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  • Sollte Ethik eine Rolle in der Kunst spielen? Wenn ja, welche?

  • rellihcsruK
    Und was ist, wenn jemand auf "small tits" steht? ;)

    Mußte halt 20 Minuten gucken, oder??
    :-)))
  • heinrich
    Die Kunst kann man als "Hure" bezeichnen
    solange sie sich jedem hergibt,
    wer die Gelder oder Macht hat...

    Und die wird auch gerne benutzt
    in verschiedenen Bereichen,
    als Plattform, als Schmuck,
    Geldanlage, Druckmittel, Beinflussung(?)
    oder als Betäubung...usw.

    http://beeinflussung.com/
    Signatur
  • _nirdeZ_neB
    Jou, ich habe früher Künstler immer für Menschen gehalten, die intensiver als andere über sich selbst reflektieren. Deshalb erstaunt es mich schon sehr, wie wenige, zumindest hier, die Distanz zu sich selbst haben, sich mit dieser Rolle auseinanderzusetzen. ...Und sich sofort angegriffen fühlen, wenn jemand dieses Thema (sich selbst einschließend) anspricht.
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  • heinrich
    Wie wahr...
    Ich kannte ein paar Künstler persönlich,
    alle(!) mit eingeknicktem Selbst...
    beleidigt, von anderen unterschätzt
    und missverstanden...

    Sogar die, die auch ziemlich erfolgreich waren...
    Die kriegen nicht genug, oder?
    Signatur
  • _nirdeZ_neB
    Ich glaube eher, die systematische schlechte Bewertung im KN (und wenn ich systematisch sage, meine ich auch systematisch ;) kratzt bei einigen doch sehr am Selbstwertgefühl. :)
  • rellihcsruK
    Jou, ich habe früher Künstler immer für Menschen gehalten, die intensiver als andere über sich selbst reflektieren. Deshalb erstaunt es mich schon sehr, wie wenige, zumindest hier, die Distanz zu sich selbst haben, sich mit dieser Rolle auseinanderzusetzen. ...Und sich sofort angegriffen fühlen, wenn jemand dieses Thema (sich selbst einschließend) anspricht.


    Blabla.
    Was mich fast ein wenig ärgert, wenn ich
    so etwas lese, ist das alte flache Spiel:
    durch Formulierungen, die Wallung bei den
    Lesern und Leserinnen erzeugen sollen, wird
    versucht klammheimlich die thematische Mine
    (die Ethik hier) zu legen, die dann für den
    Rest des threads mitgeschleppt wird.

    Das lustige Moment daran ist: du denkst diese
    kleinen Psychotricks würden unbemerkt gefressen.

    Ich meine: Werkmacher reflektieren mehr ihre Zeit und
    Umwelt, als sich. Ihre Persönlichkeit, mit ihren An-
    sichten, Überzeugungen, Meinungen, ist schon vor dem
    kommenden Werk da - ohne das kein Werk, sondern nur
    ein Ding. (Das schließt natürlich nicht aus, daß ein
    Teil der Persönlichkeit mit ins Bild fließt, es wäre
    wohl sehr seltsam, wenn nicht...)

    Ich gehe sogar soweit, nicht auszuschließen, daß der
    Begriff 'Ideologie' zunehmend Bedeutung gewinnen wird.
    Ethik ist nichts Anderes als von außen gesteuertes
    Moralverhalten, bzw. der Wegbereiter für, einem Regime
    zugute kommende, Gedankenhaltungen und folgende Taten.
    (siehe: die Ethik der SS dereinst). Ethik ist doch auch
    nur ein Werkzeug den Leuten schön ins Gehirn zu scheißen.

    Ein Werkmacher, der das mitmacht, sich davon einfangen
    läßt, ist entweder ein Opportunist oder ein Idiot...
    damit sind nicht die gleichnamigen Parfüms gemeint.
  • siku

    Ich gehe sogar soweit, nicht auszuschließen, daß der
    Begriff 'Ideologie' zunehmend Bedeutung gewinnen wird.
    Ethik ist nichts Anderes als von außen gesteuertes
    Moralverhalten, bzw. der Wegbereiter für, einem Regime
    zugute kommende, Gedankenhaltungen und folgende Taten.
    (siehe: die Ethik der SS dereinst). Ethik ist doch auch
    nur ein Werkzeug den Leuten schön ins Gehirn zu scheißen.



