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  • Es ist PEINLICH!

  • cinciMennasuS
    Der liebe mit dem Hintern zitternde Zedrin Feuerzwerg wäre so gerne ein echter Widerstandskämpfer mit stolzem, gerechtem Blick und geschwollener Hose. Doch wo das heute noch möglich wäre, wäre es viel zu gefährlich und mühsam und der Hitler ist ja - puh, Glück gehabt - ja auch schon tot. Daher spielt er sich selbst diese Rolle lieber am noch viel lebensgefährlicheren Ort vor: In einem Wunstforum, wo er heldenhaft und unter Einsatz seines Lebens vor der Arroganz von siku`s und co mahnt.

    Knuffig, wenn man das Gefühl von überbordender Peinlichkeit durch jahrelange Meditationspraxis in den Griff bekommt. :)

    LG, Susi
  • _nirdeZ_neB
    Otto, ehrlich! Es ist mir scheißegal, ob sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, wenn ich sage was ich denke. Ich kann auch damit leben, wenn ich wieder deshalb gesperrt werde. Das einzige, was mich auf die Palme bringt, sind Beiträge von so unübertrefflicher Arroganz wie z.B. von Erdbeere oder jetzt der von Siku. Tenor: Ihr Hobbykrakler habt gefälligst dankbar zu sein, wenn Ihr auch mal an dem schnüffeln dürft, was wir Profis hier im KN so auskotzen! 95% der KN-Mitglieder sind wahrscheinlich Hobbykünstler. Wer bestimmt, dass Profis da irgendwelche Vorrechte haben!?


    du zitierst siku falsch.Zufälligerweise habe ich das gelesen und sehe, daß du seine Bemerkungen völlig verfälscht widergibst, um dich dann in selbstgerechter moralischer Entrüstung hochzuschaukeln.Und verfolgt wirst du auch von niemanden, höchstens von deiner eigenen fixen Idee, hier mal gründlich aufräumen zu wollen.Ich fürchte, dieser Peinlichkeits-Thread hat dich ein bißchen angefixt. Das ist dann schon wieder eher lustig.

    Falsch Otto! Ich habe Siku nicht zitiert. Ich habe die "Denke", die sich hinter den Zeilen verbirgt, zugespitzt interpretiert. Wobei eine andere Interpretation für mich kaum möglich erscheint. Du kannst mir aber gerne verraten, wenn Du etwas anderes herausliest.
  • _nirdeZ_neB
    Der liebe mit dem Hintern zitternde Zedrin Feuerzwerg wäre so gerne ein echter Widerstandskämpfer mit stolzem, gerechtem Blick und geschwollener Hose. Doch wo das heute noch möglich wäre, wäre es viel zu gefährlich und mühsam und Hitler ist ja - puh, Glück gehabt - ja auch schon tot. Daher spielt er sich selbst diese Rolle lieber am noch viel lebensgefährlicheren Ort vor: In einem Wunstforum, wo er heldenhaft und unter Einsatz seines Lebens vor der Arroganz von siku`s und co mahnt.

    Knuffig, wenn man das Gefühl von überbordenden Peinlichkeit durch jahrelange Meditationspraxis in den Griff bekommt. :)

    LG, Susi

    Liebe Susi, du hast da einen Schreibfehler drin. Das muss heißen "Wurstforum". Schließlich tragen doch Deine Würste maßgeblich zum überragenden professionellen Niveau des KN bei. ;)))
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  • ztinuaGottO
    Ach, du hältst dich schon nicht mehr an das was die Leute sagen, gibst es auch noch indirekt zu,dafür beanspruchst du, ihre "Denke" entlarvt zu haben.
    Wenn ich jetzt so simpel vorgehen würde wie du, hätte ich da auch einige historische Verweise für solch eine Methode auf Lager...
  • rellihcsruK
    Hier geht's ja zu wie in einem Mopsforum!!
    :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
  • edliT
    Guten Abend! Ich war drei Tage verreist und habe mich nun zu später Stunde durch acht Seiten gearbeitet. Ab der dritten Seite habe ich quer gelesen, trotzdem hat es eine Flasche Rotwein und eine Tüte Salzgebäck gekostet! Ich möchte euch mitteilen, dass ich keinerlei neue Kenntnisse gewinnen konnte! Das ist schade, aber ich nehme es in absurder Realität hin!!!
  • _nirdeZ_neB
    Ein letzter Versuch! Otto, Sabina, Allileo, oder wen es sonst interessiert, ich sage schlicht und einfach, ich finde das scheiße, wenn ich etwas scheiße finde. Punkt. Ich finde es blöde und überflüssig mich dafür zu rechtfertigen. ... ob es eine Sublimation ist, andere zu erziehen, ich mir einen dabei runterhole, Freiheitskämpfer zu spielen, weil es keinen richtigen Krieg gibt für mich, oder was auch immer da für lächerliche Unterstellungen kommen. Wenn ihr einfach nicht begreift, dass es ein paar sinnvolle Spielregeln fürs Zusammenleben gibt und dass jemand, der sich alles gefallen lässt, was dagegen verstößt, weder sich noch anderen einen Gefallen damit tut, habt ihr ein Problem, nicht ich. Denkt über meine Motive was ihr wollt, es ist mir schietegol!
  • ztinuaGottO
    ...und so weiter und so fort.
    Gute Nacht.
    Miau.
  • edliT
    Gute Nacht, Rotteufelchen!
  • ztinuaGottO
    Danke,
    Dir auch!
    Schnurrr
  • simulacra
    simulacra
    Jetzt verstehe ich auch, warum Constantin den thread noch nicht geschlossen hat. Die Vorgabe des Titels (Es ist PEINLICH) wird nach wie vor zu großen Teilen in den Ausführungen erfüllt
    :)
    Signatur
  • siku

    Falsch Otto! Ich habe Siku nicht zitiert. Ich habe die "Denke", die sich hinter den Zeilen verbirgt, zugespitzt interpretiert. Wobei eine andere Interpretation für mich kaum möglich erscheint. Du kannst mir aber gerne verraten, wenn Du etwas anderes herausliest.


    jetzt bin ich leicht geplättet. Bist du von allen guten Geistern verlassen, oder suchst du nur eine Möglichkeit sonntagnacht noch Wochenendfrust abzulassen?
    "Andere Interpretationen scheinen mir nicht möglich" ... diese Aussage zeugt auch nicht gerade von Flexibilität und Gelassenheit.
    Reg dich wieder ab, morgen ist ein neuer Tag. :-)
    Beste Grüße siku
  • _nirdeZ_neB
    Siku: Der Begriff Kunst ist leider soweit gefasst, dass er immer wieder Enttäuschungen in der Erwartungshaltung von Kreativen hervorruft.

    „Leider“ heißt, eigentlich darf nur das, was Profis machen, Kunst genannt werden. (Oder das, was Siku macht?) Die restlichen 90-95 Prozent, die so in Kunstforen, Ausstellungen und auf Kunstmärkten als Kunst gezeigt werden, sind keine Kunst. Tut mir leid Siku, das ist nur die Auffassung eines ganz kleinen Teils des ganz kleinen Teils der Profis. Keine mehrheitsfähige Auffassung oder Definition von Kunst gibt das her. Und ich habe ganz stark den Verdacht, es geht dabei auch nicht um die ca. 3 bis 4% Künstlersozialkassenmitglieder, die in Deutschland von Kunst leben können, sondern um die Kunstakademiker, die um ihre Pfründe fürchten. Weil sie (fast wäre mir jetzt „Antikunst“ rausgerutscht“ :DDD) eine unverkäufliche Kunst machen, die keiner versteht. Deren einzig interessanter Aspekt ein intellektueller ist, der nur nach sechs Semestern Kunstgeschichte zu erfassen ist. Eine Anhäufung von formalen Zitaten, die dadurch für das Werk beanspruchen etwas neues zu sein, dass sie gleichzeitig bei vielen klauen. Dass die Bilder von „kreativen Nichtkünstlern“ die meisten Menschen mehr berühren, ist da natürlich ärgerlich. Und übrigens meine ehrliche Überzeugung: Nicht selten einfach besser sind!

    Siku: Und es wird dem aufmerksamen Leser eigentlich auch ein Einblick in den Kunstbetrieb gewährt, man muss die Beiträge nur aufmerksam lesen. Für Hobbykünstler scheint sich hier aber gelegentlich die Schwierigkeit aufzutun, den Schreibereien (außer Pöbeleien) etwas Kunstbezogenes zu entnehmen, dabei bieten sich gerade im kn dazu genug Gelegenheiten.

    Danke, danke, danke!!! Dass uns das gewährt wird!!! Welche Ehre, keine Bilder sehen, aber dafür dieses arrogante Geschwätz hören zu dürfen! Und ja, natürlich! Hobbykünstler sind dämlich! Sie können bestenfalls einen Bleistift halten und damit Katzen malen.

    Siku: Du musst dich also selbst nach deinen Zielvorstellungen fragen: möchtest du dich u.a. auch mit Künstlern austauschen? Diese Gelegenheit dürfte es anderweitig so öffentlich nur sehr selten geben, ...

    Hmm, ich hatte schon die Möglichkeit, mich mit einer ganzen Menge Künstlern öffentlich auszutauschen. Das war sehr interessant und in einem netten freundlichen und verbindlichen Umgangston möglich. Vielleicht lag es ja daran, dass es real war und nicht virtuell unter irgendwelchen Tarnnamen, mit denen einige meinen, mal so richtig die Sau rauslassen zu können. Künstlerisch verbrämt als „anderen den Spiegel vorhalten“. Ich fürchte, wenn man sich mit „Künstlern“ wie I-bovist, „Susi“ und anderen Identitäten öffentlich austauschen möchte, muss man in eine Schulhofecke oder in den Puff gehen. Alles wunderbar! Warum nicht. Auch Toulouse Lautrec und andere große Künstler haben sich in diesem Milieu bewegt. Ich frage mich nur, ob man deshalb das ganze Kunstnet zu einem Puff machen muss. Vielleicht sollten ja diese als Minderheit sich ein Forum für besonders ordinäre Kunst und besonders arschigen Umgangston suchen, statt die „Hobbymaler“ rauszugraulen. Solche Foren gibt es bestimmt auch für Leute, die sich möglichst eklig über Sex und Erotik austauschen wollen. (Nein, zweites dürfte ihnen ein Begriff mit sieben Siegeln sein.) Wenn’s das überhaupt nicht gibt, einfach eins aufmachen. Susis Bild von einem Schwanz neben einer Kackwurst als Titelbild und der Klickzähler dürfte nicht stillstehen.

    Siku: Einige von den kn-Mitgliedern wollen sich aber auch mal kreativ auf künstlerisichem Niveau austauschen, oder einfach nur mal ihrem kreativen Überdruck hier ablassen, dazu gibt es glücklicherwiese das kn.

    Der letzte Abschnitt ist natürlich der Brüller in diesem Kontext. Der Begriff „Überdruck“ zeigt denn auch, dass Siku genau weiß, wovon er/sie redet. Eigentlich will ich ja diese Form, um die es hier geht, nicht noch toppen, aber warum ist hier nicht einfach von kreativem Abspritzen die Rede, das wäre doch ehrlicher, oder?!
  • tsivob-i p.
    mit der holden susi in einem atemzug genannt zu werden,
    ist mir eine überaus große ehre. ansonsten interessiert
    mich der rest wenig. weiß auch nicht, was das mit puff
    zu tun hat? hab jch schon mal geld verlangt? p.uff-art.

    ö
  • eirelagkrap
    Siku: Der Begriff Kunst ist leider soweit gefasst, dass er immer wieder Enttäuschungen in der Erwartungshaltung von Kreativen hervorruft.

    „Leider“ heißt, eigentlich darf nur das, was Profis machen, Kunst genannt werden. (Oder das, was Siku macht?) Die restlichen 90-95 Prozent, die so in Kunstforen, Ausstellungen und auf Kunstmärkten als Kunst gezeigt werden, sind keine Kunst. Tut mir leid Siku, das ist nur die Auffassung eines ganz kleinen Teils des ganz kleinen Teils der Profis. Keine mehrheitsfähige Auffassung oder Definition von Kunst gibt das her. Und ich habe ganz stark den Verdacht, es geht dabei auch nicht um die ca. 3 bis 4% Künstlersozialkassenmitglieder, die in Deutschland von Kunst leben können, sondern um die Kunstakademiker, die um ihre Pfründe fürchten. Weil sie (fast wäre mir jetzt „Antikunst“ rausgerutscht“ :DDD) eine unverkäufliche Kunst machen, die keiner versteht. Deren einzig interessanter Aspekt ein intellektueller ist, der nur nach sechs Semestern Kunstgeschichte zu erfassen ist. Dass die Bilder von „kreativen Nichtkünstlern“ die meisten Menschen mehr berühren, ist da natürlich ärgerlich. Und übrigens meine ehrliche Überzeugung: Nicht selten einfach besser sind!

    !


    Hallo,

    ich bleib mal nur beim ersten Abschnitt.
    Siku schreibt nichts von alldem, sie erklärt lediglich, dass es ganz verschiedene Auffassungen gibt, was Kunst ist und man desshalb öffter mal Dinge als Kunst zu sehen bekommt, die man weder erwartet noch gewünscht hat. In ihrem Artikel ging es um die Frage ob ein Kunstforum familienfreundlich und jugendfrei sein kann.
    Alles andere ist offensichtlich dein Problem, es in Sikus Text zu projezieren wird durch keine Textstelle gestützt.

    Nun zu dem, was "die meisten Menschen" berührt.
    Ich halte das für einen tragischen Irrtum.
    Im Gegenteil stellt jeder deiner "kreativen Nichtkünster" leider seit seiner ersten Ausstellung fest, dass es eigentlich überhaupt niemanden interessiert, was er da gemacht hat.
    Und regelmäßig darf er sich sagen, ich hab zwar eine tolle Ausstellung gemacht, aber Verkäufe = Null, neue Ausstellungsangebote, Kontakte auch null.
    Er sollte das nicht so sehr auf sich beziehen.
    Das Problem ist, dass sich die meisten Menschen überhaupt nicht für Kunst interessieren, auch nicht für Hobbykunst. Und diese Leute kaufen natürlich auch keine Kunst und tun auch sonst nichts für den Künstler.
    Im Gegenteil, sie halten Kunst sowieso nur für eine Verschwörung zum Pfründe sichern, "die keiner versteht".
    Es kann deshalb jedem Künstler wurstegal sein, was die meisten Menschen berührt.
    Dann gibt es aber noch die ganz wenigen Leute, die sich mit Kunst beschäftigen, sich interessieren. Für die ist jedoch ein wichtiger Aspekt an der Kunst ein intellektueller. In der Regel kaufen sie auch nichts, und ihr Interesse ist meist nicht ganz uneigennützig. Sie sind Kunsthistoriker, Journalisten, möchten als Kurator,Gallerist oder Art Konsultant arbeiten einen Kunstführer herausgeben oder das Image ihrer Firma aufpolieren und suchen Künstler, mit denen sie zusammenarbeiten können. Sie sind die Gruppe der Kunstvermittler.
    Diese Leute suchen sich jedoch nicht die viel besseren kreativen Nichtkünstler heraus, sondern die schlauen Profis.
    Und dann gibt es noch das ganz seltene Exemplar des Kunstkäufers.
    Er lässt sich gewöhnlich von den vielen Kunstvermittlern beraten, was er kaufen soll, weil er hofft, dass der Wert seiner Kunst steigt.

    Klaus
  • Gretel
    Gretel
    mal so nebenbei bemerk: .... die sogenannten Hobbykünstler sind Steuer- und Rentenbeitragszahler und wenn es die nicht gäbe, könnte die Künstlersozialkasse gar nicht erhalten bleiben, dann wäre nämlich Hartz IV für die ach so tollen Kunststudierten angesagt, es sei denn, sie suchen sich, wie in den meisten Fällen, eine/n finanzkräftige/n Partner/in, oft im öffentlichen Dienst beheimatet, die sie/ihn unterhält.

    Nicht umsonst heißt es Künstler"sozial"kasse.
  • heinrich
    Es ist interessant,
    wie Künstler und Nicht-Künstler
    über Kunst reden...

    Die Meinung von Nicht-Künstler über Kunst finde ich "cooler"...
    Jo.
    Ohne Kunst kann man auch gut leben...
    Und wenn jemand zu tief reingestiegen ist...
    Dann ist halt sein Problem...
    Muss damit fertig werden...
    Und nicht die Umgebung noch mehr dramatisieren,
    als sie ist...

    🔗
    Signatur
  • _nirdeZ_neB
    Siku: Der Begriff Kunst ist leider soweit gefasst, dass er immer wieder Enttäuschungen in der Erwartungshaltung von Kreativen hervorruft.

    „Leider“ heißt, eigentlich darf nur das, was Profis machen, Kunst genannt werden. (Oder das, was Siku macht?) Die restlichen 90-95 Prozent, die so in Kunstforen, Ausstellungen und auf Kunstmärkten als Kunst gezeigt werden, sind keine Kunst. Tut mir leid Siku, das ist nur die Auffassung eines ganz kleinen Teils des ganz kleinen Teils der Profis. Keine mehrheitsfähige Auffassung oder Definition von Kunst gibt das her. Und ich habe ganz stark den Verdacht, es geht dabei auch nicht um die ca. 3 bis 4% Künstlersozialkassenmitglieder, die in Deutschland von Kunst leben können, sondern um die Kunstakademiker, die um ihre Pfründe fürchten. Weil sie (fast wäre mir jetzt „Antikunst“ rausgerutscht“ :DDD) eine unverkäufliche Kunst machen, die keiner versteht. Deren einzig interessanter Aspekt ein intellektueller ist, der nur nach sechs Semestern Kunstgeschichte zu erfassen ist. Dass die Bilder von „kreativen Nichtkünstlern“ die meisten Menschen mehr berühren, ist da natürlich ärgerlich. Und übrigens meine ehrliche Überzeugung: Nicht selten einfach besser sind!

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    Hallo,

    ich bleib mal nur beim ersten Abschnitt.
    Siku schreibt nichts von alldem, sie erklärt lediglich, dass es ganz verschiedene Auffassungen gibt, was Kunst ist und man desshalb öffter mal Dinge als Kunst zu sehen bekommt, die man weder erwartet noch gewünscht hat. In ihrem Artikel ging es um die Frage ob ein Kunstforum familienfreundlich und jugendfrei sein kann.
    Alles andere ist offensichtlich dein Problem, es in Sikus Text zu projezieren wird durch keine Textstelle gestützt.

    Nun zu dem, was "die meisten Menschen" berührt.
    Ich halte das für einen tragischen Irrtum.
    Im Gegenteil stellt jeder deiner "kreativen Nichtkünster" leider seit seiner ersten Ausstellung fest, dass es eigentlich überhaupt niemanden interessiert, was er da gemacht hat.
    Und regelmäßig darf er sich sagen, ich hab zwar eine tolle Ausstellung gemacht, aber Verkäufe = Null, neue Ausstellungsangebote, Kontakte auch null.
    Er sollte das nicht so sehr auf sich beziehen.
    Das Problem ist, dass sich die meisten Menschen überhaupt nicht für Kunst interessieren, auch nicht für Hobbykunst. Und diese Leute kaufen natürlich auch keine Kunst und tun auch sonst nichts für den Künstler.
    Im Gegenteil, sie halten Kunst sowieso nur für eine Verschwörung zum Pfründe sichern, "die keiner versteht".
    Es kann deshalb jedem Künstler wurstegal sein, was die meisten Menschen berührt.
    Dann gibt es aber noch die ganz wenigen Leute, die sich mit Kunst beschäftigen, sich interessieren. Für die ist jedoch ein wichtiger Aspekt an der Kunst ein intellektueller. In der Regel kaufen sie auch nichts, und ihr Interesse ist meist nicht ganz uneigennützig. Sie sind Kunsthistoriker, Journalisten, möchten als Kurator,Gallerist oder Art Konsultant arbeiten einen Kunstführer herausgeben oder das Image ihrer Firma aufpolieren und suchen Künstler, mit denen sie zusammenarbeiten können. Sie sind die Gruppe der Kunstvermittler.
    Diese Leute suchen sich jedoch nicht die viel besseren kreativen Nichtkünstler heraus, sondern die schlauen Profis.
    Und dann gibt es noch das ganz seltene Exemplar des Kunstkäufers.
    Er lässt sich gewöhnlich von den vielen Kunstvermittlern beraten, was er kaufen soll, weil er hofft, dass der Wert seiner Kunst steigt.

    Klaus

    Wenn ich Sikus ersten Absatz in Bezug zum Zitat von Herbivore setze, was ich wohl nicht ausreichend getan habe, hast Du recht. Ich habe es mehr im Kontext zu Sikus folgendem Absatz gelesen. Und dann drängt sich meine Interpretation auf.
    Ansonsten kann ich nur sagen, dass wir wohl in sehr unterschiedlichen "Kunstwelten" leben. Nach meinen Beobachtungen verkauft sich Hobbykunst relativ gut, während die akademische Kunst nach meinem Eindruck nur verkäuflich ist, wenn sie von interessierten Leuten gepusht wird. Dann sind zwar die Einzelpreise exorbitant, aber an Masse ist es lächerlich wenig.
  • nighthawk
  • junger patriot
    junger patriot
    Kunstprofi oder laie...man muss Kunst fühlen und nicht erklären müssen!!!
    Das was man studiert oder gelehrt bekommt ist bekannt,neue Wege entstehen daraus kaum und die sogenannte Kunst(was dem auch sei)würde sich nicht entwickeln!!!
    Hut ab vor denen, die sich Verwirklichen und davon (ohne sich zu prostituieren ) davon leben!!!
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