen gehegt und umsorgt, wie man erst seit kurzem wisse. alte meister, im- und expressionismus, neue sachlichkeit, pop art, die jungen wilden ... alles kalter kaffee. selbst seinen sonst heißgeliebten schmidt-rodluff lies er unerwähnt. alles, so sagte er, aber auch alles würde verblassen vor dem unvergleichlichen DELGADOISMUS. er sprang zu demonstrationszwecken wild vor uns hin und her, verschränkte die arme beim springen hinter dem rücken und bedeutete uns auf diese weise die wesentlichen merkmale selbiger epochalen stilrichtung. seinen kopf, zum beispiel, sollten wir uns ganz wegdenken, was mir nicht schwer fiel, denn er konnte ihn tatsächlich auf den rücken klappen. und seine hände und füße ebenfalls. und wehe, wenn wir in der nächsten kunststunde die drei merkmale nicht auswendig aufsagen könnten. mir gruselte schon.

    "ich zeige sie euch. hier! seht!" er bearbeitete die tafel, dass die kreide vor exstase aufstöhnte. "diese dynamik! diese einzigartige form der generalisierung! welche ursprungserschütternde erotik in jedem strich!" er schäumte förmlich mit weit heraushängender zunge, zog eine weitere kreischende, mehr oder weniger gerade linie von oben nach unten auf die tafel, sprang zurück und setzte dann schwungvoll ein großes, unsymetrisches, bröckelndes w zwischen die beiden striche. "das ist es. das ist es. nicht mal ein y braucht es!", schrie er enthusiastisch. "so sieht ein klassischer delgados aus!" dann rannte er zum linken tafelflügel. zweimaliges kreischen und wieder das w dazwischen, nur tiefer diesmal. "hier! die rückseite! so was von genital!" er schlenkerte mit den armen, wohl um die erotisierende wirkung abzuschütteln und sah sich beifallsheischend in unserem klassenraum um. es war mucksmäuschenstill. ich aber war zutiefst verärgert. er gebrauchte meine eigenen alten sprüche, hatte ich doch früher in meinem büro zur mitarbeitermotivation ein plakat angebracht: >>viele sind prefekt, aber nur wenige sind genital.<< (anm.: achtung, zeitlicher doppelsprung!)

    Gisela war inzwischen sehr rot geworden, von den haarwurzeln bis tief hinunter in die bluse. so etwas von rot hatte ich an ihr noch nie gesehen. da wäre selbst schmidt-rodluff neidisch drauf gewesen. ich kicherte bei diesem wunderbaren, kunstepochen verbindenden gedanken, auf den Pluto niemals gekommen wäre und sinnierte dem verlauf ihres rots nach. aber das war ein fehler. ein sehr großer fehler.

    er hatte es gehört und hatte vermutet, dass es kein sachdienliches kichern war, kein entschuldbarer laut in einem großen augenblick der hingabe, geschweige denn ein signal beflissener wissbegierde. "du! du!", rief er empört und baute sich so plötzlich vor meinem tisch auf, dass ich meine hefte nicht mehr ins trockene retten konnte. "du erbärmlicher wischt, du nischts-nutzch, du lausige rotzchnase, du, du, du ... kunschtbanause!" Oh je, das war der höchste tadel, den er je ausgesprochen hatte. niemand wollte ein kunstbanause genannt werden. ich schon gar nicht. ich wollte aufwachen, aber das ging nicht und er war nun erst richtig in rage.

    "seht ihn euch an!", schrie er in den klassenraum und tatsächlich guckten alle, auch Gisela, so dass ich vor scham am liebsten unter den tisch gekrochen wäre. "seht ihn euch an! das A-B-E-N-D-M-A-L des Delgadoismus hat man ihm angeboten. 2008. der H-E-I-L-I-G-E G-R-A-L D-E-R K-U-N-S-C-H-T wurde ihm dargereicht. vom allergrößchten kunschtkritiker seiner zeit wurde er zur kenntnis genommen und des Delgadoismus für würdig befunden. niemand anderes als Bazooka, ein wahrscheinlich japanischer universalkritiker, äh, eine der geheimnisumwittertschten geschtalten der kunschtgeschichte, äh, \" er kam nun ins dozieren, blickte in die ferne, milderte seine lautstärke, nicht aber die sprühfunktion und hatte mich darüber vergessen, so hoffte ich jedenfalls. "... dessen hochvergeischtigten werke, ließen sie sich dereinscht materialisieren, sobald sie denn jemals aus ihrer exchischtenzchiellen lokaliserung geschöpft, so grenzchüberschreitend, haben würden, äh, gehabt hätten, äh, worüber die experten noch heute keine schlüssige erklärung zu finden bereit sind, welchen ursächlichen zusammenhangs in den unzureichenden technichen möglichkeiten, äh, basierten, äh, man bedenke, dass die computer damals noch mit schtrom liefen, also, äh, die ruhmeshallen der kunscht veredeln würden."

    hier brach er ab, lauschte andächtig dem klang des soeben konstatierten, offensichtlich selbst irritiert über die schärfe seiner logischen schlussfolgerungen. dann sah er auf mich herunter. ich hatte mal wieder nicht zugehört und mich mehr mit Gisela beschäftigt, die mit unverändert hochrotem kopf und verklärtem gesichtsausdruck die kunstwerke an der tafel studierte. ach, wenn sie doch nur einmal meine mathehefte so angesehen hätte, in denen ich seitenweise wundersame verperspektivierte stadt- und andere anatomisch undenkbare landschaften fabrizierte, während die klassenkameraden käsekästchen auf den karos machten! die einzige, die mal einen anerkennenden blick darauf warf, war meine tante Olga. die meinte sogar, dass der bengel talent hätte, womit sie sich aber eigentlich selber meinte bzw. die familiengene, war sie doch mit Kurtchen Schwitters, der gleich um die ecke an der Podbielskistraße wohnte, befreundet und ging im künstlerhaus ein und aus, womit sie oft und ausführlich angab. Pluto dagegen mochte Schwitters nicht. und mich schon gar nicht, weil ich offensichtlich selbst seinen erhebenden ausführungen über den einzigartigen kunstkritiker der neuzeit nicht angemessen gelauscht hatte. es nahm kein ende.

    "du, du, du blinder wurm. nischts. gar nischts wird aus dir werden, undankbarer. unwissender. wenn du jemals diese schule abschließen solltescht, dann als hausmeischtergehilfe, sofern man dir überhaupt den schlüssel anvertrauen sollte. eine universität von innen wirscht du beschtenfalls als besucher sehen oder als anschauungsmaterial. in anatomie II. kunscht studieren? du? niemals. recht haben deine eltern. noch mehr vermöbeln sollten sie dich, du papierverschwender. das einzige was du darfscht, elender, ischt was richtiges lernen, von dem man gut leben kann. du schtrichelnder, äh, anschtreicher. höchschtens ingenieur kannscht du damit werden oder jurischt."

    letzteres sprach er mit der größten verachtung und feuchtigkeitsdichte aus, deren er fähig war. ich war den tränen nahe. jurist wollte ich auf keinen fall werden. dann lieber brotlos sein und mir das ohr abschneiden, wenn sonst nichts zu beißen im hause wäre. nun denn. nicht nur wegen eines aufkommenden selbstmitleids, das mich im traum schluchzend machte, denn was sieht ein brillenträger ohne ohren, regte sich bei mir der widerstand. nicht, dass ich etwas gegen juristen hätte, sofern sie mir vom leibe blieben. nein. aber war nicht höchst unlogisch, was er da sagte? was hatte ein jurist mit kunst zu tun, ausser mit dem urheberrecht und vielleicht vertragsfragen, wenn's mal beim künstler orgiastisch geil lief?

    er sah mir wohl an, dass ich gleich etwas zu ihm widersprüchliches sagen wollte. "auch noch widerworte haben wollen. du, du arschitektonisch-veringenieurter jurischt, du. schteh auf, wenn ich mit dir rede!" das tat ich zögernd und mit
    zitternden knien. aber komisch, je mehr ich in die Höhe kam, desto kleiner wurde er, bis er schließlich ganz verschwand. nur leise schreien hörte ich ihn noch lange: "kurzsichtiger schtrichler, gralsverhüter, abendmalverächter, Bazooka-bezchweifler, du schlafmütze, das frühstück ist längst fertig."


