KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • Suche jemanden, der Menschen zeichnen kann

  • Maling Suche jemanden, der Menschen zeichnen kann
    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach jemanden, der zeichnen kann, da mir dieses Talent leider nicht in die Wiege gelegt wurde.
    Und zwar geht es um folgendes: Ich schreibe Geschichten und bin auf dem besten Weg auch Bücher zu schreiben, vor allem Fantasy und Science Fiction.
    Die Charaktere, die ich dabei entwickle, wirken allerdings oftmals steril, nicht lebendig genug. Aus diesem Grund suche ich jemanden, der meinen verschiedenen Charakteren Leben einhauchen kann, indem er sie bildlich darstellt. Natürlich verlange ich nicht, dass sie auf genau die Art dargestellt werden, wie ich sie mir vorstelle, denn das Vorstellungsvermögen jedes Einzelnen unterscheidet sich nun einmal.
    Ich hoffe, ich finde in diesem Forum jemanden, der Interesse hat mir zu helfen.
    LG
  • oidar
    poste mal ein kapitel.
  • mira
    mira illustrator
    Heute habe ich zuffälig auf super Bilder #
    Von Revi Oliver...-schaue sie dir an, und vielleicht klappts es mit Euch....
    Viel Glück..
    Mira.
    Signatur
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • -emarap
    Hallo Maling,
    als Schriftsteller solltest du aber schon in der Lage sein, deine Figuren so zu beschreiben, dass sie lebendig wirken.;-)
  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    poste mal ein kapitel.


    Ein ganzes Kapitel muss es nicht sein, aber vielleicht ein Auszug, in dem einer der Charaktere beschrieben wird, damit man sich eine ungefähre Vorstellung machen kann.
    Signatur
  • efwe
    efwe
    ...
    Die Charaktere, die ich dabei entwickle, wirken allerdings oftmals steril, nicht lebendig genug. Aus diesem Grund suche ich jemanden, der meinen verschiedenen Charakteren Leben einhauchen kann,...
    LG


    also ich finde dass eine illu nicht deinen text ersetzen wird koennen- - weiters hast du nichts ueber eine event entlohnung erwaehnt- -
    Signatur
  • Maling
    Hallo RoWo,
    ich bin ziemlich streng, was meine Geschichten angeht und bei weitem nicht zufrieden mit dem, was ich schreibe, aber ich werde dir einen kurzen Ausschnitt präsentieren. Ich wähle diesen, weil es meiner Meinung nach zum einen eine der genaueren Personenbeschreibungen enthält und zum anderen eine der komplizierteren, was die Darstellungsform angeht. Ich denke, wer sich diesem hier gewachsen fühlt, wird alles zeichnen können, was mir vorschwebt. Bitte beurteilt den Inhalt aber nicht, denn dies ist keineswegs eine Endfassung. Außerdem ist es vollkommen aus dem Kontext gerissen.
    Die Geschichte heißt: Das Wesen der Metamorphose
    und dies ist ein Auszug aus dem 8. Kapitel.

    "Logan verließ die Traumebene und erlangte in der materiellen Welt das Bewusstsein wieder. Er befand sich mitten in der Metamorphose. Seine Haut schimmerte schwach. An manchen Stellen war sie sogar gänzlich transparent, bevor sie ihre Festigkeit wiedererlangte. Seine Hände und Füße wurden zu Pranken und verwandelten sich zurück. Sein Gesicht formte sich zur Schnauze, mit reißenden Zähnen, transparent und wieder fest, mal Schnauze und mal wieder Gesicht. Seine Muskeln schwollen an, sprengten seine Kapazität. Seinem Brustkorb ging es ähnlich. Logan fühlte sich tierisch, wurde überwältigt vom Instinkt. Draußen schien der Vollmond. Die Geräusche der Nacht blieben aus. Die Metamorphose vollzog sich mehr als nur schmerzlich, sie raubte dem Erlöser seinen Menschenverstand, machte aus dem Mann eine Bestie, die mordlüsternd in den dunklen Wäldern verschwand. Dort wütete es verheerend, ein Monster, schrecklich anzusehen, doch so gut wie unsichtbar, annähernd unerkannt.
    Das erste Opfer, das er riss, war ein stolzer Hirsch mit prächtigem Geweih. Das edle Blut machte Logan wild und ließ ihn nach mehr verlangen. Doch es heilte ihn auch, gab ihm Kraft, wie er sie bis dahin nie gehabt hatte. Er fühlte sich übermächtig und unbesiegbar. Er kannte keine Grenzen und genoss seine Macht.
    Aus der dunklen Nacht im Wald trat er hinaus auf eine Lichtung. Dort stand eine zarte Frauengestalt. Er sah, wie ihr Blut durch den Körper strömte, wie es pochte. Er roch, wie es duftete, fühlte fast, wie es schmeckte. Doch ihr Herz schlug vollkommen ruhig. Ihr Blick war gefasst. Sie schaute ihn an und wartete ab. Er griff an.
    Die riesige Wolfsgestalt, zu der Logan geworden war preschte mit ungeheurer Mordslust los. Der Blick der Bestienaugen strahlte Wahnsinn und todsichere Entschlossenheit aus. Das Metamorphosenwesen fixierte sein Opfer und wähnte sich dessen sicher. Mit rasender Geschwindigkeit näherte es sich kraftstrotzend der Frauengestalt und prallte kurz vorm entscheidenden Angriff mit voller Wucht gegen eine unsichtbare Wand.
    Die Bestie schwankte, schüttelte verwirrt den pelzigen Kopf. Die Frau sprach Worte, die Logan nicht verstand, mit denen er aber irgendetwas verband.
    Eine geistige Fessel legte sich um seinen Verstand, schnürte sich fest und jemand zog daran.
    Die Worte der Unbekannten wurden eindringlicher, der Druck im Kopf nahm zu. Es fühlte sich an, als ob man ihm sein Wesen nehmen und es zerreißen wollte. Ein kurzer menschlicher Augenblick, die Fesseln zerbarsten und der wilde Wolf gewann wieder die Oberhand. Er wurde rasend, schlug mit annähernd unsichtbaren Riesenpranken auf die Schutzwand ein, ein ums andere Mal, warf sich mit dem ganzen Körper dagegen, immer und immer wieder.
    Die Frau wusste, dass ihr Schild diesem wilden und äußerst entschlossenem Ansturm auf Dauer nicht gewachsen war und so wappnete sie sich für einen anspruchsvollen Kampf.
    Sie beschwor abermals Magie. Ihre Gestalt begann dezent, doch gleichzeitig hell von innen heraus zu strahlen. Sie wurde leicht transparent, während ihr Torso seine Festigkeit bewahrte. Aus ihrer rechten Schulter wuchs ein riesiger Flügel, im Vergleich zu ihrer Körpergröße. Der linke Arm verwandelte sich in einen Panzerarm mit Krallenhand. In der Luft manifestierte sich auf Augenhöhe ein magisches Schwert, das sie mit links ergriff und ein paar Mal probeweise schwang. Ihrem Hinterkopf entsprangen Panzerteilchen, die sich geschwind aneinander reihten, schlussendlich ihren gesamten Kopf bis zu den Schultern bedeckten und einem unzerstörbaren Helm gleichkamen. Dann stand sie einfach nur da, in vollendeter tödlicher Schönheit, eine Fremde, die sich ebenfalls als Metamorphosenwesen entpuppte und sie wartete auf den Kampf, darauf, dass ihr Schild brach und die Bestie kam."
  • Maling
    Hallo Parame,

    vielleicht habe ich mich ein wenig falsch ausgedrückt. Meine Charaktere sind sehr wohl lebendig, wenn ich sie beschreibe, doch ich suche nach einem Weg, sie auch darüber hinaus lebendig zu erhalten, d.h. nicht, dass ich wahnsinnig bin und mir imaginäre Freunde wünsche ;-), nein, es bedeutet, dass ich bildliche Inspiration suche, einen Ausgangspunkt, von dem aus ich zahlreiche verschiedene Wege ersinnen kann.
    Ich versuche es genauer zu erklären. Wenn ich ein Poster an der Wand sehe, auf der eine Person oder eine Figur abgebildet ist, dann hat diese Figur oder Person bereits etwas reales an sich, das ich nicht mehr ändern kann. Ich versuche meine Möglichkeiten einzuschränken. Solange sich alles in meinem Kopf abspielt tendiere ich dazu, aus jeder Figur einen Helden zu machen, so dass jeder etwas besonderes ist und jeder kann alles sein und das macht dann aus diesem Charakter etwas Irreales, etwas, das unglaubwürdig erscheint und zuweilen steril und nicht lebendig.
  • Seite 1 von 1 [ 8 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen