Wir nutzen Cookies und zeigen interessenbezogene Anzeigen Details. ablehen
  • Wanted! – Junge Künstler!

  • Diana Achtzig
    Diana Achtzig Wanted! – Junge Künstler!
    Malerei, Foto, Skulptur, Objekte, Film, Video


    „Die Förderung junger hiesiger und internationaler Talente hat für mich als Galeristin oberste, Priorität!“ Dieses Versprechen, das die Geschäftsführerin der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst, Diana Achtzig, bereits bei der Planung Ihrer Galerie im Mai 2003 in Berlin der jungen Kunstszene gab, will sie nun einlösen.

    Gesucht werden junge nationale oder internationale Künstler, deren Werke einen hohen Wiedererkennungswert besitzen. Erfahrung, Qualifikation und Können seien das eine, so die Galeristin, der Wille zur individuellen Gestaltung, zum ganz eigenen außergewöhnlichen Ausdruck aber das Entscheidende.

    Wer sich hier angesprochen fühlt, hat in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst eine neue Anlaufstelle gefunden. Das Betreuungsangebot und die Nachwuchsförderung der Galerie reicht von der Publikation der Werke in Katalogen oder Prospekten, über die Einbindung in Gruppen- oder auch Einzelausstellungen bis hin zur nationalen oder internationalen Präsentation der Werke auf kunstorientierten Messen oder im Rahmen aufwändiger, individuell auf den Künstler abgestimmter, Sonderaktionen.

    Eine Bewerbung bei der Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst ist sowohl auf dem Postweg als auch online möglich (unter mailto:info@dianaachtzig.de): Benötigt wird hierzu ein aussagekräftiges Portfolio (Vita, Interpretationsansatz zu den vorgestellten Werken, Bildbeispiele, kurzes Werkverzeichnis mit Angaben zu Titeln und Größen der Werke).

    Vernissage am 04.09.09 um 19:00 Uhr
    Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst
    Diana Achtzig
    Brunnenstrasse 150
    10115 Berlin
    https://www.dianaachtzig.de/
    Signatur
  • RoWo
    RoWo
    "Interpretationsansatz zu den vorgestellten Werken", wozu? Viele Künstler wollen ganz bewusst keine solchen Ansätze liefern.
    Signatur
  • Stab aus Basel
    Stab aus Basel
    Also, von dem jetzigen Aufruf bis zur Ausstellung sind es noch knapp 46 Tage. Wenn ich mir vorstelle, dass da noch Bewerbungen gesichtet werden müssen, die Werke versendet, evtl. gerahmt und fotografiert werden müssen, Einladungskarten entworfen, gedruckt und verschickt werden müssen..... (Internationale Talente, erfordern internationale Speditionen.
    Also, ich hab zu viele .... werden müssen drin! Ihr müsst auf jeden Fall ziemlich schnell arbeiten.
    Viel Glück und ich hoffe es bekommen einige Talente eine Chance.
    Signatur
  • Stab aus Basel
    Stab aus Basel Wettbewerb
    Nun sind ja einige Monate ins Land gezogen und ich wollte mal auf der Homepage schauen, wie sich die Sache entwickelt.
    Beim Stöbern ist mir dann ein Wettbewerb ins Auge gestochen, welcher
    nicht altersabhängig oder ausbildungsabhängig ist.

    Dies wird vielleicht einige Künstler über vierzig und ohne Kunststudium sehr freuen.
    Aber wie ist das jetzt mit den 50 Euro pro eingereichtem Bild gemeint?

    🔗

    Soll jeder, welcher ein Bild zum Wettbewerb einsendet, 50 Euronen zahlen, und bei Verkauf dazu noch 50 % abgeben?

    sorry, der Link funzt nicht

    Zum Wettbewerb und den Regeln müss man sich selbst durchklicken

    https://www.dianaachtzig.de/
    Signatur
  • Gast, 4
    >Dies wird vielleicht einige Künstler über vierzig und ohne Kunststudium sehr freuen.

    Schon scheisse das jedem SCHMIERFINKEN ein Forum gegeben wird.

    >Soll jeder, welcher ein Bild zum Wettbewerb einsendet, 50 Euronen zahlen, und bei Verkauf dazu noch 50 % abgeben?

    Scheint ja noch Restintilligenz im FURZnet.de zu geben.
  • Stab aus Basel
    Stab aus Basel
    Was eine Rosette ist, wissen wir ja alle und was da gerade aus einer Rosette rausgekommen ist, will man garnicht visualisieren!

    Und wer in der Lage ist, Ironie zu verstehen, hat auch das Schieben des Beitrages verstanden, nur Rosa die Rosette eben nicht.
    Signatur
  • Gast, 5
    "Interpretationsansatz zu den vorgestellten Werken", wozu? Viele Künstler wollen ganz bewusst keine solchen Ansätze liefern.

    um sinnlosen Obermist schon mal von vielleicht Brauchbarem zu unterscheiden vielleicht!


    "ganz bewusst" - ich lach mich weg!
  • Gast, 5

    Schon scheisse das jedem SCHMIERFINKEN ein Forum gegeben wird.


    offensichtlich!

    erster schritt der selbsterkenntnis...
  • RoWo
    RoWo
    "Interpretationsansatz zu den vorgestellten Werken", wozu? Viele Künstler wollen ganz bewusst keine solchen Ansätze liefern.

    um sinnlosen Obermist schon mal von vielleicht Brauchbarem zu unterscheiden vielleicht!


    Durch einen "Interpretationsansatz zu den vorgestellten Werken" wird also "Obermist" von "vielleicht Brauchbaren" unterschieden? Eine sehr gewagte und nicht begründete Hypothese. Viele (auch berühmte) Künstler weigern sich kategorisch, auch nur den Hauch eines Interpretationsansatzes zu liefern, demnach produzieren sie also nur "Obermist"?

    "ganz bewusst" - ich lach mich weg!


    Ja dann Tschüss ;)
    Signatur
  • Gast, 5
    "Viele (auch berühmte) Künstler weigern sich kategorisch, auch nur den Hauch eines Interpretationsansatzes zu liefern, demnach produzieren sie also nur "Obermist"? "

    idR Ja!
    Es ist eine weit verbreitete Masche, kurz was zu kleckern/mantschen, geheimnisvoll (Oberlachnummer) und selbstgefällig zu tun...
    Es steckt meist kein konstruktiver Gedanke dahinter (ausser Geld haben wollen), bestenfalls plakative "moderne" Worthülsen.
    Oft sind es ihre eigenen Abgründe (der Betrachter wird zum Abfalleimer funktioniert), die sie "loswerden" wollen.
    Ziemlich kontraproduktiv für´s Gemüt.
    Und der höfliche Betrachter streichelt, in der Hoffnung auch gesteichelt zu werden... oder zumindest als kunstverständig durchzugehen...

    Ich spreche nicht von Malern allgemein, sondern von dieser "speziellen Sorte", die mit Grund scheut, einen intellektuellen Konsens zu finden.
    Der billige Trick ist, dem Betrachter vorzugaukeln, was ja etabliert ist, dass er nur sieht, was in ihm selbst steckt. Und da wird vom Betrachter natürlich intellektuell/verbal vorgeführt, dass dies nur Schönes ist...
    Dabei wird vergessen, dass ALLES in uns steckt und wir somit eben doch mit der Persönlichkeit/den Intensionen des Malers konfrontiert werden.
    Und das will oftmals nicht genauer betrachtet werden, siehe Psychoanalyse ("...Was immer es auch ist, es ist nicht schön\")
  • Gast, 6

    Es ist eine weit verbreitete Masche, kurz was zu kleckern/mantschen, geheimnisvoll (Oberlachnummer) und selbstgefällig zu tun...
    Es steckt meist kein konstruktiver Gedanke dahinter (ausser Geld haben wollen), bestenfalls plakative "moderne" Worthülsen.
    Oft sind es ihre eigenen Abgründe (der Betrachter wird zum Abfalleimer funktioniert), die sie "loswerden" wollen.


    wenn ich jetzt das "geheimnisvoll" aus deinem ersten satz ersetzen würde durch den umstand, dass sich jemand fände, der n'büchlein tippt und der maestro selbst das ganze breit als heilmittelchen auf seiner homepage anpreisen würde, passt der rest von deinem zitat da oben aber bei


    Ich spreche nicht von Malern allgemein, sondern von dieser "speziellen Sorte"


    auch ganz gut, finde ich.
  • Gast, 5
    die Unterscheidungsfähigkeit ist eines der höchsten geistigen Güter des Menschen.

    ...mit dem der Affe sooo viele Gemeinsamkeiten hat...
  • Gast, 7
    find ich ganz schön affig hier, die diskussion.

    guckt euch pierre soulages an und haltet euere verdammte klappe!
  • Gast, 5
    selber doofe klappe!
    verbieten verboten!
    fühlste dich beschrieben oder was?!
  • Gast, 5
    pierre soulages - auch wenn er in museen hägt - absolute verladenummer

    schon traurig, diese "Obrigkeitsgläubigkeit", wie im finstren Mittelalter!
  • heinrich
    Darfichauch?

    "HUST"

    Seidenpinsel, HALT DIE FRESSE-E-E-E-E-E...

    :-D
    Signatur
  • Gast, 5
    ist dir -wieder- nicht so wohl, heini?!
    bist auch du beschrieben?!
    wenn man dich hier beobachtet - au weia!
  • Gast, 9
    ...Es ist eine weit verbreitete Masche, kurz was zu kleckern/mantschen, geheimnisvoll (Oberlachnummer) und selbstgefällig zu tun...
    Es steckt meist kein konstruktiver Gedanke dahinter...


    - etwas buntes zu quirlen, hast du vergessen... :)
  • Gast, 5
    besser, weeesentlich besser, farben zu "quirlen" und Neues zu schaffen als verbrämte gedankenkonstrukte - auch noch äusserst ungelenk - in die welt zu bringen...

    tjä, und es gibt auch leute, die aus fastnix (nur ein paar pigmentchen und zubehör) grosses schaffen...
    sind aber wenige...
    wer kann, der kann halt...

    man kann auch den eindruck gewinnen,
    euba ist ein paradetyp der von mir beschriebenen sorte...

    mensch, euba, dass du hier den mund schräg aufmachst ist ´ne lachnummer...
    hättest wenigstens deine bilder nicht veröffentlichen sollen...
    aber okay, immerhin mehr mut als die anonymen trolls...
  • Gast, 9
    ...man kann auch den eindruck gewinnen,
    euba ist ein paradetyp der von mir beschriebenen sorte...


    - das wörtchen man erinnert mich so sehr an die althergebrachte ausdrucksweise reaktionären, kleinbürgerlichen spießbürgertums...wie gesagt, ob die kacke nun gequirlt oder gerührt ist, sie stinkt allemal...so, ich halte jetzt in aller verantwortlichkeit eine soziale parade meiner gedankentiefen bilder ab... :)
  • Gast, 7
    besser, weeesentlich besser, farben zu "quirlen" und Neues zu schaffen als verbrämte gedankenkonstrukte - auch noch äusserst ungelenk - in die welt zu bringen...

    tjä, und es gibt auch leute, die aus fastnix (nur ein paar pigmentchen und zubehör) grosses schaffen...
    sind aber wenige...
    wer kann, der kann halt...

    man kann auch den eindruck gewinnen,
    euba ist ein paradetyp der von mir beschriebenen sorte...

    mensch, euba, dass du hier den mund schräg aufmachst ist ´ne lachnummer...
    hättest wenigstens deine bilder nicht veröffentlichen sollen...
    aber okay, immerhin mehr mut als die anonymen trolls...


    seidenpinsel, hör doch bitte ma auf deine eigenen unzulänglichkeiten auf andere zu projizieren
  • Gast, 10
    um was geht`s hier?
  • Gast, 9
    - um brechts geschichte von herrn k.

    Wenn Herr K. einen Menschen liebte

    "Was tun Sie", wurde Herr K. gefragt, "wenn Sie einen Menschen lieben?" "Ich mache einen Entwurf von ihm", sagte Herr K., "und sorge, daß er ihm ähnlich wird." "Wer? Der Entwurf?" "Nein", sagte Herr K., "der Mensch." bert brecht
  • Gast, 5
    sorry, steili, aber ich kann meine wenigkeit wirklich nicht mit den von mir beschriebenen charakteren (ausser äusserst peripher) in zusammenhang bringen. komm bitte nicht mit diesen billigsten sprüchen!

    das, was ich anmerke, ist weitläufig bekannt,
    nur die kunstszene will´s nicht wissen/wahrhaben (aus "gutem" grund)...

    "du kunst mich mal"
    :))
  • Gast, 5
    ...ob die kacke nun ...


    eubas ebene, passt zu seinen bildern...
  • Gast, 9
    ...meine wenigkeit...


    - treffend, eure winzigkeit...
  • RoWo
    RoWo
    "Viele (auch berühmte) Künstler weigern sich kategorisch, auch nur den Hauch eines Interpretationsansatzes zu liefern, demnach produzieren sie also nur "Obermist"? "

    idR Ja!
    Es ist eine weit verbreitete Masche, kurz was zu kleckern/mantschen, geheimnisvoll (Oberlachnummer) und selbstgefällig zu tun...
    Es steckt meist kein konstruktiver Gedanke dahinter (ausser Geld haben wollen), bestenfalls plakative "moderne" Worthülsen.
    Oft sind es ihre eigenen Abgründe (der Betrachter wird zum Abfalleimer funktioniert), die sie "loswerden" wollen.
    Ziemlich kontraproduktiv für´s Gemüt.
    Und der höfliche Betrachter streichelt, in der Hoffnung auch gesteichelt zu werden... oder zumindest als kunstverständig durchzugehen...


    Solche Künstler gibt es ohne Zweifel, aber ist das wirklich "die Regel"?

    Ich spreche nicht von Malern allgemein, sondern von dieser "speziellen Sorte", die mit Grund scheut, einen intellektuellen Konsens zu finden.


    Eben deshalb war mir deine Aussage zu allgemein, es trifft ja nicht auf jeden Künstler zu. Es gibt einige Künstler, die sich weigern, einen Interpretationsansatz zu liefern, weil dieser den Betrachter in eine ganz bestimmte Richtung voreinnimmt und dieser dadurch nicht mehr "frei" seine Assoziationen zum Werk entwickeln kann. Ich finde es grundsätzlich legitim, dass ein Künstler aus diesem Grund keinen Interpretationsansatz vorgeben will.

    Der billige Trick ist, dem Betrachter vorzugaukeln, was ja etabliert ist, dass er nur sieht, was in ihm selbst steckt. Und da wird vom Betrachter natürlich intellektuell/verbal vorgeführt, dass dies nur Schönes ist...


    Jeder Betrachter wird mit Sicherheit seinen eigenen inneren Zustand teilweise auf das betrachtete Werk projezieren, das lässt sich nicht vermeiden, insofern ist das nicht zwangsläufig ein "billiger Trick". Bei vielen Werken wird das aber nichts Schönes sein, wenn es z.B. nicht gerade eine Postkartenidylle darstellt.
    Signatur
  • Gast, 9
    - bingo, interpretationen können nur ableitungen sein, die sich aus der im laufe der entwicklung gewachsenen, aus erfahrung, erziehung, nachahmung, ablehnung, eigenkreation usw., sozialisation und der unmittelbaren wirkung ergeben...selbst mit interpretationsansatz...wobei dieser die auseinandersetzung des schon gewußten mit dem unmittelbar erlebten beengen kann...da er manchmal gar zu schnell in eine richtung lenkt, bzw. sichtweisen verdeckt...
  • Gast, 7
    sorry, steili, aber ich kann meine wenigkeit wirklich nicht mit den von mir beschriebenen charakteren (ausser äusserst peripher) in zusammenhang bringen. komm bitte nicht mit diesen billigsten sprüchen!

    das, was ich anmerke, ist weitläufig bekannt,
    nur die kunstszene will´s nicht wissen/wahrhaben (aus "gutem" grund)...

    "du kunst mich mal"
    :))


    hm, kann es sein, dass die kunstszene von DIR nichts wissen will, und dass es dir einigen verdruss bereitet? die rolle des verkannten genies ist halt nix für nervenschwache..!
  • Gast, 5
    ja, es ist schon hart,
    wenn ein paar internetfiguren unangemessen meine kunst reflektieren.
    aber es tröstet mich, dass neben "normalem" publikum auch "könner" auf meine bilder stehen.

    sicherlich liegt es auch, aber nicht nur, an meinem "geschmack",
    dass mir nur wenig gefällt, was als "kunst" deklariert wird.



    welch bedauerlicher kunstverstand sich zb hier im kn zusammengefunden hat,
    (angesichts dessen, dass manche sich als fachlich vertraut darstellen bzw studieren/studiert haben)
    wurde ja schon in einigen threads, die "das wesentliche" ansprachen, deutlich.
    es war ziemlich mickrig, was da so zustande kam.
    nur wenige konnten etwas Sinnvolles beitragen.
    neben beleidigungen und sinnlosem gemotze wurde viel stuss und unwissen dargestellt.



    @ rowo:

    "Solche Künstler gibt es ohne Zweifel, aber ist das wirklich "die Regel"? "

    - scheint so.
    auf ausstellungen sehe ich manchmal zu mehr als 90 % schwachsinnniges,
    das nicht einmal handwerklich interessant ist.
    ist dann wie im streichelzoo irgendwie...
    manche ausstellungen/messen haben auch ´nen besseren Schnitt.

    mit "künstlern" konstruktiv unterhalten - ouuuuouuuu, dat wird selten wat,
    die kartenhäuslein stürzen meist schnell...
    bloss nix hinterfragen, sonst wird´s komisch...
    der iq liegt nun mal im durchschnitt nur bei 100/110,
    die hälfte der menschen ist also darunter.
    ich achte diese einfachen menschen idr sehr,
    aber wenn sie andere für dumm verkaufen wollen ignoriere ich sie
    oder werde unbequem...
    gilt natürlich auch für die intelligenzler...

    es ist sicherlich auch eine sache des anspruchs,
    es kann ja jeder in seiner fantasiewelt leben,
    aber wenn diese grausig ist und auch noch nach aussen getragen wird,
    dazu auch noch technisch stümperhaft,
    sollte man doch besser was anderes machen.


    "Eben deshalb war mir deine Aussage zu allgemein,
    es trifft ja nicht auf jeden Künstler zu"

    Also ich sehe nur selten konstruktive konzepte.
    Meines Eindruckes nach wird diese "freiheit" fast immer missbraucht.

    Meine Äusserung war zudem nur der Verdacht,
    warum die Galeristin einen Interpretationsansatz fordert...
    wäre nicht uninteressant, sie dazu zu hören.

    "insofern ist das nicht zwangsläufig ein "billiger Trick""
    - nicht zwangsläufig, aber häufig...




    @ euba:
    wo haste das denn abgeschrieben?
    ist ja halbwegs richtig, wird aber trotzdem überwiegend als ausrede missbraucht.
    allerdings fehlt dort der wichtigste aspekt, die Intuition.
    dann wird alles etwas klarer...
  • Gast, 7
    uuh seidenpinsel, bei soviel angestautem frust hilft nur noch digitaler selbstmord, fürchte ich. was du offensichtlich schon mal getat hast, um dann in gestalt eines nervigen besserwissertrolls wiederzukehren.

    gerade die schlechtesten künstler texten dich zu, dass es dir schwarz vor augen wird. da gibts nicht nur interpretationsansätze sondern fünfseitige "bedienungsanleitungen" zu fast jedem werk, sie sind immer bereit sich mit dir "konstruktiv" zu unterhalten und dir ihre künstlerische "position" zu erörtern.
    es ist also fast schon eine noble geste, wenn sich einer mal in stillschweigen hüllt und jede stellungnahme zu seinem werk verweigert.

    was das "wesentliche" in der kunst ist, kann dir auch ein fachmann nicht wirklich erklären, das ist ja das schöne bei kunst, dass du das "wesenliche" für dich selbst klarmachen musst.
    wie auch sonst so oft im leben liegt auch hier großartiges und "obermist" manchmal dicht bei einander (wie gold und quecksilber im periodensystem der elemente), man muss halt sehen lernen um das eine von dem anderen zu unterscheiden. auf messen und vernissagen zu rennen nützt da wenig, weil du in dem ganzen getümmel oft gerade das "wesentliche" übersiehst.

    was den iq betrifft: nicht der mit 100 ist angearscht, er ruht ja mit seinem iq in der mitte der gesellschaft, sondern eher der mit 110-130. es reicht nicht wirklich, um mit den ganz großen hunden pissen zu gehen, aber mit dem durchschnitt möchte man sich ja auch nicht unbedingt abgeben. in der sparte kommen ausgeprägte profilneurosen vermutlich am häufigsten vor.

    ich glaube es war jan delay der mal gesagt (oder besser gerappt) hat: "wer hip-hop macht, aber nur hip-hop hört, treibt inzest!" ich denke es ist auf jede andere künstlerische ausdrucksweise übertragbar.
    für mich als beinharten fotorealisten, war es immer sehr spannend auch mal in das schwarze universum eines pierre soulages einzutauchen, oder sich mit gedankenkonstrukten eines joseph beuys aueinander zu setzen.
    das bringt einen wesentlich weiter, als immer nur das gleiche zeug, was einem sowieso gefällt, anzustarren.

    was die galeristin betrifft, der wir diesen thread verdanken, sie versucht sich doch auch nur auf dem hart umkämpften kunstmarkt durchzusetzen, und dazu ist ihr hoffentlich nicht jedes mittel recht.
    aber das ist wieder ein ganz anderes thema.
  • Gast, 5
    schön geredet, aber wohl auch schöngeredet!

    "gerade die schlechtesten künstler texten dich zu, dass es dir schwarz vor augen wird"

    - also mich nicht, solche typen spüren bei mir deutlich,
    dass es besser ist, mich nicht vollzusülzen, besser gar nicht erst nahe kommen.
    für energiesauger habe ich nicht viel übrig. da gibt´s schnell a psycho-watschn :)
    um kein allzu falsches bild aufzumachen - sensible menschen schätzen meine gegenwart.

    wenn ich mal kunstpublikationen anlese - massenhaft stuss.
    selbst bei den berühmtesten malern kann ich selten - eigentlich nie -
    substanzielle statements/analysen finden. es geht um oberflächliches.
    nichts gegen ansprechende bilder - aber ein hype darum ist verarsche.
    mehr noch die hohen preise.

    was mich wundert -
    warum jemand, der angeblich "beinharten" fotorealismus beherrscht,
    aufm bau malochen muss...
    schon bei einfachen aufträgen gibt´s mindestens das doppelte Geld,
    und da ist immer noch mehr kreativität als dem handwerker idr gegeben ist.

    - wobei es mir gerade um diese "ungerechten" situationen geht,
    in denen sich manche künstler befinden.
    haben was drauf und arbeiten für ´nen hungerlohn,
    und irgendwelche einflussreicheren figuren protegieren kuttenlecker,
    die kein wahres engagement und können vorweisen.

    die sache mit der intelligenz interpretierst du auch etwas oberflächlich!
    natürlich sind die sehr intelligenten in der lage, ihre welt sehr spassig zu gestalten,
    und sie tun dies in umfangreichen formen, aber dies ist meist(vielleicht sogar immer)
    show, die welt ist für sie ziemlich unperfekt/pervers/lüge/illusion/spiel der egos,
    auch wenn sie schön und erfolgreich sind.
    dessen sind sie sich meist sehr bewusst, und sie machen das beste daraus.
    wenn man dinge hinterfragt, wird´s oft ganz komisch.
    manchen ist es auch eine qual, tiefergehend nachzudenken,
    weil einfach unschönes/ungewolltes hochkommt...
    so sind jedenfalls meine beobachtungs- und gesprächsresultate.


    "als immer nur das gleiche zeug, was einem sowieso gefällt, anzustarren. "
    wer tut denn sowas?
  • Gast, 7
    mann oh mann, du bist ja schlimmer als mister-cruz!

    auf dem bau krieg ich min. 12 euro die stunde, wenn ich die stunden, die ich für ein bild brauche mal 12 nehme, kommen für mich absolut unrealistische preise raus. (2,5€ wären realistischer)
    aussserdem pusten 3 wochen harte arbeit in regelmäßigen abständen das hirn so richtig durch und schaffen raum für neue ideen.
  • Gast, 11 Nettes Zitat fällt mir ein:)
    Denke nie gedacht zu haben,denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken.Wenn du denkst, das du denkst-denkst du nur, du denkst-aber denken tust du nie:)
  • Gast, 11
    Ich habe eure Konversation en wenig verfolgt-echt faszinierend.
    Was sind wahre Künstler?Was ist wahre Kunst?Ist es die Perfektion in der technischen Umsetzung?Oder ist es das irrationale, das dahinklecksen?Oder letztendlich für die elitäre Szene(d.h. eine Frage des Geldes?)
  • Gast, 5
    mann oh mann, du bist ja schlimmer als mister-cruz!

    nun werd du nicht auch noch beleidigend!


    auf dem bau krieg ich min. 12 euro die stunde, wenn ich die stunden, die ich für ein bild brauche mal 12 nehme, kommen für mich absolut unrealistische preise raus. (2,5€ wären realistischer)
    aussserdem pusten 3 wochen harte arbeit in regelmäßigen abständen das hirn so richtig durch und schaffen raum für neue ideen.


    also da stimmt doch irgend was nicht...
    wenn man die gängigen techniken beherrscht,
    gibt´s doch in verschiedensten bereichen nette jobs,
    auch relativ frei zuhause,
    sowie auftragsmalerei und veräussern eigener werke...
    eigenartig...

    was denn für ideen?
    da bringt´s aber joggen und co wesentlich mehr als sich auf materie zu konzentrieren...
    da du schwer malochen musst, bestehen zweifel, dass da wirklich die richtigen synapsen korellieren...
    ein paar gifte werden ausgeschwemmt/abgebaut, immerhin.

    also an deiner stelle wäre ich schon gefrustet,
    jetzt verstehe ich, warum du mir sowas projizierst...

    ich selbst kann mich nicht beschweren, habe ein ziemlich lässiges leben.
    es macht mir einfach nur spass, verlogenheit und illusionismus aufzudecken.

    zeige mir doch mal ein paar links,
    die zu wirklich durchdachten, sinnhaften künstlerischen kreationen führen!
    mit begründung bitte!
  • Gast, 12
    Ich habe eure Konversation en wenig verfolgt-echt faszinierend.
    Was sind wahre Künstler?Was ist wahre Kunst?Ist es die Perfektion in der technischen Umsetzung?Oder ist es das irrationale, das dahinklecksen?Oder letztendlich für die elitäre Szene(d.h. eine Frage des Geldes?)


    Naive Fragen...

    Sorry,no answer:)
  • Gast, 5

    Was sind wahre Künstler?Was ist wahre Kunst?


    Da gibt´s zwei lager -

    die einen meinen, "alles" ist kunst, was keinem funktionellen zweck dient.
    somit auch der ausgerotzte kaugummi - beuys-niveau -
    in meinen augen schwachsinn und reiner selbstzweck.
    daher ist auch vielen menschen der begriff "künstler" sehr suspekt.

    meiner meinung nach gibt es künstler in fast jeder branche,
    egal ob fussballspieler, holzfäller, architekt, lehrer etc etc...
    überall gibt es vereinzelt leute, die ihr metier überragend beherrschen. diese nenne ich künstler.
    aber leistungs-/fertigkeitsorientierung ist natürlich den weniger begabten ein greuel,
    den fitten leuten jedoch sport, spass und herausforderung...
  • Gast, 11
    Wieso naive Fragen?
    Du kannst keine Antwort darauf geben, weil niemand eine Antwort geben kann.Naiv kommt von leichtgläubigkeit-indem ich Fragen stelle, kann man wohl kaum von Naivität sprechen.
    Aber no prob;)
  • Seite 1 von 3 [ 100 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen


Bisher: 498.186 Kunstwerke,  1.941.553 Kommentare,  261.129.927 Bilder-Aufrufe
Stelle eine Frage oder antworte in dieser Diskussion. KunstNet ist eine Online Galerie und ein Diskussionsforum für Kunstinteressierte und Künstler. Kunstwerke kannst du hier präsentieren, kommentieren und dich mit anderen Künstlern austauschen und über Kunst diskutieren.