Wir nutzen Cookies und zeigen interessenbezogene Anzeigen Details. ablehen
  • Kunst machen, Galerien und wie sich das alles verhält...

  • kiwi
    kiwi Kunst machen, Galerien und wie sich das alles verhält...
    Hallo zusammen,

    bin seit längerem Leserin dieses tollen Forums und Betrachterin der vielen tollen Werke!! Jetzt muss ich mich auch einmal aktiv mit folgender Frage einbringen:

    Habe mich in den letzten Jahren autodidaktisch u mit Workshops etc. in der Malerei fortgebildet.

    Mittlerweile sammelt sich in meiner Bude immer mehr an und ich möchte den Versuch wagen, die Sachen nach außen zu präsentieren und auch zu schauen, ob ich das ein oder andere verkaufen kann.

    Nun möchte ich die Sachen aber nicht einfach in nen Ebay-Shop knallen ;) sondern es wäre schon ein Traum, von einer Galerie angenommen zu werden und zu sehen, dass meine Arbeiten auch einen gewissen Anspruch erfüllen.

    Andererseits ist es wohl leider so, dass Galerien nur akademische Künstler nehmen und nur in ganz wenigen Fällen Autodidakten, dabei meist solche, die eh schon auf eine längere Schaffensperiode u. -erfolge zurückblicken können. Beides kann ich nicht vorweisen u so fürchte ich, als namenloser "Anfänger" keinen Fuß in die Tür zu bekommen.

    Wie also in die Szene reinkommen? Mitglied beim örtlichen Kunstverein werden und die alljährlich einmal stattfindene Ausstellung mitgestalten?
    Wie Bilder an den Mann bringen? Doch ein Online-shop? Im Kaffeehaus nachfragen, ob ich die Bilder dort aufhängen kann? Oder ruiniert man sich mit derlei Aktionen für alle Zeiten die Chance, als "ernsthafter" Künstler irgendwann von einer Galerie aufgenommen zu werden? Ist das so ne Art knock-out-Kriterium, wenn Galeristen herausbekommen, dass man anno xy seine ersten Bilder für 100 Euro beim online-kunstmarkt verschachert hat? ;)

    Fragen über Fragen, aber es würde mich wirklich interessieren, wo die Grenze zwischen Kitsch-Kommerz und professionellem Kunsttreiben verläuft u was man beachten muss, um zwar schon aktiv zu werden u nicht im Elfenbeinturm zu verharren, sich aber auch nicht den Weg als ernst zu nehmenden Künstler (irgendwann, irgendwo) zu verbauen.

    Evtl kann sich der ein oder andere von Euch daran erinnern, auch einmal oder noch vor kurzem vor diesen Fragen gestanden zu haben, bevor ihr ins "offizielle" Kunstleben eingestiegen seid und kann mit seiner Erfahrung was dazu beitragen. Bin übrigens um die 30 J., so dass ich noch ein paar Jährchen vor mir habe (toi toi toi) um mich u.a. mit der Kunst zu beschäftigen...

    Gruß Kiwi
  • Gast, 2
    - 100 euro im online markt ist ja schon mal ein sehr ambitioniertes ziel...habe gleich mal ebay zeitgen. malerei geguckt, da steht u.a. z.z. folgendes oben:
    - mohnwiese umwerfendes ölgemälde 24,90€ 0 gebote
    - abstrakt premium top bild 9,98€ 1 gebot
    - ölgemälde blau verkoppelt (nachgemachter chagall) 1€ 0 gebote
    - nettis art gren meteor 39,90€ 0 gebote
    - nettis art rose feeling 39,90€ 0 gebote
    - original gemälde wandern im sommer 20€ 0 gebote
    - portrait nach foto handgemalt in ölfarbe(sieht man hier auch oft) 13,90€ 5 gebote
    - usw...
  • kiwi
    kiwi
    :)

    darum auch sicher nicht gerade ebay.... es gibt ja auch diverse andere online-märkte, oder man versucht es über die eigene homepage oder ähnlich...

    aber macht das sinn?
  • Gast, 2
    - nein...etwas kann keinen sinn machen, es kann höchstens sinnvoll oder nicht sinnvoll sein...
  • kiwi
    kiwi
    OT:
    danke für den hinweis.
    doch das leben ist ein fluss, sprache eventuell auch, und verzeih, manchmal neige ich - noch dazu in einem privaten forum - in meinem kreativen irrsinn eventuell zu schlecht ins deutsch übersetzte englische sprachwendungen...
    :)

    zum thema?
  • Gast, 3
    OT:
    doch das ... ist ein fluss, sprache eventuell auch, ...

    wie meinen?
    ähm... über-fluss?
    ja.
    und verzeih, manchmal neige ich - noch dazu in einem privaten forum
    :)
    zum thema?

    boah...
    bitte vermeiden.
  • kiwi
    kiwi
    äh ja. nur zum verständnis, das war ironie, da ich trotz borges einwand auch weiterhin "sinn machen" sagen und schreiben werde u eigentlich wollt ich dazu auch nicht mehr schreiben. ich dachte es geht hier um kunst und nicht um sprach- und schreibfertigkeiten.

    auch boah.
  • Gris 030
    Gris 030
    @Gast, 3 :
    um die zeit sollte ein junges mädchen schlafen!
    Signatur
  • Gast, 5
    mei kiwi deine situationsbeschreibung ist wohl nicht so falsch :-(
    deine kommerz kitsch bedenken oder ängste einen ruf zu verlieren
    sind wohl eher zu vernachlässigen...
  • Gast, 2
    - zum thema:
    - ohne leute, die vom kunstmarkt ahnung haben, in der regel galeristen, wirsde kaum was zum laufen bekommen
    - die frage ist doch, was willst du eigentlich...prof. künstler/in?...du brauchst für atelier, wohnung, essen usw., material im monat rund 1500 - 2000 euro...da die galerie 50% bekommt(rund), musst du für 3000 - 4000 euro im monat bilder herstellen...das bedeutet aber vor allem, dass sie sich am kunstmarkt verkaufen...da kannste also 100 bilder für 30 euro anfertigen oder 1 für 3000 euro oder 1 im jahr, für welches 36000 euro vom markt aktzeptiert werden...ganz wichtig, das wichtigste vielleicht, bei der ganzen sache ist aber, dass du dir gedanken darüber machst und dir die frage stellst, warum könnte jemand mein bild/meine bilder für 30,- 3000,- oder 36000,- kaufen, aus welchen beweggründen(dekoration, wohnzimmerschmuck, sammler, usw.)...wenn du dir das beantwortet hast, ergibt sich daraus, ob ein auftritt bei ebay z.b. schädlich oder nicht schädlich oder egal ist...es ist also so von der ferne gar nicht so einfach zu beantworten, wenn man eine sinnvolle antwort geben möchte... ;)
  • Gast, 5
    ach gott schädlich....für die paar euros die die e-bay-bieter zu zahlen
    bereit sind..... lohnt das mal eher nicht
  • Gast, 2
    - das ist nicht die frage, die frage ist, so habe ich das verstanden, wie bzw. wo man sich verortet sieht oder sehen möchte...
  • siku
    - das ist nicht die frage, die frage ist, so habe ich das verstanden, wie bzw. wo man sich verortet sieht oder sehen möchte...


    Die Frage wäre nicht, wo man sich verortet sehen möchte, sondern wo man sich realistisch verorten kann. Dazu gehört auch, dass er/sie sich mit den Arbeiten erst mal an die Öffentlichkeit traut, egal ob bei Ebay oder sonst wo. Ein Kreativer braucht vorallem eine realistische Einschätzung seiner Arbeiten und die gewinnt er eben auch durch Rückmeldungen der Betrachter. Der Kreative sollte lernen, seine Arbeiten realistisch einzuschätzen, hier kann Öffentlichkeit hilfreiche Dienste leisten.
    Bilderfritzen halten überall nach neuen Talenten Ausschau. Galerien nehmen nicht nur Arbeiten von akademisch gebildeten Künstlern, die nehmen Arbeiten die sich gut und problemlos verkaufen. Naja, wenn Experten der Uni dahinter stehen umso besser, aber eine Voraussetzung zum Verkauf ist das nicht, eher eine dekorative Garnierung.

    Hier wird unnötig dem Phantom eines zu niedrigen Kunstlevels nachgejagt. Einem unbekannten Kunstschaffenden, der sich autodidaktisch entwickelt hat, kann eine „zu niedrige Öffentlichkeit“ nicht schaden, die gibt es nämlich gar nicht.
    Es wäre schon eine Anerkennung, in einem Kunstverein mitmachen zu können, aber wer lieber auf direktem Wege zum Geldverdienen gelangen will, der kann dann besser bei Ebay seine Sachen zeigen.
    Kiwi vielleicht solltest du dir über deine eigene Zielsetzung im klaren sein: willst du deine Bilder als Wandschmuck verkaufen und eventuell von dem Verkauf der Arbeiten leben, oder willst du dich unsterblich mit deinen Arbeiten im Museum verewigen, letzteres geht ohne akademische Laufbahn kaum, also kommt doch wohl nur der Verkauf von Wanddeko infrage, das ist keine Abwertung!, sondern eine soziale Aufgabe.
  • kiwi
    kiwi
    @ Leviathan, Borge, siku: danke zunächst für Eure konstruktiven Beiträge.

    ihr habt es quasi gemeinsam ganz gut auf den punkt gebracht: wo man sich - realistisch - verorten kann. also wie man startet. wie man in die öffentlichkeit tritt. und dass es von der zielsetzung abhängt.
    dazu weiß ich für mich folgendes: es geht mir nicht darum, für 30 euro irgendwelchen nippes zu verkaufen. ich will ja spaß an dem haben, was ich da mache u spaß hab ich sicher nicht, wenn ich im monat im schnellverfahren farbe an die leinwand klatsche, nur um auf einen schnitt von 100 bildern a 30 euro zu kommen. gut ding will weile haben und mir wäre es wichtiger, erst mal den weg in die öffentlichkeit zu machen und den für mich passenden weg dafür zu finden. ich glaube es wäre der weg, bei dem ich am zügigsten zu einer (gruppen)ausstellung käme... ob nun galerie oder kunstverein, ist dann evtl auch fast egal, hauptsache erst einmal wahrgenommen werden, also da draußen in der harten realität. :) dazu müsste ich dann aber wohl erst mal die kunstvereinler etc überzeugen, um überhaupt "mitmachen" zu dürfen... ^^ Dann zu sehen, ob das ankommt, was ich mache, und dann auch die frage, was ich für meine bilder verlangen kann/könnte.

    ich muss aber nicht unsterblich werden u bilder im fünfstelligen bereich verkaufen. irgendwo was dazwischen halte ich für ein realistisches ziel. ob es dann mehr ein drei- oder vierstelliger bereich ist... die frage ist: wenn ich mit nem dreistelligen bereich bei den verkäufen beginnen würde (ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand einem - auch lokal - unbekannten künstler mehr als was dreistelliges zahlt...?), wäre der vierstellige bereich dann auf ewig verbaut, oder ist der weg dann eben doch mit steigender bekanntheit offen.. ich meine eben gerade im galerie- und ausstellungsgeschäft.

    @ rosa-watweißich:
    Zieh Dich warm an!!! :P
    Und überhaupt, was soll eigentlich immer diese Arroganz von selbsternannten Experten... (so sie sich denn hinter einem solchen pseudonym befinden mögen). ich habe größten Respekt vor Künstlern, die den Weg der akademischen Laufbahn gegangen sind u habe davon auch einige im bekanntenkreis. und keine Frage, dass es definitiv ein Vorteil ist... aber deswegen ist keiner ein besserer Mensch und es mag durchaus auch schon Autodidakten gegeben haben, die es damit aufnehmen konnten. Und es gibt schon noch einen Unterschied zwischen "Hobby-Dekorateuren" und Leuten, die sich in der Ihnen zur Verfügung stehenden (Frei)Zeit mit Kunst auseinandersetzen...
    und was hast Du sonst interessantes beizutragen, rosarot79-Barbie??? *augenroll*
  • Constantin
    Constantin
    @all, den Beitrag von Ta... habe ich in die interne Müllkippe verschoben...
    Signatur
  • kiwi
    kiwi
    ich bin nicht unerfreut darüber. ;)
  • siku

    ... die frage ist: wenn ich mit nem dreistelligen bereich bei den verkäufen beginnen würde (ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand einem - auch lokal - unbekannten künstler mehr als was dreistelliges zahlt...?), wäre der vierstellige bereich dann auf ewig verbaut, oder ist der weg dann eben doch mit steigender bekanntheit offen.. ich meine eben gerade im galerie- und ausstellungsgeschäft.


    ...du fändest einen Galeristen für deine Arbeiten, dann wäre es schon realistisch, wenn du einen dreistelligen Betrag bekommst und der Galerist einen vierstelligen nimmt. Werden deine Arbeiten unverwechselbar, könntest du auch einen vierstelligen Betrag erzielen - da verbaust du dir nichts auf ewig. Allerdings werden sich die zu erzielenden Preise mit hoher Wahrscheinlichkeit in Bereichen aufhalten, die ein Durchschnittsverdiener für Möbel, Bilder, Schmuck etc. bereit ist auszugeben - und das werden nicht 10.000 € oder mehr für Bilder sein. Was darüber hinausgeht, sind Prestige-, Anlageobjekte und die werden tatsächlich auf einer anderen Ebene gehandelt. So über den Daumen gepeilt, werden Objekte über 2000 - 3000 € schwierig.

    übrigens auch für rosa-rot-Seher gilt: die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere...
  • nighthawk
  • nighthawk
  • RoWo
    RoWo
    ps. ein galerist beansprucht in der regel 50% des verkaufserlöses für sich.


    Allerdings gibt es auch preisgünstigere Online-Galerien, teilweise sogar kostenlos.

    "Rezept": Einfach mal die Suchmaschine mit "Online Galerie" füttern, liefert hunderte von Resultaten. Dann nach "Erfahrungen" mit den gefundenen Ergebnissen suchen und schon ist man (etwas) schlauer ;)
    Signatur
  • Gast, 5
    ...weil die käufer ja gern viel geld für original ausgeben
    das sie real nie gesehen haben :-)
  • RoWo
    RoWo
    ...weil die käufer ja gern viel geld für original ausgeben
    das sie real nie gesehen haben :-)


    Nein, bestimmt nicht ;) Interessenten werden mit Sicherheit bei hochpreisigen Bildern einen Besichtigungstermin mit dem Verkäufer vereinbaren.
    Signatur
  • Gast, 5
    *wer nichts wird, wird virtuell*
    leider nicht so ganz falsch :-(
  • kiwi
    kiwi
    hallo u vielen dank für die weiteren beiträge!

    ist schon einmal sehr hilfreich, was ihr auch zu den preisentwicklungen sagt.

    ein großer fehler wäre es zu hoch einzusteigen, denn einmal verlangte preise musst du halten. (...) musst du, aus welchen gründen auch immer, deine preise senken, hast du ein existentielles problem.


    Das ist genau das, was mir bislang noch nicht ganz klar war.. danke für die Erklärung, nighthawk!

    Auch siku hatte das schon erwähnt: Man verbaut sich also nichts und es wäre sogar falsch, zu hoch einzusteigen. Und ja, es leuchtet ein, dass wenn man erst einmal eine gewisse Bekanntheit erreichen muss, das eher über dei 10 Bilder a 500 Euro als das eine für 5000 Euro läuft...
  • kiwi
    kiwi
    [quote="p228054"]"Rezept": Einfach mal die Suchmaschine mit "Online Galerie" füttern, liefert hunderte von Resultaten. Dann nach "Erfahrungen" mit den gefundenen Ergebnissen suchen und schon ist man (etwas) schlauer ;)


    Hi Rowo, hast Du evtl nen konkreten Lesetip dazu, den du ergooglet hast? Habe es gerade mal versucht, aber auf Anhieb nix zu "Erfahrungen" gefunden..
  • kiwi
    kiwi
    *wer nichts wird, wird virtuell*
    leider nicht so ganz falsch :-(


    bringt es gut auf den punkt. ;)

    trotzdem hat rowo sicher nicht unrecht: wenn dann da mal jemand ist, der an einem hochpreisigen bild im net tatsächlich gefallen findet, könnte das ja den anlass für eine persönliche kontaktaufnahme bieten... wenn man ein wenig stöbert, findet man ja auch schon mal eine künstler-homepage, wo man denkt: "ja, was der macht gefällt mir!" da reicht es schon, dessen virtuelle galerie zu sehen, um einen guten eindruck zu bekommen.

    aber das ist eben auch etwas anderes, als wenn man unter 1000 bildern in irgendeiner online-galerie, womöglich noch ohne erwähnung des eigenen namens, sondern nur eines pseudonyms oder ähnlich, vertreten ist...

    evtl ist das netz wirklich brauchbar, um über die eigene person und arbeit zu informieren als ersten schritt, um also das interesse zu wecken...
    dann kann man einen persönlichen atelierbesuch vereinbaren... oder der interessent besucht die nächste ausstellung, um sich in ruhe einen persönlichen eindruck zu verschaffen.

    womit wir wieder beim "realen" ausstellen wären... :)
  • nighthawk
  • Gast, 3
    Werke!! Jetzt muss ich in meiner Bude den Versuch wagen, die Sachen nach außen zu knallen ;) es wäre schon ein Traum, keinen Fuß in die Tür zu bekommen.
    Bin übrigens um die 30 J., so dass ich noch ein paar Jährchen vor mir habe (toi toi toi) um mich u.a. mit der Kunst zu beschäftigen...

    Gruß Kiwi

    oh mein vögelein
    deine augenbrauen... wo lässt du die eigentlich zupfen? ich bitte grundfasziniert... sags mir
  • kiwi
    kiwi
    warum sollt ich DIR das verraten... mach deine eigenen erfahrungen, kleiner spatz.. und nicht immer nachts vor papas pc hocken..

    *gähn*
  • paulinekreativ
    ich glaube es ist hilfreich eine Ausbildung in der Kunst zu haben, obwohl es auch schon einige autodidaktische Künstler geschafft haben, nur die schaffen aber ein enormes Pensum und entwickeln sich mit der Zeit weiter und führen ihre eigene Linie.
    Einer der nicht im Strom schwimmt.

    Mit den Kunstvereinen ist es so eine Sache, manche taugen was, manche eben nicht. Aber ein guter Anlaufpunkt um sich mal zu präsentieren und andere Meinungen einzuholen.

    Da ich selbst in ZH lebe,sehe ich viel auf dem Kunstsektor.(auch mit Ausbildung) die neuen Medien wie z.B. Video ist ganz gross angesagt, oder Kunstobjekte die nach nichts aussehen und doch viel kosten, obwohl der Künstler einen Namentlich nichts sagt(so geschehen auf der Art Basel)

    der Künstler dem eine Galerie vertraut, also nicht eine Galerie die grademal in den Kinderschuehn steckt sondern eine alteingessene, hat verdamtes Glück dort inne zu sein, und einen mega Weg hinter sich,ob nun Autodidakt oder mit Studium.

    und den Weg über Ebay oder wie die alle heissen, würde ich abraten, muss da unwillkürlich daran denken " alles muss raus" "egal wie gut es ist"

    wer dem Glauben verfällt online läuft es besser, täuscht sich, oder wer hat schon seine Werke für einen guten Kaufpreis online verkauft?
  • siku
    nigthhawk hat den Bilderverkauf realistisch beschrieben. Wenn der Künstler zu den von ihm festgesetzten Preisen nichts mehr verkauft, ist er für den Kunstmarkt eigentlich erledigt, Preise runtersetzten geht nicht, da würde die Galerie gegenüber der Kundschaft ihr Gesicht verlieren.

    Beim Online-Bilderverkauf ist die Gefahr recht groß, dass hier mehr Fotoshop als Künstlerarbeit angeboten wird. Außerdem legen Käufer, die etwas Gediegenes für ihr Heim suchen Wert auf das Ambiente. Kunst wird tendentiell besser in einer Galerie verkauft als z.B. direkt beim Erzeuger oder auf einem Bildermarkt.

    Das von Plemmer so häufig beklagte Straßenverkaufsverbot von Bildern in Fußgängerzonen, direkt neben den Eingängen zu großen Kaufhäusern, bringt neben guten Einnahmequellen für Künstler noch einen weiteren Verlust mit sich: es gab kaum einen besseren Ort als den Straßenverkauf um als Künstler Galeristen vor Ort auf sich aufmerksam zu machen. Die sind immer auf der Hut, was so an Fremdverkäufen in ihrem Umfeld geschieht.
    Sie nahmen gute Straßenverkaufs-Künstler in ihre Obhut und beide Seiten konnten daraus Vorteile ziehen: der Galerist verdiente mit, der Künstler fand für seine Arbeiten Galeristen.
    Leider gibt es diese Möglichkeit heute kaum noch, und angehende Kunstschaffende unterschätzen oder geringschätzen diese Art des Marketings, die für sie effektiv und kostengünstig sein könnte.
  • Gast, 2
    nigthhawk hat den Bilderverkauf realistisch beschrieben. Wenn der Künstler zu den von ihm festgesetzten Preisen nichts mehr verkauft, ist er für den Kunstmarkt eigentlich erledigt, Preise runtersetzten geht nicht, da würde die Galerie gegenüber der Kundschaft ihr Gesicht verlieren...


    - so isses...
    - allerdings auch komisch, denn das lässt ja darauf schließen, dass die kunstliebhaber zuallererst spekulanten sind...man stelle sich mal vor, dass, wenn der ölpreis runtergeht, die raffinerien ihr gesicht verlieren...nö machen sie nicht, denn alle freuen sich... :D:D
  • Gast, 11
    Werke!! Jetzt muss ich in meiner Bude den Versuch wagen, die Sachen nach außen zu knallen ;) es wäre schon ein Traum, keinen Fuß in die Tür zu bekommen.
    Bin übrigens um die 30 J., so dass ich noch ein paar Jährchen vor mir habe (toi toi toi) um mich u.a. mit der Kunst zu beschäftigen...

    Gruß Kiwi

    oh mein vögelein
    deine augenbrauen... wo lässt du die eigentlich zupfen? ich bitte grundfasziniert... sags mir


    Hey Radio,
    Was gibt's neues bei der FORM-ART in Glinde?
  • Gast, 12 cool nighthawk
    fair wie du dein wissen preis gibst !
    andere Akademiker halten da mehr hinterm Berg .

    Kiwi nie aufgeben !!

    ich habe auf der Kunsthochschule Professoren gesehen die Ihre
    Kreativität gegen Wissen getauscht haben .

    die richtigen Leute muß man kennen ! wie in jedem Handwerk
    sehe Francis Bacon 56000000 für ein bild !

    Van Gogh hat zu Lebzeiten von 800 werken nur 1 verkauft

    das Kreuz des Künstlers bist du bereit es zu tragen
    bist du Künstler
    ich lebe glücklich in Bescheidenheit
    aber ich prostituiere mich für keinen fg galeristen
    es gibt 1000 Wege als kreativer zu leben
    was basteln für den Weihnachtsmarkt ?

    TS
  • Gast, 13
    ...
  • nighthawk
  • Gast, 13
    ...
  • Gast, 5
    ......hm letzterer zusammenhang ist aber nicht so ganz schlüssig.... :-)
  • Gast, 13
    ...
  • Gast, 12 die Definition von Erfolg ist der Schlüssel
    wenn jemand denkt mit Kunst reich zu werden ist das sehr unrealistisch
    ein bild auf dem markt zu verkaufen gibt mir als Künstler
    die Möglichkeit Reaktionen auf meine Arbeit zu bekommen
    allerdings von Laufkundschaft
    aber das größte ist für mich wenn jemand meine Werke versteht die ich nie verkaufen würde weil sie ein Teil von mir sind
    überleben mit schnellen Bildern ist möglich allerdings zeitaufwändig
    man muß nur den Weg gehen ! der ist steinig
    schon mal was von Nietzsches Supermann gehört
    nur wer sich verliert kann sich finden
  • Seite 1 von 2 [ 47 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen


Bisher: 487.306 Kunstwerke,  1.925.491 Kommentare,  242.116.224 Bilder-Aufrufe
Stelle eine Frage oder antworte in dieser Diskussion. KunstNet ist eine Online Galerie und ein Diskussionsforum für Kunstinteressierte und Künstler. Kunstwerke kannst du hier präsentieren, kommentieren und dich mit anderen Künstlern austauschen und über Kunst diskutieren.