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  • Werden Zeichnungen weniger anerkannt als Leinwandmalereien?

  • sselemiTmoT
    Natürlich werden Zeichnungen meist nur als eine Vorform eines Bildes angesehen, was sie zumeist auch sind. Doch gibt es auch originäre Zeichnungen, die gar nicht irgend etwas anderes sein wollen. Somit sind Zeichnungen tatsächlich in den allermeisten Fällen zweiter Ordnung. Man mag es bedauern oder auch nicht. Die Wahrnehmung ist so. Aber warum klagen, originäre Zeichnungen können ebenso Kunst sein als ausgearbeitete Bilder. Letztlich zählt nur Qualität!


    klingt schlüssig!
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Ich teile da deine Meinung nicht -
    und deine Feststellung, dass es nur wenige Aktzeichner gebe von denen du etwas lernen könntest ist "etwas" übertrieben :-)))))

    Sorry wenn Du mich zitierst dann bitte im vollen Umfang

    auch wenn deine Aktzeichnungen für den Anfang nicht schlecht sind - jetzt komm mal herunter von deiner Wolke 7

    Aktzeichnen ist einmal ein harter Job und du wirst draufkommen ,wenn du mal sagen wir 300 nach der Natur gezeichnet hast - das noch immer vieles nur für den Müllkübel geeignet ist -
    aber lass dich nicht entmutigen jeder hat mal angefangen - aber bitte bitte schrei nicht , dass du guuuut seist -
    wenn es so weit ist , werden deine Neider dich unfreundlich behandeln - daran merkst du was los ist ;-)
  • sselemiTmoT
    "Ich teile da deine Meinung nicht - "
    bezog sich mE auf den vorherigen Comment
    ("es handelte sich nicht um konstruktive kritik, sondern eher um destruktive.")

    das Folgende wollte ich nicht anzweifeln!

    mfG
    TT

    ps: Dir scheint eine (Namens)verwechselung zu unterlaufen!
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  • etirovaFynnoJ
    @Tom Timeless, Deine Vorwürfe gegen mich haben nichts mit dem Thema zu tun. Nur loben bringt niemandem etwas. Das habe ich runaway auch geschrieben, auch dass es nicht beleidigend gemeint war oder herablassend.

    Ich hoffe, dass Du Dich und Deine Agressionen gegen mich bald wieder in den Griff bekommst.

    Gehört hier echt nicht drunter.
  • etirovaFynnoJ
    Natürlich werden Zeichnungen meist nur als eine Vorform eines Bildes angesehen, was sie zumeist auch sind. Doch gibt es auch originäre Zeichnungen, die gar nicht irgend etwas anderes sein wollen. Somit sind Zeichnungen tatsächlich in den allermeisten Fällen zweiter Ordnung. Man mag es bedauern oder auch nicht. Die Wahrnehmung ist so. Aber warum klagen, originäre Zeichnungen können ebenso Kunst sein als ausgearbeitete Bilder. Letztlich zählt nur Qualität!


    dito
  • 90_yawanur
    positive Kritik: ein Lob, die Anerkennung
    negative Kritik: ein Tadel
    konstruktive Kritik: eine Kritik, die auf Verbesserung des Gegenstandes abzielt
    destruktive Kritik: eine Kritik, die auf die Vernichtung des Gegenstandes abzielt
    Selbstkritik: die differenzierte Überprüfung eigenen Verhaltens und/oder eigener Anschauungen, in Hinsicht auf bestimmte Kriterien

    naja, also ich schreibe aus prinzip kommentare und Datum unter meine bilder. daraus sollte u.a. hervorgehen, dass ich erst ernsthaft vor einem Jahr angefangen habe... viele meiner Zeichnungen sehe ich nur als "Übung" an. Meist zeichnet man pro kurs ca. 5-10 Blätter, aber nur 1-2 taugen zum Herzeigen (aber sind nicht als Meisterwerke zu betrachten).

