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  • Was, bzw. Wer ist Künstler?

  • Domino24
    Domino24
    Definition Künstler aus Wikipedia (warscheinlich kennt ihr dass schon)
    Die Abgrenzung künstlerischer Tätigkeit zu Handwerk und Kunsthandwerk ist fließend. Dabei kann der Grad der Originalität einer künstlerischen Idee, eines Entwurfs, einer Ausführung oder einer Darstellung entscheidend sein. Ebenso ist die Grenze zur „nutzbringenden“ Technik nicht immer eindeutig feststellbar.

    Das Künstlersozialversicherungsgesetz in Deutschland bestimmt: „Künstler im Sinne dieses Gesetzes ist, wer Musik, darstellende oder bildende Kunst schafft, ausübt oder lehrt. Publizist im Sinne dieses Gesetzes ist, wer als Schriftsteller, Journalist oder in anderer Weise publizistisch tätig ist oder Publizistik lehrt” (§ 2 Gesetz über die Sozialversicherung der selbständigen Künstler und Publizisten bzw. Künstlersozialversicherungsgesetz, häufig abgekürzt als KSVG)[1]. Das Gesetz orientiert sich an typischen Berufsbildern: Ein Grafik-Designer oder Musiker gilt als Künstler, ein Möbeltischler als Handwerker.[2]

    Die deutsche Künstlersozialkasse nennt vier Berufssparten, die ihre Leistungen erhalten: Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik und Wort. Visuelle Kommunikation und Design werden zur bildenden Kunst gezählt. Schriftsteller mit oder ohne Kunstanspruch sind im Bereich Wort publizistisch Tätige.

    Auftraggeber für künstlerische Arbeit sind neben Privatleuten oft staatliche Stellen, Kirchen, Firmen oder Mäzene, zum Teil über Förderpreise und Stipendien. Auftraggeber, die Kunstfreiheit nicht achten, fordern oft, dass Künstler religiöse oder politische Vorgaben erfüllen und ikonologische und modische Eingriffe hinnehmen sollen
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  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Ausbildung, Begabung, Unabhängigkeit...





    Ausbildung kannst du ruhig weglassen - ich kenne genug , die sich zwar auf die Ausbildung weis ich was einbilden aber dann zu faul sind .......


    Unabhängigkeit gewinnt man etweder mit genügend (selbstverdientem )Geld oder durch parasitäres Leben auf Kosten anderer ;-)
  • Domino24
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  • heinrich
    EgonM, mein Freund...:-D

    Man sollte die Ausbildung nie weglassen...
    Was redest du da?

    Wenn man A. hat, dann hat man die.

    Was man damit macht
    ist eigentlich persönliche Sache...
    Oder?
    Signatur
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Es gibt nachweislich genug Künstler die es ohne grosse künstlerische Ausbildung geschafft haben -

    Es stimmt was man mit der Ausbildung macht ist sicher persönliche Sache : z.B : Taxifahren ...

    aber kein Künstler hat es je ohne Fleiß geschafft
  • emarap
    ...

    aber kein Künstler hat es je ohne Fleiß geschafft


    Beim echten Künstler nennt man es dann aber nicht Fleiß sondern Bessenenheit:-D
  • siku

    Ausbildung kannst du ruhig weglassen - ich kenne genug , die sich zwar auf die Ausbildung weis ich was einbilden aber dann zu faul sind ...




    Es stimmt was man mit der Ausbildung macht ist sicher persönliche Sache : z.B : Taxifahren ...

    aber kein Künstler hat es je ohne Fleiß geschafft


    @ EgonM
    Wie man staatliche Ausbildung anderer so herabwürdigen kann, verstehe ich nicht - vor allem ist mir der Zweck und der Nutzen dieser Aussagen schleierhaft. Ist es Neid oder Bildungsferne?
    Der Zusatz, dass " es kein Künstler ohne Fleiß geschafft" hat, ist doch überflüssig. Fleiß ist nicht alles im Leben, aber künstlerische Bildung ist auch ein Teil von "Fleiß". Kunst beschränkt sich nicht nur darauf, mit Malutensilien richtig umgehen zu können. Und den richtigen Blick für Perspektive haben manche im Selbststudium naturalistisch arbeitende Maler auch nach 1000 gemalten Bildern noch nicht gelernt.
  • Tiegel
    Tiegel Hab mal bei Dir reingeschaut. :-)
    Ich frage mich:
    Warum passen die Kommentare
    zu den Bildern der Autoren
    so gut?

    Fällt mir nur der Spruch ein " wenn man im Glashaus sitzt soll man nicht mit Steinen werfen "
    Tja so toll wars nicht, was es da zu sehen gigt.
    Tiegel
  • Domino24
    Domino24
    Ich habe mir gerade alle 8 Seiten von "Was, bzw. wer ist Künstler" durchgelesen. Muss ehrlich sagen, dass ich vielen auch unterschiedlichen Meinungen recht gebe. Trotzdem ist es ein Wahnsinn wie man die Kunst zerreden kann. Jeder der sich Künstler nennen will soll es doch tun. Seien wie doch froh, dass es niergendwo anders so viel Unterschiede gibt wie in der Kunst. Dadurch ist doch immer für Jedermann dass Richtige dabei. Es ist doch egal wem was gefällt. Ob mit oder ohne Ausbildung oder in welcher küntlerischen Richtung, es ist toll solche Vielfalt zu erleben. Das wichtigste wird doch immer bleiben dass einer Spass daran hat seine Ideen zu verwirklichen. Die Einen kommen halt besser an, die Anderen nicht. Am schönsten sind immer noch stahlende Augen eines Betrachters wenn ihm ein Werk gefällt. Seid mir nicht böse aber seht alles ein wenig lockerer. Das Wort Künstler wurde irgendwann einmal erfunden um Menschen die etwas schaffen zu bezeichnen. Alles liebe DOMINO
    Signatur
  • elloHuarF
    dito
  • Domino24
  • Domino24
  • Kris
    Kris @siku Schein und Sein
    @ EgonM
    Wie man staatliche Ausbildung anderer so herabwürdigen kann, verstehe ich nicht - vor allem ist mir der Zweck und der Nutzen dieser Aussagen schleierhaft. Ist es Neid oder Bildungsferne?
    Der Zusatz, dass " es kein Künstler ohne Fleiß geschafft" hat, ist doch überflüssig. Fleiß ist nicht alles im Leben, aber künstlerische Bildung ist auch ein Teil von "Fleiß". Kunst beschränkt sich nicht nur darauf, mit Malutensilien richtig umgehen zu können. Und den richtigen Blick für Perspektive haben manche im Selbststudium naturalistisch arbeitende Maler auch nach 1000 gemalten Bildern noch nicht gelernt.


    Eine staatliche oder auch private Ausbildung (mit Schein!)sagt noch lange nix über die Qualität dieser aus... Nur weil einer ein Diplom, oder nen Master oder sonst nen Abschluss hat, muss er in seinem Fach noch lang nicht gut sein.
    wie arm wär die Welt, wenn alle Rockstars erstmal mal Musik studieren müssten, um öffentlich auftreten zu dürfen, oder als Musiker anerkannt zu werden...tztztz
    Wieso soll das in der bildenden Kunst anders sein? Ein Abschluss heisst auch nicht, dass jemand fleissig war, sondern das er die Aufgaben seiner Lehrer erfüllt hat, bzw. ins Raster gepasst hat. Künstlerisches Schaffen hat meiner Meinung nach etwas mit Leidenschaft und Kreativität zu tun, nicht mit Scheinen und Stempeln.
    Und Neid und Bildungsferne zu unterstellen??? Gut, dass wenigstens mir dir so ein neidloses und enorm gebildetes Exemplar der Menschheit im KN vertreten ist ;)
  • ollavaC
    @ EgonM
    Wie man staatliche Ausbildung anderer so herabwürdigen kann, verstehe ich nicht - vor allem ist mir der Zweck und der Nutzen dieser Aussagen schleierhaft. Ist es Neid oder Bildungsferne?
    Der Zusatz, dass " es kein Künstler ohne Fleiß geschafft" hat, ist doch überflüssig. Fleiß ist nicht alles im Leben, aber künstlerische Bildung ist auch ein Teil von "Fleiß". Kunst beschränkt sich nicht nur darauf, mit Malutensilien richtig umgehen zu können. Und den richtigen Blick für Perspektive haben manche im Selbststudium naturalistisch arbeitende Maler auch nach 1000 gemalten Bildern noch nicht gelernt.


    Eine staatliche oder auch private Ausbildung (mit Schein!)sagt noch lange nix über die Qualität dieser aus... Nur weil einer ein Diplom, oder nen Master oder sonst nen Abschluss hat, muss er in seinem Fach noch lang nicht gut sein.
    wie arm wär die Welt, wenn alle Rockstars erstmal mal Musik studieren müssten, um öffentlich auftreten zu dürfen, oder als Musiker anerkannt zu werden...tztztz
    Wieso soll das in der bildenden Kunst anders sein? Ein Abschluss heisst auch nicht, dass jemand fleissig war, sondern das er die Aufgaben seiner Lehrer erfüllt hat, bzw. ins Raster gepasst hat. Künstlerisches Schaffen hat meiner Meinung nach etwas mit Leidenschaft und Kreativität zu tun, nicht mit Scheinen und Stempeln.
    Und Neid und Bildungsferne zu unterstellen??? Gut, dass wenigstens mir dir so ein neidloses und enorm gebildetes Exemplar der Menschheit im KN vertreten ist ;)


    Es kommt darauf an..ein steinbildhauer braucht ein ausbildung oder ein private unterricht.Zum beispiel muss mann eine marmor oder granitstein kennen.
    Für die malerei,ein ausbildung ist immer gut aber muss nicht.Heute ist ein kunstausbildung oder kunststudium nicht mehr so wichtig,weil die materialien sind schon einfache als früher.
    Vor 50 oder 100 jahre war ein ausbildung notig(für öl farbe zum beispiel),anderenfalls hatten wir keine bilder mehr auf die kunsthallen.
    Leider gibst heute viele künstler die mit öl farbe keine ahnung haben..

    Leidenschaft und Kreativität braucht mann kein ausbildung,das ist wahr.Mann muss seinen eigenen ideen haben und nicht von solche kunstlehren
  • siku

    Eine staatliche oder auch private Ausbildung (mit Schein!)sagt noch lange nix über die Qualität dieser aus... Nur weil einer ein Diplom, oder nen Master oder sonst nen Abschluss hat, muss er in seinem Fach noch lang nicht gut sein.


    Ich wundere mich wieviel Energie investiert wird, um staatliche Bildungsabschlüsse abzuwerten. Möglicherweise könnte es hier um ein thematisches Vacuum handeln. Einige Beiträge erwecken den Eindruck, dass der Zugang zur einfach ganz Kunst fehlt. Blinder Aktionismus im kreativen Bereich ist nicht gleichzusetzen mit künstlerischem Arbeiten, ebensowenig wie das Malen nach der Natur das non plus ultra in der Kunst sein kann.

    wie arm wär die Welt, wenn alle Rockstars erstmal mal Musik studieren müssten, um öffentlich auftreten zu dürfen, oder als Musiker anerkannt zu werden...tztztz


    Ja, die Musik: da können wir gleich die nächste Baustelle eröffnen. Zumindest in der "E-Musik" kann Kenntnis über den Inhalt einer Komposition den Kunstgenuss verstärken.

    Und Neid und Bildungsferne zu unterstellen??? Gut, dass wenigstens mir dir so ein neidloses und enorm gebildetes Exemplar der Menschheit im KN vertreten ist ;)


    (Kunst-)Bildungsferne lässt sich aus einigen Beiträgen, die sich an Nebenschauplätze zu klammern scheinen und das eigentliche Thema somit kunstvoll umschiffen schon erkennen, dazu muss man kein "enorm gebildetetes Exemplar" sein. - Aber auch dieser Ausdruck ist nicht gerade wohlwollend, warum wird man in einem Kunstforum der "(Kunst)Bildung" bezichtigt? - irgenwie kurios :-)
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Ich habe keinesfalls vor eine Ausbildung abzuwerten aber ich bin auch nicht bereit wegen irgendeines Diploms vor lauter Ehrfurcht sofort in Ohnmacht zu fallen .
    Wer eine Ausbildung hat - der hat ganz sicher eine bessere Startposition am Beginn des Rennens --- aber dann ...zeig mal

    Meine kritische Einstellung kommt nicht von ungefähr ;-)

    z.B: Ich war bei einem Aktzeichnen - niemand der anwesenden meist akad.Damen kannte mich . Am Beginn wurde "Fachgesimpelt" : Der Herr Dr., der Herr Prof . hat zu meinen Arbeiten gesagt ... bla bla bla
    Dann hat man mich gefragt ob ich überhaupt schon einmal Akt gezeichnet hätte :-))))) Ich : Ja ein bischen .

    Ich hatte einen ganz guten Tag , habe Aquarelle gemacht und diese neben mir zum trocknen aufgelegt.Das hat die Damen seeehr beruhigt ;-)
    Ich habe noch mehr solcher Beispiele auf Lager

    Ich bin früher etwas schärfer Berggestiegen und hatte Freunde bei denen ich erst nach einiger Zeit draufgekommen bin "WER" sie wirklich waren , aber sie waren super Kumpel und habe ganz normal gesprochen und nach einer 15 Std. Bergtour Bier aus der Flasche getrunken :-)
  • Kris
    Kris
    Renato, d´acuerdo,einen Meister zu haben, von dem man aus erster Hand lernen kann, ist auf jeden Fall Gold wert, egal in welcher Branche.
    Ich stimme auch Egon zu, dass man mit nem entsprechenden Abschluss nen besseren Start am Beginn des Rennens haben kann, so ein Abschluss kann schon mal ein paar Türchen öffnen. Aber ob einer ein Künstler ist oder nicht, darüber sagt eine Ausbildung meiner Meinung nach nichts aus.

    Ja, die Musik: da können wir gleich die nächste Baustelle eröffnen. Zumindest in der "E-Musik" kann Kenntnis über den Inhalt einer Komposition den Kunstgenuss verstärken.


    Ach Siku... Eine Ausbildung in der E.Musik beinhaltet z.B. auch, gekonnt Dissonanzen und Widersprüche einzubauen, damit die Musik "echter", grooviger und nicht verschult oder verkopft klingt. Vorbilder sind dann wieder Leute wie Prodigy oder so, die meines Wissens nach keine Hochschule besuchen mussten. Ein Musiker egal ob E oder Jazz oder sonstwas muss sein Instrument beherrschen, das ist die Grundlage. Gefühl und Leidenschaft sollte er mitbringen, da reichen dann auch 3 Akkorde.

    Die 3d-Branche z.B. ist noch sehr jung, und die Leute, die man 3d-Artist nennt, haben sich das meiste selbst beigebracht, by doing. Nix staatlicher Schein und so. Mittlerweile kann man wohl 3d-Animation und Gamedesign studieren, dennoch werden diejenigen, die Freaks sind, und nächtelang (nicht ertragsorientiert, sondern in der nicht-bezahlten Freizeit, also als "Hobby") nix anderes machen, die Künstler sein. Will man sojemanden beauftragen, lässt man sich nicht den Abschluss, das Zeugnis oder sonst einen Schein zeigen, sondern ein Portfolio, damit man sieht, was derjenige gemacht hat.
    Cheers
  • elloHuarF
    Ich habe nur das dubiose Gefühl, dass sowohl 3D-Art als auch die E.Musik zu mainstreamorientiert ist, als dass ein echter akademischer Künstler sich damit vergleichen ließe. Beide Richtungen bauen auf einer Bild- und Musiksprache auf, die vom gemeinen Volk verstanden werden kann.

    Ich denke nicht dass die akademische Kunst überhaupt vor hat, sich an Leute zu wenden, die nicht Kunst studiert haben. Denn eine größere Masse anzusprechen bedeutet ja auch, dass man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner beziehen müßte. Und das dürfte so ein Akademie-Abgänger als "unter seiner Würde" empfinden.

    Das Resultat ist dann natürlich, dass akademische Kunst an der breiten Masse völlig vorbei geht und Otto-Normalverbraucher auch garkeine Lust hat sich damit auseinander zu setzen. Bei anderen Kunstrichtungen ist dies zum Glück nicht der Fall.
  • heinrich
    "Ausbildung haben" bedeutet
    automatisch nicht "Zeugnis haben".

    Aber Prodigy, Freaks usw.
    das sind eher Ausnahmen
    aus der Masse.

    Man kann sich auch
    im Selbststudium was beibringen.

    Die entscheidende Frage ist die Einstellung dazu.
    Ob ich mit mir selbst zufrieden bin,
    oder nicht.

    Die Mehrheit hier ist
    selbstverliebt und selbstzufrieden.
    Signatur
  • Kris
    Kris
    das Gefühl würde ich aber auch als dubios bezeichnen. *+*
    Ob man 3d-Art und E.Musik als Mainstream bezeichnen kann..?? Die Eingangsfrage lautet jedoch, wer oder was ist Künstler, und wenn Mainstream-Tauglichkeit und kommerzieller Erfolg ein Ausschlusskriterium sein sollten, als was würde man dann Escher, Giger, die z.B. nach wie vor stilbildend im Science-Fiction und 3d Bereich sind, Duane Hanson und viele weiter bezeichnen? Akademische Kunst? Akademische Kunst in Deutschland? worum geht´s hier eigentlich?
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