KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • Auftragsarbeiten

  • laGnoraA Auftragsarbeiten
    "Bitte sowas in rot passend für mein Wohnzimmer und bitte etwas weniger Striche, so ist mir das too much".
    Was soll der Künstler angesichts solcher Aussagen tun? Den Antragenden mit einem gezielten Faustschlag niederstrecken oder interessiert annehmen? Vielleicht besaufen und in langen Texten niederschreiben, dass man ein unkommerzielles Selbstverständnis hat, dies dann bei Figunetik veröffentlichen und für genial gehalten werden?

    Vorgaben von Käufern werden seit vielen Jahrzehnten als unakzeptable Voraussetzung empfunden. In der westlichen Hemisphäre gilt Auftragskunst als per se minderwertig, weil man sie bereits bei ihrer Entstehung unter einem schlechten Stern stehend wähnt.
    Früher war das anders. Der oftmals alleinige Auftraggeber kath. Kirche war sogar Garant, dass ein Künstler über Monate und manchmal Jahre ohne Sorgen um die materielle Existenz arbeiten konnte. Auf diesem Wege entstanden großartige und vor allem komplexe Werke.

    Ich finde über die persönliche Arbeitsthematik hinaus sollte ein guter Künstler auch in der Lage sein, dem Anspruch auf Intellektualtät eines Professors sowie dem Bedürfnis nach betulicher Ästhetik eines Schrebergärtners zu entsprechen.

    Was denkt Ihr?
  • K_nav_nnamreH
    *schnarch*
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    Die Welt hat sich weiter gedreht. Wie die Moden ändern sich auch die Einstellungen.
    Heutzutage gibt es nicht mehr sehr viele Maler-Werkstätten a la Goya oder Rubens. Die wenigen, die über die nötige Manpower verfügen haben sicher auch nichts gegen ordentliche Aufträge einzuwenden.
    Der kleine Christian jedoch muss sich hüten, sich zu verkaufen. Zu kurz ist die Zeit, die mir bleibt, um meine eigene, persönliche Kunst reifen zu lassen.
    Hoch lebe das deutsche Sozialsystem.
    Signatur
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • laGnoraA
    *schnarch*



    Ja, ich bitte sogar darum! Wer schnarcht, spammt anderen wenigstens nicht den Thread voll.
  • laGnoraA
    Die Welt hat sich weiter gedreht. Wie die Moden ändern sich auch die Einstellungen.


    Meine Vermutung ist ja, dass sich die Welt sogar dahingehend gedreht hat, dass die großen Künstler sich zum Auftrag hin bewegt haben, sprich dass man sie bei den angewandten Künsten findet, zB. beim Film.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand wie Michel Angelo heutzutage Konzeptkunst machen würde, Marmorskulpturen aber wohl erst recht nicht. Wahrscheinlich wäre er Filmregisseur und würde Dinge machen wie Pasolini, vielleicht auch sowas wie Spielberg.
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand wie Michel Angelo heutzutage Konzeptkunst machen würde, Marmorskulpturen aber wohl erst recht nicht. Wahrscheinlich wäre er Filmregisseur und würde Dinge machen wie Pasolini, vielleicht auch sowas wie Spielberg.


    Könnte ich mir auch vorstellen. Nichtsdestotrotz rate ich Auftragsarbeiten ab, solange man sich nicht als gut verkaufbarer Künstler etabliert hat. So sehr es auch der Seele schmeichelt.
    Ich tappe aber selbst auch hin und wieder in die Falle ;)
    Signatur
  • siku
    "Bitte sowas in rot passend für mein Wohnzimmer und bitte etwas weniger Striche, so ist mir das too much".
    Was soll der Künstler angesichts solcher Aussagen tun? [...] interessiert annehmen? Vielleicht besaufen und in langen Texten niederschreiben, dass man ein unkommerzielles Selbstverständnis hat, dies dann bei Figunetik veröffentlichen und für genial gehalten werden?




    entweder
    *schnarch*


    oder sofort den Auftrag annehmen, und dann auf jeden fall besaufen, bevor "der Künstler" den text bei figunetik schreibt, damit dieser dann dort nicht aus dem Rahmen fällt.


    Ich finde über die persönliche Arbeitsthematik hinaus sollte ein guter Künstler auch in der Lage sein, dem Anspruch auf Intellektualtät eines Professors sowie dem Bedürfnis nach betulicher Ästhetik eines Schrebergärtners zu entsprechen.

    Was denkt Ihr?


    Sozialromantik + Künstlerwahn passen auserordentlich gut zusammen
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    oder sofort den Auftrag annehmen, und dann auf jeden fall besaufen, bevor "der Künstler" den text bei figunetik schreibt, damit dieser dann dort nicht aus dem Rahmen fällt.


    Da stehe ich etwas auf dem Schlauch. Kannst du das bitte nochmal in anderen Worten schreiben?
    Signatur
  • tescha
    "Bitte sowas in rot passend für mein Wohnzimmer und bitte etwas weniger Striche, so ist mir das too much".
    Was soll der Künstler angesichts solcher Aussagen tun? Den Antragenden mit einem gezielten Faustschlag niederstrecken oder interessiert annehmen? Vielleicht besaufen und in langen Texten niederschreiben, dass man ein unkommerzielles Selbstverständnis hat, dies dann bei Figunetik veröffentlichen und für genial gehalten werden?

    Vorgaben von Käufern werden seit vielen Jahrzehnten als unakzeptable Voraussetzung empfunden. In der westlichen Hemisphäre gilt Auftragskunst als per se minderwertig, weil man sie bereits bei ihrer Entstehung unter einem schlechten Stern stehend wähnt.
    Früher war das anders. Der oftmals alleinige Auftraggeber kath. Kirche war sogar Garant, dass ein Künstler über Monate und manchmal Jahre ohne Sorgen um die materielle Existenz arbeiten konnte. Auf diesem Wege entstanden großartige und vor allem komplexe Werke.

    Ich finde über die persönliche Arbeitsthematik hinaus sollte ein guter Künstler auch in der Lage sein, dem Anspruch auf Intellektualtät eines Professors sowie dem Bedürfnis nach betulicher Ästhetik eines Schrebergärtners zu entsprechen.

    Was denkt Ihr?


    Wenn ein Interessent erscheint wird er einen Eindruck über die Ausdrucksweise des Schaffenden haben; nun wäre es zu besprechen, wie die Vorstellungen beider Seiten aussehen, Verhandlungssache. Warum sollte man nicht in einem vorgebenen Motiv eine Herausforderung sehen?
    Den Spagat zwischen Intellektualität und Schrebergartenromantik in einem Werk zu vollbringen, halte ich für einen Glücksfall; es wird dann eher mal so oder so ablaufen.
  • laGnoraA


    Ich finde über die persönliche Arbeitsthematik hinaus sollte ein guter Künstler auch in der Lage sein, dem Anspruch auf Intellektualtät eines Professors sowie dem Bedürfnis nach betulicher Ästhetik eines Schrebergärtners zu entsprechen.

    Was denkt Ihr?
    Sozialromantik + Künstlerwahn passen auserordentlich gut zusammen

    Na wenn Du bei meiner generellen Unterstellung einer professorischen Intellektualtät eher an Sozialromantik und Wahn dachtest, könnte ich das ja verstehen.
    Kunst ganz von Romantik und Wahn befreit bedeutet für mich auch psychologisch mit einem anderen Menschen gemäß seines künstlerischen Horizontes "nachzuempfinden oder begleitend mitzudenken". Es nützt ja nichts, wenn ich wie Anton Bruckner an jedes meiner Werke die Bezeichnung "für Gott" pappe und dann 200 Jahre warten muss, bis der erste geschnallt hat was meine Kunst bedeutet.

    Man darf natürlich nicht dem Schrebergärtner "gute Kunst" aufschwatzen, der braucht nämlich zu seinem Glück den Hirsch in Öl.
  • laGnoraA
    oder sofort den Auftrag annehmen, und dann auf jeden fall besaufen, bevor "der Künstler" den text bei figunetik schreibt, damit dieser dann dort nicht aus dem Rahmen fällt.


    Da stehe ich etwas auf dem Schlauch. Kannst du das bitte nochmal in anderen Worten schreiben?


    Ich möchte an dieser Stelle fairerweise mal sagen, dass ich Frau "keiner" als Malerin nicht schlecht finde, aber mit der Seite Figunetik auch nicht so viel anfangen kann.
  • siku


    Da stehe ich etwas auf dem Schlauch. Kannst du das bitte nochmal in anderen Worten schreiben?


    der Wunsch nach Realität ist dort schon vorhanden, nur angekommen ist diese nicht wirklich in einigen der Texte.
    lies mal nach, falls du professioneller Künstler bist, müssten dir einigen Unstimmigkeiten auffallen.
    mehr geht nicht an Erklärung, denn hier werde ich nur über Texte diskutieren, die auch in diesem Thread stehen: ich hatte weiter oben auf eine Bemerkung von AaronGal reagiert, falls du die nicht verstanden haben solltest, kann ich im Moment auch nicht weiterhelfen.
  • laGnoraA
    Den Spagat zwischen Intellektualität und Schrebergartenromantik in einem Werk zu vollbringen, halte ich für einen Glücksfall; es wird dann eher mal so oder so ablaufen.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass sich ein großer gemeinsamer Nenner in der Naturstudie findet.
    Dürers "Hase" oder "Rasenstück" wird von allen Menschen gleich gut gefunden. Naturstudien von älteren Malern oder auch von Kitschmalern sind etwas, was sich als allgemeineres oft vor die Klammer des jeweiligen speziellen Zeitgeschmackes ziehen lässt.
  • siku


    Ich finde über die persönliche Arbeitsthematik hinaus sollte ein guter Künstler auch in der Lage sein, dem Anspruch auf Intellektualtät eines Professors sowie dem Bedürfnis nach betulicher Ästhetik eines Schrebergärtners zu entsprechen.
    Was denkt Ihr?




    Man darf natürlich nicht dem Schrebergärtner "gute Kunst" aufschwatzen, der braucht nämlich zu seinem Glück den Hirsch in Öl.


    das ist überhebliches Künstler-Geschwafel


    Sozialromantik + Künstlerwahn passen auserordentlich gut zusammen


    Versuch einer (gewünschten) Erklärung:
    Sozialromantik = der Künstler meint mit seinen Werken allen sozialen Schichten gerecht werden zu können

    Künstlerwahn: ein einziger Künstler glaubt, er wäre in der Lage alle Kunst-Wünsche von seinen Zeitgenossen erfüllen zu können.


    wer denkt intellektueller, der Professor (dabei käme es noch auf die Professur, z.B. Fachbereich an) oder der Künstler, der den Prof. mit seinen Arbeiten bedienen soll?
    Nicht jeder Prof. aus irgendeiner Fachrichtung ist Kunstexperte oder verfolgt künstlerisch intellektuelle Ansichten.

    Der Künstler würde sich wohl ziemlich viel vornehmen, wenn er meint, er könnte mit seiner Kunst gezielt die Kunstbedürfnisse jedes Prof. zufriedenstellen. ;-) und ebenfalls die jedes anderen Bürgers (Schrebergärtner könnten wir alle sein)
    - Kunstbanausen gibt es in allen Berufen -
    - ebenso wie Kunstfreunde -

    Wenn ein Künstler einen Auftrag bekommt, eine rotes abstraktes Bild für die Wohnzimmerwand eines Bürger zu malen, sollte er zusagen (mit einem roten abstrakten Bild kann er sich seine gesamte künstlerische Zukunft nicht ruinieren) , vielleicht bleibt das in seinem Künstlerleben die einzige Möglichkeit mal Geld zu verdienen;-) - und vor allem sollte er die Gelegenheit zum praktischen Training zu nutzen - kümstlerische Ausdruckskraft fällt nicht vom Himmel.

    Hier wird irgenwie am wirklichen Leben vorbei diskutiert :-).
    Die Fragestellung des Threads ist entweder ungenau, oder so wie sie formuliert ist, wirkt sie überflüssig.
  • ybbod-YBBOH
    klar herr ARIEL_SUPRA mit seinem geschwalle will
    natürlisch sein HOBBY DEKO ROTz verteidigen
  • ybbod-YBBOH
    *schnarch*


    RESCHT HASSE HERMANN

    HERR ARIEL-SUPRA`S geschwalle IS NERFIG
  • laGnoraA
    Ich sehe gerade der Hobby-dobby hat nichtmal sein eigenes Posting überlebt und schwirrt schon im Kunstnet- Himmel herum.
    Legen sich jetzt hier schon Menschen, die völlig anonym auftreten noch mal Doppelaccounts zu, weil sie Angst haben mit dem ursprünglichen Account an ihre Meinung gebunden zu sein?
  • laGnoraA
    [quote
    das ist überhebliches Künstler-Geschwafel

    quote]

    Nein, intelligente Reflektion aller gescheiterten Linksideologen und aller alten Bauhäusler, die in der Konfrontation " wertvolle Visionen " gegen "gesundes Volksempfinden" den Kürzeren zogen.



    Der Künstler würde sich wohl ziemlich viel vornehmen, wenn er meint, er könnte mit seiner Kunst gezielt die Kunstbedürfnisse jedes Prof. zufriedenstellen. ;-) und ebenfalls die jedes anderen Bürgers (Schrebergärtner könnten wir alle sein)
    - Kunstbanausen gibt es in allen Berufen -
    - ebenso wie Kunstfreunde -


    Jajaja, man würde sich ziemlich viel vornehmen, wenn man meinte, man könne immer alles..., was auch immer!

    Hier wird irgenwie am wirklichen Leben vorbei diskutiert :-).
    Die Fragestellung des Threads ist entweder ungenau, oder so wie sie formuliert ist, wirkt sie überflüssig.



    Hier wird am Leben vorbeidiskutiert? Etwa in meinem Thread? Echt?
    Sie belieben wohl zu scherzen! Die Fragestellung ist nicht genau genug formuliert?
    Du willst mich wohl veräpfeln! Hier bestehen viele andere Threads aus gequirlter Kacke! Bei manchen Beiträgen vermute ich, dass der Autor oder die Autorin Hufe und Hörner besitzt und die Beiträge unbeaufsichtigterweise aus dem hiesigen zoologischen Garten gepostet werden.
    Da halte ich mich mit einer ungenauen Fragestellung noch ganz gut, oder?

    Sie ist aber nicht einmal ungenau!

    Grüße von hier.
  • K_nav_nnamreH
    Kann ich diesen unsinnigen Thread jetzt schliessen?

    Gruss, Hermann
  • tsivob-i jo
    hermann ! gestern sucht jch dich wie's tier ...
    mein ikarus ... wollt' sagen dir:
    nur wenige hinterlassen bleibende ...

    du weisst.
    auch, wo du mich findest ...
    dein
    :o
  • Seite 1 von 2 [ 27 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen