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  • tsivob-i
    vorbei ! an den kuchenbasaren und den ausgestochenen
    plätzen, den kaffeetanten mit ihren hünden und kätzen,
    den süßholzraspeln, den schleim....wachteln,
    es werden bildtitel verborgt wie vergurkt und dann
    erfolgt die verleihung des ausdrucks mit grämmyphon:
    herbst-wald, seifen-blasen, blu-ppp ... schlurf ...
    gruppentherapie! in der runde zeigt man sich und
    bilder von ffferd frau hund kind landschaft haus.
    ein wortschneider sitzt einsam dabei und legt sein
    stirntuch in falten ... egal ! vorbei !!!! gestürmt !!!

    die wirtschaft naht ... yaaaaa!

    A. hofft auf eine fruchtbringende gesellschaft.
    er öffnet schwungvoll die saloon-tür und ...
    tritt ein. gleich links neben der tür, verzweifelt
    und dem getränkeautomatismus ergeben hockt eine gödel-
    replik, den dèjá-vue-effekt im auge und stetig
    fluchtbereit.

    rechts neben der tür der stammtischtisch der mathematiker
    mit gästebuch und betriebsalgorithmus zum logischen geb-
    rauch des bildes. welchen ? eines jeglichen, das ist egal.
    A. registriert des weiteren: hörgenüsschen. furchtbare
    klänge, voll automatisiert aus tuben und weiterem elektr-
    onischen gerödel.

    an den wänden werke von jungfernzwingern, be...zwingern
    auch hunde und burgen mit schlössern und die platinholz-
    veredelte biografie des ersten deutschen berufsschreiber-
    lings von zweesgen ! A. sagt laut: boah ! wer drei e in
    seinem fucking name hat, der ist wohl berühmt ! und nicht
    so wie ein A.

    ahhhh, aber dort hinterm tresen, ein dickes hirschgemälde
    vom meer, DER UNTERGANG DER BOTANIK --- TOLL !!! grandiöse!
    daneben die klappikone mit madonna in b-art und einer dame
    mit terminal. lesbisch ist nichts dagegen!
    der wirt, welcher ein quer ausgesprochen maulfauler strich-
    künstler ist, signiert seine deck-strichelei in weiser vor-
    aussicht auf rücken- rand- und vorderseit.

    und in der küche brät ein blaublonder engel große batzen,
    pfannenweise fleisch ...

    "ghuten tag", ruft A.,lupft die mütze und tritt zum tresen
    an. "ich suche grigori perelman, der eines der millenium-
    problemE loeste. war der heuer schon hier?" "nixda!" ruft
    der wirt und A. bestellt drei massenwaren bier und sagt:
    "es geht wie immer um die attraktivierung des innenlebens."
    dann fällt sein blick auf das pherdammte-schildkröten ...
    -logo ... hinter panzerglas.

    scheiße, denkt er, vergiss das schnell wieder !
    ich bin A.lles, nur kein gastseher, hier.
    und während er das erste bier kippt, werden verse vom
    archilochos zitiert.
  • rellihcsruK
  • tsivob-i lachgmünd. webisch.
    nein. A. hat nichts gesagt.
    nach der widerständigen lähmung -
    der wirt ... maulfaul in düsigkeit ...
    ist A. eingeschlafen. ihm träumt von einer
    neuen mächtigkeit. und diese beginnt nicht
    mit M. wie mutter und meese, naijn ! sie
    beginnt mit E. wie enzephallus ! eine bilder-
    demonstration wie sie der monitor noch nicht
    gesehen hat. bilder wie beile, äxte, wilde
    gäule schleudern wütend pfeile und speere
    über siebentausend meere und die sonnen gehen
    unter und auf und unter ... gänge - gegänge -
    gesänge - geheul - total real. abgründe und
    geschosse von gefühlen, geifernde h.'s mit
    erdigen korallenfingern, rotaugenunken - wer
    rettet den frosch? E? lach. A!!! entfuhr ihm,
    A!!! hat er aufgeheult, A wie ein loch wie ein
    O. l_ch d_ch m_l ...

    herbstblumenhagebuttebaumlandschaftfallschirmchen

    das ist das letzte bild, die letzte greueltat,
    dieses schöne hirschbild ... der schöne traum !!!
    im arsch !
    dann schreckt A. empor. ist er wach?

    das erste auge fällt auf, der monitor, eine spanende
    innerhäusliche dom-damen-reportage über die sakrali-
    tät der frage: wie schön hat der klitorismaler die
    klitoris gemalt? hervorragend, geradezu meisterhaft.
    überhaupt, j.c. sieht jetzt ganz anders aus, nicht
    mehr wie so fucking whistle ... oh, kill your dOg!

    das zweite auge fällt auch auf, scheiße, da sitzt
    noch einer am tisch. der sieht seltsam aus. alles
    dreht sich - nur um's wort. naijn ! das essen !!!
    nicht vergessen ! der fette aal im oel.
    nonnenschwere geschütze werden aufgefahren.
    diese wasserblauen augen ... aaaaaaaaa ... all.
    plötzlich sagt A.: "moin." wie ein phisch.
    -
    ‿ ‿
    - - -

    lange lange pause. dann: U U --- U U U U im
    nachtgewand ... und die obligatorische frage:

    "was halten Sie von der elektrischen domina
    oder der deklination des dekorativ? tief?
    tiefer? auschnitt am tiefsten? schlingen sie f?
    ton? wässrig? siech er? haben Sie kenntnisse,
    wir häufig mona lisaij ist? oder: wie sie bellt?
    wie schön das ist? klingeln Ihnen die ohren schon?"

    ya, es überfällt ihn doch tatsächlich das allgemein
    bekannte auswurfsyndrom. fatal. doch A. beschließt sich
    nicht zur scham ... nee, der typ da am tisch macht mit
    seinen fingern ein Y ...

    daraufhin folgt A.'s phorrest letzte frage:
    "kenne ich Sie nicht?"
    dann setzt er die flasche an und ...

    ö
  • tsivob-i
    und A. legt seine karte auf den tisch.
    schüttelt sie aus dem ärmel wie ein g.
    eniepunkt da liegt sie nun, auf dem kaf-
    fetisch, die alte landkarte. abgewetzt,
    erschöpft, in apoeukalipso aufgewachsen,
    das letzte o-bjekt zwischen den bieren.
    von A. liebevoll zur leinwand deklariert
    und mit weißheit bestrichen. ein kringel-
    ton hier, ein kringel da. aber uninteressant.
    interessant ist die leinwand als unterlage,
    s-tafelage für z.b. die darstellung der pythago-
    rasigen lehre beim hasen und hasten in tasten.
    nix rasten! in dem ganzen gegrase, gerase,
    nach bildern nach zeit. hektische heiligkeit
    oder ektische eile. bist du nicht schnell genug
    ... pech ! altes moderndes tuch in echtzeit.
    dieser kringel da. O und de g. sagt:
    "O woe is me!" yaya, auch eine art von O.phelia.
    sich treiben zu lassen ... dabei geht es doch
    um farbstoffe wie tuche. auf fehlersuche;
    was ist das?

    am nachbartisch sagt hänsels frau laut: prost!
    und lacht sich schlapp. na! das ist doch mal was!
    was genaues! was konkretes! wenn die kunst schon
    nur aus flaschen besteht ... aber mann will nicht
    ungerächt sein, nö, p-rost ist immerhin ein anfang,
    p-rost-art. the revolution against g. wie gähn sie
    _itte, g. wie glanze auf ölpapier. ach watt. der st-
    romzähler dreht sich ... p-art, eine kunst des tei-
    lens. alles ist zahl. auch bar.

    aber zurück zur stafelage. O.
  • rellihcsruK
  • tsivob-i
    naijn. A. nimmt vorgänge nicht nur am rande wahr,
    er nimmt auch jede runde und erhebt sie zum vorgang,
    so wie er sich selbst jetzt erhebt, die daumen aus
    den gürtelschlaufen schraubt und schnarrt: "g.'statten!
    A. wie I. wie ingenium ohne weitere erzwungene, erpresste
    oder anderswie erschlichene namenszusätze trotz hut. och!
    och! und der bleibt drauf." sein blick fällt auf die titelei
    des de G.raphuitschen buches. "ACH ! versuchen Sie nicht,
    sich herauszuwinden. wenn winden sich um winden winden,
    winden winden sich um sich herum. DA." er zieht ein buch
    aus der linken arschtasche und knallt es auf den tisch. "DA!
    Sie sehen ! ich habe den widerpart, das gegenstück, die E-r-
    gänzung sozusagen. > phoridae. unsere kleinen lustigen freunde. <
    hoho. viel flor für die trauer umherzutragen, auch um wände.
    seitdem mann mir meinen schönen, großen, attraktiven und auch
    feinen pornographieliteraturkoffer stahl, den hochwertigen na-
    türlich, ist klar, mit der porzellanpuppenhautoberfläche hehe,
    versteht sich, habe ich nur noch dies eine. buch.

    yaaaa, auch ich versuchte einst mich herauszuwinden,
    aus der kunst. aber kunst ist leben und leben ist kunst.
    so bin ich immer noch mittendrin und ihm ihr doch rettungs-
    U-bootlos ver-phallen. nach dem sieg über die sonne zele-
    brieren wir nun den sieg über den ball. ein eindeutiger fall.
    das kreisen der wür-fälligen gestirne um den einzigen punkt ...
    Sie pherstähen?" dann läszt er sich geräuschvoll fallen.
  • rellihcsruK
  • tsivob-i a
    :))))))))))))))))))))
    lach schlapp !!!!
    genial!
    :)))))))))))))))))))
  • tsivob-i
    es ist unvernünftig, A. vernunft
    zuzuschreiben denn A. hat sie
    nicht mit löffeln gefressen son-
    dern mit messern geschnitten. so
    ganz technisch. wie mann ja am
    tisch sieht, da, wo A. huckt.
    das sind so die wirren endungen.
    wenn einer versucht, von hinten
    der nacht durchs fenster zu st-
    eigen, oder auf'n hut. oder rück-
    lings in seinem traume zu erwachen,
    ein abfall von amnesie? amnesium,
    mag nicht jeder in der tasche haben,
    aber am huf, zum funken schlagen.
    geht beim schnellen gehen ghut.
    na da. yaya, es ist wirklich unpher-
    nüftig ... denn schon zieht A. den
    A-2-mal-block aus der künstlerhemd-
    brusttasche und beginnt laut zu malen,
    schrecklich, lautere selbstbildnisse,
    A. A. A. A. ... wie E. E. E. wie eitel!
    !!! wie eitel freud und sonnenschein.
    scheinchen ...
  • tsivob-i I 0 I 0 I 0
    unwohnliche sichtweisen am beleuchtungsabend.
    die öffnung ist kritisch. läszt nix zu wünschen
    übrig an der schwunghaftigkeit des türwettbewerbes.
    wet wella. noch feucht die farbe im haar läßt
    der maler seinen pinsel abwesend über leinwände
    gleiten, nicht genug an einer sich zu laben, nein,
    ein ganzes gewandhausorchester muss es sein.
    bitte keine hochladebeschränkung ! und wenn es
    nicht mehr geht, dann werfen wir ein paar blaue ein.
    zügellos und egal. immer wird irgendwann irgendeiner
    irgendwo am ende höchstladender sein. funktioniert
    mit und ohne x.-o.c.h.-system. keine abweichungen,
    formen und fertig. teile dich mit leibwand. lein-
    haftig. süß und saftig. darum dreht's. die tür. -->
    raus <-> rein. bauteiler. stellung s-ein. bruch
    stück-E. vierstrichler und vielsticherer. kan-onika.
    wildes festspielwiesen. aaaaahhhhhrrrrrggggg.

    nicht 'sein oder nichtsein' ist die frage, naijn !
    sein und nichtsein ----------------> an oder aus !
    ein und/oder nichtein !!! lein oder nichtlein.

    das ist die parolage: null und eins oder an und aus -
    sein.


    "Sie sehen, ich male auch !"
    ruft A. de G. zu, hinüber, über den tisch, durch die
    luftelektrizität, das ideale medium und dessen bild-
    haftigen widerstand. ohmen.
  • rellihcsruK
  • tsivob-i
    nebendran finden führungen mit stichwort statt
    und führen zu findungen, bindungen, ringbindungen,
    so wie bei einer souffleuse, die stattfindet wenn
    sie statt gehabt gelappt sagt, natürlich durch
    stimmige kehllappen hindurch gewetzt und augen-
    weinhellig durch weinaugen und der actor durch
    dieses ihrem munde entfallene fehlwort aus seinem
    konzept gerissen mit offenen maule dasteht und nicht
    mehr weiß, was er eigentlich sagen wollte, sollte ...
    solange bis die souffleuse brüllt: action !!!!! dann
    fällt es ihm wieder ein und er beginnt hastig zu malen,
    action ....
    A. applaudiert de G.'s sprung in stehender O-vation,
    weisz er doch aus vorangeschrittenen gesprächen,
    dasz der kollege sich nur in härtesten fällen zu
    solchen artistischen attraktionen hinreiszen läszt.

    dann läszt A. sich wieder hinreissen und geräuschvoll
    fallen und vertieft seinen blick in die alte wunderkarte,
    die auskunft gibt über alle kunstdeponien der stadt.
    er verflucht im stillen, dasz er alles mit weisz über-
    strich. scheisz! nur einige der als schwarze quadrate
    markierten deponien schimmern rötlich hervor, als sei
    es ihnen unangenehm, entdeckt zu werden.

    als ihm vom nachbartisch eine einladung zum geselligen
    beisammensein herübergeschleudert wird wie ein altes
    ausgenuddeltes wäschestück, schleudert er einen quadra-
    tischen bierdeckel auf deren tisch mit der aufschrift:
    flüssig brot macht eure triefaugen ...

    er hat keine zeit, sich um den tumult zu kümmern. nein!
    ihn plagen die gedanken um seine madam, madame de pimpadür,
    duchesse of poison und hauptvorsteherin seiner holden-
    sammlung. die befriedigung ihrer über die jahre ange-
    wachsenen triebe zwischen all den kunstbetreibungen ist
    mittlerweile zu einer mittleren kata-strophe angeschwollen.
    er beschließt, sich eine woche auszeit zu gönnen und
    auf wanderschaft zu gehen.

    de G. schiebt er einen zettel auf dessen platz mit der
    botschaft: gehe los. wie oft am tag besuchen Sie das
    museum? dann dreht er sich zum tresenwirt und sein blick
    fällt ... auf den porzellanpuppenhautoberflächlichen koffer
    ... satt.
  • rellihcsruK
  • tsivob-i
    de G. liest die botschaft und denkt: ahhh,
    A. ist fort ... doch mein ich, sitzt er da.
    und genau so ist es.
    A. sitzt wie festgezurrt und zugenagelt auf
    seinem gestühl und stiert atropisch wie nach
    belladonna laura'en hin zum bewaffneten wirt.
    dann wendet er den blick zu de G. "he Sie,
    mit Ihrem gladiatorischen vortrag, ich bin mit
    meiner nervatur am ende" stößt es ihm aus der
    kehlkopfröhre de G. entgegen. "der mensch soll
    bellen, isoliert in der karawane zwischen all
    den quacksalbern und salbadern, über bilder, YA !
    bellen über bilder. unzivilisiert. Sie sähen mei-
    nen koffer da?" und sein blick wandert wieder zu-
    rück zum sprich-wirtlichen tresen ... und dem
    hauptkommissar kunstgen-darm. ha! krügerl hat
    inzwischen den koffer an sich gerissen. der wirt
    eröffnete bombenalarm!
    "lassen Sie uns ein wenig zum kaffee klatschen.
    oder zum bier. cherry. ahhhh, wie es schmerzt !!
    er wühlt in meinen eingeweiden, wie ein trottel,
    dieser kunstgendarm, nein, nicht wie ... er ist es!
    zu blöde!"
    krügerl ohne o, ausschauend wie ein halber bodybilder,
    hat tatsächlich inzwischen den koffer geöffnet und
    begibt sich auf inhaltsdurchsuche ...
  • rellihcsruK
  • tsivob-i
    linkerhand franziska, des wirtes
    vollbusige bedienung, rechterhand
    ein preisender transparenzvertreter
    bietet lautrufend an: radiologischer
    sommerkurs, malerschule gustav ist im
    sonderangeboot. denk dran, nimm's mit!
    leben ist immer reisen über neues zu
    erfahren. nahe-liegende langweilen sich !
    die ferne bringt's !!! all das schweifen.
    hier erfahren sie, wie man bilder lichtig
    richtig macht .... hernach versenken wir alle
    im wiesenloch, zack ! und sie haben wohl nicht
    zuviel bezahlt ...

    A. hält sich die ohren zu und brüllt zu de G.
    "aber hier ist ein ort zum länger verweilen,
    nicht solch ein ort, der nur da ist um ihn zu
    durchqueren, wie ein bahnhof, museum ... mit
    diesen immerwährenden wettbewerben überragend
    langweiliger werke. teile dich mit, leibwand,
    wahn und haftig hast zeit noch? wieviel? stichel.
    erklärung zur absicht. nicht der erwähnung wert.
    aber nein, ich kann beim besten willen keine festen
    bilder mehr sehen. ich steh auf ... verflüssigung,
    alles verflüchtigt sich, ob satyr und nymphchen,
    hathür in strümpchen ... nylon und goldlama-e.
    mir kochts nur bei mei'm koffer. ach, dieses arme
    würstchen, gen-darm da, ja, da fangt die scheiße an,
    hat ein enzephallus gesagt nach kaffeeguss.
    ich kürassiere lieber, aber dieser kerl da,
    dieser krügerl, ist ein déplacébo. ihm wurde etwas
    aboperiert was er nun wohl in meinem koffer sucht ...
    absurd. gleichwohl .... bevor ich mir mein koffer
    schnapp, muss doch noch eine frage loswerden,
    die mich schon lange quält: sagen Sie mal, monsieur de G.,
    haben Sie gar keines Ihrer huttiere dabei?"
  • rellihcsruK
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