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  • Phantasten-Museum in Wien eröffnet

  • Culmann Phantasten-Museum in Wien eröffnet
    DIE LEGENDE BEKOMMT EIN HAUS

    Mit der Eröffnung des PHANTASTENMUSEUM WIEN
    im Palais Palffy 1010 Wien Josefsplatz 6
    hat die Phantastische Kunst einen Mittelpunkt in Europa.
    Hier kann man die Geschichte der Legende Phantastischer Realismus der Wiener Schule kennen lernen und Werke bedeutender internationaler Maler der phantastischen, surrealen und visionären Kunst kennen lernen.
    Das Museum ist ab 10:00 Uhr geöffnet
    Um 11:00 gibt es im historischen Figaro-Saal kurze Begrüßung- und Eröffnungsansprachen von den Verantwortlichen des Trägervereins ÖSTERREICHISCHES KULTURZENTRUM SEIT 1958 – ÖSTERREICH HAUS,
    Präsident Mag. Piero Banchero und dem Direktor des Hauses Erich Peischl.
    Zum Museum spricht Gerhard Habarta.

    Für das PHANTASTENMUSEUM WIEN wurden weite Bereiche des historischen, von den Kriegsschäden in den 1950er Jahren renovierten Palais neu adaptiert.
    Das Foyer wurde vom Lehmden-Schüler Kurt Welther zum Thema Figaros Hochzeit neu gestaltet.
    Hier wurde auch ein großzügiger Empfangsbereich mit der Ticketkasse, der Information und dem Museums-Shop eingerichtet.
    Im 1. Stock entstand gegenüber dem Figaro-Konzertsaal die neue MUSEUMS GALERIE. Ein 150 m² Raum für Einzelausstellungen. Hier zeigt Gotthard Feller vom 15.1. bis 30.1. großformatige ES-ZEICHNUNGEN, die der surrealistischen Theorie des Automatismus entsprechen. Der Künstler ist in der Ausstellung anwesend.

    Das Museum ist in 10 Bereiche gegliedert:
    1. DIE IMPULSE, die den jungen Künstlern erste Informationen nach dem Krieg brachten mit Werken von Edgar Jené und Gustav K. Beck und Arnulf Neuwirth.
    2. DIE AKADEMIE, in der sie eine künstlerische Heimat fanden, mit Werken von A.P.Gütersloh, Ernst Fuchs, Fritz Janschka, Anton Lehmden und Kurt Steinwendner, bevor er zum Filmemache und Objektkünstler Stenvert wurde.
    3. DIE ZEITGENOSSEN, Ältere Künstler des Phantastischen, die die Diktatur überlebt hatten wie Greta Freist, Kurt Goebel, Charles Lipka oder der CIA Agent Charles von Ripper.
    Und die Jungen wie Rudolf Schönwald oder Arnulf Rainer. Und Maler die sich im späteren
    4. ART CLUB bewegten. Dazu gehören die ‚Partisanin‘ Maria Biljan Bilger, Peppino Wieternik, bevor er zum Abstrakten mutierte, Carl Unger, der für das Palais Palffy eine riesige Glasfront gestaltete.
    Der Art Club selbst versammelte dann die künstlerische Elite der Nachkriegszeit und wurde mit dem ‚Strohkoffer‘ das legendäre, gesellige Zentrum.
    5. DIE HUNDSGRUPPE wurde zur ersten Gegenbewegung in der sich die Aufrührer wie Fuchs, Rainer und Lassnig, Kudrnovsky und der Aussenseiter-Phantast Anton Krejcar mit heute weretvoll gewordenen Grafiken manifestierten.
    6. Das PINTORARIUM von Hundertwasser – Fuchs – Rainer wurde zum Aktionismus mit Wandzeitung und Nacktdemonstration gegen etablierte Akademie, schlechte Architektur und für die Freiheit des Geistes.
    7. HUNDERTWASSER verwirklichte diese Theorien in seinen Bauten. Eine Fotodokumentation von Kurt Pultar.
    Der Kern des Museums sind bedeutende Werke der
    8. ‚Ersten Sechs‘ der Wiener Schule des Phantastischen Realismus. Bedeutende Bilder von Arik Brauer, Wolfgang Hutter, dem in den USA lebenden Fritz Janschka und von Anton Lehmden. Von Rudolf Hausner ist nicht nur ein Ölbild zu sehen, sondern auch die Dokumentation der langjährigen Arbeit an seiner Arche des Odysseus. Neben einem Frühwerk von Ernst Fuchs ist auch eine eigens für das Museum geschaffene große Gemälde-Fassung einer vor 55 Jahren entstandenen Zeichnung.
    8. In der Abteilung der GLEICHZEITIGEN sind 16 Bilder jene Wiener Fantasten zu sehen, die in den 1960er Jahren sich erstmnal präsentierten, u.a. in der Galerie die Ernst Fuchs installierte.
    8. Bei der NEXT GENERATION, sind jene fast ‚noch Jungen‘, die unbeeindruckt von der zeitweiligen Ausgrenzung durch die sogenannte Avantgarde sich neuen Tendenzen des Phantastischen verpflichtet fühlen. Und zum Teil bei Hausner, Lehmden, Hutter und auch Fuchs studierten und auch als Assistenten lernten.
    9. Das Graphische Kabinett belegt mit einigen ausgesuchten Grafiken, den letzten Höhepunkt der graphischen Kunst in Radierung und Lithographie bis hin zum Miniatur Meisterwerk der Briefmarke.
    10. WIEN & DIE WELT zeigt in etwa 30 Meisterwerken internationaler Phantasten die weltweite Vernetzung. Vertreter aus Japan, den USA, Australien und europäischen Zentren sind die Botschafter von Vereinigungen phantastischer Künstler, die ‚AMBASSADORS OFT HE FANTASTIC UNIVERSE‘.

    Das Museum zeigt ca. 150 Werke.
    Der Katalog mit rund 200 Farbtafeln und Faksimiles von Dokumenten und Texten der Künstler und zu den Werken, hat 312 Seiten, ist hart gebunden und kostet € 29
    Der Eintritt kostet € 9 (die üblichen Ermäßigungen). Zu jedem Ticket gibt es die Erinnerungsmedaille als Geschenk.

    PHANTASTENMUSEUM WIEN
    Ort:Palais Palffy Wien 1010 Josefsplatz 6
    http://www.palais-palffy.at
    Träger:Österreichisches Kulturzentrum seit 1958
    Kurator:Gerhard Habarta
    Kontakt:Direktor Erich Peischl 0664-11 77 31
    InformationenTickets, Führungen :
    0043 (0)1-512 56 81
    mailto:office@palais-palffy.at
    Öffnungszeiten
    Ab 15.Jänner 2011
    Täglich 10:00 bis 18:00 (und nach Vereinbarung)

    Künstler im Museum und Autoren im Katalog

    Aigner Florian
    Aigner Fritz
    Alesandrion - Wallner Alexander
    Alvarez Katrin
    Angerer d.Ältere
    Aratym Hubert
    Bannuscher Gerd
    Bauer Karlheinz
    Bayer Franz
    Beck Gustav K.
    Beinart Jon
    Biljan-Bilger Maria
    Brauer Arik
    Breicha Otto
    Brusen Claus
    Buchsbaum Maria (T)
    Calvus Jehan
    Celan Paul (T)
    Coudenhove Michael
    Croÿ Peter Severin
    Culmann Ottfried H.
    De Es - Schwertberger Dieter
    Diem Eduard
    Diemer Karl (T )
    Doxat Robert
    Etzelsdorfer Hannes (T)
    Fellerer Gotthard
    Fellin Benedetto
    Ferra Raimund Gregor
    Flora Christian
    Franz Andreas N.
    Freist Greta
    Fuchs Ernst
    Gansert Ulrich
    Gepp Gerhard
    Goebel Kurt
    Gric Peter
    Gütersloh Albert Paris
    Habarta Gerhard (T)
    Haider Friedrich (T)
    Haller Roman
    Hanko Hans
    Harms Wolfgang
    Hartmann Gerd
    Hartmann Richard P.(T)
    Haruguchi Mitsuyoshi
    Hausner Rudolf
    Hechelmann Friedrich
    Helnwein Gottfried
    Hentschel Claus Dietrich
    Heyder Roland
    Hilger Wolfgang (T )
    Hörauf Fritz
    Horst Dietmar (T )
    Hundertwasser
    Hutter Wolfgang
    Ingerl Kurt
    Janschka Fritz
    Jené Edgar
    Kainz Peter (T)
    Kándl Lukáš
    Karlhuber Hanno
    Kies Helmut
    Klemmer Robert
    Klitsch Peter
    Korab Karl
    Koschatzky Walter (T)
    Krähmer Michael
    Krejcar Anton
    Kudrnofsky Wolfgang
    Lang Manfred M.(T)
    Lassnig Maria
    Leherb
    Lehmden Anton
    Lehner Frederik (T)
    Lehrer Joachim
    Lenkovic Dina
    Lindner Gisela
    Lipka Charles
    Löffler Oliver (T)
    Luby Franz
    Marlin Brigid
    Maschka Michael
    Matouschek Richard
    Mikula Kurt
    Moses Stefan
    Muhr Hans
    Muschik Johann (T)
    Neuwirth Arnulf
    Nicolic Aigner Zorica
    Niklaus Hans
    Niklaus Jo
    Noever Peter (T)
    Palkowitz Gerhard
    Palmerio Helene
    Proksch Heide
    Proksch Peter
    Pultar Kurt
    Raidl Lisbeth
    Rainer Arnulf
    Ralis Tamara
    Regschek Kurt
    Richter Jolanda
    Ripper Rudolf Charles von
    Rubin Eva (T)
    Rubinov Jacobson Philip
    Rumpf Charles (T)
    Rustin Daniela
    Safonkin Victor
    Sage Amanda
    Scheucher Hannes
    Schmeller Alfred (T)
    Schmid Reinhard
    Schmied Wieland (T)
    Schöller Robert
    Schönwald Rudolf
    Steiner Ernst
    Stenvert Curt / SteinwendnerKurt
    Stenvert Kurt
    Stern Rainer
    Unger Carl
    Urbach Elsa Olivia
    Wassmann Elke
    Wieternik Peppino
    Wind Gerhard
    Zademack Siegfried
    Zavodsky Alfred
    Zens Herwig
    (T)= Texte
  • paulinekreativ
    schade das Wien nicht um die Ecke ist, hätte ich mir gern angesehen,besonders die Werke von E.Fuchs,viel Erfolg wünsche ich
  • xylo
    xylo
    @ Pauline:Ich hab einen schönen Ernst Fuchs an der Wand hängen. Ich lade Dich gerne zu einer Tasse Kaffe ein ;-)
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