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  • "Das Künstlerprekariat sitzt in der Falle"

  • laGnoraA

    Ich verstehe diesen Beitrag nicht, was bedeutet er?

    verständlich. :)
    little hinweis: bezieht sich möglicherweise auf den begriff selbst-reflection
    :)


    Keine Ahnung, was Du meinst. Meinst Du was?

    Ihr solltet Euch mal angewöhnen in ganzen Sätzen zu reden. Dann wimmelt es zwar von Rechtschreibfehlern, aber man muss keine Gedanken lesen können.
  • lanevuJ Das Künstlerpräkariat sitzt in der Falle.
    Bisher fand ich das Gerede hier in den Foren ganz witzig.Aber wenn ich dann solche Sprüche höre - siehe weiter oben - mit dem Verweis auf die Müllhalden der dritten Welt implizit der (zwar unausgesprochenen) Ermahnung, die Leute jammerten auf zu "hohem Niveau", dann kommt mir das saumäßig unredlich vor. Erfahrungsgemäß sind solche Weltbelehrer regelmäßig besser situiert als die Ermahnten, sie ermahnen sozusagen vom hohen Roß herab und merken es meist gar nicht. Höchstens kann sich der , der sich sowas anhören darf und wenn er sich dann ärgert, auch noch den Vorwurf des Neides gefallen lassen.
    Ziemlich feist.
    Aber dies nur am Rande, denn eigentlich ist das hier ja doch ein Kunstzeredeforum.
  • ybaG-lraeP
    Ich sagte doch, wer den Artikel geschrieben hat, hat keine Ahnung. Wer sein Eigenheim designed, ist in Deutschland nicht arm.
    Ich verstehe unter Armut was anderes. Die Bemerkung, uns ginge es doch so gut, untermauert mit dem Hinweis, denen "in der dritten Welt ginge es noch viel schlechter", erzeugt bei mir regelmässig Übelkeit. Das sind Totschlagargumente, die keine Argumente sind, denn sie lassen jeden, der sich nicht schämt, verstummen.
    (Ich nicht.)

    Stimmt, das hier ist ein Zerredeforum. Das ist aber leider so üblich im Internet, denn da darf ja bekanntlich jeder schreiben, egal, ob derjenige Ahnung von der Materie hat oder nicht. I-net ist ein großer, anonymer Raum, sagte meine ehemalige Lektorin immer, ein Raum, in dem jeder Idiot seine Meinung ungestraft kundtun darf, denn es gibt weder Schiedsrichter noch sonstige soziale Kontrollen im Internet; deshalb entarten solche "Diskussionen" ja auch so häfig. Gewinner solcher "Diskussionen" ist immer der Mob, diejenigen, die in Masse auftreten und am lautesten schreien.
    Das mag ein kleiner Trost sein.
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  • oidar Graf Adolf
    🔗
    Erste Ausstellung Galerie Graf Adolf ...I-net ist ein großer, anonymer Raum, sagte meine ehemalige Lektorin immer, ein Raum, in dem jeder Idiot seine Meinung ungestraft kundtun darf, denn es gibt weder Schiedsrichter noch sonstige soziale Kontrollen im Internet; deshalb entarten solche "Diskussionen" ja auch so häfig. Gewinner solcher "Diskussionen" ist immer der Mob, diejenigen, die in Masse auftreten und am lautesten schreien.
    Das mag ein kleiner Trost sein.

    heil.
  • nighthawk
  • siku
    Ich sagte doch, wer den Artikel geschrieben hat, hat keine Ahnung.

    [...] Gewinner solcher "Diskussionen" ist immer der Mob, diejenigen, die in Masse auftreten und am lautesten schreien.


    @ Perl-Gaby
    mag sein, dass du mehr Ahnung hast (wo von auch immer), dafür der Autor des gut geschriebenen Artikels C.D. Kenntnis von Kunst und Kunstbetrieb.
    Mit "Der Mob" ist doch das aufgewiegelte Volk gemeint, hast du das jetzt auf alle Kreativschaffenden übertragen, die gern in den ersten Kunstmarkt möchten, die dort aber nicht hineinkommen?

    Das Kunstgeschehen betreffende Artikel scheinen hier bei einigen anzukommen wie Texte von einem anderen Planeten. ;-)
  • siku
    hm, ja was jetzt nu gaby und die anderen, was soll man tun?


    Ich habe mal eine mögliche Antwort aus dem hier zur Diskussion gestellten Artikel
    kopiert:
    ""Entgegen der Meinung der Funktionalisten befindet sich Kultur dort, wo Nützlichkeit endet", schrieb Constant. Der Homo ludens, der spielende Mensch, war ein Gestalter seiner eigenen "spielerischen Stadt". Heute ist dieser positive Hedonismus umgeschlagen; aus dem Homo ludens ist entweder ein Homo faber oder ein Homo precarius geworden. Man wurschtelt sich durch und tut so, als wäre man so frei wie der Homo ludens. "
  • nighthawk
  • rehciertsdnal
    Wenns mit den Postkarten nichts wird, versuch ichs mal in der Politik!
  • nighthawk
  • laGnoraA
    Man kann doch keine Blogger und jeden, der schon mal kreativ war zu denen zählen, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit selbst ausbeuten. Nicht jeder, der irgend etwas ins Netz setzt ist gleichzusetzen mit einem Journalisten, der seine Lebensplanung darauf ausgelegt hat, bei einer Zeitung oder einer Rundfunkanstalt dauerhaft tätig zu sein.
    Ich will keinem zu nahe treten, aber auf dem Gebiet der Kunst sieht es doch noch krasser aus. Es gibt ein treffendes Wort für das, womit sich all die vermeintlichen Selbstausbeuter beschäftigen: Dieses Wort heißt Hobby!

    Der Schreiber des Artikels setzt unzulässigerweise jeden Freizeitaktivisten mit Menschen gleich, die lange studiert haben und im Rahmen unzähliger Praktika als freie, kostenlose Mitarbeiter mit Aussicht auf Festanstellung in Warteposition "gehalten" werden. Letzteres ist sozialer Missstand und betrifft tatsächlich menschliche Ausbeutung.
    Dass sich so viele mit "kulturellen Dingen" beschäftigen liegt einfach daran, dass wir im Internetzeitalter leben, der Mensch eher von zu viel Freizeit "bedroht" wird, als dass er sich unter Tage totschuftet und nach der Arbeit erschöpft ins Bett fällt.

    Mal im Vertrauen: Der Artikel ist aus meiner Sicht inhaltlich völlig falsch. Aber anspruchsvoll ist er schon, finde ich! Und provokant. Das muss man mal sagen. Nicht auszudenken, welche gewaltige Resonanz diese Zeilen in einem Internetportal auslösen würden, in dem Menschen kreativ tätig sind. Soviel nur: Er würde sicher kaskadenartige Postings des Skepsis und Zustimmung auslösen! Für jeden, der wirklich Kultur schaffend ist, bietet dieser Artikel Monate langen, auf hohem Niveau stehenden Diskussionsstoff. Ich mutmaße, darum war der Threadersteller so freundlich und hat Auszüge davon gepostet.
    Aber die Reaktion hier: Kaum jemand äußert sich dazu. Ich bin sicher aus Verständnisgründen. Das Hauptproblem heutiger "Kulturschaffender": Sie verstehen nur ganz einfache Sätze und können nur noch einfachere selbst schreiben. Man merkt es hier an allen Ecken und Kanten.
    Im Klartext heißt das bezogen auf den Startartikel: Wenn eine Internetplattform 2000 Mitglieder hat, sind davon vielleicht 5- 20 Kulturschaffende, die anderen sind an der Materie Interessierte, die sich aus ganz anderen Berufsgruppen zusammensetzen.
    Nun für die 1980 zu konstatieren, sie ließen sich ausbeuten, finde ich abenteuerlich. Falls solche Gedanken überhaupt verstanden werden, stoßen sie deshalb nicht auf Widerstand, weil sie für die Mehrheit schmeichelhaft sind.
  • 46nahtaiveL
    hm...
    das übliche distinktionsgeblubber...
    blogs sind übel weils was neues is
    + es jeder kann....photoshop kunst is gleich schlecht
    weil zu wenig vorarbeit drinnen steckt....tz tz

    zuviele anbieter auf einem begrenzten markt
    da pasiert es wohl zwangsläüfig das einander
    die kunsthaftigkeit abgesprochen wird
    (was ist nur networking :-( )

    aber auch werber leiden unter dem phänomen
    crowdsearching...spart ja auch jede menge geld


    übrigens sind die arbeitsstunden ind dtl eher gestiegen
    + die löhne nicht...
  • ybaG-lraeP
    mag sein, dass du mehr Ahnung hast (wo von auch immer), dafür der Autor des gut geschriebenen Artikels C.D. Kenntnis von Kunst und Kunstbetrieb.


    Man betone "betrieb". Mit Kunst hat einBetriebnichts zu tun. Mit "ich designe mal eben mein Eigenheim" auch nicht.


    Das Kunstgeschehen betreffende Artikel scheinen hier bei einigen anzukommen wie Texte von einem anderen Planeten. ;-)


    eben. weil der autor keine ahnung hat. "leicht" abgehoben, der typ. mit dem würd ich mal gerne real diskutieren. aber dem würde er sich nicht stellen, vermute ich - so abgehoben wie der schreibt. seine wirklichkeit vom "kunstgeschehen" ist wirklich sehr weit weit - eben unwirklich.

    Mal im Vertrauen: Der Artikel ist aus meiner Sicht inhaltlich völlig falsch. Aber anspruchsvoll ist er schon, finde ich! Und provokant. Das muss man mal sagen. Nicht auszudenken, welche gewaltige Resonanz diese Zeilen in einem Internetportal auslösen würden, in dem Menschen kreativ tätig sind. Soviel nur: Er würde sicher kaskadenartige Postings des Skepsis und Zustimmung auslösen! Für jeden, der wirklich Kultur schaffend ist, bietet dieser Artikel Monate langen, auf hohem Niveau stehenden Diskussionsstoff. Ich mutmaße, darum war der Threadersteller so freundlich und hat Auszüge davon gepostet.


    soll das Ironie sein oder was? Wenn ja, ist sie gelungen. -

    Ja klar, so kann man es auch sehen: Hier interessiert sich kaum jemand für diesen Artikel - weils hier eben fast nur Freizeitblogger und "ich knips-mich-durch-die-Gegend-Hobbyisten" hat.

    Du kannst hier einfach nichts erwarten, Aaron. Gestern kam ja ansatzweise (o Wunder!) sowas wie eine Diskussion auf, bevor diese dann wieder vom Mob zerstört wurde - hier in diesem thread wird es dasselbe sein.
    Der Mob mag es nicht, wenn man ihm allzu deutlich sagt, dass er dumm ist, nicht lesen kann, und so weiter.... und der Mob im Internet reagiert dann immer gleich: er "entert" threads und spammt diese mit Sinnlosgeschwafel zu, wie gestern geschehen.
    Ist also sinnlos, hier Energie zu verschwenden.

    Der Artikel wäre es wert, aber hier geht keine Diskussion.


    Im Klartext heißt das bezogen auf den Startartikel: Wenn eine Internetplattform 2000 Mitglieder hat, sind davon vielleicht 5- 20 Kulturschaffende, die anderen sind an der Materie Interessierte, die sich aus ganz anderen Berufsgruppen zusammensetzen.
    Nun für die 1980 zu konstatieren, sie ließen sich ausbeuten, finde ich abenteuerlich. Falls solche Gedanken überhaupt verstanden werden, stoßen sie deshalb nicht auf Widerstand, weil sie für die Mehrheit schmeichelhaft sind.


    Richtig. Und der Autor stammt auch aus der Gruppe der 1980.
  • laGnoraA
    Richtig. Und der Autor stammt auch aus der Gruppe der 1980.


    Der Teilnehmer Erich Heeder hat ja fast ausschließlich aus der Zeitschrift "Monopol" zitiert. Die Thesen stammen eigentlich aus einem Interview von Chris Dercon, hab gerade noch mal nachgesehen.
    Hört sich wie die Kommentierung einer soziologischen Studie an, finde ich. Soziologen neigen dazu, ganz neu und unkonventionell zu kategorisieren, insofern fand ich den Artikel auch interessant und als Sichtweise ungewöhnlich. - Aber inhaltlich falsch.
    Mich hat er an die Naivität ganz früher 70 Jahre Kommunisten erinnert, die nach dem Abi in die Fabriken gingen, um das Proletariat aufzurütteln.
    Das Proletariat wollte aber nicht aufgerüttelt werden. Statt an sozialistischer Utopie und Gleichheit war jeder nur daran interessiert, einen besseren Wagen als sein Nachbar zu fahren.

    Von solch kategorischer Fehleinschätzung strotzt hier der Startartikel ebenfalls. Da werden schon vor ab Äpfel mit Birnen verwechselt, dann wird allerdings konsequent und durchaus wissenschaftlich weiter gedacht.
    Nützt aber nichts, weil schon die Grundannahmen falsch waren.


    Der Mob mag es nicht, wenn man ihm allzu deutlich sagt, dass er dumm ist, nicht lesen kann, und so weiter... und der Mob im Internet reagiert dann immer gleich: er "entert" threads und spammt diese mit Sinnlosgeschwafel zu, wie gestern geschehen.
    Ist also sinnlos, hier Energie zu verschwenden.

    Der Artikel wäre es wert, aber hier geht keine Diskussion.


    Wenn man das Internet mit der Maßgabe betrachtete intelligente und fruchtbare Gespräche führen zu wollen, gäbe ich Dir uneingeschränkt Recht.
    Es gibt einfach zu viele Dumme und solche, die zu wenig Selbstdisziplin aufbringen.
    Man kann das aber auch alles mit ironischem Abstand betrachten und mobbende Alltagsweisheitenverkünder in ihre Schranken weisen. Wer einigermaßen klug ist und sich nicht grob genervt selbst ins Unrecht setzt, findet im Internet auch immer Gehör, Perl Gabi.
    Es gibt den Begriff Letter-power. Wer den Punkt trifft, übertönt automatisch den krakeelenden Plural, falls die anwesende Moderation verantwortungsvoll handelt. Falls nicht, ist natürlich Hopfen und Malz verloren.
    Grüße von hier.
  • eknim
    ...das wäre aber jetzt nur der ist-zustand, da sind wir jetzt alle. was kann man aber tun, um der oben beschriebenen utopie etwas näher zu kommen?..


    Es gibt m.M drei Möglichkeiten:
    Erfolgreich im ersten Kunstmarkt agieren(kann aber sein, dass die Freiheit dort flöten geht).
    Eine große Erbschaft machen und somit Zeit zu gewinnen, da die Zeit die für den Erwerb der lebensnotwendigen Mittel und des Materials sonst drauf geht, zur Verfügung steht und Aufträge bzw. Zielgruppen bedient werden können, aber nicht müssen.

    Einen Nebenjob suchen, um wenigstens in einer kleinen verbleibenden Zeitrange den Homo Ludens heraus zulassen.

    Ich glaube der Magister Ludi aus dem Glasperlenspiel war am Ende gestorben, als er aus Kastalien raus war. Komischerweise hieß der Ort, in dem nur der spielende Mensch war Kastalien, was so einen Beiklang von Strenge, Kloster hat. Vielleicht wäre der reine Homo Ludens in großen sozialen Strukturen, wie Gesellschaften, gar nicht lebensfähig.
  • siku

    Der Schreiber des Artikels setzt unzulässigerweise jeden Freizeitaktivisten mit Menschen gleich, die lange studiert haben und im Rahmen unzähliger Praktika als freie, kostenlose Mitarbeiter mit Aussicht auf Festanstellung in Warteposition "gehalten" werden.


    nein! der Kunstexperte beschreibt die professionelle Kunstszene. Wer das nicht bemerkt, hat zu dieser vielleicht keinen Bezug. Ich habe im meinem Beitrag zu dem Artikel unzulässigerweise eine größere Gruppe von Kreativen einbezogen, allerdings meinte auch ich nicht "jeden Freizeitaktivisten".
    Wie man in dieser Diskussionsrunde erkennen kann, werden einfache Sätze zur Kunstsituation ebenso wenig verstanden wie der elegant geschriebene Essay.


    Mal im Vertrauen: Der Artikel ist aus meiner Sicht inhaltlich völlig falsch. Aber anspruchsvoll ist er schon, finde ich! Und provokant. Das muss man mal sagen. Nicht auszudenken, welche gewaltige Resonanz diese Zeilen in einem Internetportal auslösen würden, in dem Menschen kreativ tätig sind. Soviel nur: Er würde sicher kaskadenartige Postings des Skepsis und Zustimmung auslösen! Für jeden, der wirklich Kultur schaffend ist, bietet dieser Artikel Monate langen, auf hohem Niveau stehenden Diskussionsstoff. Ich mutmaße, darum war der Threadersteller so freundlich und hat Auszüge davon gepostet.
    Aber die Reaktion hier: Kaum jemand äußert sich dazu. Ich bin sicher aus Verständnisgründen. Das Hauptproblem heutiger "Kulturschaffender": Sie verstehen nur ganz einfache Sätze und können nur noch einfachere selbst schreiben. Man merkt es hier an allen Ecken und Kanten.


    "für jeden der Kultur schaffend ist" .AaronGal das ist jetzt aber eine maßlose (Selbst-)Überschätzung. Heutige Künstler meinen zwar häufig, dass sie "Kultur schaffen", sie schaffen bestenfalls Gegenstände die späteren Generationen über Kultur (zeitlich begrenzt) Auskunft geben können. Kultur ist die Sozialisation einer Gesellschaft, die sich traditionell entwickelt.
    Der Versuch solche Artikel zu diskutieren, scheitert m.E. in erster Linie daran, dass offensichtlich gerade diejenigen, die sich über mangelnde Einblicke anderer beklagen, auf einem Bereich bewegen, der offensichtlich ihr Hobby betrifft. Ich lese aus einigen Beiträgen Unmut über einen Artikel, der offensichtlich aus Unkenntnis über Situation, die darin beschrieben wird, entsteht.

    PS: könntet Ihr die Zitate bitte so markieren, dass sie nicht nur für die eingeloggten Mitglieder zu lesen sind.
  • laGnoraA
    nein! der Kunstexperte beschreibt die professionelle Kunstszene. Wer das nicht bemerkt, hat zu dieser vielleicht keinen Bezug.


    Der "Kunstexperte" redete u.a. von Bloggern! Was schreibst Du für einen Unsinn?

    Wie man in dieser Diskussionsrunde erkennen kann, werden einfache Sätze zur Kunstsituation ebenso wenig verstanden wie der elegant geschriebene Essay.


    Lächerlich!

    Heutige Künstler meinen zwar häufig, dass sie "Kultur schaffen", sie schaffen bestenfalls Gegenstände die späteren Generationen über Kultur (zeitlich begrenzt) Auskunft geben können. Kultur ist die Sozialisation einer Gesellschaft, die sich traditionell entwickelt.

    Was ist das denn für eine Haarspalterei. Nervig, schülerhaft, bemitleidenswert, Kritik aus der Kellerwohnung mit dem Doppelnamen in bunten, lustigen Großbuchstaben davor.

    Ich lese aus einigen Beiträgen Unmut über einen Artikel, der offensichtlich aus Unkenntnis über Situation, die darin beschrieben wird, entsteht.


    Plödsinn!


    PS: könntet Ihr die Zitate bitte so markieren, dass sie nicht nur für die eingeloggten Mitglieder zu lesen sind.


    Soweit kommt's noch! Vielleicht noch jedes Wort einzeln kindgerecht im rosa Hasenkostüm erklären?
  • ERICH Heeder
    ERICH Heeder
    [quote="p236152"]
    Heute ist jeder sein eigener Kurator - aber auch Lebenskünstler, vielmehr: Überlebenskünstler?
    Natürlich. So wie jedermann bloggt. Jedermann ist Journalist geworden, jedermann ist auch Webdesigner. Das home office ist das perfekte Bild der Gegenwart. Man kreiert seine eigene Pornografie, seine eigene Kunst, sein eigenes Web, man designt sein eigenes Haus, aber niemand verdient etwas. Es geht um Überlebensstrategien, die geknüpft sind an Virtuositätskonzepte. Lauter verarmte Intellektuelle.

    Kommt das alles nicht einem Staat entgegen, der damit beschäftigt ist, den Euro zu retten und sich über Generationen zu verschulden, und auf der anderen Seite Sozialleistungen kürzt?
    Absolut. Die Selbstausbeutung findet nicht statt innerhalb eines Produktionsprozesses, sondern über Kooperation.


    hm, nein.
    Ich schätze, derjenige, der den Artikel geschrieben hat, hat keinerlei finanzielle Probleme und auch keine Ahnung von Armut. Vituosität im Überleben, ja, aber von Designen des eigenen Hauses kann ja wohl bei armen Menschen nicht die Rede sein.

    Da hat jemand nicht weit nachgedacht.

    Antwort:

    Der jenige hat schon nach gedacht, der das geschrieben hat!! Hätte er dann überhaupt geschrieben, wenn da nichts drann ist?? In dieser Republik werden 6,5 Millionen Menschen ausgebeutet, das heißt, sie leben von Transvehrleistungen!! Also, all diese können nicht mehr von ihrer Arbeit leben, und keinen gibt das zu denken!! Keiner fragt sich, wie viel Menschen sind darunter, die kreativ arbeiten?? Unsere Rebublik ist eben nicht mehr Kuckucksheim, wo einer ruft, und alle anderen rufen mit!! Nee -
    sie bleiben alle stumm, und da bei leben wir in einer Gesellschaft der Kommunikation!! Wir tun so, als ob sich niemand wehren könnte!! Auch nein sagen, will gelernt sein!! Aber kann man vom nein sagen, leben?? Das ist doch hier die Frage?? Wenn einer den anderen mehr unterstützen würde, könnte das wohl klappen!!
    Signatur
  • eknim
    Da musste dich mal in der Bloggerszene umschauen. Es wird schon thematisiert. Aber eben jeder für sich und viele Ichkünstler wie z.B. Aaron, Gaby, sind da ziemlich unsolidarisch, da stets bedacht, sich vom Mob zu separieren.

    🔗

    https://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32068/1.html

    https://www.freitag.de/kultur/1032-kunstproduktion-mit-hartz-iv-stipendium
  • ERICH Heeder
    ERICH Heeder
    [quote="p236240"]
    nein! der Kunstexperte beschreibt die professionelle Kunstszene. Wer das nicht bemerkt, hat zu dieser vielleicht keinen Bezug.


    Der "Kunstexperte" redete u.a. von Bloggern! Was schreibst Du für einen Unsinn?

    Wie man in dieser Diskussionsrunde erkennen kann, werden einfache Sätze zur Kunstsituation ebenso wenig verstanden wie der elegant geschriebene Essay.


    Lächerlich!

    Heutige Künstler meinen zwar häufig, dass sie "Kultur schaffen", sie schaffen bestenfalls Gegenstände die späteren Generationen über Kultur (zeitlich begrenzt) Auskunft geben können. Kultur ist die Sozialisation einer Gesellschaft, die sich traditionell entwickelt.

    Was ist das denn für eine Haarspalterei. Nervig, schülerhaft, bemitleidenswert, Kritik aus der Kellerwohnung mit dem Doppelnamen in bunten, lustigen Großbuchstaben davor.

    Ich lese aus einigen Beiträgen Unmut über einen Artikel, der offensichtlich aus Unkenntnis über Situation, die darin beschrieben wird, entsteht.


    Plödsinn! (Blödsinn)


    PS: könntet Ihr die Zitate bitte so markieren, dass sie nicht nur für die eingeloggten Mitglieder zu lesen sind.


    Soweit kommt's noch! Vielleicht noch jedes Wort einzeln kindgerecht im rosa Hasenkostüm erklären?

    Antwort:
    Hallo ihr lieben Leute,
    kein Kriegsgeschrei, wir können doch wohl noch friedfertig Diskutieren oder nicht!! Doch wir können fast alles erklären, aber wollen wir das denn überhaupt?? Man muß den Menschen auch Freiräume zu gestehen, wenn es
    dann vernünftig formuliert ist, so das es auch jeder nach vollziehen kann!! Als ich "Das Künstlerprekariat sitzt in der Falle" hier rein kopiert habe, wußte ich doch schon von vorne rein, das es hier heiße Diskusionnen geben wird, und das ist auch gut so!! Denn wir Künstler - Innen sind doch nur alle Einzelkämpfer -Innen!! Wer will denn schon das weiter geben an Kollegen-Innen, aber keiner fragt sich weshalb!! Kunst
    ist für alle da, und sollte auch den zu gute kommen, die noch nicht so gut sind!! Denn jeder malt oder produziert doch nur das, was er möchte!!
    Jeden falls freue ich mich,das es hier so eine beteiligung gibt, auf anderen Kunstseiten ist das leider nicht so!! Was schade ist!! Denn wir sind doch nur alle Menschen,die was können, was viele nie können!! In den letzten Jahrhunderten, wehren wir als Ketzer hingerichtet worden!! Kunst ist das Spiegelbild seiner selbst!!
    Signatur
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