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  • BLOOOM Award by WARSTEINER 2011: Die Finalisten und der „Dutch Winner“ stehen fest

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    Am Mittwoch, den 11. August, tagte die Jury und nominierte zehn Finalisten sowie den „Dutch Winner“ aus über 450 deutschen und rund 130 niederländischen Einreichungen. Der Award wird am 28. Oktober 2011 zum zweiten Mal verliehen. Das Besondere in diesem Jahr ist die Öffnung des BLOOOM Award by WARSTEINER für die Niederlande. Zusammen mit den Einreichungen der deutschen Finalisten wird die Arbeit des „Dutch Winner“ in einer Sonderausstellung im Rahmen der Messen BLOOOM – the creative industries art show. und ART.FAIR | Messe für moderne und aktuelle Kunst vom 29. Oktober bis zum 1. November in Köln zu sehen sein.


    Die Finalisten und der „Dutch Winner“

    Auch in diesem Jahr stand die Jury wieder vor der Qual der Wahl, denn die Einreichungen übertrafen sich an Originalität und Kreativität. Yasha Young (Galeristin, Direktorin und künstlerische Leiterin der BLOOOM), Walter Gehlen (Direktor und künstlerischer Leiter der ART.FAIR), Catharina Cramer (Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG), Joko Winterscheidt (TV Moderator) und Edo Dijksterhuis (Direktor der Art Amsterdam) waren sich einig, dass die Qualität der Einreichungen im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal zugenommen hat.
    „Die Teilnehmer scheinen von den Gewinnerarbeiten des BLOOOM Award 2010 inspiriert worden zu sein und haben sich mit sehr innovativen Arbeiten beworben – das ist für uns als Jury besonders erfreulich“, stimmen Walter Gehlen und Joko Winterscheidt überein. „Wir haben viel Neues und Frisches gesehen – die beste Voraussetzung, um unter die Finalisten zu kommen“, ergänzt Catharina Cramer. Zehn der deutschen Positionen stachen durch ihre Besonderheit sowie handwerklich überzeugende Umsetzung besonders ins Auge. Zu den glücklichen Finalisten gehören Diana Akoto-Yip (München), das Künstlerduo BerlinJohn und Berlintina (Berlin), Benedikt Braun (Weimar), Pieter Brenner (Köln), Lukas Franciszkiewicz (Kiel), Johannes Gramm (Essen), Anne Kückelhaus (Münster), Franziska Peter (Berlin), Peter Quilitzsch (Darmstadt) und Katrin Rodegast (Berlin). Als „Dutch Winner“ geht Alex Winters aus Amsterdam mit der Arbeit „Ride the Drawing Utensil“ hervor. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad, dessen Reifen aus Graphit bestehen. Durch die Benutzung des Rads entstehen Spuren, Linien und Wellen auf dem Boden.


    Die Entscheidung

    Das Spektrum der eingereichten Arbeiten reichte von kurzen Videoclips über Objekte bis hin zu raumgreifenden Installationen. Überraschend war die Verwendung ungewöhnlicher Materialien und die innovative technische Realisierung. Dazu Yasha Young: „Es war auffällig, dass die Einsendungen aus den Niederlanden konzeptueller waren als die der deutschen Bewerber.“ und
    Edo Dijksterhuis fügt hinzu: „Die deutschen Einreichungen waren sehr unterschiedlich. Videoarbeiten haben überwogen, das könnte auf einen generellen Wandel weg von der Malerei hinweisen, ein Medium, das in Deutschland sehr gängig ist.“
    Die Auszeichnung für die Einreichung des „Dutch Winner“ begründet die Jury folgendermaßen: „Die Arbeit hat uns durch ihre klare und reduzierte Umsetzung überzeugt. Alex Winters gelingt es, mit einer minimalen Intervention, das Fahrrad von seinem ursprünglichen Zweck zu befreien und in etwas Neues – ein Zeicheninstrument – zu transformieren.“
    Am 28. Oktober findet die Preisverleihung im Rahmen der Eröffnungen der Messen ART.FAIR und BLOOOM statt, bei der das Geheimnis um die drei deutschen Gewinner gelüftet wird. Zeitgleich wird auch die Sonderausstellung eröffnet, in der die Finalisten und alle Gewinner ihre Arbeiten präsentiert werden.


    Die Teilnahme

    Vom 1. April bis 31. Juli 2011 waren Künstler und Kreativschaffende ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland oder den Niederlanden aufgerufen, ihre grenzüberschreitenden Ideen einzureichen. Dabei war das Genre frei wählbar – dem künstlerischen Potential wurden keine Grenzen gesetzt. Wer unter die Finalisten gelangte, hat nun die einmalige Gelegenheit, seine Einreichung auf der BLOOOM vor über 30.000 Besuchern zu präsentieren. Als Gewinn winkt dem Erstplatzierten und dem Dutch Winner außerdem eine einjährige Mentorenunterstützung und eine Reise nach Miami zur Art Basel Miami Beach in Begleitung eines Jurymitglieds. Der Zweitplatzierte wird mit einer Begleitperson zur Art Paris reisen und seine eingereichte Arbeit in einer renommierten Galerie ausstellen. Der Drittplatzierte darf sich über ein einmaliges Coaching durch ein Jurymitglied freuen.

    🔗
    https://www.facebook.com/blooomaward
  • xylo
    xylo
    Die Teilnehmer scheinen von den Gewinnerarbeiten des BLOOOM Award 2010 inspiriert worden zu sein und haben sich mit sehr innovativen Arbeiten beworben – das ist für uns als Jury besonders erfreulich

    Wie jetzt?
    Verstehe ich richtig, dass sich die Bewerber die Vorjahresarbeiten anschauten und in Anlehnung, dann ähnliche Arbeiten ablieferten und die Jury sich darüber sehr freute?
    Signatur
  • art-fair
    Ähnlich/(sehr) innovativ - nicht ähnlich!
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  • simulacra
    simulacra
    Die Teilnehmer scheinen von den Gewinnerarbeiten des BLOOOM Award 2010 inspiriert worden zu sein und haben sich mit sehr innovativen Arbeiten beworben – das ist für uns als Jury besonders erfreulich

    Wie jetzt?
    Verstehe ich richtig, dass sich die Bewerber die Vorjahresarbeiten anschauten und in Anlehnung, dann ähnliche Arbeiten ablieferten und die Jury sich darüber sehr freute?


    Ich muss gestehen, die Formulierung verleitet schon sehr zu dieser Schlussfolgerung.
    ;)
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  • absurd-real
    Schon der Hammer(..)^^

    ..und vor allem dieses Drecksfahrrad..dann kann ich ja froh sein dort nichts ergattert zu haben..wer will schon seine Werke mit nem Fahrrad verglichen bekommen:D
    Signatur
  • Seite 1 von 1 [ 5 Beiträge ]

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