KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • Die \'Eigene Handschrift\'

  • Kristina Rausch
    Kristina Rausch kommt von selbst
    ich denke die eigene Handschrift kommt von selbst, ohne das man darüber nachdenkt. Wichtig ist doch immer zu üben, üben, üben."Regeln" der Darstellung, ich meine damit Proportionen, Licht und Schattendarstellungen, verschiedene Techniken kann man üben. Die eigene Handschrift glaube ich nicht. Es ist ein Entwicklungsprozess der niemals endet, so sehe ich die Kunst.
    Ich habe das auch schon an mir gemerkt, viele sagen ich hätte meine eigene Handschrift schon gefunden. Ich sehe an meiner Malerei das ich mich in den Jahren schon sehr entwickelt habe, ich meine damit nicht das ich perfekt bin, im Gegenteil. Perfektionismus gehört eigentlich nicht unbedingt in die Kunst. Sein Handwerk zu beherschen das ist eine Sache. Die andere ist die das man erst frei von den gelernten Regeln werden muss, vor allem das man sich traut etwas Eigenes zu schaffen. Den Schaffensprozess mit einzubeziehen und nicht etwa nur das fertige Werk sehen. Von Fotos abmalen ist zwar eine gute Übung, doch so wird man nie zur eigene Handschrift kommen. Es bedeutet frei von Vorlagen, dem Üblichen, der Norm und der Umwelt zu werden.
    Signatur
  • ateniv
    die meisten Worte klingen stark nach Hirn******ei..

    Narzißtische Gesellschaft:
    🔗
  • heinrich
    Woher kommt denn dieser Satz?
    Zitate muss man kennzeichnen...
    Signatur
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • ateniv

    Narzißtische Gesellschaft:
    🔗
  • heinrich
    Aha,jetzt ist aber das Zitat verschwunden...

    Also, eeeeh!
    Signatur
  • ateniv
    weil du, lieber heinrich,
    darauf bestehst,
    extra für dich:

    °°°** ~!~

    Die Medien steigern narzißtische Träume von Ruhm und Ehre und geben ihnen Nahrung; sie ermutigen den einfachen Mann auf der Straße, sich mit den Stars zu identifizieren und die gewöhnliche Masse zu verachten, und sie erschweren es ihm zunehmend, die Banalität des Alltagslebens zu ertragen.


    °°°** ~!~

    🔗
  • ettedanreB
    Sag ich doch.
    :)
  • heinrich
    Sooooo...

    Bist du, vineta, auch davon betroffen?
    Fühlst du dich entmutigt?
    "Sich mit den Stars zu indentifizieren..."

    Was stört dich denn dabei?
    Signatur
  • ateniv
    Sag ich doch.
    :)


    jepp :-)
    bin ganz deiner Meinung
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    Ich bin davon überzeugt, daß die'eigene Handschrift' nicht herbei gezwungen werden kann. Sie ist eher ein Produkt von viel Arbeit, jahrelangem Mühen und dem Wunsch zu malen, einfach das heraus zu finden, was einem Spaß macht, dies weiter zu entwickeln und mit dieser Basis unausweichlich zur eigenen Handschrift zu finden.


    Die "eigene Handschrift" stellt sich automatisch ein, wenn man sein "eigenes Ding" durchzieht. Im Laufe der Zeit entrwickelt sich dann ein Wiedererkennungseffekt, der im Idealfall als solch eine "eigene Handschrift" akzeptiert und mit viel Glück sogar "gefeiert" wird.
    Signatur
  • noisufnoc-lluf
    🔗
  • emmalfraps
    Sehr interessant. Aber man kann nicht sehen, ob er wirklich selber malt. Ich bin da immer sehr skeptisch.
  • Peter Kiefer
    Peter Kiefer
    Die eigene Handschrift ist noch von ganz anderen Faktoren abhängig die hier noch gar nicht erwähnt wurden.
    Ich denke, bis man seine eigene Handschrift oder besser gesagt sein Ding oder viel besser seine Art künstlerisch tätig zu sein gefunden hat haben sich viele Arbeiten angehäuft, im Atelier,in der Wohnung usw.
    Das viele die Kunst, ihre Kunst, zu den Akten legen weil sie Schwierigkeiten mit der Vermarktung haben und nicht mehr wissen wo sie die ganzen Arbeiten unterbringen sollen, versteht sich dann irgendwann von selbst.
    Natürlich gibt es verschiedene Plattformen seine Arbeiten zu vermarkten, Ausstellungen, Galerien, Internet usw. aber bei allen Bemühungen wird man nie alles verkaufen und so sammelt sich mit den Jahren eine ganze Menge Kunst an und zwar die eigene. Wer tingelt schon gerne mit alten Arbeiten von einer Ausstellung zur nächsten,ich nicht.
    Ganz zu schweigen von dem Geld das man in das malen oder künstlerich Darstellen investieren muß Leinwände, Farben, Pinsel usw.
    Wenn man einen grossen Geldbeutel und viel Platz hat sind die Chancen den eigenen Stil zu finden nicht schlecht.
    Ich bin der Meinung der eigene Stil oder die eigene Handschrift kommen von ganz alleine vorausgesetzt man ist stetig am arbeiten und hat Geduld.

    Gruß
    Peter Kiefer
    Signatur
  • Hanne Neß
    Hanne Neß ...eigene Handschrift
    Aber - ist denn nicht jeder Kunstschaffende daran interessiert, dass er eine sogenannte eigene Handschrift entwickelt?
    Zumindest, wenn diese Leidenschaft über Jahrzehnte ausgeübt wird. Mir wird hin und wieder eine eigene Handschrift bestätigt (was mich sehr glücklich macht) und dennoch schwingen bei jedem Bild erneut Unsicherheit und Selbstzweifel bzw. Kritik mit. Das muss wohl so sein, mal mehr mal weniger!
    Je länger ich mich in der Kunstwelt befinde, desto anspruchsvoller, selbstkritischer und unsicherer werde ich. Von Unbekümmertsein ist keine Rede mehr... Natürlich möchte ich mich davon befreien, aber wollen heißt nicht können!
    Eure Antworten darauf interessieren mich sehr!
    Signatur
  • noisufnoc-lluf anscheinend...
    ist da (fast)niemand so richtig interessiert. Ist doch genau richtig was du da schreibst. Selbstkritik und Selbstzweifel gehören zur Malerei wie Farbe und Pinsel. Umso mehr ist es eine Bestätigung und auch ein Sieg über sich selber, aus dem ganzen Kuddelmuddel, den man über die Jahre hinweg fabriziert hat heraus zu finden, um endlich zu dem zu finden, weshalb man eigentlich angefangen hat zu malen: Dem Bedürfnis sich mitzuteilen und seine Gefühle und Sichtweise der Welt auf Leinwand zu bringen.
    Ich denke die Unbekümmertheit stellt sich von selbst im Laufe der zeit wieder ein und dieser Umstand unterscheidet meiner Meinung nach den leidenschaftlichen, professionellen Maler vom Hobbykünstler, denn der malt unbekümmert.
  • emmalfraps
    (....) Hobbykünstler, denn der malt unbekümmert.


    Du glaubst gar nicht wie bekümmert ich male ;-)
  • Hanne Neß
    Hanne Neß Abweichen vom Thema...
    Danke für die Antworten.
    Es ist doch komisch, je mehr Erfolg, desto angestrengter gehe ich an die Arbeit. Ohne jedliche künstlerische Vorbildung ernte ich nach zig Jahren Früchte meiner Arbeit und dennoch macht mich das nur teilweise glücklich. Der Druck wächst und ich spüre immer seltener, wie wunderbar es ist, so ein Leben führen zu können. Ich arbeite zu viel - ich muss pausieren. Ich spüre, dass sich ein Wechsel evtl. der Technik ankündigt. Nennt man das ausgebrannt sein? Wiederum verspüre ich nach einer kurzen Pause immer wieder die fast suchtartige Aufforderung zu malen, kreativ zu sein, zu erfinden, zu gestalten, abzutauchen, nicht zu denken und und und.......
    Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen, die Entwicklung, mein ICH schreitet unaufhörlich voran. Dinge werden interessant, andere Dinge uninteressant. Die Bilder verändern mich! Was passiert da mit mir?
    Kennt Ihr auch solche Gefühle? Ein auf und ein ab! So sind wir "Künstler"!?
    Signatur
  • Seite 2 von 2 [ 38 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen