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    Diana Achtzig Der Kunst-Herbst wird heiß!
    - Der Shootingstar der amerikanischen Kunstszene Donald McWilliam präsentiert seine Werke in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst


    Im September wird Berlin einmal mehr seinen Ruf als Hochburg der nationalen und internationalen zeitgenössischen Kunst verteidigen. Vom 24. bis 27. September 2009 findet auf dem Berliner Messegelände (Hallen 18-20, Halle 11.2, im Palais am Funkturm; Eingang: Halle 19, Hammarskjöldplatz, Berlin-Charlottenburg) die 14. Internationale Kunstmesse des art forum berlin statt.

    Mehr als 130 Galerien aus aller Welt werden auf dieser Messe die Werke ihrer Künstler/Innen ausstellen. Im Zentrum steht auch dieses Jahr wieder die inner- und außereuropäische Gegenwartskunst und es präsentieren sich die jungen Shooting Stars der internationalen zeitgenössischen Kunstszene. Ganz in diesem Zeichen steht auch eine der Neuerungen, mit denen die Messe, die nicht nur als eine der bedeutendsten weltweit, sondern auch als eine der innovativsten gilt, ihre Besucher in diesem Jahr begeistern will: Der neueingerichtete Sektor focus soll jungen Galerien, die in den letzten fünf Jahren gegründet worden sind, eine einzigartige Plattform für die Präsentation der von ihnen betreuten Künstler/Innen bieten und damit die Chance, ihr spezifisches künstlerisches Profil vorzustellen.

    Sonderausstellung zur art forum berlin in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst am 26.09.09 – 27.09.09.

    Das ist Grund genug, kunstinteressierte Leser/Innen auf eine ganz besondere Ausstellung hinzuweisen, die anlässlich der Internationalen Kunstmesse in den Räumlichkeiten der noch ganz jungen Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst in der Brunnenstraße 150 (10115 Berlin) statt finden wird. Kuratiert wird die Ausstellung „TITEL“ von der Berliner Galeristin Diana Achtzig und ist hochkarätig besetzt: Der New Yorker Künstler Donald McWilliam (New York), einer der Shooting Stars der amerikanischen Kunstszene, wird hier seine kontroversen, ständig zwischen dem Schönen und Schaurigen oszillierenden, Werke präsentieren.

    Seine raumgreifenden Ölbilder (vom 05.09. 09 – 01.10.09), Installationen und Skulpturen (am 26.09.09 – 27.09.09) zeigen Visionen unserer gesellschaftlichen Gefüge und führen den Betrachter oftmals an einen apokalyptischen Abgrund, der immer geschichtlich verwurzelt ist und so trotz seiner unfassbaren Abgründigkeit für das Publikum immer herleitbar bleibt. Beispielsweise begegnet der Betrachter in den Werken McWilliams zahlreichen Anspielungen auf das Römische Imperium: Wenn die Schere zwischen arm und reich immer größer wird, sitzt der „moderne“ Römer des 21. Jahrhunderts nicht mehr im Kolosseum und schaut dem Überlebenskampf der Gladiatoren zu, um sich aus seinem Elend zu flüchten – nein, er lehnt sich heute in den Kinosessel zurück und gibt sich hemmungslos den blutigen Gewaltspektakeln hin, die das zeitgenössische Kino seinen Fans bietet. Auch viele der in Goldtönen gehaltenen Skulpturen und Objekte McWilliams rufen Assoziationen an die Kunst der Römerzeit hervor. Doch in der Zeit einer Weltwirtschaftskrise, die die ganze Welt in ihrem Würgegriff hält, umhüllt das Gold nur kartonähnliche Gebilde: So wird auch hier das Werk McWilliams zum Gesellschaftskommentar: Gerade in den USA ist, wer vormals im (relativen) Luxus schwebte, heute gezwungen unter freiem Himmel zu leben und die kläglichen Überreste seiner Besitztümer nun in Kartons durch die neu entstandenen Elendsviertel Amerikas zu tragen.

    Nicht versäumen sollten Kunstinteressierte auch die mit großer Spannung erwartete Eröffnungsausstellung der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst mit dem Titel Quentin Tarantino - Ästhetik der Gewalt (Vernissage am 04.09.09). In dieser Ausstellung (vom 05.09. 09 – 01.10.09) präsentieren neben Donald McWilliam andere hochkarätige junge Künstler/Innen aus aller Welt ihre Perspektiven auf das Werk des infant terrible der internationalen Filmszene Quentin Tarantino, dessen neuer Film über den II. Weltkrieg „Inglourious Bastards“ am 28. Juli in Berlin Deutschland-Premiere feierte und schon im Vorhinein für heiße Kontroversen sorgte. Neben den Werken Donald McWilliams werden die Bilder, Installationen und Skulpturen Alexandra Badt (Den Haag), Donald McWilliam (New York), Maxim Karikh (Mannheim), Nils Franke (Leipziger Schule), Sonja Tines (München), Monique Schramm, Petra Schramm (Berlin) zu sehen sein. Als Kuratorin tritt auch hier Diana Achtzig auf, die durch die Aktualität und das Streit-Potenzial ihrer Ausstellungen ebenso wie durch die Wahl der hochkarätigen jungen Künstler/Innen, die ihre Galerie vertritt, schon jetzt beweist, dass von dieser Galerie, die den Anspruch hat, ebenso modern, innovativ und kontrovers sein zu wollen, wie die Stadt, in der sie beheimatet ist, viel zu erwarten ist: Der Kunstherbst wird heiß!

    Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst
    Diana Achtzig, Brunnenstrasse 150,
    10115 Berlin, Tel.: 030 64 95 81 46,
    Mobil: 0178 44 82 99 7,
    http://www.dianaachtzig.de
    Signatur
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