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  • Kunst als Therapie, der wahre Ausdruck in der Kunsttherapie

  • heinrich
    Mein lieber fluuu...
    Nicht böse sein!
    Aber ich habe eine
    recht naive Frage...

    Möchtest du
    eine "virtuelle Psyhokunsttherapiepraxis" eröffnen?

    Oder hast du schon eine?
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  • relammoiraM
    Mal ne andere Frage. Besteht die Möglichkeit das wenn ich mich mit Kunst beschäftig, ich lerne und klüger daraus werde? Damit meine ich nicht bloß das ich erkenne das andere besser und perfekter sind als ich. Selbstreflektion ist und bleibt ein Teil Kunst und ist eben auch ein großer Teil Therapie. mfg MM
  • EhThoé
    EhThoé
    Kunst als Therapie oder Therapie als Kunst...
    Klar haben alle Künstler einen an der Waffel. Frag mal die, die keine Künstler sind ...
    Im Grunde heißt *einen an der Waffel* vielleicht nur eine erhöhte Durchlässigkeit für (keine AHnung alles mögliche) Schwingungen /Emotionen/ ... . Und dann kommt hinzu die Fähigkeit, eben jenes reflektiert oder auch ungeschönt darzustellen. Das nennt man dann Kunst.
    Ich denke nicht, dass man jemanden mit Kunst therapieren kann. Sollte jemand allerdings eine Gabe besitzen, dann kann diese durchaus therapeutischen Charakter haben.
    Ansonsten sollte Kunst Kunst bleiben. (Natürlich immer mit der Frage, was will uns der Künstler damit sagen? ;-))
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  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl

    Ansonsten sollte Kunst Kunst bleiben.


    ...tja, was ist denn Kunst die es bleiben soll wenn nicht die Beschreibung des Vorganges etwas von einem Zustand in einen Anderen zu bringen und das so ästhetisch wie möglich ohne die morbiden Strukturen zu vernachlässigen?

    Oder gehörst Du auch zu denen die meinen Kunst ist die Darstellung des 'Schönen' und meinen Kitsch damit.

    gruß fluuu
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  • Gris 030
    Gris 030
    die darstellung des schönen ist ja wohl nicht automatisch kitsch.
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  • EhThoé
    EhThoé

    Oder gehörst Du auch zu denen die meinen Kunst ist die Darstellung des 'Schönen' und meinen Kitsch damit.


    Ich weiß zwar nicht, warum Du plötzlich das Thema wechselst, aber ok. Keine Ahnung, was Dich glauben lässt, ich würde Kunst sagen und Kitsch damit meinen. Daher nehme ich mal an, es handelt sich um eine rethorische und möglicherweise provokative Frage. ;-)

    Ich meine trotzdem, was ich geschrieben habe. Und zwar genauso.

    Und natürlich ist Kunst eine Art Transformation. Das ist aber auch schon so ziemlich alles, was man dazu mit Gewissheit sagen kann. Selbst die Ästhetik würde ich da erstmal ausklammern, denn die unterliegt Strömungen, Zwängen und ist (selbst kollektiv) subjektiv.

    Ich selbst bin einfach gegen diesen Kunst-Hype und dem was jeder, der gern Künstler wäre, daraus macht.

    Und so kommt künstlich ja auch von Kunst ;-)

    In diesem Sinne

    Locker bleiben ;-)
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  • relammoiraM *einen an der Waffel*
    Maler sind ja eigentlich ursprünglich Bühnenmaler, aus dem sich der Beruf Maler entwickelte.
    Das der Künstler auch die Rolle der Schauspielers einnehmen muss ist ja möglicherweise das Fatale daran.
    mfg MM
  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    ...wie auch immer jemand etwas meint, wer soll das nachvollziehen können,
    hier geht es um Kunst und Therapie, um Kunsttherapie, darum den kreativ/schöpferischen Prozess einzusetzen um eine Entwicklung zu ermöglichen von einem pathologischen zu einem produktiven Zustand.
    Es ist Gestaltung von Leben in Form von Werken, die pure Kunst.
    Es ist in meinen Augen die authentische Kunst die sich auf das menschliche Leben und die Psyche bezieht. Nicht die Kunst die auch in der Gegenwart vorkommt und mit materiell wertvollen Werkstoffen oder dekorativen Mustern den Betrachter bluffen und blenden will.
    In den künstlerischen Vorgängen bei denen Kunst=Therapie ist entstehen die Kunstwerke die wirklich etwas dem Betrachter menschliches mitzuteilen haben, bei denen er eine kreative Krise erleben kann und bei dem das Werk kein Spekulationsobjekt für materielle Wertsteigerungen ist wie eine Aktie.
    In der Kunsttherapie in der psychische Störungen behandelt werden hat der künstlerische Wert noch einen ganz authentisch menschlichen Aspekt ohne kommerzielle Interessen. Das ist das Besondere in der Kunstlandschaft bei Kunsttherapie, der Mensch mit seiner Störung als Schöpfer von Neuem.
    In der Kunst ist es immer die Störung die produktiv neues schafft und niemals die abgesicherte perfekte Funktionalität.
    So ist Kunst=Therapie zu verstehen wie es auch schon Joseph Beuys meinte.
    Es ist untrennbar miteinander verbunden, wer sich mit künstlerischer Arbeit beschäftigt und dabei nichts Heilen will kann nichts neues erschaffen, er zitiert, kopiert und klaut schon vorhandenes fertiges Material und arrangiert es eventuell anders.
    Ein Mensch mit psychischen Konflikt muss etwas Neues ausprobieren wenn er diesen Konflikt lösen will, er kann nicht anders.

    gruß fluuu
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  • EhThoé
    EhThoé die Basis ... Übertragung und Gegenübertragung ...
    ok...
    Dein Text war eigentlich meine gedankliche Vorraussetzung. Ich dachte nicht, dass man das erklären müsste ... bzw. kommt dann von meiner Seite eben ein simples *an der Waffel*
    Ja und ja.
    Nur gehe ich eben auch davon aus, dass (evtl. auch still und heimlich) ein jeder *Künstler* seine Konflikte in dieser Form bearbeitet. Was mich allerdings stört sind Termini und Definitionen, weil sie verallgemeinern. Störung genauso wie Kunst oder Therapie. Für mich gibt es z.B. keine (das meine ich so absolut natürlich auch nicht) Störungen, weil es soetwas wie eine Norm gar nicht gibt, und jeder hat seine Neuröschen, wie der Psychologe zu sagen pflegt...etc.
    Für mich selbst ist Kunst genau das, was Du oben beschrieben hast und das ganz selbstverständlich.
    Deswegen weiß ich nicht, was denn die Kunsttherapie eigentlich will, wenn ich doch meine,
    deswegen gibt es Kunst ...?
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  • Ulf Spuhl
    Ulf Spuhl
    [edit, admin]
  • EhThoé
    EhThoé [edit, admin]
    Da wurde wohl eine qualifizierte Äußerung einfach editiert...

    Tja...schade.
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