    mensch, war ich froh aufzuwachen! kann ich mich sonst nur sehr selten an meine träume erinnern, dieser ist wie frisch geträumt. das faszinierende daran bleibt, wie nah er die wirklichkeit erreicht hat. meine ohren habe ich noch und jurist bin ich auch nicht geworden. toll. das einzige nach wie vor ungelöste problem, das ich habe, ist:

    WAS SOLL ICH JETZT TUN?

    wenn nämlich, wie eingangs beschrieben, ein traum realität werden kann, wie stünde ich dann da? was wäre, wenn Pluto recht hätte - und auch der japaner, dass wir am anfang einer neuen kunstepoche stehen? und ich hätte es nicht bemerkt? wollte es trotz eindringlicher hinweise nicht zur kenntnis nehmen? hätte weiter gestrichelt und angestrichen anstatt detaminierte w's zu üben mit und ohne y darunter? zweifel über zweifel.

    das beste ist, ich schlafe noch mal eine nacht darüber. vielleicht habe ich glück und träume von tante Olly. die könnte ja mal Kurtchen fragen. der sollte es schließlich wissen.



    *edit (vor einer Stunde)*
    meine frau fand soeben heraus: "deine landschaften können gar keine Delgados sein! denn wäre es so, hätte man dich längst wegen verstoßes gegen das urheberrecht angezeigt und www-mäßig deleted." das ist sehr logisch gedacht, juristenmäßig geradezu. aber jetzt ist mein problem noch größer, weil sich für alle offenbart hat:

    PHRAE KANN AUCH DAS NICHT.
  • 46nahtaiveL
    hmm wieder jemand der in diesem forum lebt...




    http://www.thelongwaydown.de
  • trofgniR
    Ich hab`s nicht bis Ende geschafft,
    werds mir kopieren, falls erlaubt und unters Kopfkissen legen.

    Als kleine Hilfe zur Entlastung: 🔗 ;-o)))))
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  • Hardy Wagner
    Hardy Wagner
    Hallo Phrae,
    wunderbarer Bericht, hat mir Schauer über den Rücken gejagt. Eine Antwort kann uns nur die Zeit geben. Alles unterliegt einem ständigen Wandel, trotzdem bleiben die Dramen des Lebens im Lauf der Jahrtausende die Gleichen, nur die Kostüme ändern sich. Was ist richtig, was falsch? Die Zeit wird uns die Antwort geben. Auch Kunst und ihre Darstellung ändert sich ständig, denke nur an die digitale Kunst, vor einigen Jahren noch undenkbar und das Schöne an unserer Kunstepoche - wir sind dabei.
    Pluto ist tot, es lebe Pluto.
    Gruß
    Hardy
  • odagleDleirbaG
    Tja Phrae, du bist zu beneiden, wirklich schön dein Traum... :-)))
    schöne Grüsse
    Gabriel
  • k-ztul
    finde die Beschreibung, von Ablauf des Unterrichts super.
    genau so lief bei mir der Physik Unterricht ab, bei mir war es die Julia und
    Herr Dr.Wenz. hat spas gemacht zu lesen.
  • Phrae
    Phrae
    lieber Gabriel,
    seit einem jahr verfolge ich nun deinen künstlerischen weg in digitalis. fast alle kommentare unter deinen werken habe ich gelesen, selbst wenn ich vieles nicht verstanden habe. und deine antworten dazu. daraus ergibt sich für mich der schluss, dass du ein mensch mit viel humor bist und über bewunderswerte 'nehmerfähigkeiten' verfügen musst. insoweit freue ich mich, dass du die kleinen gemeinheiten verzeihst. für seine träume kann der mensch ja nichts. wer weiß, vielleicht wird es doch etwas mit dem Pluto-japanisch prophezeiten ruhm, wenn's auch meistens post mortum geschieht. und ich habe dich gekannt und beleidigt! da fällt dann auch ein bisschen glanz auf meine vermoderten schultern. bis dahin alles gute und weiterhin I W I
    dein Phrae
    Signatur
  • odagleDleirbaG
    lieber Phrae,
    wie gesagt, ich nehme dir nichts übel, im Gegenteil, musste herzhaft
    über deine Geschichte lachen, in allem was du da geschrieben hast.
    Und ja, den Humor kann mir keiner nehmen, wieso auch... ;-)
    Dir wünsche ich in diesem Sinne auch nur das beste,
    Gruß Gabriel
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