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  • Die Sommerkogödie (Part 0.0.1)

  • Gast, 1 Die Sommerkogödie (Part 0.0.1)
    Ein einaktiges Spiel für Foyers, kleinere Schiffe und Parlamentsflure


    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
    Szene 1
    [Auftritt Großregulator, First Bißmark, Bauer Rossler, Chargen und Volk.
    Szenerie gegeben oder frei gestaltet. Zuerst Bühne leer.]

    [Großregulator] (schräg von der Seite) Wo ist das Volk?? Wo ist das Volk??
    [Volk](auf die Bühne strömend, allseitig) Hier, wir sind doch hier...
    [Großregulator] Ruhe!
    [Chargen] (den Regulator vaubanisierend) Schnauze - ihr habt's gehört!
    [Volk](murrend - fügend) Was? Jaja. Nana. Soso. Lala.
    [Großregulator]Gebt mir.
    [Bauer Rossler] (aus dem Volk hervortretend) Haltet ein!
    [Volk] Genau!
    [Großregulator]So oder so. Sucht's euch aus - schnell.
    [Chargen](wippen, zerren an unsichtbaren Leinen, bersten beinahe)
    [Volk](murmelt, während doch schon Geldbeutel gezogen werden)
    [First Bißmark] (Kommt angritten, auf einem Brett, das von zwei
    Lakaien geschultert wird) Krieg!! Es ist Krieg!! Schnell!!
    [Bauer Rossler] Jesus, Maria, Magdalena und Joseph - wir sind gerettet!
    [Chargen] In drei Reihen antreten!!
    [Volk] Weihnachten sind wir wieder zuhause!!
    [Großregulator]Denen treten wir in den Napf! Sieg!!

    (Auf die völkischen Verbrüderungsszenen fällt der Vorhang)

    ____________________________
    Das ist sicher nicht die letzte Fassung davon - 23.Juni
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.0.0. soso
    also jch bin schon für gruppensäcks, jesus mit maria und magdalena, maria mit jesus und joseph (bois?), magdalena mit maria und jesus, joseph (bois?) mit magdalena und jesusmaria ... gotthilf ! ein vierakter mit np-latten-vollständigkeit ! weil in np die Logig liegt, gibt es die nichtdeterministerische turingmaschine, ein sieben-tupel, die entscheidet, ob es selbst zur sprache L gehöre. welch ein theater der hauptblütezeit !!!
    forrest.
    geht ab.
  • Gast, 1
    Szene 2
    [Auftritt Großregulator, First Bißmark, einige Volkskörper und weniger Chargen. Dazu
    kommt Turing]
    (Die Volkskörper bilden eine Kette und reichen rechteckige Teile (Fahrradreifen?) aus
    der Sicht und somit von der Bühne)
    [Großregulator] (gönnerhaft) Wir sind Genies! Butter und Kanonen für die Front.
    [First Bißmark] (steigt fallend von seinem ideelen Pferd) Der Sieg - aua - ist
    unser, der Lotse geht vom board, Gott mit uns - und so weiter.
    [Turing] (erscheint pfeifend auf der Szene) Tach.
    [Charge] (tritt ihm in den Weg) Haben Sie gedient?
    [Turing] Das ist ja unerhört - ich könnte ein Hotelier sein..
    [Großregulator] Hör'nse mal, hör'nse mal. Der Mann tut nur seine Pflicht.
    [Turing] Hör'nse mal zurück: der Mann, der Mann, der tut das nicht.
    [First Bißmark] Kriegskraftzersetzer!! Sei doch ruhig!
    [Großregulator] Name?
    [Turing] Ich heiße Turing.
    [Großregulator] Oh!
    [First Bißmark] Ah!
    [Chargen]Uuu-uuuh!!
    [Großregulator] Der Turing?
    [Turing] Hee klar..
    [Großregulator] Bau uns einen Kriegsrechner.
    [Turing] Oho - halt.. ich bin John Turing.
    [First Bißmark] Quatsch!
    [Turing] Versuch war's wert. Okee, ich brauche Büroklammern und ein
    kleines Stückchen Kabel, vielleicht noch einen verbogenen Sprengring.
    [Großregulator] Besorgen wir bis ... nächste Woche.

    (Alle lachen und klopfen sich auf die Schultern - Vorhang)
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.0.1. sehr charmant, die ange-legen-heit
    auf die bühne kommt d. charms ohne spielplan. nachdem er eine anekdote über puschkin und seine vier idiotischen söhne im quadrat erzählt hat, geht er ab und besucht den mathematiker, der sich eine kugel aus dem kopf holte.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.0.2. farad im käfig
    während der charms auf suche ist, klettert boviste auf die bühne und legt eine fahrradkette ab.
    hä. wegen dem anschluss.
    :)
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.0.3. break in the kitty
    während die pause ihren verlauf nimmt,
    besteigt hilbert die bühne ob deren brettern
    er eine abzählbare menge murmelt und meint:
    "turing stapelt zu hoch, als ob er eine maschine sei.
    er und ein hotelier? nein, niemals! nein!!
    der hotelier bin ich !" und dann regt er sich fürchterlich auf.
    in seiner rage steht er der allgemein bekannten katze bei
    und beißt einer drossel den kopf ab. diese zerfällt in ihre
    einzelbestandteile und entpuppt sich als induktionsspule
    des motorisierten mobiles eines seifenhändlers.
    somit schafft hilbert das 24. problem, welches auch nicht
    in banalen analen der mathematik eingehen wird.
    er jedoch spricht: "welch ein falscher fogel",
    und schleudert seine murmeln durch ihre brutsackwände.
    außer "aleph" nun nichts mehr sagend,
    begibt er sich hutentbrannt fluchend von der bühne.



    boah, der hilbert, der war stinkesauer ... eeeey
    :)
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.0.4. ∀-meise
    als sich ein freakiger charlatan namens jona-than meise der bühne bemächtigen will, wird er vom ungläubigen pöbel ausgebuht. aus rache lässt er zwei zwei hände voll ameisen zwischen den planken und sich selbst im bundespräsidialamt verschwinden.
  • Gast, 1
    Szene 3
    [Auftritt Großregulator, First Bißmark, Turing, paar Volkskörper und Chargen.]

    (Immer noch reichen die Volkskörper kubische Dinge von der Bühne. (Zwischen den
    Szenen wird der Stapel erneuert, wenn es geht vergrößert))
    [Charge](im Hintergrund, laut über das Rauschen) Das muß schneller gehen!
    [Großregulator] Wenn wir erst den Kriegscomputer haben, kann uns keiner mehr.
    [First Bißmark] Wird auch höchste Zeit. Im Krieg ist vor dem nächsten.
    [Turing] Ich kann ja nichts machen...
    [Großregulator] Ich telefoniere morgen mit dem Heeresdingweseninspekteur.
    Wäre doch gelacht. Ha ha.
    [Johna 'The Tan' Meise](wankt auf die Szene mit einem kleinen Kunststoff-
    megafon) Sä Rävoluschn off Art ärraivd hier todeh tu frie ju Oll!
    [First Bißmark] Scheiß die Wand an!! Die Revolution! Gerade, wenn man es
    am wenigsten brauchen kann.
    [Großregulator] Oh nein - kann den mal einer verhaften? So kann ich keinen
    Krieg führen, Kinder.
    [Johna 'The Tan' Meise] (Klettert auf den Stapel kubischer Dinge) Stürmt die
    falschen Fahnen und ersetzt sie durch einen Sturm erstmal richtigerer!!
    [Libero] (rennt ins Bild, spielt dabei einen Ball) Fahne stürmt nicht gut,
    der Kopf ist rund, damit der Ball 90 Minuten die Richtung ändern kann. Werft
    eure Netzer vom Kahn in die kaufende See - ler-mende Massen versteht: torlose
    Spiele werden selten gewonnen. Das Runde muß in cube². (Rennt aus der Szene)
    [Johna 'The Tan' Meise] Ja - so ist es!
    [Großregulator] Kann mir mal einer den da runterholen?
    [Turing] Beim besten Willen und gutesten Glauben: nein. Ich brauche auch noch
    Lötfett fällt mir gerade ein. (Geht ab)
    (Johna 'The Tan' Meise fängt an auf die Volkskörper einzureden - für das Pub-
    likum ist das aber nur ein ( leicht störendes) Geräusch, Inhalt unverständlich.)
    [First Bißmark] Besser 'ne Mauer bauen. Der bleibt da oben - da wissen wir,
    wo er ist.
    [Großregulator] Jaaaa... und wenn der Krieg verloren ist, wird er unser
    Gutmenschen-Alibi. Das Leben ist schön!!
    [First Bißmark] Melde (knallt mit den Hacken) mich ab. Muß Urlaubsschein-
    automat, schnarrende Maschine aber ganz nett. Duelle und so. Drei Tage zu-
    rück. Dann Sieg. (Geht ab.)
    [Großregulator] (Mit dem wissend-mahnenden ausgestreckten Zeigefinger ans
    Publikum gewandt) Wer hart kämpft, muß sich auch mal entspannen. Ich kann's
    ja wieder ausbalancieren..
    (Er hebt an zu singen, doch in diesem Augenblick stockt der Volkskörper
    und die Kette wird unterbrochen)
    [Ein Völkler] So nu nüscht mehr, das Material wird ja nie alle.
    [Anderer Völkler] Der Haufen ist immer größer als unsere eigenen.
    [Charge] Weitermachen!! Zack zack!!
    [Weiterer Völkler] Zuck di aus, du Uniform-Schwuchtel.
    [Charge](anderen Chargen Zeichen machend) Krieg kann keine Entschuldig-
    ung für Diskriminierung und Aufoktroirungen aller Art sein. Festnehmen,
    zusammenschlagen, der kommt ins Lager nach Gandhihausen.
    [Johna 'The Tan' Meise](megafonierend) Laßt die Leute frei!! Laßt die Leute
    frei!! Polizei-SA-SS!! Und so weiter!!
    [Völkler] Laßt die Leute frei!! Laßt die Leute frei!! Wir ham heute frei!!
    [Charge](dem Großregulator meldend) Situation außer Kontrolle. Wenn wir die
    Erlaubnis bekämen Parolen an die Wände malen zu dürfen und zu schießen, dann..
    [Großregulator] Nein, das ist mir jetzt nicht recht, solange ich selbst dabei
    bin. Können Sie ein Telefon bedienen?? Ja?? [Charge nickt) Gut. Ich auch, ich
    werde die FF anrufen, die wird's richten.
    [Charge] Ja'll!! (knallt und geht zurück)
    [Großregulator] (dem Chargen hinterher) Lassen Sie mir unverzüglich eine gelbe
    Telefonzelle bringen.
    (Das Volke beruhigt sich nicht ganz aber die Wellen gehen flacher. Meise ist
    etwas heiser. Da erscheint Bauer Rossler - zurück von der Front. Auf Krücken..)
    [Bauer Rossler] Gu'n Aaamd!
    [eine Völklerin] Aaaaa-aaaa-aaaaahrg!! Schaut er hat ein Bein verloren!!!
    [ein Völkler] Schrecklich!! So ist der Krieg wirklich!!
    [Bauer Rossler] Nana - ich habe nur ein halbes Bein verloren. Und dafür ward
    mir ein dritter Arm gegeben - der Dank des Vaterlandes! (hat einen dritten Arm
    auf de Mitte der Brust, den nimmt er mit einem anderen und wedelt den neuen Arm
    herum.)
    [weiterer Völkler] Das Vaterland vergißt einen nie! Niemals.
    [Bauer Rossler] Stimmt genau. Wär ja noch schöner, was?
    [Großregulator](mit ausgestreckten Armen auf den Bauer Rossler zustrebend) Mein
    lieber... Mein Lieber! Sagen sie diesen Subjekten hier mal, wie es an der Front
    zu geht... schämen sollen die sich. Und für Sie (wühlt in einer Hosentasche) für
    Sie habe ich sicher noch ein paar Orden.
    [Bauer Rossler] Man rutscht aus vor lauter Orden, die dort auf Haufen liegen,
    zweimal am Tag wird geschossen, über Balken geschissen und unser Essen liegt
    in der Börse des Feldfrontverpflegungsbeauftragten. Paar Wochen noch.. wenn's
    dann bei den feindlichen Kameraden nicht schlimmer ist, als beu y(n)s, hat eine
    Seite bald verloren. - Ich bin eh ordentragebefreit, Herr Großregulator, wegen
    des halben Beins... habe zwei Kisten voll, die könnten sie abholen lassen.
    [Großregulator] (an Alle) Na also, da hört ihr's... alles wird gut.
    (Stille... minutenlange Stille)

    (Der Vorhang senkt sich auf eine erstarrte Szene)
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.0.5. würfelfett und cucu bebe?
    massehaft rollen und kugeln und ein anflug von radiofunken - E²
    spieldauer: einige megalophonische k(hurz)-k-länge

    zwischenzeitlich hat sich einstein ob des tumultes
    mal wieder aus dem grabe geschraubt
    und dem jonah 'thi tan' meise
    das große megalophone geklaut.
    die bühne berollt er,
    dem turing entgegen grollt er:
    "hier trag ich des knaben wunderhorne durch welches ich euch befrage:
    meister! wer soll die maschinen bedienen? und: sind die dann auch beobachtbar?
    denn allgemein und nur relativ bekannt,
    mit dem technisierungswahn steiget der verblödungsgrad. sozusagen:
    Ex-potential.
    das war mein statement zu dieser sache und nun lasst mich endlich in frieden schlaffe und: bei meinem heiligen barte, zerrt mich nicht länger an den haaren herbei!
    menschheitsdämmerung, hier ist es dämmrig, wie auf dem grunde des meeres nicht. bodengleichung. wellensatz.
    elektrischer himmel, es werde licht!"

    und da das megalofönchen spricht kein weiteres tönchen,
    schleudert er es zu meise und greint: "leck e, dieser kunststoff tauget nix, ich will meine kohle zurück."

    und nach den worten gleich einem bewegungsgesetz, rollt er sich von der bühne und hat sich wieder in seine kiste gelegt. kugel-lager-leger? so ward die sache eingepegelt, schieblade auf, fein geregelt.


    so nebenbei, an des völkischen körpers rande
    vernimmt man, wie ein kopfschuss fällt.
    ein musiker kippt, ein hund hebt das bein
    und man hört, wie er gellt am feinsten zwirne:
    die lampe ist tot, es lebe die birne!

    le matsch.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.0.6. E-manation
    inzwischen ist monsieur artaud auf der bühne erschienen
    und verwirklicht sein denken in folgenden worten dem völkischen körper zugewandt:
    "dieser lärm der gesellschaft!
    mit euren dingen und verhaltens-eis.en hab ich nichts zu tun,
    mein ding ist das denken im völligen ruh'n.
    wo ist der revolver? herr einstein, gebt mir eine von euren kugeln !
    und überhaupt, Ihr solltet noch viel mehr peyotl saufen statt dinglich zu kaufen.
    ihr meister des falschen wortes, plage meiner sprache ! scheinsubstanzen!
    nichts habt ihr begriffen ! die freiheit ist nichts als eine phrase.

    ich sage: finster, das bedeutet: trübe. finsteres fleisch, das unter dem hammer bluten muss.
    es gibt ein leiden und dieses leiden heißt angst. angst, die das leben beschädigt. euer vom leben abgetrenntes schaffen, ich finde es schäbig, lehne es ab.
    wo ist die amme? AMME !!! welch qual ... THEATER !
    frauen, bittere steinherzen, ich hänge an euren mündern.
    so soll euch alle treffen
    des blutes
    strahl."

    mit dieser frage, mit diesem schrei und diesem abschlußsatz,
    lässt er sich von der bühne herab.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.0.7. ein ba-nau-se aus ba-se-b(h)(l)au
    spricht
    seltsam
    aufgeblasen
    mit dicken backen:
    muss alles raus,
    bis kurz vor'm platzen -
    --- p--A u--(h)--s--E --- !

    :)
  • Gast, 1
    Und alle drängen, dräuen. quetschen zu der Bar hinaus,
    das Foyer in der Lobby lodert vor lauter lauten kultu-
    rellen Lobbyisten: ein Spiel und man ist schon Experte,
    ob Fußball, ob Theater: alles gleich.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.0.8. E-ingeflogen
    heiner der müller befliegt die brätter,
    nach seinem ableben geht es ihm better.
    man sieht, wie er über die bühne schwebt,
    im maul die zigarre, die händ' voll butterkeks.

    nach einem rundumflug lässt er verlauten:
    "bitte nur stürme und keine flauten!
    nach hamlet-, wurst- und kriegsmaschine
    brauche ich eine fickmaschine und dafür
    auch auf jeden fall, folk von einer anderen
    tri-bü(h)ne!"

    dann hat er lachend
    noch vier von meises ∀-meisen zerquetscht,
    da waren es ghotverdammich ...
    leider nur noch seks.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.0.9. als ob bruch bricht ...
    jonah (thi-tan) meise bricht zusammen und krächzt:
    jetzt ist mir alles und überall brecht,
    mein egalophon ist nun ent-emmt,
    und diese sache ist ungerächt.
  • Gast, 1
    Heiner Müller's Maiparaden-Double hielt gerade Luft inne, um seine gewohnt kurios aufegnommenen Kulturkommentare damit zu schleudern - heiß und billig, alle aus dem Kulturbeutel satt geklaut, aber unterhaltsam reproduziert und ohne geh-besser-ficken-rufen-wollende Backenbläserei bürgerlicher Auslaufmodelle mit vollignorantem Hintergrund, als einige echte Männer Abwechslung brachten und mit schicken Uniformen am Arsch die Ausgänge dichteten und den Saal durchdrangen.
    So sollten Pausen immer sein, fast wie Kunst, aber nicht so aufregend, wir konsumieren ja nur. Wenn der kleine beißende Sohn von Nachbarn auf dich zurennt und du hörst schon dessen schiere Mutter kraköhlen: "Er macht nichts, er will nur konsumieren!" - weißt du wie bescheuert sich liest, was bescheuert man hört aber glaubt unbescheuert zu sagen, zu wagen.. lassen sie uns etwas Konsum wagen, meine Damen und Herren, wie die Obristen der deutschen Demokratie gerne sagten, bevor die Vollbeschäftigung ihren Wagon abkoppelte. Baff baff, blut rot, Boden, Perspektivabenteuer, neue Zahnlücken und
    sexy Narben, das dumpfe Geräusch wuchtig sich biegender Gummiknüppel, das Demokratier zeigt seine Zähne, ein dünner Klang von dünnen Glocken ruft zum zweiten Akt. Ohne die Ölmaler. Die wurden gerade verhaftet, weil sie mitverantwortlich sind für das Sterben des Meeres. Die mit ihren bescheuerten offshore-Bohrungen, höre ich
    beim reingehen, hätte denen schon früher das Handwerk legen sollen... alles Verbrecher.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.1.0. oooooohhhhh, the dr.s cut
    noch dünnere glocken ... ???
    :(
    was ist mit den schönen silikon-einlagen ...?
    hey, einlagen ! einlagern. mu-seum.
    die lassen sich doch auch so gut konsumieren,
    so schön widerstandslos.
    aber : CUT ! das wunderschöne narbengeflecht, DAS! ist geschichte,
    dem körper eingeschrieben, mach was draus, zeig deinen körper,
    zum konsum und konsumieren gebraucht ...

    und dann die ganzen pampers, ultra, night big pack,
    für die viel'n kontinenten ...
    nein, flasch, das schwiff jetzt gerade am thema vorbei,
    es geht doch um repro- und zum glück haben wir die schwindende -duktion,
    jaaa, auch die liegt im aussterben, jaaaaaaaa, auch im aus-sterben begreifen wir:
    NICHTS.

    also: re(pro)duziere dich täglich. scheisze komm!
    und:
    prooost! konsum-genossen-schaft.
    leck e-
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.1.1. () wahrnehmungs-scheiss
    einer schreit: die kunst ist ein FEHLER !!!

    jch fühle mich von der kunst errorisiert !!!

    kuns-T-error !!!

    jch möchte nur noch F_E_H_LENDER sein.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.1.2. bau auf härz
    jonah (thi tan) meise baut kleine rache ∀-meisen aus E-rz gegossen.
    werden dann in den bühnenkäfig geschossen.
  • Gast, 1
    Ich hatte mal einen Kopf, der war aus Seife geschnitzt.
    Da haben die Leute vielleicht geguckt...
  • Gast, 2
    hähä, Sie könnten mir mal den kopf waschen, herr Akruehl,
    aber jch denk, auch das merk jch nit mehr ...
    :)
  • Gast, 1
    Schweißtriefend drängten sie auf die schmale Pforte zum Saal zu und eine Dame sank nachdem ihre lederbeschlagenen Sohlen mit Bodenschweiß vollgesogen waren, krallende Hände glitten an gesättigten Stoffen ab, die Füße stachen wie wilde Vekoren aus der allgemeinen Bewegungsrichtung - ein Mann fiel aufbäumend nach vorne - Aaargh Uuh! und
    noch während er auf den Boden traf schlief er ein. Sein Hemd platzte und heißer Schweiß flutete den Boden, ein seidensockentragender, ganz feiner Kulturmann, versuchte, ob des Ekels an seinen fremdsekretierten Fußkleidern, sich auf eine Frau zu retten, doch er hatte noch keinen Fuß ins Busenmassiv gestemmt als auch sie in sich zusammensank, wie die Rauchsäule eines ausgeschalteteten Braukohlekraftwerks. Eine Frau ergriff die Initiative und schlug mit ihrer Sattellederhandtasche um sich, das legte eine ganze Riege Bürgerlichkeit als wimmelnde auf evolutionären Nährboden - doch nie soll man die selbsternannten gestrauchelten Leistungseliten unterschätzen, das zog ihr schließlich die Beine weg und sie war erneut ein gefallenes Mädchen. Ein Mann wurde aus Reflex in den Schoß gebissen und einer kam schließlich durch, rieb sich die Schweißschwarte vom Kopf und verteilte sie reibend auf die noch trockenen Flächen seines Jackets, um eine Art dunklere Gleichförmigkeit herzustellen. Aber was wollte er eigentlich im Saal? Das Theater war gerade vor der Tür.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.1.3. ph ff ph ff ph ff
    vor der tür ist auch dahinter und ja !!!
    wozu in die ferne schweifen, wenn man auch in der nähe gut fallen kann.
    aus dem saal hört man den hochzeitsmarsch, dieser eine will flieh'n und hat es doch nicht mehr bis zum eigenen auto geschafft.
    die dräuende braut schreit ihm hinterher: "verdammter elender deserteur"!
    dann schießt sie und trifft. piff ... der mann fällt schwer.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.1.4. c-dur uni schlingus
    jonah (thi tan) meise schmollt noch immer in einer aecke,
    summt vor sich hin eine stille kunstmeisenmaesse
    und während sich seine ∀-meisen betrinken
    sieht er sich samt seinen kunstjüngern
    im cunnilungus versinken ...
    good läck !
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.1.5. zu ähren gekommen
    die ∀-meisen liegen besoffen herum und merken nix.

    marconi besteigt schwer beladen den leeren bühnenkäfig und installiert etliche funklöcher. wachsame folksvertreter, die dieses vorgehen ziemlich fix bemerken, stürmen in den käfig und schlagen marconi brutal zusammen; bis (s) zum tot.
    sie werfen ihn nach unten in die menge.
    die toten männer und die toten frauen fressen den toten.
    die wachsamen folksvertreter deinstallieren derweil die funklöcher,
    tragen sie feierlich neben den 5. aufzug, vergewaltigen sie dort
    nach strich und faden und setzen sie noch feierlicher dem feld der ehre bei.
  • Gast, 1 Szene 4.1 (die totale Kriegsszene)
    Szene 4 (Das Ensemble sieht besser aus als das Publikum)

    [Auftritte: First Bißmark, Johna "The Tan" Meise, Bauer Rossler, Bischoff Altar-Schwede, paar Offiziere, Chargen, Volkskörper und ein riesengroßes Handie]

    (Die Volkskörper bauen den nun erneut erhöhten Haufen wieder ab. Oben thront Meise.)
    [First Bißmark] So, nun nun, jetzt - Strategie, Männers, Strategie. Angriff
    ist eine der besten Verteidigungen, so sagt man...
    [ein Offizier] Ja'll.
    [First Bißmark] Brächte es was mit den Panzern durch ein Gebirge..
    (Bißmark unterbricht, als er sieht, daß ein zweiter Offizier lacht)
    Was-gbsnnda Lachänn??
    [ein zweiter Offizier] Ja'll, nichts, Herr Generalfirst!! Nur haben wir
    alle Gebirge schon verloren...
    [First Bißmark] Alle? Auch die kleinen?? Das ist schrecklich - die
    Gebirge waren unsere Freunde... (sinnt) Wo ist der Großregulator?
    [Johna "The Tan" Meise] Ich hab noch Sand in den Schuhen von Hawaaaai.
    [First Bißmark] Ruhe. Erste Bürgerpflicht und so. (zu den Offizieren)
    Großregulator beischaffen, Flughäfen überwachen, Flak!! Überall Flak!
    (Unter dem Tisch steht eine riesige Aktentasche - aus dröhnt ein
    Lied. Es ist irgendeine fröhliche Polka)
    [dritter Offizier] 'nnnnschlag!! (wirft sich zwischen Bißmark und den
    Tisch) Schlimmer. Bewegliches Telephon. Klingelt.
    [ein Offizier] Vermutung. Zivilistenquatsch -neehmsichzusamm Mann.
    [dritter Offizier] Ja'll. Aufklkärung.
    (Öffnet die Tasche und entnimmt ein riesiges Handie. Hämmert auf den
    Gesprächsannahmeknopf) HautquaTier!! hier - dritter Offizier.
    (streckt das Handie Richtung Bißmark) Großregulator.
    [First Bißmark] (nimmt das Handie)Ja'll, Bißmark, Haakwatier.
    (er hört) Ja. (Er hämmert auf einen anderen Knopf.) Laut!
    [Stimme des Großregulators]... deswegen war es unvermeidbar, daß
    ich den Einsatz bis zum Endsieg aus einem neutralen Land mit lieb-
    lichen Stränden leite. Um keine weitere angreifbare Schwachstelle
    zu erzeugen, habe ich das Geld, soweit ich es brauche, mitgenommen.
    Ja höre Sie, sind Sie noch da?? Wenn Sie, Bißmark nichts sagen, dann
    ist es kein Wunder, wenn Sie den Krieg verlieren... nebenbei fällt
    mir ein - rufen Sie bei der FF an und geben Sie Auftrag das Volk zu
    dezimieren, das vergaß ich vor meiner Abfahrt.
    [First Bißmark] (brüllt wie gestochen) Die FF kann sich, auf gut fran-
    zösisch gesagt, in den Arsch ficken, wir brauchen jetzt jeden Mann dafür.
    [Stimme des Großregulators] Bißmark schreien Sie nicht so, ich mag zwar
    in Sicherheit sein, aber das heißt noch lange nicht, daß ich taub bin.
    [First Bißmark] (schreit) Haben Sie gewußt, daß wir alle Gebirge verloren
    haben?? Unsere Panzer sind nutzlos...
    [Stimme Großregulator] Na, verloren ist etwas zu dramatisch - sie sind für
    20 Jahre verpachtet - irgendwie mußte ich ja das Geld auftreiben, um die
    Nachschubwege zu reorganisieren.
    [First Bißmark] Ja, klasse, ich steh dann demnächst mit meiner kleinen
    Pistole auf der Karl-Marx-Allee und laß mich für den entscheidenden Kampf
    zum Endsieg photographieren und Sie schneiden das Bild aus, wenn sie die
    Zeitung zwei Wochen später bekommen - oder wie habe ich mir das vorzustellen?
    [Stimme Großregulator] Wenn sie unbedingt ein Volksstück daraus machen wollen...
    denken Sie lieber, daran was wir nach dem Sieg alles erledigen müssen..
    [First Bißmark](brüllt) Nach dem verdammten Sieg muß mir überlegen, wie ich
    meine verdammte Zelle dekoriere!!
    [Stimme Großregulator] Na es wird nicht für lange sein..
    [First Bißmark] Nur bis ich aufgehängt werde.
    [Stimme Großregulator] Erschossen, bester Bißmark, erschossen - glauben Sie
    ich lasse zu, daß meine Freunde aufgehängt werden??
    [Bauer Rossler] (auf Krücken, aufgeregt mit seinem dritten Arm wedelnd) Bitte
    stellen Sie sofort das Handie ab!! Das ist hier verboten.
    [First Bißmark] Was willst du Kasper denn? Ich schick die an Front..
    [Bauer Rossler] Vorschriften zur Gestaltung der Arbeitsplätze in Kriegszeiten,
    erstes Buch, Abschnitt "Grundlegendes", Paragraph einspunktvier - in Kraft ge-
    setzt durch die Unterschriften von... First Bißmark.
    [First Bißmark](Zu den Offizieren) Unglaubliche Fälschung!! Sofort fünfzehn
    Divisionen aus der Front ziehen, alle Ausgaben einsammeln lassen und ändern.
    Handies erlaubt. Gehen Sie!! Schnell!!
    [Bauer Rossler] Was ist jetzt mit der Front?? Ein vierter Arm wär nicht so
    schlecht.
    [drei Chargen](Bringen eine gelbe Telephonzelle) So, da wären wir.
    [First Bißmark] Eine Zelle?? Bringt sie WEG!! Ich schnappe über.
    (wieder ins Handie) Großregulator??
    [Stimme des Großregulators] Ich höre... ganz schönes Chaos, was??
    [Johna "The Tan" Meise] Ich bin die Alpenfestung und wer an mich glaubt,
    der glaubt an alles!!
    [First Bißmark] Ich werde einen Waffenstillstand anbieten - dann ist's
    vorbei mit dem schönen Niederlagen-Sieg, haha.
    [Stimme Großregulator] Sie niederträchtiger Teufel!! Das wird das ganze
    Land ruinieren!! Ohne totale Niederlage sind wir für 1000 Jahre pleite...
    [First Bißmark] Aber ich nicht der Arsch.
    [Bischoff Altar-Schwede] Fürchtet euch nicht - fürchtet mich und vielleicht
    noch Gott.
    [Stimme Großregulator] Huhu, Herr Bischoff!! Na, immer die Tugenden im Auge
    und die Hände auf der Bettdecke??
    [Bischoff Altar-Schwede] Ich höre Stimmen!! (realisiert das Handie) Haha,
    kleiner Spaß. Herr Großregulator, ja geht so - Sie wissen ja, als Kirchen-
    mann ist man immer mit einem Bein im Knast. Und selbst?
    [Stimme Großregulator] Ganz Her-Vor-Rag-End. Richtig friedlich hier..
    [First Bißmark] Schrecklich, schrecklich. Ich kann Sie mit Fallschirm-
    jägern rausholen...
    [Stimme Großregulator](heuchelnd) Nein, da muß ich durch. Wir sehen uns
    nach dem Krieg um halb 5. (krrk - aufgelegt)
    [Bischoff Altar-Schwede] First Bißmark, ich kam, um Sie zu unterstützen
    und den Endsieg herbeizuführen. Was kann ich tuen?
    [First Bißmark] Lassen Sie sich einen Helm geben und gehen Sie sterben.
    [Bischoff] Na, ich dachte eher daran ein paar Kanonen zu segnen und sol-
    cher Scherze mehr..
    [First Bißmark](murmelt) Ein Königreich für ein Gebirg..
    [Bischoff] Aber ich habe doch ein Gebirge...
    [First Bißmark] Ah! Ah?
    [Bischoff] Ja, der Feind hat seine günstig verpachtet, weil er irgendwas
    pachten wollte - glaub ich - brauchte er Geld..

    -------- to be continued - - - - - - -
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.1.6. rocklaus rochus – turmbau zu schwafel, eisen stein und felsenhärz
    jonah (thi tan) meise drönt zwischen drei erz-attacken:
    "ihr härzigen kinder, gebt fein acht,

    süss ist des brotes schneidiger stahl,
    ich stell euch alle an den marterpfahl.
    naaaa, flasch, noch mal:

    kinder seid jetzt leise, ich erzähl euch von dem hacken:

    curtisanen und cavaliere
    bandolieren und pikeniere,
    und der alte seneschall
    überschütten sich mit wörterschwall.

    Ihr gören wollt nicht glauben?

    schwalle schwalle meinen stecken
    dass der zecke wasser fließe
    und in weichem, vollem schwalle
    aus der blüte sich ergieße.
    im schwalle gemacht
    auf die schwelle gemecht … "

    der meise stöhnt, das arschleder ächzt:
    "ihr blagen, geht rochieren!
    bringt eure opfer möglichst langsam
    um’s eck, und euch wird viel gutes und
    viel gutes mär passieren."

    weg.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.1.7. wir singen 1 - 2- tupel !!!!
    der telefonreparateur kommt auf die bühne, entschuldigt sich
    unglaublich keiner sühne und sondiert am kabel leiernd ab:

    aus dem alten schachtelspiel, in welchem sich ein subjekt befand, das sich seiner funktion als objekt nicht entziehen konnte und über dessen zweikörperlichkeit eine umfangreiche abhandlung geschrieben ward, trat in schönster spielweise um ein achtel nach acht der könig auf die spielwiese hervor, die da lag am alten schacht, der noch war vom anno wacht, um in ausgedehnter strategie seiner bestimmung genüge zu tun und das zweikörperproblem, welches sich von anbeginn in ihm versteckte, in ganzkörperlichkeit zur anschaulichkeit zu bringen mit hilfe eines schön verschachtelten satz-es, den er wie folgt zum aufsagen bracht-e, in stellung hab-acht: wir sind matt.

    dann hing er ab.
  • Gast, 1 Szene 4.2 (Ende)
    [wie zuvor und dazu: eine Abteilung FF und der Feind - aber erst
    am Ende]

    [First Bißmark] Wundergebirge!
    [Bischoff] Leasing??
    [Johna "The Tan" Meise] Kooning??
    [Bauer Rossler] Iss'n Ding..
    [Riesengroßes Handie] Tü dü düdeldüü dü düü düdel dü
    [Charge] (eilt herbei und drischt auf Empfangsknopf) Haakwaatä!
    [First Bißmark] Ist für mich.. entschuldigen Sie.
    [Stimme Großregulator] Klasse Abschluß - Panzer verkauft.
    [First Bißmark] Nein!
    [Stimme Großregulator] Homer Simpson??
    (In diesem Augenblick betreten FF-Leute die Bühne, sie sind
    an ihren hellblauen Uniformen mit rosa Ramgabzeichen deut-
    lich zu erkennen)
    [FF-Obergruppenführer] Letztes Aufgebot eingerückt zur Intensiv-
    verteidigung, Herr Generalfirst.
    [First Bißmark]Schön - was heißt das?
    [FF-Supergruppenführer] Kein Stein auf dem anderen und jedes
    einzelne Teil, von gut ausgebildeten Fachleuten, in Handarbeit
    auf nachhaltige Weise beschädigt: verbrannt, beschossen, arti-
    lleriesiert, sowas.. Handarbeit - wo kriegen sie das heute noch
    in Europa, ich kann ihnen...
    [First Bißmark]Ja!! Ist gut, ich unterschreib - aber kein Wort
    mehr. (Bißmark macht irgendwelche Kringel auf ein Papier, das
    wie aus dem Nichts vor ihn gehalten wird.) Ihr seid sicher die
    Besten.
    [FF-Supergruppenführer] Klar, könnten wir es uns sonst leisten
    diese albernen Uniformen zu tragen? Jungs ihr kö-hönnt!!
    [Heimatblut People, der Chor der FF](Haben im Hintergrund
    der Bühne Position bezogen, nun geht das Licht aus, Musik
    spielt an, Spots und so. Alle stehen mit dem Rücken zu den
    vorderen Akteuren und dem Publikum, dann dreht sich der
    erste mit einem 80er Schritt um) Young man! Lalalalala lala!
    Young man!
    [Bischoff Altar-Schwede]Jesses, der Teufel... er nimmt Besitz
    von Menschen!!
    [First Bißmark]Aufhören!! Das ist doch kein verdammtes Schiff!!
    Bischoff, Sie übertreiben etwas..
    [Bischoff]Nein, gar nicht, der Teufel fuhr in mich und...
    [First Bißmark] Aufhören!!
    [Bauer Rossler](kommt angehumpelt) wir verteidigen die Hauptstadt!!
    Sollen wir wirklich aufhören?
    [First Bißmark] Weitermachen!
    [Bischoff]... eine weltlich starke Erektion, woran kann das nur liegen?..
    [FF-Chor] Young Man!! Lalalalalalaa lala lala laaa la Young man!! lala la
    (First Bißmark schreit irgendwas, was niemand versteht, das Treiben geht
    munter weiter und auch, daß er mit seiner kleinen Pistole in die Luft schießt
    bleibt das ohne Wirkung. Er bahnt sich den Weg durch die apokalyptische
    Vision auf der Bühne und nachdem er unverständlich am Bühnenrand dem Publikum
    versucht hat etwas zu sagen, schießt er sich in den Kopf.
    Als er fällt bricht der Trubel sofort ab.)
    [Bischoff] Die Schuld lastete schwer auf ihm. Der Hauptverbrecher ist tot! Wo wir
    sind ist Widerstand!!
    [FF-Supergruppenführer]Hat jeder sein Seemannskostüm dabei?? Gut!! Umziehen,
    abtauchen. Jeder nimmt sich noch einen neuen Ausweis - nur einen!!
    (Die ersten ehemaligen FF-Leute haben die Bühne verlassen, als feindliche
    Soldaten auftauchen.)
    [Captain] Der Krieg ist zuende, wo ist der tote Hauptverbrecher?
    [Alle] Da!
    [Captain] Alles Walzer!! (Musik ertönt, alle tanzen.)

    - - - - - - - - - - - - - -
    Das Publikum wirft Dinge in Richtung Bühne, ist unzufrieden, fühlt sich
    um abschließende Dramatik betrogen, auch die Passage, wo der Bischoff
    den FF-Supergruppenführer und First Bißmark beschwört, dem Volk die Gelegen-
    heit zu geben sich in Kämpfen zu opfern, damit die Überlebenden für alle
    Zeit wissen, daß es nicht umsonst gewesen sein kann, ist irgendwo unter ge-
    gangen. Der Großintendant läßt das Theater von echter Polizei räumen. Das
    Publikum ist zufrieden vor dem Theater.)
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.1.8. aus dem leben gegriffen
    zwei menschen a und b stellen sich nebeneinander auf die bühne, dicht an deren rand,
    die gesichter den folkskörpern zugewandt.
    während b knapp über die folkskörper hinwegsieht, fixiert a selbige, starrt sie mit eindringenden blicken an und beginnt zu sprechen:

    der text ist scheisse.
    der hintergrund ist scheisse.
    die kulisse ist scheisse.
    die philosophie ist scheisse.
    die natur ist scheisse.
    essen ist scheisse.
    der mensch ist scheisse.
    die zuschauer sind scheisse.
    das stück ist scheisse.
    die freiheit ist scheisse.
    das allgemeine ist scheisse.
    die gemeinschaft ist scheisse.
    das ding ist scheisse.
    zählen ist scheisse.
    die masse ist scheisse.
    die religion ist scheisse.
    das folk ist scheisse.
    die nummer ist scheisse.
    die dichtung ist scheisse.
    sehen ist scheisse.
    die gemeinheit ist scheisse.
    die maschine ist scheisse.
    die zeit ist scheisse.
    die gewalt ist scheisse.
    die arbeit ist scheisse.
    keinearbeit ist scheisse.
    fühlen ist scheisse.
    das denken ist scheisse.
    das besondere ist scheisse,
    auch wenn es nichts besonderes ist.
    godot ist scheisse.
    du bist scheisse.
    das leben ist schön.

    sie wenden sich einander zu.
    b zieht etwas aus seiner hosentasche, erschießt a und bleibt unbewegt stehen.
    a steht nach einer weile auf und sagt: "endlich mal etwas, das nicht scheisse ist."
    er applaudiert;

    beide ab.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.1.9. versprochen
    nach einer langen pause in der pause klettert boviste auf die dinger und spricht:

    jch erkläre mein wort
    blattlausdruck
    zum wort des tages
    nachdem ich mein wort
    als universalabsolut partikular
    zum objekt erklärt habe und ihm
    absolutierte.

    jch gebe meinem wort mein wort.

    ab.
  • Gast, 2 das pausenspiel. 0.2.0. acrylade
    d_ v_tret- d_ himmlischen theat_truppe, ein engel d_ v_kündigung, tanzt breitbeinig säuselnd üb_ die brett- und spricht:
    bevor ich zur publikumsbeschimpfung üb_gehe, sprich ich dis:
    welch schauriges wett_, der _öffn_ des fadens hat sich hinweggekickt. _ liegt jetzt auf dem kippenberg_
    ade, ade du schönes murmelspiel, ich geh mal küh.les holen ...
  • Gast, 3
    Wie schön dein Link.
  • Gast, 2 vielen dank
    liebe frau bolle,

    für den spontanen pausenfüller.
    im gedenken an acry und lade ging es
    um das netz der feuchten elemente, ergo:
    um nichts anderes als schwanzmädchen.
    und wenn es um schwanzmädchen geht,
    ist mir kein link, der immer steht ...,
    zu schade,
    akruelade.
    finitus interruptus.
    :)
  • Gast, 3
    Und wo ist er den jetzt? heute morgen war da noch was anderes auf 42.
  • Gast, 2 li-e
    als das schwanzmädchen nach langem bitten und betteln endlich beine erhalten und im gegenzug dafür seine stimme hergegeben hatte, brauchte es den link nicht mehr, denn es erkannte nach einigen begebenheiten, dieser link ist auch nur prinz.
    und anstatt sich in luft aufzulösen und fortan nur noch gute taten zu thuen, killte es den prinzen. link hin oder her, nichts ist statisch, alles ist nur temporär.
  • Gast, 4
    Ja - so sind Schwänze!

    Blöd baumeln an Opelantennen.

    Und Haaren de Biester!

    mfg
    Bazuzu
  • Gast, 2 E an tenne:
    jo. neueste nachrichten vom kühlen grill.
    :)
  • Gast, 5 aua und weia.
    liegt hier eine brache !!!!!
    still.

    :o
  • Gast, 5 weltenuntergänge - ein ∃_os oder ∃ - O-v∀r-torium - der beginn
    auf den straßen und überall liegen schiffsplanken herum.
    
aus den fenstern ergießen sich bäche, ströme, meere.
 fluten, ganze heerscharen von fluten.

    die menschen sitzen in merkwürdigen behältern und 
rudern zu zügen um ihre häute zu retten.
    sie sehen seltsam aus.
    die hunde bellen die nomenklatur der weltenuntergänge 
und lassen sich nicht treiben.
 einige singen: fürchtehet euheuch nicht.
 kein wind kommt auf.

    :)
  • Gast, 5 thesenanschlag !
    kein tag ohne !!!!
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