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  • Kunstmesse Salzburg . Ein persönliches Resumee

  • musrednar Kunstmesse Salzburg . Ein persönliches Resumee
    11. Internationale Kunstmesse Salzburg
    14. bis 16. November 2008

    Ort Moosfeldstrasse 1, 5101 Bergheim / Salzburg / Österreich
    MECs - MODE & EVENTCENTER Salzburg

    http://www.kunstmesse-salzburg.at
    ____________________________________________

    mit Arbeiten von BARBARA RAPP ( http://www.barbara-rapp.com )
    am Stand: Halle B / 1 / 250 / 280
    der GALERIE ALTA RIPA


    meine werten KollegInnen nicht zu vergessen - weitere Künstler:
    P.-F. Denzler (CH) / Agnes Fischer (A) / Götz Friedewald (D)
    Ludwig Hagen (A) / Renate B. Hofer (A) / Reinhard Koschubs (D)
    Edgar Landherr (D) / Christoph Menger (D) / S.A.M Sandra Müller (A)
    Hanne Neß (D) / Christina Seibold (D) / Martin Schunerits (CH/A)
    Michael Weigel (D) / Ingrid Wiegmann (D)

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    Bühne frei zum internationalen „Fest der Künstler“! Von 14. bis 16. November 2008 findet in der Brandboxx Salzburg, dem ehemaligen Mode- und Eventcenter Bergheim, die 11. Kunstmesse Salzburg statt. Galerien und zeitgenössische bildende Künstler präsentieren Bilder und Objekte aller Stilrichtungen, Techniken und Materialien. Die Informations- und Verkaufsmesse ist ein lebendiger Ort der Begegnung, wo Kunst auch live im Dialog mit dem Publikum entsteht.

    Der Messebesuch wird zur Kunsterlebnisreise mit Stationen in Österreich, Russland und Afrika: Von original afrikanischer Stammeskunst über russische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts bis zu Aquarellen und Acrylarbeiten von Prof. DDr. Rudolf Ullik.

    Als Highlight wird die Sonderausstellung „Art in Prison“ mit den besten Werken eines weltweiten Kunstwettbewerbs für Gefängnisinsaßen gehandelt.

    Im Ausstellungskatalog scheinen neue Gesichter wie Schauspielerin Katerina Jacob auf, bekannt aus der TV-Serie „Der Bulle von Tölz“. Performances im Offenen Künstleratelier, in der Druckwerkstatt und am SN-Stand, wo live Besucher-Karikaturen entstehen, machen Kunst „be-greif-bar“. Samstag und Sonntag wird ab 11 Uhr zum Jazzbrunch geladen, Kinder und Jugendliche gestalten bei den Buntwerkern Leuchtobjekte.

    Neuerungen 2008: Besucher können ihr Wunschobjekt auf der Messe auswählen und dieses gewinnen! Außerdem wurden die Eintrittspreise im Vergleich zum Vorjahr reduziert, mehr Info:
    http://www.kunstmesse-salzburg.at

    Factbox KUNSTMESSE SALZBURG:
    Veranstaltungsort: Brandboxx Salzburg (vormals MECs – Mode- & Eventcenter),
    Moosfeldstraße 1, 5101 Bergheim/Salzburg

    Vernissage: 13. November 2008 ab 19.30 Uhr (Eintritt frei)
    Öffnungszeiten: 14. November 2008 von 12.00 bis 20.00 Uhr
    15. November 2008 von 10.00 bis 20.00 Uhr
    16. November 2008 von 10.00 bis 18.00 Uhr
    Eintritt: Tageskarte: € 9,00,
    Tageskarte mit Einladung: € 7.00,
    Tageskarte für Schüler, Studenten, Senioren und Besuchergruppen ab 10 Personen / pro Person: € 7,00,
    Kinder bis 14 Jahre in Begleitung einer Aufsichtsperson: Eintritt frei.
  • reniek
    !V!

    Daumen hoch!

    lg

    Iris
  • trofgniR
    Viel Erfolg wünsch ich dir!
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  • emarap
    Von mir auch die allerbesten Wünsche!
    LG Antje
  • imihsas
    ja alles Gute Barbara,
    wünsch Dir gute Kontakte und viele verkäufe-

    vielleicht kannst uns ja dann berichten wies war, und ob sowas was bringt- bin da immer noch recht skeptisch, da ja die teilnahmegebühren immer recht hoch sind, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren

    lg
    sasha
  • Lotte_elvi
    Lotte_elvi
    viel Spaß dabei - und vorallem auch Anerkennung deiner Werke nicht nur verbal sondern auch in $$ -Zeichen - wünscht dir ganz lieb
    elvi
    Signatur
  • musrednar
    danke euch sehr!

    ich hab ja zum glück einen langfristigen sponsoren und kann mir einmal im jahr so ein späßchen gönnen. bei dieser messe mache ich hauptsächlich wegen neuer kontakte (galeristen, sammler, etc) mit und bin schon gespannt, was es mir bringen wird.

    natürlich folgt ein bericht.

    lieben gruß!
  • Iwanschuetz
    Iwanschuetz ja schön
    wie du das alles ausführlich beschreibst, dann kann mann sich ja mal kennenlernen wenn du magst, ich bin in halle C . dann bis die tage barbara ich drück dir die daumen.
    Signatur
  • musrednar
    ist ja nicht meine ausführung sondern der pressetext zur messe ;-)
    jepp, vorgemerkt, bis bald!
    daumendrücken gilt natürlich zurück :-)
  • kiluga
    kiluga
    dann wünsche ich dir viel erfolg und viele neue kontakte, nebenbei verkäufe.
  • musrednar
    also mit verkäufen rechne ich eigentlich nicht ... aber hoffen darf man ja, danke :-)
  • anaisiuol
    Erfolg, neue Kontakte, Verkäufe :)
    möge es dir das bringen, was du dir wünscht!
  • musrednar
    Aaaaaaaaaalso, gestern Nachmittag war ich dort, um nach der Messe meine Werke wieder mitzunehmen.

    Rundum ordentlich Gejammere (bei Künstlern und Galeristen), dass die Messe seeeeeeeehr schwache Besucherzahlen gehabt hätte, maximal 50% vom Vorjahr :-O und das direkte Interesse der vorhandenen Besucher sei ausgesprochen schwach gewesen, was sich in den überdimensional schwachen Verkaufszahlen zeigte. Wie man sieht, ist das Wort "schwach" in jedem Satz vertreten. Ich habe mit einigen Künstlern dort gesprochen, die Großzahl derer war enttäuscht und sehr wenige haben etwas verkaufen können, und wenn, dann vielleicht ein einziges Werk (Ausnahmen bestätigen die Regel).
    Bei einer Künstlerin wurde ordentlich zugeschlagen, sie hatte kleine Wandobjekte ab €15 angeboten, die ihr praktisch wie die warmen Semmeln aus der Hand gerissen wurden :-)

    Aber nicht nur die allermeisten Künstler mit ihren eigenen Ständen, sondern auch die vertretenen Galeristen hatten offenbar nichts zu Lachen. Einer derer, der mit einen Hauptanteil der Fläche ausmachte, habe angeblich ebenso gar nur ein einziges Werk aus seinem gesamten sehr umfangreichen Portfolio verkaufen können.

    Rundum-Geraune, auch von Galeristen: Der Veranstalter ist wohl einer der wenigen Gewinner der Messe ...

    Einige Aussteller wollten trotz NULL-Verkäufen tapfer gute Stimmung verbreiten (hoch anzurechnen :-)).

    Mein persönliches Resumee: Auch von meinen Arbeiten wurde keine verkauft, 11 meiner Infoflyer wurden mitgenommen.
    Ich konnte einige mir über das Internet bekannte Künstler endlich persönlich kennenlernen :-)

    Mein Gesamteindruck von den auf der Messe gezeigten Arbeiten war: Viel Buntes (was wertfrei zu verstehen ist), viel Gefälliges, wenig künstlerisch Anspruchsvolles. Sehr viel Kunsthandwerk auch.
    Einzig von zwei Künstlern, die ich vorher nicht gekannt hatte, war ich sehr angetan (was natürlich rein subjektiv ist).
    Soweit so ... naja ... ;-)

    Aaaaaaber ich konnte einen Internetkontakt mit einem Privatbanker aus dem Kunstbereich dort endlich persönlich "abrunden" und werde nun mit ihm kooperieren :-)))

    Bei einem Galeristen, bei dem ich vorher schon bezüglich einer Kooperation gezweifelt hatte, werde ich auch in Zukunft davon absehen.

    Von einem Kunstverein, bei dem ich mich hätte vor Ort persönlich bewerben sollen, wovon ich aber noch vor der Messe aufgrund meiner eigenen Recherchen über diesen abgesehen hatte, wurde ich positiv überrascht.

    Ich kann auf eine interessante zusätzliche Erfahrung als Teilnehmer einer "Einsteigermesse" im Kunstmarkt zurückblicken (schwafel, schwafel, schwafel ...)
    ;-O) nö, im Ernst: Es gab ja wirklich auch interessante Gespräche :-)

    Ich werde mein jährliches Sponsoringbudget nicht mehr für DIESE Messe verplanen.

    Fazit: Verkaufszahlenmäßig hat auch die "Galeriepräsentation" im Vergleich zu einem reinen Künstlerstand nichts gebracht. Was das Bekanntmachen meiner Person betrifft, wird sich in den nächsten Wochen bis Monaten herausstellen.

    Noch Fragen?

    Lieben Gruß in die Runde!

    edit: Aus aktuellem Anlass halte ich auch hier fest, dass es keinesfalls meine Absicht ist, über die Galerie, die mich auf der Messe vertreten hat, zu lästern. Das im Vergleich zu anderen dort vertretenen Galerien relativ günstige Geschäftsmodell war mir von Anfang an bekannt und habe ich es so akzeptiert. Dass diese Messe für meine Arbeit wohl nicht die richtige Plattform ist/war, liegt nicht in der Verantwortung der genannten Galerie.
  • bbulbbbulb
    hallo barbara,
    schade für dich und vielen dank für diese ausführliche beschreibung, die hoffentlich auch den letzten zögernden überzeugt, sich von veranstaltungen dieser art fernzuhalten.
    würde sich das ganze als kunst- und kunsthandwerksmarkt bezeichnen und weniger kosten, wäre es ja noch akzeptabel, aber "kunstmesse" ist wohl wirklich eine mogelpackung.
    schätze, im nächsten jahr werden sich die besucherzahlen noch mal halbiert haben.
    gut, dass du es aus deinem sponsoringtopf bezahlen konntest und nicht aus eigener tasche!
    ;-)
  • estoal Kunstmesse
    Danke Barbara, gut zu wissen, man fragt sich ja doch öfter, ob man es wagen sollte, aber bin immer skeptisch wenn man zahlen soll - hätte wohl zu einer weiteren selbstschädigenden Erfahrung geführt, wurde ständig aufgefordert mitzumachen. Wenn ich das was Du berichtest gegen die hochtrabenden Texte stelle in der Einladung... sehr aufschlussreich !!! Um es gleich zu ergänzen, noch doller (im Sinne von unmöglich) soll die "Biennale Florenz" sein, von der werde ich auch zugespamt.
  • musrednar
    Ein bisserl was zahlen ist für eine Messebeteiligung ja wohl OK, das machen auch einige "richtige" oder "gute" Galeristen. Ist ja praktisch ein Marketing/PR-Posten. Und ich hab ja zum Glück einen Sponsoren.

    Aber wenn man ernsthaft eine künstlerische Karriere anstrebt, ist die Messe in Salzburg nicht das richtige Forum. Ist zumindest meine persönliche Meinung, mittlerweile.
  • siku


    Aber wenn man ernsthaft eine künstlerische Karriere anstrebt, ist die Messe in Salzburg nicht das richtige Forum. Ist zumindest meine persönliche Meinung, mittlerweile.


    Dass es zur Zeit im Kunstmarkt nicht so gut läuft ist bekannt und liegt wohl am allgemeinen Wirtschaftstrend, dass Galeristen über mäßige bis schlechte Geschäfte klagen liegt hingegen weniger an der wirtschaftlichen Stimmung, das hat Tradition :-).

    "Bekannt gemacht" wirst du im Kunsthandel nur durch Verkäufe.

    Um eine "ernsthafte künstlerische Karriere" anzustreben, wende dich lieber an den erfahrenen Grunz2 :-), die erreichst du nur über den Handel nicht, arbeite an deiner Vita z.B. Stipendium in New York o.ä. - und natürlich an einer allgemein akzeptanzfähigen künstlerischen Thematik.
  • musrednar
    danke siku für deine tipps :-) ich lasse mir immer gerne ratschläge geben und wäge jeweils für mich ab, was machbar/effektiv/etc ist.

    einzig: "allgemein akzeptanzfähigen künstlerischen Thematik."
    *grübel*
    *weiß nicht so recht*
  • bbulbbbulb


    "Bekannt gemacht" wirst du im Kunsthandel nur durch Verkäufe.
    ... arbeite an deiner Vita z.B. Stipendium in New York o.ä. - und natürlich an einer allgemein akzeptanzfähigen künstlerischen Thematik.


    eine "allgemein akzeptanzfähigen künstlerischen" Thematik muss nicht automatisch zum erfolg führen.
    allgemein akzeptanzfähig bedeutet oftmals den kleinsten gemeinsamen nenner und ist von modetrends beeinflusst.
    eigenwillige betrachtungsweisen, die eigentlich das salz in der kunstmarkt-suppe sein sollten, fallen da oft durch das raster.

    ich kenne persönlich mehrere künstler, die trotz namhafter stipendien am hungertuch nagen und von der kunstwelt kaum wahrgenommen werden - und bevor es jetzt wieder zu persönlichen angriffen kommt: ich bin damit nicht gemeint! ;-)
  • siku


    eine "allgemein akzeptanzfähigen künstlerischen" Thematik muss nicht automatisch zum erfolg führen.


    das ist ja eine Binsenweisheit, hatte ich etwas von einem "automatischen Erfolg" geschrieben?


    allgemein akzeptanzfähig bedeutet oftmals den kleinsten gemeinsamen nenner und ist von modetrends beeinflusst.
    eigenwillige betrachtungsweisen, die eigentlich das salz in der kunstmarkt-suppe sein sollten, fallen da oft durch das raster.


    auch das ist eine Verallgemeinerung, "oftmals" bedeutet ja nicht immer.
    Die künstlerische Thematik sollte nicht nur den Künstler, der das Werk geschaffen hat, selbst interessieren, sondern die Thematik muss kommunikationsfähig in Bezug auf den Betrachter sein. Mit persönlichen Themen z. B. geschlechtsspezifischen Befindlichkeiten, ist es eben schwieriger eine allgemeine Akzeptanz zu erhalten. Hinzu kommt noch die formale Gestaltung, ist sie zu traditionell, fällt das Kunstwerk wenig auf, der Betrachter wird es evtl. "als altbekanntes" schneller abtun.


    ich kenne persönlich mehrere künstler, die trotz namhafter stipendien am hungertuch nagen und von der kunstwelt kaum wahrgenommen werden - und bevor es jetzt wieder zu persönlichen angriffen kommt: ich bin damit nicht gemeint! ;-)


    ich kenne auch welche :-) - und bringt das was zum Thema? Persönliche Angriffe liegen mir fern.
    Gruß
    siku
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