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  • Armer Rassist

  • uobal
    ganz meine meineung @parame
  • oriedezneb armer Rassist?
    Vielleicht muß ich mir mal von dem normativen Berliner Multikulti Luft machen, ich weiß es nicht, aber ich muß auch mal meinen Senf dazugeben, selbst wenn ich mich damit unbeliebt mache und obwohl ich Sarrazin für einen Deppen halte.
    In den 80ern habe ich viel zu viele Jahre in einem Studentenwohnheim mit über 1000 Bewohnern in Berlin gewohnt. Dort war nahezu jedes Land dieser Erde vertreten. In dieser Zeit hatte ich ein gutes Verhältnis und auch Freunschaften mit vielen Leuten aus Asien, Afrika, Australien, Süd- und Mittelamerika und dem „Westlichen Kulturkreis“ sowieso. Mit wenigen, meist sehr eingeschränkten Ausnahmen hatte ich aber auch damals schon ein Problem mit Leuten aus dem arabischen Raum. Von der Türkei, Iran, Irak bis Ägypten. Was als „blumige Sprache“ romantisiert wird, habe ich eher als kultivierte Lüge erlebt. Unzuverlässigkeit, Arroganz, Naivität, Machismo sind so ein paar negative Assoziationen, die sich bei mir dabei einstellen. Abgesehen von einem tiefsitzenden, teilweise völlig irrationalem Hass auf alles jüdische und israelische, dass damals politisch opportun, aber zumindest für mich, auch verstörend war. Ich denke, es gibt gute Gründe diesen als Rassismus zu bezeichnen. Und er beschränkt sich nach meinem Eindruck nicht nur auf Juden sondern betrifft den ganzen „Westen“.
    Es ist, wohl hauptsächlich aufgrund der vielfältigen Auslegungsmöglichkeiten des Koran, sogar unter Islamwissenschaftlern umstritten, ob der Islam Gewalt und Kampf gegen Ungläubige rechtfertigt oder dazu aufruft, aber der gelebte Islam scheint mir zumindest eng mit einer Kultur assoziert zu sein, die es erlaubt, Ungläubige im für diese günstigsten Fall zu übervorteilen und zu verachten. Sie ist streng konservativ, sperrt sich also gegen jegliche Veränderung. Die daraus entstehenden Nachteile werden grundsätzlich der „feindlich gesinnten Umgebung“ zugewiesen. Diese Kultur hütet archaische Strukturen und Rechtssysteme in Familie, Kommune, Gesellschaft und Staat. Solange dieses in arabischen Ländern passiert, bräuchte uns das nicht interessieren. Es wird aber durch Migration in unsere Gesellschaft getragen und dominiert dort in Lebensbereichen mit hohem Migrantenanteil zunehmen unsere Lebensweise. Und das, nach meinem Eindruck, seit 9/11, Osama Bin Laden, dem Afghanistankrieg, dem Irakkrieg und Ahmadinedjad eher offensiver, ja aggressiver als vorher. HIER sehe ich religös untermauerten Rassismus, aber wahrscheinlich werde ich jetzt genau in diese Ecke gestellt. Inshallah!
  • uobal
    Lieber Benzedeiro, so traurig es auch klingen mag, leider hast du rechtin allen Punkten. Insbesondere jedoch mit deinem letzen Satz.
    Meinungsfreiheit ist leider nur dem Wort nach eine Freiheit..
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  • nighthawk
  • oriedezneb
    Ich glaube, wenn man eine Meinung hat, die differenzierter ist als gut/schlecht, richtig/falsch oder schwarz/weiß wollen einem am liebsten alle den Kopf abhacken. Das macht es etwas schwierig mit dem Kopf hinhalten. ;O) Aber ich danke meinem Schicksal sehr, dass ich bisher nicht ernsthaft vor diese Charakter-Nagelprobe gestellt worden bin. Ein paar ungemütliche Demos ja, aber mir drohte nie Bautzen oder chilenische Folterzellen oder ein Strick an einem iranischen Baukran.

    PS: "Anstrengende" Zeitgenossen habe ich jetzt mal ausgelassen. Über koreanische Fischbratkünste auf der nackten Herdplatte könnte ich auch einiges berichten. Aber das fällt für mich eher in die Rubrik "lustige Anekdoten". Das dürfte auch ein internationales Problem sein, wenn das "Hotel Mama" verlassen wird.
    Ich dachte eher an jemand, der sich als Keeper wegen häufiger Neonazibesuche in der Studentenkneipe eine Gaspistole ausgeliehen hat und damit dann private Streitigkeiten ausgetragen hat, oder an jemand, der sich von einer dort tätigen deutschen Putzfrau hat heiraten lassen, um nicht abgeschoben zu werden, und diese dann grün und blau geschlagen hat. Um nur mal zwei Beispiele zu nennen. Nichts, was es nicht auch unter Deutschen oder Migranten aus anderen Regionen gäbe, aber nach meinen Erfahrungen eben überproportional unter Arabern.
  • nighthawk
  • oriedezneb
    Das war aber sicher keine Antwort auf eine Frage, wie man mit dem Faschismus hätte umgehen sollen. Angesichts der Millionen, die auch der Stalinismus auf dem Gewissen hat, jedenfalls eine Feststellung, die Ghandi und Christus alle Ehre gemacht hätte. "Gott vergieb ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun."
    Ich finde Vergleiche die mit Gesundheit und Organismus zu tun haben, problematisch, weil man dabei noch schneller in die Nähe des Faschismus gerät, der sich ja bekanntlich gerne mit Rassenhygiene und Volksgesundheit beschäftigt hat, aber mir fällt kein besserer ein: Die Grenze zwischen nützlich und krankmachend geht sicher auch durch jedes einzelne Bakterium und jede einzelne Vire. Trotzdem muß das Immunsystem eine Grenze ziehen, die sicherlich auch nicht jedem einzelnen Bakterium gerecht wird und häufig sogar körpereigene Zellen vernichtet, wenn es sich wehren soll, damit der Gesamtorganismus überlebt.
  • -emarap
    Ghandi, Mutter Theresa und Christus waren auch nicht immer das was man posthum aus ihnen machte.;-)
    ( nur mal so am Rande)
  • nighthawk
  • oriedezneb
    Ich glaube nicht, dass ich ihm gefallen hätte. Ich wollte nicht mehr und nicht weniger damit sagen, als dass man sich ab und zu auch mal wehren muß. Und dass das immer gerecht und ohne "Kollateralschäden" geht, wäre wünschenswert, ist aber fern jedweder Realität.
    Ich will keine völlig absurden Horrorszenarien zeichnen, aber wenn ich mir versuche vorzustellen, dass in Europa afghanische Verhältnisse herrschen würden, Kinder umgebracht würden, weil sie zur Schule gehen, Frauen weil sie keinen Schleier tragen - wo wäre bei Dir die Schwelle, wo Du sagen würdest: "Mir reichts!" Und wogegen wehrst Du Dich dann? Alle, die einen schwarzen Turban tragen? Einen Vollbart? Die in die Moschee gehen? Die eine AK47 über die Schulter tragen? Die aber in einem UN-Geländewagen rumfahren?
  • nighthawk
  • anro
    In einem Bus voller unverständlicher Ausländerinnen ist Wohlsein.
    Ich muß nicht verstehen welchen banalen Scheiß die reden. Alle sind scheinbar glücklich und gut.
  • -emarap
    In einem Bus voller unverständlicher Ausländerinnen ist Wohlsein.
    Ich muß nicht verstehen welchen banalen Scheiß die reden. Alle sind scheinbar glücklich und gut.


    Wie wahr!
  • enottoonam
  • Seite 2 von 2 [ 34 Beiträge ]

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