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  • rellihcsruK
    Und als er und er dann ins Freie traten, mußten
    sie unvermittelt ihre Hymnen unterbrechen, gar
    ein wenig ihre akhuten Pläne ändern, schreiend
    zur Seite springen, denn da raste eine Bahn an
    und fuhr mit freudschem Karacho in den Stollen.
    Einmal im Jahr. Das ist fast so oft, wie die S-Bahn.

    "Scheiße-die-Bahn!", schrieen sie und sprangen.
  • tsivob-i
    ins freie getreten meint wohl ausgetreten oder ausgetreten.
    sicher? auf keinen fall: aus-treten. sie sprangen !
    und die hymnen baumelten aufgebracht an masten,
    schlugen wild um sich, flatterten und klatschten,
    als ob es beifälle zu erbringen gäbe für dieses
    seitwärtsgespringe und dabei alles aus händen und
    hüten gleiten zu lassen und aus allen ohren und poren
    die körpereigenen fette pfropften so dass es nur so
    matschte. es war ein donnernd flatterhaftes gegröhle
    neben der bahn getöse und war zu verstehen wie:
    sei fahne, und nicht der wind, du depp !!!!
    in der vorüberrauschenden bahn sahen er und er
    mutter meese in dreiundtizigfacher ausführung,
    wild mit allen vier armen fuchtelnd und worte rufend,
    die die verstände der beiden je verschieden verstanden ...
    an die scheiben der scheiß-bahn hatte sie gepinselt:
    junge, komm schnell wieder, in unsere alte werkstatt da,
    der dicke neue benz ist gekommen !!!!!!!!!!!!!
    aus strahlendem gold ! mit schlüssel und papieren und
    trallala. die anderen leute in der bahn sahen sie
    sich sehr langsam in eine richtung bewegend.
    von einer gegenkulturellen strömung war wohl nichts
    zu bemerken, geschweige denn vor händen zu sehen.

    ein skandal, rief der meister.
    wie leer diese lasterhaften fahnen und wie viele wisser
    in der scheiß-bahn ! nichts wie hinterher und aufgesprungen
    bevor der content der wisser und die da sich da anders a-rangieren.
    und er bückte sich schnellstens, um die unzählige
    und unselige zahl von papierschiffchen aufzuklauben,
    die ihm beim zurseitespringen aus allen taschen
    entfallen waren und die er in jahrelanger handarbeit
    selbst verfertigt hatte und auf deren segeln immer
    das selbe stand: markquiek de O. dann schnellte er hoch,
    meinte er, wie eine feder, rannte dem anderen hinterher
    und krähte:
    mögen sie ihre kästen öffnen und ihre kultabgaben leisten !
    ich bin der der meister mit dem malrohr,
    ihr pherdammten meisen !!!
    als einige schnecken an ihm vorbeisausten, stutzte er
    und dachte, irgendwas ist hier nicht richtisch ...
    und um sicher zu gehen, nahm er sich insgeheim vor,
    den nächsten farbkleckser doch besser vorzuzeichnen
    und sich das wort lu-panare besser einzuprägen ...

    wegen der bahn !
  • rellihcsruK
    "ße handmeid päper_ships ärraiwd tuhdeeh,
    tu frie ju ohll!!", rief der Meister und
    spielte salutierend eine Lippentrompete.

    Das trug sich zu als sie sich von dem
    Ort des Bahnereignisses etwas wegbewegt
    hatten und überraschend auf ein Stück Ge-
    wässer gestoßen waren, das so echt aussah,
    daß man auf den ersten Blick meinen konnte
    es wäre ein Photo, das auf irgendwelchen
    seltsamen wegen auf das Plan der Landschaft
    gewalzt und digital herbeigeführt wurde.

    Die verbliebenen Schiffe schwammen vom Ufer
    weg, nach kurzer Zeit löste sich eine graue,
    schlierige Masse und waberte aus.
    Der Meister sah den Protagonisten an und sagte
    salonesk:" Wer in reinsten Wasser baden will,
    muß bereit sein zu verschmutzen. Buddah. Und
    eine alte offiziell.japanische Weisheit, weiß
    uns zu sagen: das verdünnt sich schon sehr gut."
    Der Protagonist öffnete den Mund, als ob er etwas
    sagen wollte, doch die Stimme kam von hinten, so
    vernahm es der Meister.
    "Hamse dit Schild nich' gesehn? Betreten vaboten!"
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  • tsivob-i
    betreten vabooten. blabblaa.
    ein ausspruch von buttah dem
    ersten ein-s-t-geölten. dann:
    große lamination. pause. "ham-
    se dit schild nicht gesehn?"

    welches meint der da ? fragt der protag.
    eine frage, aus welcher desinteresse,
    angeödetsein und gelangweiltheit sich
    gleichzeitig ihre wege bahnen und durch-
    einander hervorbrechen, denn in der tat,
    mann sieht das schild vor den anderen nicht,
    nichts tut sich hervor. jedoch den m.eister
    freut's. er meint: nur durch stringente
    ordnung ist hier kunst ein zu halten.
    und ist schon dabei, die schilder mit
    wabern und kleinen kreuzen zu verzieren.
    er schwelgt in seinem elemente, schreit:
    schilder wie waben. pure bratzellen.
    die diktatür der kunst- und honiglaberei
    hat nun begonnen ... blubb &. aijaijay.
    der protag. kramt derweil aus seiner
    bekackten caprijose graziös ein beutel
    tobacco und dreht sich eins -
    o.

    "heh ! sie ! sie stehen auf dem gelände
    der bahn." ruft die stimme aus dem hinterhalt.
    just will der protag sich nun wenden,
    um zu erspähen wer da stört, da rauscht
    über den dreien da eine scheiß-bahn vorbei.
    mein liebes himmelblau ... denkt er, so viel bahnen
    an einem tag ... da ist was gründlich verkehrt ! dann
    dreht er sich um 180 °e ... ah, der in dem hinterhalt
    steht immer noch da, wie wild gestikuliert und sagt:

    "über diesen see ist einst j.c. gegangen ... maestr-öse
    eingegangen ... zu mayonnaise und seinem vader mit
    der dunklen frittenbhude. höllisch heiß ! meine sehr
    verehrten herren da. ich muss sie bitten ! der see ist
    hinreich endverseucht ... bitte keine papiernen schiffe !!!"

    was für ein dünnschiss, denkt der meister und wirft noch
    ein paar ... glückliche freudenschifflein hinein. das ist doch
    alles albern, so geht das nicht !!! seifen und blasen ...
    öl die mona ! schreit er und springt plötzlich und wie
    von elekrischer luft gestochen ins gewässer hinein.

    der protag. hatte inzwischen auf einem schild den satz
    gelesen: wie entferne ich mich von der kunst? einen
    drehdrachen mit rehrachen und passe double-D-achse ...
    gedreht und
    ...
  • rellihcsruK
    Es war also langsam eine verfahrene Situation,
    immer noch besser als verlaufen, dachte der
    Protago, der Meister sabberte derweil in sein
    kleines KUNSTstoff.Megaphon, man konnte irgend-
    welche Fetzen identifizieren, Worte gerissen.
    Zusammenfassend konnte der Protago das seinem
    Mittelzeitgedächntis entreißen als er fünf Monate
    nach dem Jetzt von einem Journaillisten befragt
    wurde:
    "Er - der Meister - meinte, die Schiffchen, die
    so flott den herrlichen Seezeiten entgegen fuhren,
    hätten die Urschrift dieser Geschichte, die sich
    damals , es ist ja ungefähr 1komma73 ink jet printer
    Generationen her, ereignete getragen. Das hat natür-
    lich Alles verändert... also Nichts. Man sieht ihn
    dieser Tage manchmal in einem Matrosenanzug um die
    Häuser streifen und laut Buchstaben machen mit seinen
    Signalfähnchen. Er ist ganz der Alte, was?"

    Dazu muß man wissen, daß ein Kunst.Meister immer auch
    ein Gott ist. Dann wird klar, daß er die Geschichte
    natürlich fertig in der Westentasche hat und weise
    nickend 'Hmm Hmm' machen kann. Ob das bei Kunst-Fu
    .Meistern, jenen fabulosen Beherrschern der Malerei,
    die schneller als das Auge ist, auch so ist??

    Jedenfalls liefen der Protago und der Meister weiter.
  • tsivob-i
    also, des weiteren ...
    laufen. und beschlossen:
    nie wieder! ein interview !
    aber liegen. aufgethan
    im speisesaloon des 1.
    alten wagen, jaaaa, wir
    wollen es. tutete der m.
    eister in sein m.ego-phan
    und niemand vermutete
    irgendeinen mickrig wankel-
    den wanderungshintergrund.
    so liefen sie weiter, in ihr gerede
    vertieft, mit etwas wut im augenwinkel,
    über sich selbst, die götter, könige und
    kunstmacher anderer arten und kamen an,
    zu einem großen kunstpfuhle da, da viel vieh-
    zeugse sich suhlten und buhlten um die gunst
    und mancherlei … aha !!! a la cart’! das all-
    gemein bekannte GUNST-net !!! sagte der
    meister, tropfend von den säften ihrer heils-
    versprechen, ahhhh, neue kunstlichter erhellen
    die düstere maschinerie, leichenberge, aufge-
    bildert, stapeln sich zu hauf … welch kleiner
    unscheinbarer wicht hat eine spur gelegt in manchem
    faden ... und findet sich doch nicht ...
    und liefen noch weiter und fachsimpelten über
    die potentiellen lade-energien der hutspeicher-
    kraftwerke bis der meister brüllte: „Sieg !
    über die BETONNE! Sieg beil !!! und hammer!
    und begann wie wild einen betonklotz zu
    zerschlagen aus dem sich …
  • rellihcsruK
    .. als die Brocken fielen doch tatsächlich
    ein kleiner Schokoladen.Lenin heraus schält.
    Klein, gemessen an der gemeinhin als groß
    bezeichneten Leningröße, die von den Völkern
    in der internationalen, nach oben nicht ganz
    dichten Leninskala eingeschrieben wurde.
    Aber seine Zwometerfuffzig hatte der
    Kavenzmann alle Male.
    Auf die entzückten Rufe der beiden Hauer hin,
    wandten sich sogar alle in der Umgebung patrou-
    illierenden Renter der ungewöhnlichen Geräusch-
    quelle zu und befanden jeder für sich: 'soviel
    Freude darf nicht sein'.
    Doch als sie des meister's Anblick gewahr wurden,
    schalteten sie hektisch in die Rückwärtsgänge
    und mit mahlenden Ketten gings hinter die nächste
    Massivecke. Des Meister's Plaste.Megaphon hatte
    zu große Ähnlichkeit mit der gerade erst in einer
    Apothekenzeitschrift vorgestellten Gehhilfe.Faust,
    der großen Bedrohung des Sommers.
    Im Schatten des Schoko.Revolutionärs war wohl Sein.
  • tsivob-i
    aber der schatten hielt nicht lange,
    es war der fastletzte tag im may, tonne-
    monat, bild des jahres, eingeschmolzen
    zu banane für die nationale bu-replik.
    von den patroullierenden rief einer:
    hier, das alte hausbesuchungsbuch !!!
    ich gäb's den künstlern mit, ist viel
    zu ghut und noch wie neu und für den
    ei-mer viel zu schad ... ei-was, ge-
    rad fuhr eine bahn um die ecke, der
    meister griff schnell nach dem hefte
    und rief: das wird ein manifeste und
    der protago verfluchte im stillen die
    tröte und dachte, arschleck, dieses
    heftpapiere kann man gut beschmiere
    aber faust im sommer ... ein traum wär's
    gewesen und die gehgehilfen hätten auch
    ihren freud gehabt. scheiße.
    der meister war schon wieder dabei, neue
    kontakte anzubahnen ...
  • rellihcsruK
    .. und dann war da noch die show dieses internet radios,
    die sie sich bei einer very old peculiar special Flasche
    Kamillentee rein tuen wollten, ohne zu wissen, daß diese
    erst Morgen stattfinden wird.
    Es ist als nur folgerichtig, wenn dieser Erzählstrang be-
    ginnt einen - ähm - langen Marsch durch die Kulissen anzu-
    treten, aber nicht in die Vergessenheit, das sei gewiß.
    Die nassen Schatten werden länger - bevor sie wieder kürzer
    werden.
  • tsivob-i
    ei-was! kamillenteee ...???
    jch glaub's ja kaum, aber ...
    mein schwein pfeift ....
    öööööööö
  • rellihcsruK
    Der Name der Rose, der Name der Hose, der falsche
    Name des Getränks - das geht. Aber der Name einer
    Erdbeere soll Erdbeere sein und nicht anders.
  • tsivob-i
    jo, das steht!
    :)
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