    Vielleicht wäre an dieser Stelle mal ein neutraler Hinweis zu Ethik sinnvoll :-)

    aus philolex: „Ethik (von ethos) ist die Lehre vom richtigen Handeln und Wollen. Damit verbunden die Klärung der Frage was gut und böse ist. (Bzw. der Klärungsversuch.) Traditionell ist Ethik eine zentrale Disziplin der Philosophie.
    Der Begriff "Moral" wird häufig synonym mit Ethik benutzt. Zuweilen versteht man unter Moral aber auch im Gegensatz zur Ethik nicht nur das geforderte, sondern das tatsächlich praktizierte Verhalten. Umgangssprachlich wird Moral zuweilen reduziert auf das richtige Verhalten im sexuellen Bereich.“

    Inhaltliche Aussagen zur Ethik. - gibt es hier zu lesen:
    http://philolex.de/ethik.htm
  • _nirdeZ_neB
    @kurschiller[edit, admin] : Wir waren schon mal an dem Punkt und ich habe mich wieder in deinen Unsinn hineinquatschen lassen. Jetzt ist das Maß endgültig voll. Ich lege keinen Wert auf eine Diskussion mit Leuten, die mich als "Schnulli" bezeichnen und das was ich sage, als "Blabla". Du darfst mich gerne weiter von der Seite mit solch einem Unsinn vollquatschen, falls Du keinen Schrank dafür hast. Aber erwarte bitte keine Antwort mehr von mir. Du darfst dir jetzt ein Freudenfeuerchen anmachen, dass du es geschafft hast, mich in Rage zu bringen. Denn das ist ja das Spiel hier. So eine Art Beleidigungsmikado. Wer zuerst zuckt, hat verloren. Was für eine Kinderkacke! Tach auch!
  • rellihcsruK
    Vielleicht wäre an dieser Stelle mal ein neutraler Hinweis zu Ethik sinnvoll :-)

    aus philolex: „Ethik (von ethos) ist die Lehre vom richtigen Handeln und Wollen. Damit verbunden die Klärung der Frage was gut und böse ist. (Bzw. der Klärungsversuch.) Traditionell ist Ethik eine zentrale Disziplin der Philosophie.
    Der Begriff "Moral" wird häufig synonym mit Ethik benutzt. Zuweilen versteht man unter Moral aber auch im Gegensatz zur Ethik nicht nur das geforderte, sondern das tatsächlich praktizierte Verhalten. Umgangssprachlich wird Moral zuweilen reduziert auf das richtige Verhalten im sexuellen Bereich.“


    Neutral??? Hihi... wie soll das gehen?

    Also, die Ethik ist eine zentrale Disziplin
    der Philosophie. Philosophie ist Heute nurmehr
    ein Lautsprecher, der dem oberen Bürgertum ver-
    kündet warum etwas schief ging und sie, also die
    kostbaren Besitztümer, wieder einen Meter zur Kante
    gerückt wurden, zur Schlucht des plötzlichen Unter-
    gangs hin. Zudem wird der Begriff Ethik gerne mit
    Vertretern von irgendwelchen Glaubenskörperschaften
    besetzt, so in den Ausformungen "Ethikkommission".
    Die Moral (wie mal erwähnt: nur in der Singularform
    verfügbar im deutschen Sprachraum, international so
    beschrieben: one size fits all) wird aus guten Gründen
    ganz ins Privatleben verschoben, sonst würden in den
    oberen Etagen alle Tage die Pistolen knallen.

    Das, um das Dilemma etwas zu illustrieren, nicht um
    hier Jedem, der Überzeugungen hat, die Brocken hinzu-
    werfen.
  • rellihcsruK
    @kurschiller: Wir waren schon mal an dem Punkt und ich habe mich wieder in deinen Unsinn hineinquatschen lassen. Jetzt ist das Maß endgültig voll. Ich lege keinen Wert auf eine Diskussion mit Leuten, die mich als "Schnulli" bezeichnen und das was ich sage, als "Blabla". Du darfst mich gerne weiter von der Seite mit solch einem Unsinn vollquatschen, falls Du keinen Schrank dafür hast. Aber erwarte bitte keine Antwort mehr von mir. Du darfst dir jetzt ein Freudenfeuerchen anmachen, dass du es geschafft hast, mich in Rage zu bringen. Denn das ist ja das Spiel hier. So eine Art Beleidigungsmikado. Wer zuerst zuckt, hat verloren. Was für eine Kinderkacke! Tach auch!


    Das ist der Unterschied zwischen etwas schreiben,
    was aus sozialen Vernetzungsgründen durchgewunken
    wird und wirklich etwas diskutieren wollen... müssen,
    wenn es Einer tatsächlich liest, dekodiert und antwortet.

    Wenn du nicht damit zurecht kommen kannst, daß es
    Leute gibt, die andere Ansichten vertreten und diese
    Ansichten halt nicht nur Larifari Bummdadabums sind,
    wie es wohl manchmal gerne angenommen wird, dann mach
    halt besser threads auf, die sich mit Seestücken oder
    den farblichen Unterschieden von Robusta und Arabica
    beschäftigen. (Könnte ich auch mitschreiben... hmmm.)
  • siku

    Ich meine: Werkmacher reflektieren mehr ihre Zeit und
    Umwelt, als sich. Ihre Persönlichkeit, mit ihren An-
    sichten, Überzeugungen, Meinungen, ist schon vor dem
    kommenden Werk da - ohne das kein Werk, sondern nur
    ein Ding. (Das schließt natürlich nicht aus, daß ein
    Teil der Persönlichkeit mit ins Bild fließt, es wäre
    wohl sehr seltsam, wenn nicht...)



    ja, das muss noch mal wieder hochgeholt werden. Eigentlich ist das ja selbstverständlich, nur ist es uns gedanklich nicht allgegenwärtig.
    Die vielen zeitbedingt hinzukommenen Kreativen machen das ja auch, nur hier vermischt sich der private Ausdruckstrieb mit dem erlernt künstlerischem. :-)

    Ich gehe sogar soweit, nicht auszuschließen, daß der
    Begriff 'Ideologie' zunehmend Bedeutung gewinnen wird.
    Ethik ist nichts Anderes als von außen gesteuertes
    Moralverhalten, bzw. der Wegbereiter für, einem Regime
    zugute kommende, Gedankenhaltungen und folgende Taten.
    (siehe: die Ethik der SS dereinst). Ethik ist doch auch
    nur ein Werkzeug den Leuten schön ins Gehirn zu scheißen.


    da mir dieser Absatz aufgestoßen war, hatte ich den Hinweis auf (philosophische) Ethik gegeben. Ideologien gab es immer, in der Gegenwart hat eher der Trieb nach persönlicher Offenbarung an Bedeutung gewonnen. Ich glaube besonders im KN herrscht noch der Eindruck vor, dass "Kunst von innen kommen muss". Dabei refelktiert bildende Kunst heute die individuelle Gesellschaft wie kaum in einer Zeit zuvor. Auch ernstzunehmende (Offiziell anerkannte) Künstler unterliegen dem Herdentrieb. Anders als du denke ich jedoch, das Ethik weniger manipulierbar ist als du es beschreibst. Ethik war und bleibt eine unverzichtbares Richtlinie für menschliches Verhalten. Ich halte Ethik eben nicht für "ein Werkzeug, dass Leuten ins Gehirn scheißt" ;-), sondern für einen unverzichtbaren kulturellen Ansatz im menschlichen Zusammenleben.

    Ein Werkmacher, der das mitmacht, sich davon einfangen
    läßt, ist entweder ein Opportunist oder ein Idiot...
    damit sind nicht die gleichnamigen Parfüms gemeint.


