KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • Gibt es Regeln in der Kunst?

  • muroeadul_roso
    Natürlich gibt es Regeln oder gar Gesetze in der Kunst!

    Es müssen die handwerklichen Regeln eingehalten werden oder man darf davon ausgehen, dass die eigene "Kunst" nichtmal das eigene Leben überlebt.
    Es gibt gewisse "ästhetische Richtlinien", die durch Proportion, Komposition sich äußern. Das ist quasi das Gefühl, welches einem sagt, "ok, dieser Strich sieht - dort gesetzt - gut aus".

    Unter Ästhetik muss man nicht immer das Ideal eines Zeitgeistes verstehen, wie früher fette runde Frauen mit Zellulitis oder heute schlanke magere Mädchen mit Riesenbrüsten; sondern eine Art allgemeine Formschönheit, die davon unberührt bleibt (dem Zeitgeist).
    Beispiel: Es wurde ein Experiment gemacht. Man machte Portraitaufnahmen von über 20 Frauen und stellte Sie alle gegenüber, ebenfalls ein weiteres Portrait, nur eben ein digital erstelltes, was - aus allen Portraits zusammen gemischt, sich ergab, sozusagen den "Durchschnitt" von Allen darstellte.

    Man befragte etliche Leute auf der Straße und die Meisten empfanden die Frau, die es gar nichtmal gibt, als die Schönste...

    Wohlmöglich liegt es daran, dass alle Gesichtsformen zusammen ein "ästetisches Mittel" darstellen und gewisse schwache Abweichungen von der Symmetrie als besonders schön empfunden werden.

    Aber natürlich muss Kunst nicht "Schön" sein ;-O)))
  • nighthawk
    nighthawk
    vermutlich konnten sich die meisten leute auf der straße 5 min. später an die zusammengemixte "idealfrau" nicht mehr erinnern. letztendlich sind es genau die kleinen kaum wahrnehmbaren abweichungen und asymmetrien (also eigentlich die fehler) in den gesichtern der menschen, die jedes gesicht so besonders und einmalig machen und dafür sorgen, dass wir es immer wieder erkennen. ein durchaus interessantes wahrnehmungspsychologisches blabla, das aber mit dem thema hier wenig zu tun hat. :)
  • siku


    Es gibt gewisse "ästhetische Richtlinien", die durch Proportion, Komposition sich äußern. Das ist quasi das Gefühl, welches einem sagt, "ok, dieser Strich sieht - dort gesetzt - gut aus".
    [...]
    Beispiel: Es wurde ein Experiment gemacht. Man machte Portraitaufnahmen von über 20 Frauen und stellte Sie alle gegenüber, ebenfalls ein weiteres Portrait, nur eben ein digital erstelltes, was - aus allen Portraits zusammen gemischt, sich ergab, sozusagen den "Durchschnitt" von Allen darstellte.
    [..]
    Wohlmöglich liegt es daran, dass alle Gesichtsformen zusammen ein "ästetisches Mittel" darstellen und gewisse schwache Abweichungen von der Symmetrie als besonders schön empfunden werden.


    Das ist doch ein schon älteres Beispiel aus der experimentellen psychologischen Ästhetik? Irgendwie aus einem bekannten Lehrbuch - aus welchem? :-)

    Zum Goldenden Schnitt und zu Symmetrien hatte doch schon Gustav-Theodor Fechner (1801-1887) Experimente mit Rechtecken und Quadraten gemacht, als Antwort auf die Untersuchungen zum (dominierenden) Goldenen Schnitt von Adolph Zeisig. Heraus kam auch schon bei Fechner, dass Symmetrien mit kleinen Abweichungen für das schöne Formenpfinden wichtiger war als der Goldene Schnitt.
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • siku
    ein durchaus interessantes wahrnehmungspsychologisches blabla, das aber mit dem thema hier wenig zu tun hat. :)


    das ist ein spannendes experimentelles Thema in der psychologischen Ästhetik. Hier in dem thematischen Faden wurde wahrscheinlich an andere Regel und Regelbrüche gedacht, diese, falls vorhanden, kann man in der zeitgenössischen Kunst aber kaum an Gemälden festmachen, dort wurden schon vor mind. 60 Jahren alle Gestaltungsregeln des alten Kunstcanons außerkraft gesetzt.

    Regelbrüche sind eher in den geistigen Ansätzen der Künstler zu finden:
    hm, wenn könnte man da nennen? vielleicht als Klassiker Martin Kippenberger, Dieter Roth, Daniel Spoerri, der einen gedeckten Tisch mit Stuhl nicht auf den Boden stellt, sondern unter die Decke klebt - und somit das uns gewohnte Raumempfinden "auf den Kopf stellt"

    PS: ich habe die ersten Beiträge eben noch mal durchgelesen, der Beitrag von Osor_ludaeorum trifft das Thema genau, weil es am Anfang des Threads um die Kunst bei/ von/ mit keiner ging - also Zeichnungen und Gemälde :-).
  • muroeadul_roso
    ein durchaus interessantes wahrnehmungspsychologisches blabla, das aber mit dem thema hier wenig zu tun hat. :)


    das ist ein spannendes experimentelles Thema in der psychologischen Ästhetik. Hier in dem thematischen Faden wurde wahrscheinlich an andere Regel und Regelbrüche gedacht, diese, falls vorhanden, kann man in der zeitgenössischen Kunst aber kaum an Gemälden festmachen, dort wurden schon vor mind. 60 Jahren alle Gestaltungsregeln des alten Kunstcanons außerkraft gesetzt.



    ganz richtig
    und das ist auch der Grund, warum heute jeder Kunst "machen kann",
    weil der Begriff gedehnt wurde wie ein diverses Loch nach etlichen Dauerergüssen.

    Mittlerweile spürt man nicht mehr allzuviel...
    überdehnt sozusagen...

    Aber auch diese "Post-moderne Zeit", die gekennzeichnet ist von der Herrschaft der Wall-Street und Hochfinanz, die hauptsächliche diese sog. "moderne Kunst" erwerben,
    in der Sie ein weiteres herrliches Mittel gefunden haben, Geld zu vernichten,
    wird untergehen.
    Das Problem ist nur, dass dann nicht nur die Kunst "Brotlos" erscheinen wird, sondern unsere ganze Existenz (das hat nun nichts mit dem thema zu tun, ist aber bei der derzeitigen systematischen Vernichtung der deutschen Volkswirtschaft nicht zu leugnen)...
    Jedenfalls wird es dann bessere Probleme geben, als in einem Kunstforum über diverse regeln der Kunst zu debattieren.
    Das Leben selbst stellt schon eine Kunst dar und ist von Vorne herein ein reinstes Regelwerk, angefangen mit unserem Körper und seinen inneren Prozessen.
  • ybaG-lraeP
    Nö, sorry für mich kann nicht jeder Kunst machen...
    Moderne Kunst, srry, nen Tisch unter die Decke kleben ist für mich keine Kunst sondern Mist.
    Auffallen des Auffallens wegen, da ordne ich das ein. Das ist so hohl wie nur was, eben einfach ... hohl, dumm, nichtssagend. Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

    Leider wurde der Begriff "Kunst" so sehr gedehnt, dass man jetzt nur noch Müll sieht... das nennt sich dann "Moderne Kunst". Klasse. Ich klatsche laut und spöttisch Beifall ob diesem Mist, den auch Kleinkinder produzieren können.

    Aber auch diese "Post-moderne Zeit", die gekennzeichnet ist von der Herrschaft der Wall-Street und Hochfinanz, die hauptsächliche diese sog. "moderne Kunst" erwerben,
    in der Sie ein weiteres herrliches Mittel gefunden haben, Geld zu vernichten,
    wird untergehen.


    Hoffentlich bald. Je schneller, desto besser.
  • laGnoraA
    Hier in dem thematischen Faden wurde wahrscheinlich an andere Regel und Regelbrüche gedacht, diese, falls vorhanden, kann man in der zeitgenössischen Kunst aber kaum an Gemälden festmachen, dort wurden schon vor mind. 60 Jahren alle Gestaltungsregeln des alten Kunstcanons außerkraft gesetzt.


    Hier wurden wahrscheinlich an solche Regeln und Regelbrüche gedacht, die jeder Malerei von der Höhle bis zur Gegenwart immanent ist, wie oft soll ich das eigentlich noch erklären?
  • nighthawk
    nighthawk
    ja, stimmt, man verliert hier leicht den überblick... mein wissen darüber, muss ich zugeben, beruhrt hauptsächlich auf ein paar artikeln aus psychologischen fachzeitschriften, ich kann mich noch erinnern, in dem einen artikel ging es darum, dass ein atomphysiker in seiner freizeit sich mit gemälden von jackson pollock beschäftigt hat und herausfand, dass sie aus selbstähnlichen mustern bestehen. ich glaube, das ist ein gebiet aus der chaosforschung mit dem sich die fraktalgeometrie beschäftigt. schließlich soll er sogar eine mathematische formel entwickelt haben, mit der er echte pollocks von fälschungen unterscheiden konnte, denn die meisten menschen besitzen nicht die gabe spontan aus dem handgelenk selbstähnliche muster auf die leinwand zu tröpfeln. sie malen bilder, die oberflächlich pollockgemälden ähneln, aber nicht ihre "kosmischen" harmonien besitzen. damit erklärte er auch pollocks bahnbrechenden und bis heute andauernden erfolg.
  • muroeadul_roso
    Jackson Pollock war Alkoholiker...

    Ich möcht ja nun nicht sagen, dass seine Bilder mir nicht gefallen,
    als Deko täte ich mir soetwas an einer freien Küchenwand sicher hinhängen; ;-O)))
    nur ich würde ihn nicht allzu-überbewerten (Zumal die Leute eher einen Rubens oder Dürer kennen als einen Pollock).
    Ob man nun Ihn bzw. seine Bilder tatsächlich nach einer besagten Formel erkennen kann, bezweifle ich, trotz aller "Harmonie". Die (d.h. die sog. etablierte "Wissenschaft"), können alles und jeden beweisen, wenn Sie es wollen (kann da als interner aus dem beruflichen Nähkästchen plaudern). Das geht z.B. mit angeblich unheilbaren Krankheiten durch nicht-bewiesene Retroviren ganz gut: 98% der Menschheit sind völlig überzeugt davon, auch wenn es der größte Blödsinn ist. Viele Künstler und Prominente zeigen dann ganz großes Arrangement auf sog. "AIDS-Galas", "AIDS-Vernissagen", (obwohl Sie nichtmal wissen, was Retroviren sind oder das selbst Hunde HIV-Positiv sein können, obwohl es ein "humanes Virus " ist... na ja... soviel dazu,... ich glaube der großen Wissenschaft so sehr wie der Kirche)
    quasi eine Zwecksentfremdung zur Bereinigung der eignene Seele, weil man ja was angeblich "Gutes tut".
    Früher kaufte man eben einen Ablassbrief und die Künstler malten furchtbare Bildnisse einer Madonna mit fettem Kind.
  • Bernd Saller
  • siku
    Hier in dem thematischen Faden wurde wahrscheinlich an andere Regel und Regelbrüche gedacht, diese, falls vorhanden, kann man in der zeitgenössischen Kunst aber kaum an Gemälden festmachen, dort wurden schon vor mind. 60 Jahren alle Gestaltungsregeln des alten Kunstcanons außerkraft gesetzt.


    Hier wurden wahrscheinlich an solche Regeln und Regelbrüche gedacht, die jeder Malerei von der Höhle bis zur Gegenwart immanent ist, wie oft soll ich das eigentlich noch erklären?



    PS: ich habe die ersten Beiträge eben noch mal durchgelesen, der Beitrag von Osor_ludaeorum trifft das Thema genau, weil es am Anfang des Threads um die Kunst bei/ von/ mit keiner ging - also Zeichnungen und Gemälde :-).


    AaronGal du "sollst das gar nicht mehr erklären", ich habe den von dir zitierten Text stehen gelassen, weil der Teil der geistige Ansätze im künstlerischen Konzept betrifft, zur Erforschung von Regeln bzw. Regelbrüchen mehr hergibt als die fast müßige Frage, ob in Meißen Kunst unter Regelbrüchen hergestellt wird oder nicht. Meine Antwort: nein, bei solchen Bildern stellt sich eine Frage nach Regeln oder deren Brüche nicht, eher danach, ob perspekivisches Empfinden vorhanden ist oder nicht.

    Vielleicht könntest du mal so zitieren, dass alle Leute, auch die nicht eingeloggten, erkennen können worauf du dich beziehst. Constantin hat es dir doch in einem Extrathread vorgemacht.

    Zu den Höhlenmalereien können wir auch noch zurückgehen. ;-) Dort wurden Gegebenheiten aus dem Leben dargestellt, das muss Malerei heute nicht mehr leisten, dafür gibt es die Fotografie und sogar die Digitalkamera.
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr


    Leider wurde der Begriff "Kunst" so sehr gedehnt, dass man jetzt nur noch Müll sieht... das nennt sich dann "Moderne Kunst". Klasse. Ich klatsche laut und spöttisch Beifall ob diesem Mist, den auch Kleinkinder produzieren können.



    oha ...

    Gaby, das hätte ich eigentlich nicht von Dir gedacht.
    Das klingt so, als wäre Jazz für dich auch nur "Affenmusik". Kennst Du nicht selbst genug Beispiele dafür, dass Menschen aus deiner persönlichen Umgebung solche Aussagen über Bilder machen und du genau weißt, Sie sagen es, weil sie keine Ahnung haben bzw. sich nicht intensiv genug mit moderner Kunst auseinander gesetzt haben?
    Diese Grenze gibt es sicher auch bei Dir. Hast Du nicht das Gefühl, dass manche Kunst einfach von vielen Menschen nicht verstanden wird? Als Künstlerin wird diese Grenze bei Dir sicher weiter in der Moderne liegen als bei den meisten Konsumenten. Aber was sagt Dir, dass Deine jetzige Sicht schon das äußerste Ende des Verständlichen erreicht hat?
    Ich persönlich kann für mich sagen, dass sich diese Grenze mit jedem Jahr, in dem ich mich mit moderner Malerei beschäftige weiter bewegt. Ich vertraue bei der Kunst, die ich nicht als solche erkenne einfach darauf, dass die Leute, die diese Kunst als wegweisend und innovativ betrachten und deshalb Preise im 6-7-stelligen Bereich für gerechtfertigt halten einfach weiter sind als ich. Meistens bewahrheitet es sich.
    Signatur
  • muroeadul_roso
    [edit, admin]
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    [edit, admin]


    Gibt es dazu eine Quelle? Woher hast du die Information?
    Signatur
  • laGnoraA
    Hier in dem thematischen Faden wurde wahrscheinlich an andere Regel und Regelbrüche gedacht, diese, falls vorhanden, kann man in der zeitgenössischen Kunst aber kaum an Gemälden festmachen, dort wurden schon vor mind. 60 Jahren alle Gestaltungsregeln des alten Kunstcanons außerkraft gesetzt.


    Hier wurden wahrscheinlich an solche Regeln und Regelbrüche gedacht, die jeder Malerei von der Höhle bis zur Gegenwart immanent ist, wie oft soll ich das eigentlich noch erklären?



    PS: ich habe die ersten Beiträge eben noch mal durchgelesen, der Beitrag von Osor_ludaeorum trifft das Thema genau, weil es am Anfang des Threads um die Kunst bei/ von/ mit keiner ging - also Zeichnungen und Gemälde :-).


    AaronGal du "sollst das gar nicht mehr erklären", ich habe den von dir zitierten Text stehen gelassen, weil der Teil der geistige Ansätze im künstlerischen Konzept betrifft, zur Erforschung von Regeln bzw. Regelbrüchen mehr hergibt als die fast müßige Frage, ob in Meißen Kunst unter Regelbrüchen hergestellt wird oder nicht. Meine Antwort: nein, bei solchen Bildern stellt sich eine Frage nach Regeln oder deren Brüche nicht, eher danach, ob perspekivisches Empfinden vorhanden ist oder nicht.

    Vielleicht könntest du mal so zitieren, dass alle Leute, auch die nicht eingeloggten, erkennen können worauf du dich beziehst. Constantin hat es dir doch in einem Extrathread vorgemacht.

    Zu den Höhlenmalereien können wir auch noch zurückgehen. ;-) Dort wurden Gegebenheiten aus dem Leben dargestellt, das muss Malerei heute nicht mehr leisten, dafür gibt es die Fotografie und sogar die Digitalkamera.


    Das ist wirr und in intellektueller Hinsicht enttäuschend. Ich bitte Dich hier als Kontraproduktiver mit solchen Aussagen diesem Thread fern zu bleiben.


    An alle anderen: Das Thema, ob es Regeln in der Kunst gibt, halte ich persönlich für einen Schlüssel zu allen Bereichen der Kunst, insbesondere der modernen! Man kann Jahre lang allgemein referieren, ohne einen konkreten Ansatzpunkt zu liefern, der da lautet: Was genau ist Kunst eigentlich? Was ist Moderne? Vielleicht doch alles Quatsch?
    Eine m.E. ergiebige Möglichkeit, sich diesem Phänomen in Alltagssprache zu nähern, ist über die Regelhaftigkeit.
    Übrigens müssten diejenigen, die der modernen Kunst alle Regeln absprechen, in der Konsequenz sagen, dass alles beliebig ist.
    Ephraim Kishon ist diesen Schritt gegangen! Er sagte des Öfteren sinngemäß: Alle moderne Kunst, ganz besonders abstrakte ist Verarschung des Publikums.
    Er hat sich natürlich getäuscht, aber das wäre die Konsequenz, wenn moderne Kunst nicht inneren Regeln folgte, sondern ( im Gegensatz dazu) beliebig wäre!
  • laGnoraA
    Jackson Pollock war Alkoholiker...

    Ich möcht ja nun nicht sagen, dass seine Bilder mir nicht gefallen,
    als Deko täte ich mir soetwas an einer freien Küchenwand sicher hinhängen; ;-O)))
    nur ich würde ihn nicht allzu-überbewerten (Zumal die Leute eher einen Rubens oder Dürer kennen als einen Pollock).


    Das sind Gedankenäußerugen, dass es im Gebälk knirscht! Was hat das jeweils eine mit dem anderen zu tun?

    Das geht z.B. mit angeblich unheilbaren Krankheiten durch nicht-bewiesene Retroviren ganz gut: 98% der Menschheit sind völlig überzeugt davon, auch wenn es der größte Blödsinn ist. Viele Künstler und Prominente zeigen dann ganz großes Arrangement auf sog. "AIDS-Galas", "AIDS-Vernissagen", (obwohl Sie nichtmal wissen, was Retroviren sind oder das selbst Hunde HIV-Positiv sein können, obwohl es ein "humanes Virus " ist... na ja... soviel dazu,... ich glaube der großen Wissenschaft so sehr wie der Kirche)
    quasi eine Zwecksentfremdung zur Bereinigung der eignene Seele, weil man ja was angeblich "Gutes tut".


    Das heißt im Klartext, Du bist Anhänger dieses "Aidskritikers" Duesberg, der Anfang der 90ger Jahre alles aufmischen wollte und geleugnet hat, dass es Aids überhaupt gibt, oder?
    Duesberg gilt als widerlegt! Retroviren gibt's, bei der nächsten Betriebsfeier also immer schön das Gummi über den Schniedel ziehen!
  • laGnoraA
    [edit, admin]


    Das bitte noch mal näher erklären!
  • fritz
    fritz
    [edit, admin]




    Scheinbar ist der junge Mann nicht nur ein Anhänger von Duesberg.
  • ybaG-lraeP
    Das klingt so, als wäre Jazz für dich auch nur "Affenmusik".



    nein, Jazzmusiker beherrschen ihre Instrumente. Ich habe selber lange genug Musik gemacht, um das zu wissen.

    Menschen, die das, was man "moderne Kunst" nennt, machen, beherrschen nix. Die machen einfach irgendwas und finden das dann cool. Das nennt sich dann "Moderne Kunst".

    So wird Kunst aber Massenware, inhaltlich leer und beliebig.

    Ich kann mit sogenannter "Moderner Kunst" nichts anfangen. Aber ich sehe auch, als Maler, was zur Entstehung eines sogenannten "Modernen Kunstwerkes", die ich auch gerne Farbenkleckserei nenne, so sie denn farbig ist, nötig ist: Nämlich nichts ausser Farben.
    Wie an anderer Stelle schon geschrieben: das kann ein Affe auch. Ist ein Affe ein Künstler? Und, ohne jemand zu nahe treten zu wollen: Ist ein alkoholisierter Mensch ein Künstler? Nein, ist er nicht, er bringt besoffen seine Ideen zu Papier ... oder sonstwohin. Sich in einen Rauschzustand versetzen und vor sich hinklecksen ist für mich auch keine Kunst. Kann jeder.
  • WERWIN
    WERWIN
    Das klingt so, als wäre Jazz für dich auch nur "Affenmusik".



    nein, Jazzmusiker beherrschen ihre Instrumente. Ich habe selber lange genug Musik gemacht, um das zu wissen.

    Menschen, die das, was man "moderne Kunst" nennt, machen, beherrschen nix. Die machen einfach irgendwas und finden das dann cool. Das nennt sich dann "Moderne Kunst".

    So wird Kunst aber Massenware, inhaltlich leer und beliebig.

    Ich kann mit sogenannter "Moderner Kunst" nichts anfangen. Aber ich sehe auch, als Maler, was zur Entstehung eines sogenannten "Modernen Kunstwerkes", die ich auch gerne Farbenkleckserei nenne, so sie denn farbig ist, nötig ist: Nämlich nichts ausser Farben.
    Wie an anderer Stelle schon geschrieben: das kann ein Affe auch. Ist ein Affe ein Künstler? Und, ohne jemand zu nahe treten zu wollen: Ist ein alkoholisierter Mensch ein Künstler? Nein, ist er nicht, er bringt besoffen seine Ideen zu Papier ... oder sonstwohin. Sich in einen Rauschzustand versetzen und vor sich hinklecksen ist für mich auch keine Kunst. Kann jeder.


    Warum werden denn hier die Künstler an den Pranger gestellt?
    Nicht die Künstler schrauben ihre Werke in kathedrahlische Höhen sondern diejenigen die daran viel Kohle verdienen wollen.
    Und nichts mehr Essen denn mit vollem Magen ist es keine Kunst Kunst zu schaffen.
    Signatur
  • Seite 10 von 16 [ 303 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen