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  • aus büchern

  • neurg aus büchern
    habt ihr nen lieblingsabschnitt/-satz?
  • neurg peter hacks \"leberecht am schiefen fenster\"
    "diese geschichte fand ich vorgestern um die elfte stunde im gras neben dem fußweg zwischen deutschwusterhausen und brusendorf. der ehrliche verlierer wird dringend gebeten, sie bei mir abzuholen; denn sie gefällt mir nicht."
  • Christiane
    Christiane birger sellin
    gibt mehrere bei mir, unter anderem diese:

    ...zur weihnacht sind mir die menschen so nah/reiner irrsinn ohnegleichen in vernünftigen köpfen/weihnachten liebe ich euch besonders/dann werdet ihr mindestens so irre wie ich...

    ...ich deserteur einer artigen autistenrasse...
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  • efwe
    efwe
    sie bewahrt dich im berg- sie breitet ihre schoenheit aus ueber deinem leib--
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  • iriJ
    Der Urknall, erklärt am Beispiel eines Waschbeckens.

    Buch und Passage vergessen. ;-)
  • iriJ
    Der Urknall, erklärt am Beispiel eines Waschbeckens.

    Buch und Passage vergessen. ;-)

    Ach ja jetzt ist´s mir wieder eingefallen. Mein altes Skizzenbuch.
  • nroK
    In einem kleinen Gebirgsbade unweit Vicenza, Recaro, wo ich den Frühling des Jahres 1881 verbrachte, entdeckte ich, zusammen mit meinem Freund, Peter Gast, einem gleichfalls Wiedergeborenen, daß der Phoenix Musik mit leichterem und leuchtenderem Gefieder, als er je gezeigt, an uns vorüberflog.

    Ich glaube, es war dieser Satz von Nietzsche, und ich glaube, es war die ganze Kunst der Sprache von Nietzsche, die mich davon abhielt, selbst zu schreiben, weil ich empfand, daß ich niemals über diese Kunst hinaus gelangen könnte. Mit Thomas Manns `Betrachtungen eines Unpolitischen` erging es mir geradezu, denn, so einfach und simpel diese Schriften in ihrem Anspruch einhergehen mögen, sind sie doch über sich selbst und über ein gewißes Maß hinaus gewachsen. Wie das geschehen konnte, wie es möglich wurde, das entzieht sich meinem Geist, ich knie lediglich vor dieser Kunsfertigkeit.
  • neurg markus werner \"froschnacht\"
    Gibt es, so frag ich Zemp in einer letzten Phase, gibt es in Ihrem Leben irgendwelche Dinge oder Situationen, die Sie als fraglos schön empfinden? -Zemp überlegt minutenlang, und schließlich sagt er mit belegter Stimme: Tulpen.
    Und sonst?
    Zemp schweigt erneut minutenlang, und dann sagt er: Ein rechter Zungenkuß.
    Und wenig später leise: Ein warmes Bad und das Finale von Haydns "Schöpfung" und Schweinsfilet im Kräutermantel, ferner Veilchenduft.
    Und ist das alles für Sie sinnvoll?
    Schon, nur frag ich mich das nicht.

    Vorläufige Bilanz. Die Frage nach dem Sinn des Zungenkusses stellt sich kaum. Schönes genießt man sinnlos. Was selig macht, wird nicht befragt. Sinn also ist - falls überhaupt - nur dort, wo es fast läppisch wäre, nach ihm zu forschen. Sinn liegt, im Falle Zemps - und Zemp ist mehr als Zemp - im Sinnlichen.
    Ist erst einmal erkannt, daß unsere Sinnkrise primär die Krise unsrer Sinne ist, so sehen wir trotz metaphysischer Vernebelungsversuche das therapeutische Rezept: Ausbau und Förderung der Sinnlichkeit und damit Ausweitung des Sinn-Bereichs. Die Menschheit wird nur dann mit Anstand überleben, wenn sie es fertigbringt, ein Reich der Tulpen aufzurichten.


    (1 von x)
  • ncm
    http://mcn.privat.t-online.de/buecher.htm
    ... und ich mit geschlossenen Augen all das, was ich gesagt haben könnte, wie eine Katze streichle.
  • abue
    Was dachte Seneca (und sagte es nicht)
    Als der Hauptmann von Neros Leibwache stumm
    Das Todesurteil aus dem Brustpanzer zog
    Gesiegelt von dem Schüler für den Lehrer ...

    🔗
  • neurg albert camus \"die pest\"
    In diesem Augenblick war der Zusammenbruch ihres Mutes, ihres Willens und ihrer Geduld so jäh, daß es ihnen schien, sie könnten nie mehr aus diesem tiefen Brunnen herauskommen. Deshalb zwangen sie sich, nie an den Zeitpunkt ihrer Erlösung zu denken, nicht mehr in die Zukunft zu schauen und sozusagen mit niedergeschlagenen Augen zu leben. Aber diese Vorsicht, diese Art, den Schmerz zu überlisten, in Deckung zu gehen, um dem Kampf auszuweichen, wurden natürlich schlecht gelohnt. Sie vermieden zwar den Zusammenbruch, dem sie um jeden Preis vorbeugen wollten, aber gleichzeitig beraubten sie sich auch der eigentlich recht häufigen Augenblicke, da sie in den Bildern ihrer kommenden Vereinigung die Pest vergessen konnten. Und so scheiterten sie zwischen Abgrund und Gipfel, schwankten mehr, als sie lebten, richtungslosen Tagen und unfruchtbaren Erinnerungen preisgegeben, irrenden Schatten gleich, und hätten nur Kraft schöpfen können, wenn sie eingewilligt hätten, im Erdreich ihres Schmerzes Wurzel zu fassen.
  • simulacra
    simulacra
    @gruen: Was für Worte...
    Ist schon im Merkheft für schmerzlich vermisste Literatur von der ich auch noch nichts wusste!
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  • neurg markus werner \"zündels abgang\"
    Bad und Bett, dachte er, alles andere ist winterlich. Dreckgletscher Welt. Aber man bibbert stumpf. Besser ein frigider Eiszapfen als ein wärmebedürftiger Tölpel. Unter Null! heißt die Devise. Hohn dem Mutterbauch, Hohn dem, der fiebert nach ihm. Es lebe die Tiefkühltruhe! Es lebe der Stahlschrank!
  • tdnakulognoP
    -"Ich habe mit dem Schiffscomputer gesprochen."

    -"Und?!"

    -"Er hasst mich. Weil mir so furchtbar langweilig war, hab ich mich in
    seine Logikschaltkreise eingeklinkt und ihm in einem langen Gespräch
    meine Sicht auf das Universum dargelegt."

    -"Und was ist dann passiert?"

    -"Er hat Selbstmord begangen."

    Marvin, der depressive Roboter aus "Per Anhalter drch die Glaxis" xD
  • neurg markus werner \"zündels abgang\"
    "Warum ist Fritz glücklich?
    Fritz hungert nicht, dürstet nicht, friert nicht, hat eine Wohnung, hat Arbeit, hat alles!
    Für Hans gilt Gleiches.
    Warum ist Hans unglücklich?
    Einige Ursachen zeitgenössischen Elends nennt man nur noch mit Hemmungen, da sie bereits als Ladenhüter gelten: Beton. Brutalität. Anonymität. Kälte. Konkurrenz. Stinkluft. Stinkwasser. Lärm. A-Bombe. B-Bombe. C-Bombe.
    Das hat Fritz doch alles auch! Und ist dennoch happy!
    Ein Dickhäuter?
    Und Hans der Sensible? Der mit dem durchsichtigen Häutchen?
    So wären denn alle Probleme nur Hautprobleme? Das Lebensglück nur eine dermatologische Angelegenheit?
    Wie aber kommt Hans zu seiner unzweckmäßigen Haut und Fritz zu seinem Fell?
    Weiß nicht.
    Weiß nur: Es gehört zur Strategie der Niedertracht, die Betrübten soweit zu bringen, daß sie für ihr Unglück die Beschaffenheit ihrer Haut verantwortlich machen und statt der Welt sich selber verfluchen. Sie sollen sich begreifen lernen als Jammertanten, und sie sollen sich ihrer Traurigkeit schämen. Aussterben sollen sie, damit die Wölfe endlich unter sich sind. Wenn aber die Traurigen gehen, stirbt nicht nur Maria die Trösterin, sondern es stirbt auch das Gespür für das Falsche. Wenn die Kranken folgsam verenden, verscharrt man auch die Todesursachen. Wenn die Leidenden untergehen, die Schwächeren sich zurückziehen, die Verrückten eingelocht sind, dann ist die Welt im Lot, dann herrscht das Positive, dann hört man nur noch das dröhnende und pausbackige Halleluja der Tauglichen.-
    Wie satt habe ich diese Grübeleien, wie sehne ich mich nach einem stilleren Kopf. Ich lieg im Bett und reklamiere. Ich bin ein Bett-Rebell. Und schon das ist mir zuviel."
  • rethgifelyts
    "am allerliebsten aber erzählte gigi der kleinen momo allein, wenn niemand sonst zuhörte. meistens waren es märchen, denn die wollte momo am liebsten hören, und es waren fast immer solche, die von gigi und momo selbst handelten. und sie waren auch nur für beide bestimmt und hörten sich ganz anders an als alles, was gigi sonst erzählte."

    michael ende
  • heinrich
    SORRY; WAS DURCHEINANDER GEBRACHT
    IM EIFER DES GEFECHTES
    Signatur
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