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  • papierverarbeitung für grafische arbeiten

  • Maria Arkadieff
    Maria Arkadieff papierverarbeitung für grafische arbeiten
    Hallo!
    ich habe bisher alles, was ich gemacht habe, in ein paspartou eingerahmt. Aber ich finde die Methode, die viele Grafiker benutzen ,eignetlich schöner.
    Nämlich: es wird ein Blatt raues papier genommen, in der mitte die für die zeichnung notwendige fläche ausgedrückt, sodass automatisch das bild-bereich vom "paspartou" abgetrennt wird,und das papier in diesem rechteck glatter wird, und somit leichter zu zeichnen.
    ich hoffe ich habe es einigermaßen verständlich erklärt...
    nun wollte ich fragen: weiß jemand, wie das gemacht wird?
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    Ich weiß was du meinst (meinen könntest), aber bewusst habe ich das bisher noch nicht wahrgenommen. Mögliche, aber mühsame Methode: Mit einem Löffel oder noch besser Falzbein die Bildfläche glätten. Oder: Das Papier befeuchten, eine Hochglanz-Spiegelfolie aufquetschen, das ganze durch die Walzenpresse drehen und dann in einer Wärme-Trockenpresse trocknen; vielleicht reicht es auch, lediglich eine glatte Metallplatte mit dem Papier durch die Presse zu jagen.

    Alles in allem: Eine recht mühsame Angelegenheit; ich persönlich empfinde deine bisherige Methode einem Kunstwerk angemessener. Edel wirkt es auch, das randlos ausgeschnittene oder ausgerissene Bild auf einen Museumskarton zu kleben und den Passepartout-Ausschnitt etwas größer zu wählen, so dass das Blatt komplett auf dem Untergrund zu sehen ist.

    Gruß - J.
  • 90_yawanur
    Ist die Frage, ob es nicht eh eine Radierung oder Litho ist, von der du sprichst. Jedenfalls kommt sicherlich daher die Idee der Grafiker... da diese früher - vor dem digitalen Zeitalter und dem Offset - so gearbeitet/ gedruckt haben.
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  • Gris 030
    Gris 030
    moment, die drucken doch keinen teil eines weissen blattes platt und zeichnen dann drauf.
    das sind drucke.
    von druckstöcken.
    radierungen, ätzungen, aquatinta....aquatinti(?)
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  • Anja Schartl
    Anja Schartl
    Gedruckt wird bei Tiefdruck und Lithografie auf angefeuchtetem Papier mit sehr hoher Krafteinwirkung, so dass das Papier im Bereich der Platte/des Steins glattgepresst wird. Die feinen Linien des Drucks lassen sich leicht mit denen einer Zeichnung verwechseln.

    Künstlerische Druckverfahren werden auch heute noch genutzt.
    Hier mal eine Arbeit von Norbert Grimm, bei der man die Plattenform sehr deutlich erkennen kann. Er nutzt die Plattenbegrenzung gezielt aus und arbeitet mit unregelmäßigen statt rechteckigen Formen.
    http://new.heimat.de/hpg/media/71056.jpg

    Embossing mit (Anreibe-)Löffel oder Falzbein, wie es Johnny beschrieben hat, ist ehr für kleine Flächen geeignet, auf denen man später nicht mehr zeichnen möchte.
    Zur Simulation dann doch ehr angefeuchtetes Papier mit einer unbehandelten Platte durch die Presse jagen.

    Mit Passepartouts kann man zwar auch die Aufmerksamkeit lenken, sie haben aber in erster Linie keinen dekorativen Zweck, sondern sie sollen die Oberfläche empfindlicher Grafiken davor schützen, dass sie mit dem Glas des Rahmens in Kontakt kommt. Daher wäre zu überlegen, ob ein Passepartout nicht doch sinnvoller ist.
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  • Stab aus Basel
    Stab aus Basel
    @ gayane:
    Du meinst bestimmt eine Radierung.
    Wenn Du aber auf das Papier malen möchtest (Aquarell, etc)
    nimmst Du dickes Papier (so ab 200 gr.) besprühst es um eine gleichmässige Durchfeuchtung zu erlangen. Suchst Dir eine Radierpresse,
    legst eine Platte Zink oder Kupfer aufs Papier und machst einen Blinddruck.
    So hast Du den kompletten Plattenabdruck (also eine Vertiefung) und kannst in dieses Feld, welches eine Vertiefung darstellt auch reinmalen.
    Sprich doch mal mit einem Radierer, ob er Dir solche Papiere herstellen kann. Wird allerdings nicht ganz billig sein.
    Viel Glück
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  • Gris 030
    Gris 030
    "Suchst Dir eine Radierpresse,..."

    :)
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  • Stab aus Basel
    Stab aus Basel
    Grinz......
    es gibt Graphikateliers, welche Pressen zur Verfügung stellen und einem weiterhelfen, gegen kleines Entgeld.
    Signatur
  • Gris 030
    Gris 030
    natürlich gibt es die.

    war ja nich böse gemeint.

    hört sich bloß angekloppt an.

    schönen gruß
    grinTS
    Signatur
  • 90_yawanur
    eigentlich steck die Anwort in marla's kommentar...

    Anstatt des Passepartout einen Karton zwischen glasplatte und papier und in einen bilderrahmen klemmen und geduldig warten. Am besten Büttenpapier oder Kupferdruckpapier ca. 250-300g benutzen..

    Bei einer meiner Radierungen wurde auch das komplette Papier platt gedrückt im Bilderrahmen... wahrscheinlich weil ich kein Passepartout genommen oder es zu fest eingespannt hatte.

    Noch besser, du fängst mit Radierung oder Lithografie an. Denn sonst wäre es Beschiss... Ne Zeichnung, die wie ein Druck aussehen soll? Ich weiß ja nicht...
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