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  • Wir leben im Zeitalter der Antikunst!

  • Günter
    Günter
    Hallo Obstler, mir schreibt doch kein Mensch vor was ich unter Kunst zu verstehen habe, sag mal wo lebst Du denn? Diese Zeiten sind seit 1945 vorbei. Im Augenblick
    bist Du der Einzige, der das versucht. Auch ich werde mich hüten jemandem vor zu schreiben was Kunst ist. Ich kann Dir , falls es Dich interessiert, sagen was mir gefällt und was nicht und dieses Recht hat jeder, auch Du! Daß Steuergelder für Dinge ausgegeben werden, die mir nicht gefallen, geb ich gerne zu, das wäre mit Sicherheit auch der Fall, wenn sich
    Deine Auffassung von Kunst durchsetzen würde. Ganz abgesehen davon, daß für
    Kultur eh viel zu wenig Geld zu Verfügung steht, während man mit Milliarden
    das asoziale Bankensystem am Leben hält. Vielleicht solltest Du Dir diesbezüglich mal Gedanken machen, statt hier läppisch rum zu hampeln!
    Abschließend noch eine Frage, wo habe ich etwas behauptet, das einer Begrün-
    dung bedarf? Wisch Dir mal den Schaum vom Mund und denk mal nach!
  • rellihcsruK
    Großes Kunstrodeo:
    Obstler reitet das Volk


    ...bis er abgeworfen wird.
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  • Doktor Unbequem
    also ich habe den Eindruck, bisher ist Günter/Reldats
    der einzige, der auf den 46(!) Seiten dieses Threads
    auf adäquate Weise mit Obstler diskutiert!

    insbesondere dieser Beitrag

    Hallo Obstler, es gab zu allen Zeiten Kräfte, die die Deutungs- u. Defini-
    tionshochheit darüber hatten und haben was Kunst ist. Früher waren es die Kirchen und der Adel, heute sind es Galeristen, Politiker, Geschäftemacher und
    der Geldadel. Ja und dann gibt es ganz aktuell Leute wie Du und ich und Hinz und Kunz, die auch gerne mitbestimmen würden, was Kunst ist.Na und laß sie doch alle, keiner wird zu einer bestimmten Definition gezwungen. Ist alles nur ein Spiel der Kräfte oder Demokratie. Mir ist der augenblickliche Zustand allemal lieber als das , was Dir vorschwebt. Du und Deinesgleichen wollt nämlich den Kunstgeschmack verordnen! Daß z. B. Ästhetik Voraussetzung für Kunst sei, das könnte Dir so passen und was ästhetisch ist, müßte
    ich mir dann von Deinesgleichen sagen lassen, nein danke! Ästhetik ist außerdem ebenso wie der Kunstbegriff dem Zeitgeschmack unterworfen und taugt deshalb schon nicht als Parameter für die Kunst. Insgesamt finde ich Deine
    ganze Aufregung sehr unglaubwürdig und unangebracht. Jeder Bürger in unserem Land kann selbst bestimmen was für ihn Kunst ist oder nicht und das ist gut so! Also mach mal halblang!


    ist ein endlich mal klarer Gegenpart,
    der weiter analysiert (seitens Obstlers)
    und benutzt (seitens der "Künstler)
    werden kann,
    da er das Wesentliche, was einer Qualitätsdefinition entgegenwirkt,
    aufgreift!


    zu
    " Insgesamt finde ich Deine
    ganze Aufregung sehr unglaubwürdig und unangebracht"

    - also ich nicht!
    Ich kenne viele einigermassen oder gar ziemlich intelligente Leute, die grosse "Teile" der "Kunst" ähnlich sehen wie Obstler (eine völlige Verlade),
    nur nicht so umfangreich dezidiert und "engagiert"!
    Man kümmert sich einfach nicht drum, wozu auch...
    gibt genug Künstler, die was Ansprechendes bringen,
    vor allem zu einem "ansprechenden" Preis, auch (oder gerade) wenn man auf kaputt, morbid und billig steht...

    ich würde voll drauf wetten, dass sich Baselitz, Meese
    und wie sie alle heissen, mächtig einen abgröhlen über die Dummies,
    die mehr als n paar hundert Euro für ihr Geschmiere ausgeben.
    Signatur
  • _nirdeZ_neB
    Mit Leuten, die das nicht selbst noch geifernder und doktrinärer predigen, als er es verschwörungstheoretisierend der "Kulturmafia" unterstellt, wäre es sicher ein diskussionswürdiger Ansatz. Allerdings mangelt es da, wo er ins Detail geht, in meinen Augen auch schon erkennbar an Substanz.
  • Doktor Unbequem
    das klingt so deprimierend, Ben!...
    Signatur
  • _nirdeZ_neB
    Eher deprimiert! Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster hängen, es scheint genug "hauptberufliche" Kunstgeschichtler hier zu geben. Aber wenn jemand Henry Moore als Kunstbetrüger betrachtet, kann ich nicht glauben, dass hier noch jemand ernsthaft mit ihm diskutieren will.
  • siku
    Mit Leuten, die das nicht selbst noch geifernder und doktrinärer predigen, als er es verschwörungstheoretisierend der "Kulturmafia" unterstellt, wäre es sicher ein diskussionswürdiger Ansatz. Allerdings mangelt es da, wo er ins Detail geht, in meinen Augen auch schon erkennbar an Substanz.


    Obstlers Abneigung gegen kreative Arbeiten, die nicht seinem Geschmack entsprechen, eignet sich deshalb nicht als "diskussionswürdiger Ansatz", weil hier Künstler wie Beuys, Henry Moore, Baselitz, Meese, Pollock, wenn ich mich recht erinnere auch Rothko und Picasso, in einen Sack gesteckt werden - und dann Knüppel drauf.

    Was Obstler hier veranstaltet, ist Polemik pur, offensichtlich geht es ihm wohl primär um das eigene Ego und sein Geschreibe, als um eine Dikussion über Kunst. So wie Obstler, auch in einem anderen Forum, gemalte Bilder beurteilt, fehlt ihm zudem höchstwahrscheinlich auch künstlerisches Einfühlungsvermögen für bildende Kunst.

    Allein, wie er die Begriffe Ästhetik und ästhetisch einsetzt, läßt erahnen, dass er sich über geistige Ansätze in der Kunst keine Gedanken macht.
    Glaubt hier vielleicht jemand, dass Künstler wie Henry Moore oder Pablo Picasso einfach - ohne sich über ihr Tun Gedanken zu machen - drauflos gepinselt und modelliert haben, die Komposition dem Zufall überlassen haben? TT und Ben, ihr seid primär "Medienkünstler"?, Maler oder Bildhauer, die im herkömmlichen Sinn noch mit realen Materialen arbeiten, würden zumindest bei Obstlers künstlerischer Querbeet-Auswahl, auch nur einen Funken Kunstverständnis vermissen, von Einfühlungsvermögen für Kompositionen und malerischen Duktus ganz zu schweigen.
    Wer hat hier einen ähnlich malerischen Duktus wie Baselitz? Bitte melden! - denn im KN gibt es den Kunstspezialisten Obstler.

    Dieser Thread ist eine lustige Mischung aus Nonsens und witzigen Formulierungen von vorwiegend bunten Hähnen verfasst, mit künstlerischen Ansätzen oder gar Kunstkritik hat das hier nichts zu tun

    -aber unterhaltsam isses :-))
  • rellihcsruK
    Und was jetzt soll an diesen Vorstellungen
    diskussionswürdig sein??

    Die Pole, die gesetzt werden, sind die nicht
    näher fassbare Gemeinschaft 'Volk' und das
    hier verhasste Individuum, mit seinen Ansichten
    und deren Abbildungen - und nicht Kunst und
    Anti-Kunst. Die zweite Hälfte dieses Begriffs-
    paars ist nur eingeführt worden, um zu verdecken,
    daß es sich hier um das reenacting der Politik
    der 30er Jahre handelt. Wo ist denn das Volk, von
    dem der größte Obstler aller Zeiten immer wieder
    faselt?? Wo ist denn diese arme, geknechtete Mehrheit,
    die von den weltweit operierendenen Organen der Anti
    -Kunst unter das Joch der modernen Kunst gezwungen
    wird??

    [...] Die politische Umwälzung, die sichtbar für den
    Laien am 30. Januar begonnen hat, doch unsichtbar bereits
    die voraufgegangenen 14 Jahre bestimmte,wird gemeinhin als
    eine Revolution bezeichnet [...] Eine Revolution begrenzt
    sich nicht auf die Bezirke der Politik, sondern erobert nach
    und nach alle Gebiete des öffentlichen Lebens, wenn sie
    eine wirkliche uns echte Revolution ist.

    [...] Diese [nationalsozialistisch] Revolution wird bis zum
    letzten Ende durchgeführt. Sie macht nirgends halt, sie er-
    obert alle Gebiete des öffentlichen Lebens, um sie selbst
    sich anzugleichen [...]

    Wesentlich bei der Erkenntnis der revolutionären Entwicklung,
    die sich augenblicklich in Deutschland vollzieht, ist, daß sie
    eine neue Beziehung bringt, den Menschen ein neues Verhältnis
    zu den Dingen gibt und daß der Satz, der der Motor ihrer Ent-
    wicklung ist, überall den Willen bestimmt, in Wirtschaft,
    Politik und Kunst. Das macht auch vor dem Privatleben nicht
    halt. Gesetze einer Revolution sind unaufhaltsam.

    [...] Das System, das vor dem revolutionären Aufmarsch dieser
    Bewegung zusammenbrach, beruhte auf dem Gedankenteiler (sic!!)
    des Individuums. Unter ihm sah man alles. Denn der Einzelmensch
    entschied. Die Wirtschaft hatte nicht den Zweck, daß sie dem
    Volke diente, sondern daß der einzelne an ihr gewann. Auch der
    Parlamentarismus war die politische Ausgeburt dieses schranken-
    losen Individualismus, der ebenso das künstlerische Schaffen
    der vergangenen Jahrzehnte ausschließlich bestimmt.

    In dem Augenblick, wo an Stelle des Einzelmenschen wieder die
    Gemeinschaft Zentrum der Dinge und der öffentlichen Betätigung
    geworden ist, war für die Kunst die Notwendigkeit gegeben, für
    sich auch diese Verhältnissetzung zu vollziehen, wenn sie nicht
    Gefahr laufen wollte, von der Zeit überlaufen und überflutet zu
    werden [...]

    Das Wesentliche dieser revolutionären Entwicklung ist, daß der
    Individualismus zerschlagen wird und an die Stelle des Einzel-
    menschen und seiner Vergottung das Volk tritt. Das Volk steht
    im Zentrum der Dinge. Die Revolution erobert das Volk und das
    öffentliche Leben, drückt Kultur, der Wirtschaft, der Politik
    und dem privaten Dasein ihren Stempel auf. Es wäre naiv zu
    glauben, daß die Kunst hiervon verschont bleiben könne.

    [...] Im Augenblick [...], in dem die Politik ein Volksdrama
    schreibt, eine Welt zusammenstürzt, alte Werte sinken und
    neue Werte steigen, in dem Augenblick kann der Künstler nicht
    erklären, das gehe ihn nichts an. Sehr viel geht es ihn an.

    [...] Wenn der Mensch [...] seine zentrale Stellung im öffent-
    lichen Leben verliert und an seine Stelle die Gemeinsamkeit und
    das Volk tritt, dann wird die Kunst an diesem historischen
    Phänomen nicht vorübergehen können. Sie wird diese Gemeinschaft
    zum Ausdruck bringen müssen [...] die Tendenz muß sich mit der
    Kunst vermählen [...] Wir wollen die Kunst wieder zum Volke führen,
    um das Volk wieder zur Kunst führen zu können. Das eine ist
    ohne das andere nicht denkbar. Möglich erscheint nur, daß die
    Kunst den inneren Rhythmus, den Herzschlag des Geistes ihrer
    Zeit abhorcht, versteht, formt und faßt [...] Wenn die Politik
    alles erschüttert und umwirft, alles neu baut, wenn nichts von
    ihr verschont bleibt, dann darf der Künstler nicht mitgehen
    noch hinterherlaufen, er muß die Fahne erfassen und voran-
    schreiten [...] Eine Kunst wird um so größeren internationalen
    Rang besitzen je tiefer sie aus dem Volkstum steigt [...] Kunst
    und Volksboden sind nie voneinander zu trennen. Beide sind eine
    Einheit [...] Wenn die Kunst von denselben eruptiven Werten ge-
    speist wird wie heute die deutsche Politik, wenn sie einmal die
    Massen in Bewegung setzt, dann werden Sie an ihrer Kunst wieder
    dieselbe Freude gewinnen, die wir an unserer politischen Kunst
    haben, eine Kunst, die wir mit Demut,aber auch mit Stolz ausführen
    als Dienst an einer Gemeinschaft, deren Teil wird sind [...]
    Joseph Goebbels, 08.Mai 1933

    Da steht jetzt Alles in einem Beitrag und
    dieses Trommelfeuer der Wiederholung, das
    Obstler hier abfeiert, das ist auch dabei.

    Seid ihr wirklich so, daß ihr jeden Quatsch
    für diskussionswürdig haltet, wenn er euch
    nur oft genug in die Ohren geblasen wird??
    Dann könnt ihr ja am Vierjahresplan mitmalen -
    also die, die malen können. :-))))))))
  • tsivob-i ex-zer-pt
    werther herr Kurs-chiller,

    schön zusammengefasst.
    danke.
    o
  • Doktor Unbequem
    Eher deprimiert!

    bedenke, sowas ist ansteckend, besonders unter den ach so sensiblen Künstlern!
    ;)


    TT und Ben, ihr seid primär "Medienkünstler"?

    also ich nicht, alles "reales" Material...
    wundert und amüsiert mich ein wenig, dass Du das nicht erkennen kannst...

    ich denke, Dein umfangreiches Statement hat auch viele polemische Elemente!

    Mir scheint einfach offensichtlich, dass bisher niemand ausser Reldats einen Kontrapunkt setzen konnte, viele Erwiderungen des Threads waren ja noch nicht mal Polemik sondern nur Beleidigungen.

    Auch ist jede hier verfasste Äusserung einem Ego geschuldet, dass sich mitteilen will, um Geltung zu erleben. Also auvch kein Argument, wenn wahr...

    Dass Obstler ein wenig braun anmutet, ist eine andere Sache.
    Aber kein Grund, ihm eine Diskussionsposition abzusprechen.
    Dies tun "bemerkenswerter Weise" gerade die Leute, die gerne von "Freiheit" reden. Irgendwie haben wir da ja auch schon mal herausgefunden, dass "dort" die Sichtweisen brauner sind als sie den Anschein geben...
    Naja, wer bisserl Erfahrung hat und Menschenkenntnis, den wundert´s nicht, ist immer wieder dasselbe, was dahintersteckt...
    Signatur
  • _nirdeZ_neB
    ...
    Ich kenne viele einigermassen oder gar ziemlich intelligente Leute, die grosse "Teile" der "Kunst" ähnlich sehen wie Obstler (eine völlige Verlade),
    nur nicht so umfangreich dezidiert und "engagiert"!...


    Gott sei Dank hast Du das engagiert in Gänsefüsschen gesetzt. ;)
    Ich halte es für diskussionswürdig, ob man Teile der Kunst als "Verlade" betrachten kann. Es wird wohl keiner ernsthaft bestreiten wollen, dass da, wo es um viel Geld im Kunstmarkt geht, heftig manipuliert wird. Da es dabei meines Wissens teilweise auch um Verkäufe an Museen geht, teilweise sicher auch zu Lasten der Steuerzahler. Insofern fände ich eine IDEOLOGIEFREIE Diskussion über das Wer, Warum, Wie und wie man es verhindern könnte, durchaus interessant. Aber eine Diskussion im -wie gesagt- Jargon brauner Kunsthetzer, die auf Seiten Obstlers in jedem zweiten Satz erkennen lässt, dass es um eine ideologische Auseinandersetzung geht, der es massiv an Kunstverständis fehlt, finde ich völlig überflüssig. Vor allem scheint ihm eine wesentliche Grundvoraussetzung zum Kunstverständnis zu fehlen. Nämlich irgendsoetwas wie eine Schwingung, ein Gefühl, eine sinnliche Wahrnehmung für ein Bild zu entwickeln, statt es nur mit dem Verstand begreifen zu vollen. Alles was abstrakt ist, entzieht sich damit von vornherein pauschal seiner Rezeption. Das einzige, was ihn nicht verstandesmäßig anspricht, ist Kunst, die direkt auf seinen Hypothalamus wirkt. Und auch eine zweite, wie ich finde, wesentliche Einsicht fehlt ihm, nämlich, dass es in der Kunst erstrebenswert ist, Dinge durch weglassen sichtbar zu machen und nicht durch hinzufügen.
  • heinrich
    Das einzige, was ihn nicht verstandesmäßig anspricht, ist Kunst, die direkt auf seinen Hypothalamus wirkt.


    Mich z. B. interessiert mehr die Kunst,
    die auf die Zirbeldruese des Gehirns wirkt...

    ...Glandula pinealis...

    Und? Ist das schlimm?
    Signatur
  • reltsbO
    9.10.11

    Günter schrieb:


    Hallo Obstler, mir schreibt doch kein Mensch vor was ich unter Kunst zu verstehen habe, sag mal wo lebst Du denn?
    Du begreifst es nicht, oder willst es nicht begreifen!
    Wie unsinnig dein Geschreibe ist demonstriere ich dir jetzt mal hier:

    Der Kellner stellt dem Gourmetfreund Ben ein von ihm ausgesuchtes Essen auf dem Tisch, das dieser sofort als Hundefutter erkennt und meckert. Jetzt kommt Gourmetkoch Günter wutschnaubend aus der Küche und erzählt dem konsternierten Ben:
    mir schreibt doch kein Mensch vor was ich unter KochKunst zu verstehen habe, sag mal wo lebst Du denn? Diese Zeiten sind seit 1945 vorbei. Im Augenblick bist Du der Einzige, der das versucht. Auch ich werde mich hüten jemandem vor zu schreiben was KochKunst ist. Ich kann Dir , falls es Dich interessiert, sagen was mir gefällt und was nicht und dieses Recht hat jeder, auch Du! …….Ganz abgesehen davon, daß für KochKultur eh viel zu wenig Geld zu Verfügung steht, …… Vielleicht solltest Du Dir diesbezüglich mal Gedanken machen, statt hier läppisch rum zu hampeln! Wisch Dir mal den Schaum vom Mund und denk mal nach!
    Danke für die Belehrung flüsstert Ben ängstlich, und der gute und weise Ben isst brav und ohne zu murren den Müll ohne Gewürze und Hauptzutaten!
    Ja Ben und Günter, ich wünschte, „Vorsicht Kamera“ könnte euch die Posse in einem Restaurant mal am eigenen Leib demonstrieren!

    Warum gibt es diese Auswüchse in der Kochkunst nicht? Weil Gaumen und Zunge schwer zu überlisten sind. Ebenfalls ist das Auge kaum zu überlisten. Doch durch jahrzehntelange Dauerbeschallung und Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Pressezensur (insbesondere in der Vorinternetzeit) gelang es der Antikulturmafia einigen Naiven und Blauäugigen im Volk mit dem penetranten Schrei nach Freiheit und Toleranz für die Mülldeponie, jedes Arschloch ist ein Künstler, Kunst muss nicht gefallen, und dergleichen mehr Unsinn, zu begeistern. Darunter sind Ben, siku, Günter, Raphael, Kurschiller, i-bovist, Suser, Otto, Fideo und einige andere!
    Ähnlich wie die Kommunisten es in 40 Jahren schafften, dass 20 % der Ostdeutschen noch heute davon überzeugt sind, dass die DDR ein Rechtsstaat gewesen sei, obwohl sie ohne Gerichtsurteil mordeten und die ganze Nation einsperrten!
    Und jetzt die Gretchenfrage an Günter und Ben:

    Würdet ihr den vorgesetzten, offensichtlichen Frass akzeptieren, wenn der Koch so wie Günter argumentiert?

    Ich erwarte eine Antwort!
    ---------------------------------------------------------
    @ Ben,
    welch steile Karriere! Letztes Jahr noch aus diesem wunderbaren Paradies vertrieben, heute ihr Anführer. Glückwunsch!

    @ siku
    Picasso war ein Künstler, der aber überwiegend Antikunst fabrizierte! Den Grund offenbarte er selbst. Hier die ewige Wiederholung:

    Picasso soll am 2.Mai 1952 in Madrid eine Rede gehalten haben, in der er sagte: "Seit die Kunst nicht mehr die Nahrung der Besten ist, kann der Künstler seine Talente für alle Wandlungen und Launen seiner Phantasie verwenden. Alle Wege stehen einem intellektuellen Scharlatanismus offen. Das Volk findet in der Kunst weder Trost noch Erhebung. Aber die Raffinierten, die Reichen, die Nichtstuer und die Effekthascher suchen in ihr Neuheit, Seltsamkeit, Originalität, Verstiegenheit und Anstößigkeit. Seit dem Kubismus, ja schon früher, habe ich selbst alle diese Kritiker mit zahllosen Scherzen zufriedengestellt, die mir einfielen und die sie um so mehr bewunderten, je weniger sie ihnen verständlich waren. Durch diese Spielereien, diese Rätsel und Arabesken habe ich mich schnell berühmt gemacht. Und der Ruhm bedeutet für den Künstler: Verkauf, Vermögen, Reichtum. Ich bin heute nicht nur berühmt, sondern auch reich. Wenn ich aber allein mit mir bin, kann ich mich nicht als Künstler betrachten im großen Sinne des Wortes. Große Maler waren Giotto, Tizian, Rembrandt und Goya. Ich bin nur ein Spaßmacher, der seine Zeit verstanden hat und alles, was er konnte, herausgeholt hat aus der Dummheit, der Lüsternheit und Eitelkeit seiner Zeitgenossen."
    ----------------------------------------------------------
    @ Kurschiller: Wir leben im Zeitalter der Antikunst! Seite 46 Obstler 7.10.2011 Verfolgung durch das NS-Regime.
    Auch du bist ein Brauner! Lies mal genau!
    ------------------------------------------------------
    @ Ben
    @ TransformarT, schrieb:
    Dass Obstler ein wenig braun anmutet, ist eine andere Sache.
    Wie kommst du darauf? Ich schrieb böse Zungen könnten auch die Parallele ziehen, dass die Nazis gerissene, aber totalitäre Hohlköpfe auf dem Gebiet von Hass und Mord waren, während die heutige Antikulturmafia, gerissene, aber totalitäre Hohlköpfe auf dem Gebiet der Kunst- und Kulturschändung sind.
    und das in anderer Form des Öfteren in artring. Dass ich mit denen in Punkto Antikunst übereinstimme, heißt doch nicht, dass ich ein Nazi bin. Andernfalls ließe sich im Gegenzug jeder als Nazi bezeichnen, der gegen die Kommunisten, die Christen, die Gewerkschaften, die Linken,den Pabst, die Demokraten, usw. schimpft oder Bildmaterial verbreitet, denn diese waren genauso Verfolgte!
    Auf Anhieb fallen mir da schon mal Kurschiller und Günter ein! Also ihr beiden. Seit ihr beiden in der NPD? Die weiteren Kandidaten werde ich noch finden!
    An alle Antis: vergesst bitte mein Qualitätsmerkmal, den roten Punkt nicht! Danke!
  • _nirdeZ_neB
    Das einzige, was ihn nicht verstandesmäßig anspricht, ist Kunst, die direkt auf seinen Hypothalamus wirkt.


    Mich z. B. interessiert mehr die Kunst,
    die auf die Zirbeldruese des Gehirns wirkt...

    ...Glandula pinealis...

    Und? Ist das schlimm?

    Das erklärt, dass Du immer etwas unausgeschlafen wirkst. ;)
  • siku
    9.10.11

    @ siku
    Picasso war ein Künstler, der aber überwiegend Antikunst fabrizierte! Den Grund offenbarte er selbst. Hier die ewige Wiederholung:
    Picasso soll am 2.Mai 1952 in Madrid eine Rede gehalten haben, in der er sagte: "Seit die Kunst nicht mehr die Nahrung der Besten ist, kann der Künstler seine Talente für alle Wandlungen und Launen seiner Phantasie verwenden. Alle Wege stehen einem intellektuellen Scharlatanismus offen. Das Volk findet in der Kunst weder Trost noch Erhebung. Aber die Raffinierten, die Reichen, die Nichtstuer und die Effekthascher suchen in ihr Neuheit, Seltsamkeit, Originalität, Verstiegenheit und Anstößigkeit. Seit dem Kubismus, ja schon früher, habe ich selbst alle diese Kritiker mit zahllosen Scherzen zufriedengestellt, die mir einfielen und die sie um so mehr bewunderten, je weniger sie ihnen verständlich waren. Durch diese Spielereien, diese Rätsel und Arabesken habe ich mich schnell berühmt gemacht. Und der Ruhm bedeutet für den Künstler: Verkauf, Vermögen, Reichtum. Ich bin heute nicht nur berühmt, sondern auch reich. Wenn ich aber allein mit mir bin, kann ich mich nicht als Künstler betrachten im großen Sinne des Wortes. Große Maler waren Giotto, Tizian, Rembrandt und Goya. Ich bin nur ein Spaßmacher, der seine Zeit verstanden hat und alles, was er konnte, herausgeholt hat aus der Dummheit, der Lüsternheit und Eitelkeit seiner Zeitgenossen."
    ----------------------------------------------------------

    @ Obstler, die Rede wird Picasso ja nicht in Deutsch gehalten haben, oder?
    Vielleicht gibst du die Literaturquelle mal an, dabei warst du sicherlich auch nicht, als Picasso diese angebliche Rede hielt.
    Ich tippe eher auf lausige Übersetzung, - oder ist die gar von dir?? ;-)


    An alle Antis: vergesst bitte mein Qualitätsmerkmal, den roten Punkt nicht! Danke!
    Obstler, soviel Wind um die zart rosa Punkte (= jeweils 1 Stimme), die waren dir sogar einen Extrathread wert? M.E. hättest du dir den erst bei tief Rot verdient, also selbst genehmigte Vorschusslorbeeren ;-)
  • siku


    TT und Ben, ihr seid primär "Medienkünstler"?

    also ich nicht, alles "reales" Material...
    wundert und amüsiert mich ein wenig, dass Du das nicht erkennen kannst...


    ich bin doch kein Hellseher, auf meinem PC-Bildschirm (gute Qualität) sieht's nach Computerkunst aus. Zeig uns doch mal deine Malmaterialien und die Bilder auf einer Staffelei oder an deinem Arbeitsplatz.

    ich denke, Dein umfangreiches Statement hat auch viele polemische Elemente!


    na, sonst würde es auch keinen Spaß und deshalb keinen Sinn machen, über Obstlers "Kunstkritik" zu schwafeln. ;-)
  • rellihcsruK


    @ Kurschiller: Wir leben im Zeitalter der Antikunst! Seite 46 Obstler 7.10.2011 Verfolgung durch das NS-Regime.
    Auch du bist ein Brauner! Lies mal genau!


    Schwätz' du nur, Obstler, irgendwer
    wird schon zuhören und das glauben.
    Ansonsten: lieber schlau als blau.
    :-))))))
  • ztinuaGottO
    9.10.11


    Warum gibt es diese Auswüchse in der Kochkunst nicht? Weil Gaumen und Zunge schwer zu überlisten sind. Ebenfalls ist das Auge kaum zu überlisten. Doch durch jahrzehntelange Dauerbeschallung und Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Pressezensur (insbesondere in der Vorinternetzeit) gelang es der Antikulturmafia einigen Naiven und Blauäugigen im Volk mit dem penetranten Schrei nach Freiheit und Toleranz für die Mülldeponie, jedes Arschloch ist ein Künstler, Kunst muss nicht gefallen, und dergleichen mehr Unsinn, zu begeistern. Darunter sind Ben, siku, Günter, Raphael, Kurschiller, i-bovist, Suser, Otto, Fideo und einige andere!
    Du scheinst die verschiedenen Beiträge nur sehr oberflächlich zu lesen, denn du wirfst die oben Genannten, so unterschiedlich ihre Positionen auch oft sind, alle in einen Topf. Eigentlich etwas kränkend, andererseits - was will man erwarten von jemandem, der Essen mit Kunst verwechselt...
    Mit freundlichem Gruß, Otto
  • ztinuaGottO
    P.S. Ich hab´dir trotzdem einen spinatgrünen Punkt gegeben.
    Bis morgen, vielleicht. :)
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