KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • Praktische Prüfung an der HBK Braunschweig

  • abibi Praktische Prüfung an der HBK Braunschweig
    Hallo ihr Lieben,

    ich hoffe mir kann jmd. weiterhelfen (ich hoffe ich bin hier auch richtig ^^)... Ich bin zur praktischen Prüfung am 8./9.06.10 an der HBK Braunschweig eingeladen worden ( Freie Kunst)und möchte nun gerne wissen:
    - wie läuft die praktische Prüfung genau ab
    - sollte ich mir noch viel theoretisches Wissen aneignen (wg. Aufgabenstellung z.B.)
    - wie viele Leute werden in der Regel eingeladen (möchte ja wissen wie groß die Konkurrenz ist ^^ und wie wahrscheinlich es ist die Prüfung zu bestehen)
    - wie viele angehende Studenten werden dann in der Regel zum studium zugelassen, also wie viele Klassen und Anzahl der Studenten

    das wars eigentlich schon was ich wissen möchte ^^
    ich hoffe ich bekomm eine baldige Antwort, Danke smiling smiley
  • reklawpeels
    ich habe einige aufnahmeprüfungen mitgemacht, allerdings noch keine in braunschweig. die laufen im prinzip aber meistens nach dem gleichen muster ab:

    -du bekommst einige aufgaben gestellt, in deinem fall wohl eher aus dem bereich malerei und zeichnung. wobei bei freier kunst auch video, foto und installation denkbar sind. auf jeden fall sind das alles aufgaben, wo sich weniger dein können, sondern mehr dein entwicklungspotential offenbaren soll.

    -allzuviel theoretisches wissen anzueignen brauchst du nicht, die profs. wollen eher wissen wie du tickst, und was du so für eine/r bist. standardfragen sind: warum willst du unbedingt kunst studieren? warum ausgerechnet in braunschweig? manchmal werden nochmal die prüfungsarbeiten auseinandergenommen und gefragt, warum hast du dies und das so oder so gemacht? manchmal wollen sie wissen, wer deine vorbilder sind oder ganz gemeine fragen, wie du z.b. gedenkst nach dem studium deinen lebensunterhalt zu finanzieren, als "brotloser" künstler, und ob du nicht doch lieber was "vernünftiges" machen sollst?
    und falls dich mal einer nach einem zeitgenössischen künstler fragt, von dem du noch nie was gehört hast, solltest du ehrlich sein und das zugeben, und nicht dir irgendwelche geschichten aus den fingern saugen.

    -es werden meist nur doppelt oder max. drei mal soviele bewerber eingeladen wie am ende genommen (das gros fällt schon mit der mappe durch). die wahrscheinlichkeit angenommen zu werden beträgt also 1:2 bis 1:3.
    -die stärke der einzelnen studiengänge variiert je nach hochschule meistens zwischen 10-30 studenten pro jahrgang. dementsprechend klein sind die fachklassen, die dann in der regel aus studenten verschiedener jahrgänge bestehen.
    deswegen, falls du nicht genommen wirst, muss es nicht unbedingt am mangel an talent liegen, manchmal passt es halt einfach auch vom persönlichkeitsprofil nicht. immerhin müssen die leute min. 5 jahre lang mit dir zusammenarbeiten... und wenn ihnen deine nase nicht gefällt...;) na ja, einfach nochmal woanders probieren.
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    Ich weiß nicht, ob die Rolle der Nase damit nicht überbewertet ist. Die Prüfungen die ich (von verschiedenen Seiten) mitgemacht habe, waren nicht ganz so gestrickt :-) Aber die Nase spielt natürlich eine Rolle, das stimmt schon.

    Mein Tipp ist immer: Hingehen und schon zuvor mit den Leuten (Profs, Studenten, Werkstattleiter) reden und ihnen was zeigen und mit ihnen ein paar Worte wechseln, dazu gibt es ja Sprechstunden. Eine gute Möglichkeit ist auch, wenn man bei der Prüfung durchrasselt, ein Gasthörersemester (oder etwas in der Art) zu machen, damit steigen die Chancen genommen zu werden ganz erheblich.
    Signatur
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • reklawpeels
    alter! die nase spielt eine entscheidende rolle, wenn du sie zu hoch trägst, hast du kaum irgendwo 'ne chance.

    die prüfungen die ich mitgemacht habe (es waren insgesamt 5-6, ich trug damals meine nase sehr hoch, dementprechend lang hat's gedauert) waren alle so ähnlich gestrickt.

    dein tip, schon vorher hingehen, ist nätürlich gold wert. und ein gasthörersemester auch. wie heißt es so schön, wenn du nicht durch die tür kommst, versuch's halt durchs kellerfenster. und wenn sie dich sowieso schon an der backe haben, und merken dass es dir so wichtig ist, und dass sie dich nicht so schnell wieder loswerden, dann winken sie dich bei'm nächsten mal vielleicht durch die prüfung durch.

    ich war damals viel zu stolz, um noch mal auch nur einen fuß in den laden, der mich abgelehnt hat, zu setzen.

    ps. natürlich spielt vitamin B wie immer auch hier eine entscheidende rolle, wenn du kein's hast, ist es wie ein glücksspiel bei dem ausgerechnet die begabtesten die schlechtesten karten haben.
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    Ich habs zwei mal mitgemacht. Einmal als Geprüfter. Und einmal als Assistent der Prüfer. Mein Eindruck bleibt: die Nase ist wichtig, stimmt. Aber nicht entscheidend. Bei Vitamin B ist es ähnlich: das kann, muss aber nicht wichtig sein.
    Signatur
  • abibi
    also sollte ich möglichst nicht allzu schüchtern auf meinem Platz hocken ^^ Ich hab gelesen das bei anderen Hochschulen das Gespräch Teil der Prüfung ist an der HBK Braunschweig steht nichts dergleichen muss ich mich aber wohl doch drauf einstellen.Mich ärgert nur das man überall nachlesen kann wie KD die Prüfung aussieht und sogar die letzten Prüfungsaufgaben online gestellt werden aber für FK findet man sowas nirgens im Netz....
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    Fahr hin! Und ansonsten: vertrau dir selbst!
    Signatur
  • Seite 1 von 1 [ 7 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen