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  • Die Muse (Sonett)

  • jaccolo
    jaccolo Die Muse (Sonett)
    Die Muse

    Aus dunklen Tiefen kam sie angekrochen,
    manch schrilles Lied schrieb sie mit meinem Blut,
    an tausend Tode hat sie hingerochen
    und mich gepeinigt zwischen Lust und Wut.

    Aus allen Himmeln warf sie ihre Farben,
    schlich stöhnend sich in meine Träume ein.
    Sie pflanzte Rosen in verheilte Narben
    und stach mit Krallenhänden in mein Sein.

    Sie hat’s geschafft! Hell lodernd in der Nacht
    und fahl am Tage zieh ich durch die Hallen,
    um sie zu finden. Ich bin ihr verfallen.

    In weiter Ferne sehe ich sie winken;
    gern würde ich in ihre Arme sinken;
    doch sie, sie dreht sich eiskalt um – und lacht!
  • kunstvibe
    kunstvibe
    i like. phöööse auf den punkt gebracht. schöne bildsprache.
    Signatur
  • luos-nevar
    oh ja - ..!
    wunderbar
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  • ledifkciuq
    allerdings!
  • fussuy
    Ja!
  • ledifkciuq
  • Seite 1 von 1 [ 6 Beiträge ]

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