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  • Machen Drogen wirklich kreativer?Meine Erfahrungen

  • Marcel Stach
    Marcel Stach
    Ich kann mir nichtvorstellen, dass man unter Einfluss von Drogen kreativ sein kann. Wenn man es übertreibt, ist die einzigste Kreativität, welche mir hierzu einfällt, die, der der Beschaffung der Substanz dient. Also, wie bekomme ich das Zeug, auch wenn ich dafür kein Geld mehr habe.

    Körperliche Aktivitäten, wie zum Beispiel Rad fahren oder joggen haben sich bei mir als ein sehr positives Mittel zur Unterstützung der eigenen Kreativität bewehrt.

    Viele Grüße, Marcel Stach
    Signatur
  • namtteN
    Wenn man es übertreibt, ...

    ... ist es nie gut, egal, was "es" auch sei! ^^

    Wenn ich Deine recht sauber gezeichneten Bilder sehe,
    denke ich aber schon, dass Dir ein kreativer/inspirierender Schub
    recht gut tun würde!
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  • nnamssoKK ...
    .ich denke durchaus, dass Drogen helfen können die kreativität zu "verbessern".
    Drogen wären in diesem Sinne ein Werkzeug, das einer echten Schulung bedarf.
    Einfach "zudröhnen" und losmalen, ich glaube DAS funktioniert nicht wirklich...was man, nüchtern betrachtet, solchen Werken aber auch ansieht;-)
  • namtteN

    Aber um diese relativ harmlosen Genüsse geht es ja nicht.
    HS


    Naja, harmlos ist Alkohol nun wirklich nicht!
    Hörte schon von Delirium Tremens, weil jemand ein paar Tage lang
    sein Glas Wein zur Mahlzeit nicht bekam. Tot war er dann.
    Alkohol und Tabak werden den harten Drogen zugeordnet!
    Die Beurteilung von "zuständigen" Wissenschaftlern geht schon so weit, dass sie diese in der Gefährlichkeit mit den härtesten Drogen gleich setzen.
    Wie ich bereits mehrmals erwähnte, die Dosis macht das Gift...


    Das halte ich, wenn ich mir den körperlichen Zustand dieser Leute anschaue, in der Regel für ziemlich ausgeschlossen.
    HS

    Hmm, Du hast da aber anscheinend ein etwas sehr klischeehaftes Bild!
    Ich kenne Leute, die täglich seit vielen Jahren EXTREM HART (auch aus Sicht versierter Sportler!) trainieren und gerne mal - in Massen und gut getimed - auch eine andere Droge konsumieren bzw konsumierten.


    Auch wenn bereits, nach Deiner Statistik, 10-20% der Bevölkerung Cannabis konsumieren, ist das ja nicht unbedingt ein Anreiz sich dieser Gruppe anzuschließen - oder ist es erstrebenswert zum Lemming zu werden.
    HS


    Ist nicht "meine" Statistik.
    Laut Pressemitteilung wurde bei einer grossen Verkehrskontrolle in Österreich bei über 20% (ich meine 22 oder 23) Cannabis nachgewiesen.

    In meinem Bekanntenkreis sind Menschen, die seit Jahrzehnten meditieren -
    auch sie nutzen - meist in klar definierten Rhythmen - zeitweise "Drogen",
    weil sie bessere/interessantere Ergebnisse erzielen.

    Notwendig ist ein gewisser Grad von Bewusstheit und Verantwortungs"gefühl", um "richtig" damit um zu können.

    Wenn jemand so radikal und vehement ( und sogar mit einer deftigen Beleidigung beginnend!) einen absolut einseitigen Standpunkt proklamiert wie Du, ist´s/wird´s idR irgendwie komisch bzw suspekt.

    Und dann auch noch Deine (unbewusste?? - wie kann das sein?!) Tabakwerbung...
    Du meinst wirklich, es "bedeutet" nichts bzw ist ohne Aussage/Wirkung, dass Du Dich auf Deiner HP mit Pfeife präsentierst?!

    Ich kenne einige Künstler, die Drogen nahmen bzw nehmen und in hohem Grade diszipliniert und kreativ sind und sehr ausgeprägt die Fähigkeit besitzen, das Vorstellungsvermögen und Erkenntnisabläufe ihrer Kommunikationspartner bzw ihres "Publikums" in erstaunlich hohem Masse - nicht nur meiner Meinung nach in geradezu "genialer" Form - zielgerichtet zu lenken.
  • 11erovibreH
    Also für mich sind und bleiben Drogen Krücken,
    wenn man irgend ein Problem hat und sei es um etwas lockerer, oder wie in diesem Fall, kreativer zu werden.
    Ich kenne einige Leute, die Drogen nahmen/nehmen und ihre Gegenüber zielgerichtet lenken können.
    Funktioniert aber nur, wenn man sich lenken läßt und beeinflußbar ist.
    Können auch Leute, die keine Drogen nehmen sehr gut.

    Ich kann nur für mich reden,
    mich würde das nicht stolz machen, wenn ich unter Drogen ein tolles Bild male. Mich würde es ankotzen , nur so etwas Kreatives zu schaffen zu können.
    Für mich wäre es Selbstbetrug, genauso wie wenn ich mir mit Anabolika Muskeln antrainiere.
    Hauptsache ich seh gut aus und man könnte meinen ich hab viel Arbeit in meinen Körper gesteckt.
    Aber das muß Jeder selber entscheiden, ist halt meine Meinung.
    Viele Grüße von Elke
  • namtteN

    Ich kenne einige Leute, die Drogen nahmen/nehmen und ihre Gegenüber zielgerichtet lenken können.
    Funktioniert aber nur, wenn man sich lenken läßt und beeinflußbar ist.
    Können auch Leute, die keine Drogen nehmen sehr gut.


    hört sich irgendwie negativ an!
    Musik zb hat immer einen stark lenkenden Effekt!

    "Es" soll ja auch nicht "stolz" machen, das Ergebnis zählt!

    Viele als hervorragend geltenden Schauspieler und Musiker nutz(t)en Drogen.
    Sicher nicht immer zu ihrem Vorteil...
  • schwarzer
    schwarzer
    und was kommt raus....????
    drogen machen natütlich sensibler und steigern auch vielleicht die kreativität,aber wo nix da ist kann man auch nichts verbessern oder sensibilisieren...und nicht vergessen drogen machen auch kaputt!!!!
    also alles in maßen oder hände weg ,ansonsten PPROST oder so
  • 11erovibreH
    Hallo Nettman,
    ich kann nichts Positives zu Drogen schreiben, sie verändern einfach den Menschen.
    Mit der Zeit lernen die Leute die regelmäßig Drogen nehmen, sich so zu geben, als ob sie nüchtern sind. Sie können nur Leistung bringen, wenn sie was drin haben. Mancher schafft das nicht, weil er/sie schnell abrutscht und dann überhaupt nichts mehr machen kann.
    Es gibt da viele Varianten beim Konsum mit Drogen und auch viele Ausreden, wie ... ich kann damit umgehen, ich machs nur ab und zu.... unendlich...

    Ich denke viele Künstler können den Frust nicht aushalten, wenn halt mal nichts kommt, was Einen vom Hocker haut.
    Dann greift man eben mal kurz ins Tütchen,Pfeifchen, oder was es sonst so auf dem Markt gibt und Schwupps hat man die große Eingebung.
    Lieber versuche ich in den Phasen der Einfaltslosigkeit meinen Kopf anzustrengen, wie ich was Neues mache, wo mir später auch gefällt.
    Es gibt auch Mittel und Wege ohne Drogen in einen Rauschzustand zu kommen.
    Ich finde das viel spannender wenn man das bei sich selbst rausfinden kann, als mit Drogen zu experimentieren.

    Und doch.... mich soll es stolz machen, ich glaube kaum das es hier einen Künstler gibt, der nicht stolz auf seine Werke sein will.
    Stolz macht es auch, wenn sie bei anderen Menschen ankommen,
    sonst könnte man sie auch im dunklen Kämmerlein verschwinden lassen.
    Viele Grüße von Elke

    PS: Es nehmen nicht nur Künstler/Musiker Drogen, sondern auch Ärzte, Politiker usw. , nur die haben mehr Geld und rutschen nicht in die Beschaffungskriminalität ab. Da fällt das oft erst später auf, oder wird stillschweigend geduldet.
  • Doktor Unbequem
    Selbst "Besserverdienende" im "unteren Bereich" (wozu zB viele Anwälte, Ärzte, Geschäftsführer etc gehören) kommen bei fortlaufendem Konsum von Kokain (und der ist quasi vorprogrammiert, es ist nun mal ein sehr starkes Suchtgift) in wirtschaftliche Breduille.
    Die sozialen, gesundheitlichen und psychischen/moralischen Folgen haben ebenfalls entsetzlichen Charakter und treten fast immer in dramatischer Form auf. Häufig muss innerhalb kurzer Zeit "Haus und Hof", Job, Familie und Freundeskreis "dran glauben"...

    Bei Cannabis sieht es anders aus, geringe Wahrscheinlichkeit der Beschaffungskriminalität.
    Schwache Charaktere rutschen allerdings in Passivität und Lethargie ab.
    Disziplinierte Menschen können daraus schöpfen, der Begriff "Bewusstseinserweiternd" ist ja völlig unstrittig korrekt bezugs der Wirkung dieser Pflanze.

    Ein komplexes Thema.

    Man sollte unterscheiden - nichts ist nur gut oder nur schlecht.
    Signatur
  • Patrick
    Patrick
    Ich finde beim kreativen Prozeß kann man sich selbst in einen Rauschzustand befördern, da braucht man keine Drogen dazu.

    Finde ich genauso. Ich wäre wahrscheinlich nicht mal sehr stolz auf die Bilder, die ich unter Drogen gemalt hätte, weil ich es unter Einfluss von Rauschmitteln malte.
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  • 11erovibreH

    Disziplinierte Menschen können daraus schöpfen, der Begriff "Bewusstseinserweiternd" ist ja völlig unstrittig korrekt bezugs der Wirkung dieser Pflanze.

    Ein komplexes Thema.

    Man sollte unterscheiden - nichts ist nur gut oder nur schlecht.


    Sicher, es gibt auch Menschen die ab und zu eine Zigarette rauchen.
    Nur sind das die Wenigsten und bei Drogen wird das noch schwerer, sobald innere Probleme dazu kommen.

    Wirklich ein komplexes Thema und gut oder schlecht ist es natürlich nicht, Drogen werden ja auch bei Krankheiten eingesetzt.
    Selbst da kann man in die Abhängigkeit rutschen, bei bestimmten Medikamenten.

    Cannabis sollte aber nicht verharmlost werden, da es meist eine Einstiegsdroge ist und wenn man mal gut drauf ist, warum nicht mal noch was Anderes probieren.
    Allerdings finde ich es Schwachsinn, Alkohol zu erlauben und Drogen nicht.
    Ich glaube kaum das wenn Drogen legal wären, noch mehr Menschen in die Sucht rutschen.
    Wer es haben will kriegt es eh und es würde deshalb weniger Kriminalität geben.

    Wenn man sich das mal richtig überlegt, ist es doch eigentlich sehr schade, Drogen nehmen zu müßen, um sein Bewußtsein zu erweitern.
    Ich geb jetzt mal den Tip, etwas (sehr viel) weniger Schlaf und ohne Drogen wird das Bewußtsein seltsam weit.
    Viele Grüße von Elke
  • heinrich
    Herbivore11 und Torf,
    kuckt da, im Thema oben steht:
    "Meine Erfahrungen..."
    Signatur
  • froT
    Ja hast recht...Man schweift da halt manchmal ab
  • 11erovibreH
    Herbivore11 und Torf,
    kuckt da, im Thema oben steht:
    "Meine Erfahrungen..."

    Na sowas, tut mir leid, wenn ich abgeschweift bin,
    ich geb mir Mühe beim nächsten Mal :-)
  • paul gribov
    paul gribov
    hahaha leute gibts.... hab hier irgendwo gelesen... van gogh und picasso waren mittelmäßige maler^^ naja was mein handwerkliches könenn betifft urteilt besser.. wenn ihr irgend ein original gesehen habt^^ naja ein erfolgreicher profi maler hat mir dazu geraten weniger details zu malen-
    und bin inwischen frei von drogen... seit einer zeit... ich bin ein durhaus mieser fotograf aber gewiss keiner der sich für seine technik zu schämen brauch...
  • paul gribov
    paul gribov
    naja ich verfüge über keinerlei künstlerischer bildung... opps... hab nur ein jahr lang an nem kurs fachoberschule gestaltung mitgemacht vor einer zeit... malen hab ich mir selbst beigebracht.. auch ohne fachwissen mit 12 in die ölmalerei gestürzt. Gibt mir zeit, mich zu entwickeln nach ca 20 jahren wird die technik nahezu perfekt sein dann werden sich selbst die schärfsten kritiker verbeugen^^... an alle komischen nörgler und deppen... meine düsteren figuren werden sich erheben und euch in stücke reisen.. meer von linien und punkten wird euch fleisch von knochen fressen... naja nicht ernst nehmen halt^^^^^^^^

    🔗

    da kleiner auschnitt aus noch so nem drogenbild...

    🔗
    die prallen hasch sonnenblumen^^^^
  • nighthawk
  • paul gribov
    paul gribov
    naja das problem ist, in der heutigen zeit kann man nahezu nichts mehr in kunst oder musik erfinden.. deswegen werden wohl lieder ohne ende gecovert... filmindustrie verflimt cowboys und alines.. es herscht generelles ideen mangel in allen bereichen. Tja Picasso hatte auch kunstunterricht und auch entliche austellungen... ich keine einzige, aber wenn ich gewollt hätte, hätte ich schon fast alles vekauft. Die schattenseite meiner kunst sind die langen herstellungszeiten, von 3 wochen für sehr kleines bild bis zu 2 jahren für sehr großes. Ich habe nicht die zeit vergeudet, meine kunst ist setzt nicht auf quantitä und sie wird sich entwickeln keine frage, doch blos wohin? Nennt mir doch konkrekte kritikpunkte-zb mangel an realismus oder so. Das ich net so viel produzieren kann selbst wenn ich 12 stunden am tag male, wie picasso... aber ich sage scherzhaft... so ein typisches werk von mir sind 10-20 picassos in einen was arbeitsaufwand betrifft... ich will nicht anderes malen, ich liebe die details und feinmalerei. Vielleicht werde auf sehr markante ideen kommen doch die technik braucht zeit, sich zu entwickeln.
    Ich könnte auch anderes malen wenn ich wollte, doch wozu. Ich bin ich und daran wird sich nichts ändern, doch ich meine das meine zeit noch bevor steht. Machts besser meine kleinen Luschen...XD
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