    Ich bin jetzt im VHS-Kurs doch leider hat meine Doz. nach der ersten Stunde gesagt, dass bei meiner Technik nix zu verbessern ist. Ich persönlich sehe das anders und habe für mich Ziele gesetzt. Bisher habe ich halt noch nicht viele Zeichner getroffen, von denen man noch was lernen kann. Dazu nutze ich auch das kn, aber man ist halt nicht live bei entstehungsprozess dabei...

    Ich hoffte, dass hier im kn leute mir vielleicht Tipps und neue Herangehens-/ Sichtweisen geben, wie man etwas anders/ besser machen kann... doch bisher sind solche Kommentare meist dünn gesät. Was eigentlich traurig ist, da das ja eigentlich der sinn des ganzen hier ist/war/sein sollte.

    ich hatte es befürchtet: eine diskussion über ein bestimmtes thema wird wieder mit persönlichen anfeindungen heruntergezogen...
    anstatt die arbeit anderer schlecht zu reden, um sich selbst zu profilieren und/oder sich hinter Anonymitäten des Internet zu verstecken, wäre es für alle sicher hilfreicher, wenn ein fruchtbarer Austausch stattfinden könnte. (<= meine persönliche Feststellung, keine persönliche wertung einzelner!)
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic


    Ich bin jetzt im VHS-Kurs doch leider hat meine Doz. nach der ersten Stunde gesagt, dass bei meiner Technik nix zu verbessern ist. Ich persönlich sehe das anders und habe für mich Ziele gesetzt. Bisher habe ich halt noch nicht viele Zeichner getroffen, von denen man noch was lernen kann.

    Sorry , wenn dein Dozent das nach der "1.Stunde " zu deinen Zeichnungen sagt - dann sagt es sehr viel über den Dozenten aus (Hat er eine Homepage o.ä)

    -man kann immer etwas verbessern - aber man muß es wollen

    🔗


    Mein Rat dazu : einen anderen Kurs buchen
  • Anja Schartl
    Anja Schartl
    Hallo Marit,
    ich hab mir inzwischen mal Deine Bilder angesehen, bei denen Du beklagst, zu wenig Kritik zu erhalten und mir die zugehörigen Kommentare durchgelesen. Dabei kam mir sofort der Gedanke, wozu sollte man sich die Mühe machen, wenn die gewünschte konstruktive Kritik von Dir nicht angenommen wird.
    Bei diesen Bildern Akt 0,5 hast Du es aufs Modell und die Zeit geschoben.

    "hallo Hermann, ich will dich nicht schocken, aber das Modell sah echt so aus. es soll ja menschen geben, die nicht die üblichen Maße haben. Die Beine waren sehr dürr und paßten nicht zum Körper. Mit Füßen tue ich mich generell schwer... ich kann mir nicht mehr zeit nehmen, wenn sich das modell bewegt und wir nicht mehr zeit bekommen."

    Natürlich ist es so, dass die Einheitsmaße aus den Lehrbüchern nicht bei jedem greifen und m.E. ist es ehr von Nachteil, wenn man versucht, jedes Modell, nochdazu aus jeder Perspektive in ein Schema zu pressen. Aber es gibt einfach anatomische Unmöglichkeiten und selbst Ingres wurde das bei der großen Odaliske bescheinigt. Geht es Dir bislang in erster Linie um eine naturalistische Umsetzung - was zu Beginn auch sicher am sinnvollsten ist, denn nur so hast Du später die Möglichkeit, mit den Gesetzmäßigkeiten und Deinem Repertoir zu spielen - so solltest Du Dich dann aber auch an die Anatomie halten und ich bezweifle, dass z.B. Dein Modell zwei stark voneinender abweichende Oberschenkel hatte - der eine beinahe halb so dünn wie der andere - oder einen "Schrumpfkopf", erstrecht bezweifle ich, dass das selbe Modell 3-10 Minuten später ganz anders aussieht als zuvor.

    Dass Dir persönlich die vorgegebene Zeit für die korrekte Darstellung der Füße nicht reichte, mag sein, macht es aber nicht besser. Das heißt nämlich nicht, dass es grundsätzlich unmöglich wäre, sie in der Zeit richtig zu zeichen, denn Du hattest immerhin genügend Zeit, sie falsch darzustellen. ;) Als ich meinen ersten Akt gezeichnet habe, reichte mir die Zeit gerade, um die Kontur vom Rumpf, vom Po und den Oberschenkeln darzustellen, während alle anderen, die den Kurs schon öfter belegt hatten, in der selben Zeit den kompletten Akt nebst Ausarbeitung von Licht und Schatten zu Papier gebracht hatten. Im ersten Moment war ich geschockt, aber es hat mir auch gezeigt, dass man es tatsächlich lernen kann, mit wenig Zeit auszukommen.
    Mag sein, dass Du in Deinem Kurs besser bist als andere, aber wärst Du bereits so gut, wie Du glaubst, würdest Du zumindest im Nachinein mit dem physikalischen und zeitlichen Abstand zur eigenen Arbeit sehen, welche Fehler Du gemacht hast. Das ist aber offensichtlich nicht so. Egon winkt immer mit seiner 300er-Marke vor der Natur, bevor man überhaupt mitreden könnte, weil er das mal von jemandem gesagt bekommen hat, der ihm persönlich imponiert. Das ist natürlich auch kein Maßstab, denn der eine lernt schneller, der andere langsamer... und manche können üben, üben, üben und es wird doch immer wieder wie das erste Bild, weil sie keine Veränderung zulassen und ebenfalls keine Kritik wünschen, sondern die mit Neid gleichsetzen - sorry Egon, aber der musste sein. ;)

    Die Einstellung, dass Du noch nicht viele Zeichner getroffen hättest, von denen Du noch etwas lernen könntest, ist m.E. auch die falsche Herangehensweise, denn im Grunde kannst Du von jedem was lernen, wenn Du dafür offen bist und bleibst. Und neben dem Wunsch, Deine Technik zu verbessern, solltest Du die Grundlagen nicht aus den Augen verlieren.

    Liebe Grüße
    Marla
  • 90_yawanur
    Hallo Marla, wenn du mir ne persönliche nachricht senden willst bzw. ein Bild kommentieren, dann tu das auch. das hat nix mit der Einstiegsfrage zu tun:
    "Werden Zeichnungen weniger anerkannt als Leinwandmalereien?"

    Also die Zeichnungen, die du kommentiert hast, sind gut ein Jahr alt. Du sagtest selbst, dass du bei deinem ersten Akt nur Konturen geschafft hast. Ich auch und der mit den schmalen beinen war mein 4. und ich hatte meine erste richtige Anleitung bekommen. Deshalb heißt er auch "Akt 0,5" von ca. April 08 und meinen ersten richtigen "Akt 1" /login?redirect= hatte ich vor 9 Monaten hochgeladen und im Mai gezeichnet.
    Mittlerweile bin ich auch schneller bzw. sicherer mit der Strichführung, Perspektive und Plastizität. Zudem bin ich den Meinung, dass sich niemand ein Urteil über meine persönlichen Erfahrungen/ Empfindungen erlauben kann.

    Ingres war nicht unbedingt so gut, ich bewundere nur seine Darstellung von Stoffen und Gesichtsausdrücke, welches aber, meiner Ansicht nach, kaum die verschobenen Perspektiven wieder wett macht. Ist aber Ansichtssache...

    @Egon: ja jetzt lass mich den Kurs doch erstmal ne weile besuchen... schließlich werde ich nur besser, wenn ich übe... bisher hatte ich nur 1x im Monat (wenn überhaupt) die chance für akt.
    was glaubste, wie ich geschaut hab, dachte auch gleich bin umsonst da im kurs. aber ich weiß, was ich will und dass ich an meiner technik noch arbeiten muss. jetzt kann ich wöchentlich üben... ist also nicht umsonst und gratis auch nicht... und neue unterschiedliche modelle...
  • etirovaFynnoJ
    Hallo Marla, ...usw. usw

    unter anderem:

    ...Ingres war nicht unbedingt so gut, ich bewundere nur seine Darstellung von Stoffen und Gesichtsausdrücke, welches aber, meiner Ansicht nach, kaum die verschobenen Perspektiven wieder wett macht. Ist aber Ansichtssache...
    ...


    das sehe ich anders:

    ...hier mal ein Link zu einer Ingres Zeichnung

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/83/Ingres_-_Mme_Victor_Baltard_%26_sa_fille_Paule.jpg

    Find schon ,dass er gut ist
  • sselemiTmoT
    wow, ´ne sachliche diskussion!

    zu Ingres:

    haben wir da nicht schon einiges Besseres hier im KN gesehen?
    ich finde dieses eine Bild jedenfalls etwas 2-dimensional, flach(??)!
  • sselemiTmoT
  • kceit
    hallo marla,

    du bist die beste zeichnerin von der ganzen welt...nur der strich von ingres ist noch nicht erreicht...der von matisse auch nicht...aber die beste...:)
  • kceit
    - die von tomtimeless angeführten bilder gehen über zeichnung hinaus bezw. sind anders zu bewerten als matisse oder ingres...mit so was sollte sich keiner beeindrucken lassen, der zeichnen will...tt hat den sinn der zeichnung noch nicht verstanden...viell. wirds ja noch... :)
    - diese bilder gehen über die zeichnung hinaus...
  • sselemiTmoT
    na, tieck, ich glaube, mit Sinn von egal-was kannst DU mir ja gewiss nicht mehr kommen... :
    - um Aspekte wirklich zu verstehen, muss erstmal das "Grosse Ganze" verstanden werden!...

    die von mir angeführten Zeichner
    (sorry, ihr vielen, die ich vergass,
    insbesondere Jo, bei dem ich zuerst schaute aber nichts ausreichend Gegenständliches fand (sondern nur oberscharfe Fantasies!!),
    bringen mit dem selben Mittel (Bleistift solo) nun mal wesentlich mehr zu stande. Wen interessiert da noch ein Ingres ausser ein paar Scheuklappenakademiker samt Anhang und die Historiker!!

    Ich weiss ja nicht, auf welchen Zweit- oder Dritthandinformationen Dein vermeintliches Wissen basiert, tieck, aber irgendwie haste Dir falsche Quellen auserkoren...
    Kein Wunder in einer Welt, in der seit Jahrhunderten Tausende gaaanz eigenwichtiger Leute ihre Furze restriktiv in´s Volk blasen, um ihre Duftspur/Marke zu hinterlassen. Geld/tungs -Bedürfnis.
    darauf lassen wir mal einen...:)))
  • kceit
    - tt nicht so böse, du weißt doch, dass ich keine ahnung habe...macht aber auch irgendwie frei... :)
  • sselemiTmoT
    :)))))) kann ich da nur sagen!
  • treblegne ihr kindsköpfe!
    es gibt bei der zeichnung zwei nicht unwesentliche probleme um am kunstmarkt zu bestehen und damit die verdiente aufmerksamkeit zu erlangen.
    - der erzielbare gewinn ist ein bruchteil dessen, was mit einer leinwand erreicht werden kann.
    - ein zeichner kann nicht wirklich von seinen werken leben. das hat was mit der größe (im normalfall) zu tun.
    natürlich gibt es immer ausnahmen, aber die zwei streithähne sind noch weit davon entfernt, gut zu sein. aber wer sich gedanken über sich selbst macht (auch solch überhebliche) ist sicher nicht auf einem falschen weg.
    egelbert
  • sselemiTmoT
    soso, ein kleines gutenachtmärchen von onkel engelzwerg...

    den kindskopf verbiete ich mal (oder gebe ihn zurück),
    auch wenn (bzw. weil!) das Kind in mir sehr lebendig ist...
  • kceit
    - ich muss diese kritik annehmen...tja...
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