    Ein Werkmacher ist in seine Kultur hineingeboren. Was passierte in der Kunst denn nach dem 2. Weltkrieg? Da wurde die Ideologie in der bildnerischen Darstellung umgedreht, alle, die noch gegenständlich arbeiteten wurden ja fast mit der dritte Reichs Ansicht von Kunst gleichgestellt. opportunistische Verhalten ist eher auf den menschlichen Herdentrieb zurückzuführen, und darauf, dass Künstler das machen, von dem sie annehmen die aktuelle Kunstkritik akzeptiert die Darstellungen. Warum? - weil (fast) jeder Künstler in den Kunsthimmel kommen möchte. - auch das ist legitim.






    Neutral??? Hihi... wie soll das gehen?

    Also, die Ethik ist eine zentrale Disziplin
    der Philosophie. Philosophie ist Heute nurmehr
    ein Lautsprecher, der dem oberen Bürgertum ver-
    kündet warum etwas schief ging und sie, also die
    kostbaren Besitztümer, wieder einen Meter zur Kante
    gerückt wurden, zur Schlucht des plötzlichen Unter-
    gangs hin. Zudem wird der Begriff Ethik gerne mit
    Vertretern von irgendwelchen Glaubenskörperschaften
    besetzt, so in den Ausformungen "Ethikkommission".
    Die Moral (wie mal erwähnt: nur in der Singularform
    verfügbar im deutschen Sprachraum, international so
    beschrieben: one size fits all) wird aus guten Gründen
    ganz ins Privatleben verschoben, sonst würden in den
    oberen Etagen alle Tage die Pistolen knallen.

    Das, um das Dilemma etwas zu illustrieren, nicht um
    hier Jedem, der Überzeugungen hat, die Brocken hinzu-
    werfen.


    Natürlich ist Ethik eine zentrale Disziplin der Philosophie, dort sollte sie eigentlich auch angesiedelt bleiben. Der Titel dieses Threads "Soll Ethik in der Kunst eine Rolle spielen?" suggeriert, dass Künstler Ehik mit beeinflussen, das stimmt m.E. nicht. Künstler bewegen sich innerhalb ihrer kulturellen Wurzeln (dazu gehört auch der Glaube), sie können bestenfalls bildnerisch darstellen, wie die Welt tickt - beeinflussen können sie kulturellen Werte nur sehr bedingt, schon gar nicht mit Comics.
    Hier wird der malerischen Darstellung ein Wert beigemessen, den diese überhaupt nicht mehr hat. Der "Angriff" auf ethische Werte geht dann wohl eher von den "realitätsbezogenen" Fotos der Printmedien aus.
  • _nirdeZ_neB

    Ich meine: Werkmacher reflektieren mehr ihre Zeit und
    Umwelt, als sich. Ihre Persönlichkeit, mit ihren An-
    sichten, Überzeugungen, Meinungen, ist schon vor dem
    kommenden Werk da - ohne das kein Werk, sondern nur
    ein Ding. (Das schließt natürlich nicht aus, daß ein
    Teil der Persönlichkeit mit ins Bild fließt, es wäre
    wohl sehr seltsam, wenn nicht...)



    ja, das muss noch mal wieder hochgeholt werden. Eigentlich ist das ja selbstverständlich, nur ist es uns gedanklich nicht allgegenwärtig.
    Die vielen zeitbedingt hinzukommenen Kreativen machen das ja auch, nur hier vermischt sich der private Ausdruckstrieb mit dem erlernt künstlerischem. :-)

    ...


    Hallo Siku, könntest Du mir bitte mal erläutern, was beispielsweise bei den folgenden beiden Werken Deiner Meinung nach an Ansichten, Überzeugungen oder Persönlichkeitsanteilen eingeflossen ist, die über die Kaufentscheidung für eine Tapete hinaus gehen.

    Hannibal

    C 48
  • rellihcsruK
    Der Titel dieses Threads "Soll Ethik in der Kunst eine Rolle spielen?" suggeriert, dass Künstler Ehik mit beeinflussen, das stimmt m.E. nicht. Künstler bewegen sich innerhalb ihrer kulturellen Wurzeln (dazu gehört auch der Glaube), sie können bestenfalls bildnerisch darstellen, wie die Welt tickt - beeinflussen können sie kulturellen Werte nur sehr bedingt, schon gar nicht mit Comics.

    Halt halt - warum schon gar nicht mit comix??
    Das ist doch ein Medium, das (meist) auf mas-
    sige Verbreitung setzt - und wenn man, frau sie
    darauf anlegt durchaus international verständlich,
    wenn es um einfache Aussagen geht.
    Ich kann sagen: ohne die comix, die ich als Kind
    und Jugendlicher las und sah, wäre ich nicht hier.

    Künstler beeinflussen - aus meiner Sicht - Ethik
    und die Sicht der Zustände einer Gesellschaft.
    Und das natürlich in der Person, die die Bilder
    guckt. Ganz gleich, ob sie Ablehnung oder Zustim-
    mung auslösen oder einen Denkprozeß beeinflússen,
    ohne daß gleich ein Ergebnis ausgeworfen wird.
    Das ist mit eine Frage der Verbreitung, bzw der
    Sichtbarkeit der Werke, ob in größerem Rahmen wahr-
    genommen und evtl thematisiert wird. Und es fällt
    nicht weiter auf, solange die Bilder 'offizielle'
    Ansichten darstellen, also keine Fragen stellen,
    sondern Antworten wiederholen, die schon gegeben wurden.


    Hier wird der malerischen Darstellung ein Wert beigemessen, den diese überhaupt nicht mehr hat. Der "Angriff" auf ethische Werte geht dann wohl eher von den "realitätsbezogenen" Fotos der Printmedien aus.

    Die malerische Darstellung ist gar nicht so wertlos
    geworden, wie man es meinen könnte. Natürlich leben
    wir in einer Welt der Bilder(fluten), nichtmehr einer
    des Bildes. Und das ist genau die Stelle, an dem das
    einzelne Bild unvorhergesehenerweise Punkte macht.
    Die Presse bzw ihre digitalen Organe haben sich doch
    selbst in die Lage gebracht, daß sie keine Nachricht
    "Hund Waldi pisst an den Laternenpfahl, den Goethe bei
    seinem Besuch berührte!!" ohne Photostrecke oder clip
    veröffentlich kann. Dadurch wird die Belanglosigkeit
    erst richtig offenbar. Egal, ob 50 oder 20 Jahre alt,
    das halten doch nur Maschinen aus.. das Rauschen von
    Welten, die nur erschaffen werden, um vom Offensicht-
    lichen abzulenken und eine Marke in der gefühlten Gegen-
    wart zu halten.


    Jedenfalls bleibe ich dabei, daß Ethik, jenes zentral
    verordnete Ding zur Rechtfertigung, bestenfalls in
    Propagandabildern etwas zu suchen hat... das führte
    jetzt weitab, das darzustellen, was das Alles bedeuten
    könnte - ist auch nicht nötig.
  • tif_giro
  • _nirdeZ_neB
    ... wie sie immer mehr das immer mehr zusammengequetschte Hirn gegen die Stirn drückt bis sich eben diese Stirn wünscht, berstend nachzugeben und all den übrig gebliebenen, immer mehr zur engkreisigen Rotation um sich selbst gezwungen, sie, die Stirnplatte belastende Wulst über den Pressspanmaragonitisch zu ergiessen. Mit möglichst vielen Zuschauern. Versteht sich, klar.




    schönen, lieben gruß von g., soll ausrichten, stirnplatte war perforiert, sodass die gesamte hirnmasse quasi, wie beim duschkopf, regulär symmetrisch gelocht -> in gleichmäßigem formationsflug, quasi in luftmustern -> (nudelsieb)
    mit hochgeschwindigkeitskamera aufgenommen, sieht das etwa so aus, als ob es regnet, eben nur waagrecht, aber in schönen ornamentalranken, wie in der alhambra. hombre.
    die so verspritzte gehirnmasse sammelte sich nach exakt 7,7 periodisch sekunden auf dem mahagoniimitat wieder. denn g. ist ein alien, dessen schwabbriges gele-brain ein autonomes sokratisches eigenleben führt.
    die frage, die sich nun darin bildete war ganz anderer natur als dieses 0815- standartisierte after-katastrofen gewöhnlich bei normalen normalos auftretende lulu-lala oje-null inspiration, null espirativ, null affirmation, null information, null kreativ-innovations-mechanische dünnschiss-denken.
    diese frage war so innovativ, dass eine antwort völlig überflüssig wurde. die antwort verflüssigte sich angesichts solch einer alien-gehirn frage.
    alien fragen gehen nämlich schnurstracks rein in das sozial- kommunikatiöse- experimentelle begreifen, dessen beschaffenheit durch neunundneunzigkommaneunperiodisch prozentige abstraktionsreinheit besticht.

    schönen lieben gruß auch von dem suppenhuhn anna-nass, der intimfreundin von herrn zedrin. die arme sau steht seit dem vorfall mit g. in brütender hitze in einem würstelstand in taiwan und verkauft dort ihre eigenen fünf chicken nuggets und ihre zwei chicken wings an deutsche sextouristen.

    Ich denke mal, Dir und Kozzilla sollte man alle Foren zur alleinigen Nutzung überlassen. Ihr redet auf dem passenden Niveau aneinander vorbei. ;)
  • siku
    Hallo Siku, könntest Du mir bitte mal erläutern, was beispielsweise bei den folgenden beiden Werken Deiner Meinung nach an Ansichten, Überzeugungen oder Persönlichkeitsanteilen eingeflossen ist, die über die Kaufentscheidung für eine Tapete hinaus gehen.

    Hannibal

    C 48
    Guten Morgen :-),

    eigentlich müssten hier die Verursacher (Künstler) antworten, was sie mit ihren Arbeiten bezwecken. Ich interpretiere kein Wolkenkuckucksheim in einzelne Bilder ;-).
    Bei den konkreten Arbeiten von c-48 würde ich folgendermaßen vorgehen, da das relativ einfach ist. Die einzelne Arbeit könnte ich nur beschreiben, dazu habe ich aber keine Lust, oder wird's bezahlt?
    Die eingestellten Arbeiten von c-48 lassen sich klar der konkreten Kunst zuordnen. Konkrete Kunst und Konzeptart ist zeitgenössisch wohl eine "Spezialität" der Schweizer, die Arbeiten von c-48 liegen also in einer künstlerischen Tradition begründet.

    Über die Ziele, die konkrete Kunst verfolgt, lasse ich lieber Max Bill sprechen:

    Als Ziel der Konkreten Kunst formuliert Max Bill 1949 in seiner Einleitung zum Katalog der Ausstellung Zürcher konkrete Kunst:
    „das ziel der konkreten kunst ist es, gegenstände für den geistigen gebrauch zu entwickeln, ähnlich wie der mensch sich gegenstände schafft für den materiellen gebrauch. […] konkrete kunst ist in ihrer letzten konsequenz der reine ausdruck von harmonischem maß und gesetz. sie ordnet systeme und gibt mit künstlerischen mitteln diesen ordnungen das leben.“
    – Max Bill
    Vom Konstruktivismus und Abstrakter Kunst grenzt sich die konkrete Kunst durch ihr wissenschaftliches Denken (speziell die Erforschung geometrischer Gesetzmäßigkeiten), ihre Konzentration auf das Zusammenspiel von Form und Farbe und ihr Interesse an der Erforschung der Farbe ab.

    aus wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Konkrete_Kunst

    hier kann man auch weiter lesen.

    Das Beispiel-Bild hat also einen künstlerischen Ansatz im Gegensatz zur Tapete. Es wäre zu begrüßen, wenn sich C-48 auf die Frage von Ben nach dem Inhalt des verlinken Bildes antworten würde - daa könnte für diese Diskussion eine Bereicherung werden.

    jetzt zu Hannibal:
    die Stichworte hat Transformat T (auch der nick ist ein Hinweis) ja unter das Bild geschrieben: gewidmet [...]der freien Assoziation
    Stichpunkte zum Werk hat Transformat mitgeliefert: informell, entspannung, trance

    Informelle Arbeiten verfolgen einen selbstreferenziellen Ansatz, der auf die eigene Präsenz verweist. In informellen Arbeiten bestimmen der Moment des Malens und die Eigenwirkung der Selbstwert, die Wertigkeit der Malmaterialien den Bildausdruck. Auch hier gilt für mich: es wäre besser, wenn Transformat T die Frage von Ben beantwortet.
    (Randnotiz: Ich sehe hier schon angelegte Kompositionen)
  • _nirdeZ_neB
    Hallo Siku, könntest Du mir bitte mal erläutern, was beispielsweise bei den folgenden beiden Werken Deiner Meinung nach an Ansichten, Überzeugungen oder Persönlichkeitsanteilen eingeflossen ist, die über die Kaufentscheidung für eine Tapete hinaus gehen.

    Hannibal

    C 48

    Guten Morgen :-)9,

    eigentlich müssten hier die Verursacher (Künstler) antworten, was sie mit ihren Arbeiten bezwecken. Ich interpretiere kein Wolkenkuckucksheim in einzelne Bilder ;-).
    Bei den konkreten Arbeiten von c-48 würde ich folgendermaßen vorgehen, da das relativ einfach ist. Die einzelne Arbeit könnte ich nur beschreiben, dazu habe ich aber keine Lust, oder wird's bezahlt?
    Die eingestellten Arbeiten von c-48 lassen sich klar der konkreten Kunst zuordnen. Konkrete Kunst und Konzeptart ist zeitgenössisch wohl eine "Spezialität" der Schweizer, die Arbeiten von c-48 liegen also in einer künstlerischen Tradition begründet.

    Über die Ziele, die konkrete Kunst verfolgt, lasse ich lieber Max Bill sprechen:

    Als Ziel der Konkreten Kunst formuliert Max Bill 1949 in seiner Einleitung zum Katalog der Ausstellung Zürcher konkrete Kunst:
    „das ziel der konkreten kunst ist es, gegenstände für den geistigen gebrauch zu entwickeln, ähnlich wie der mensch sich gegenstände schafft für den materiellen gebrauch. […] konkrete kunst ist in ihrer letzten konsequenz der reine ausdruck von harmonischem maß und gesetz. sie ordnet systeme und gibt mit künstlerischen mitteln diesen ordnungen das leben.“
    – Max Bill
    Vom Konstruktivismus und Abstrakter Kunst grenzt sich die konkrete Kunst durch ihr wissenschaftliches Denken (speziell die Erforschung geometrischer Gesetzmäßigkeiten), ihre Konzentration auf das Zusammenspiel von Form und Farbe und ihr Interesse an der Erforschung der Farbe ab.

    aus wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Konkrete_Kunst

    hier kann man auch weiter lesen.

    Das Beispiel-Bild hat also einen künstlerischen Ansatz im Gegensatz zur Tapete. Es wäre zu begrüßen, wenn sich C-48 auf die Frage von Ben nach dem Inhalt des verlinken Bildes antworten würde - daa könnte für diese Diskussion eine Bereicherung werden.


    Hmm, ja, Ziele. Aber eingeflossene Persönlichkeit? Ich weiß ja nicht. Vielleicht Ordnungsliebe beim zweiten und Experimentierfreude beim ersten Künstler. ;) Aber danke für die Anregung!
  • siku


    Hmm, ja, Ziele. Aber eingeflossene Persönlichkeit? Ich weiß ja nicht. Vielleicht Ordnungsliebe beim zweiten und Experimentierfreude beim ersten Künstler. ;)


    Als Notiz: ich habe in meinem vorhergehenden Beitrag noch Text zu hannibal nachgeschoben, vielleicht möchtest du das ja auch noch lesen ;-)
  • _nirdeZ_neB
    Also Mathematik-Design. Form follows funktion. Der mathematischen Ordnung wird ein ästhetischer Altar gebaut. ;) Das meinte ich ja mit Ordnungsliebe. Aber letztlich ist doch der Designprozess des Tapetendesigner und der Entscheidungsprozess des Käufers nichts anderes. Sie wollen der Wandfläche eine ästhetische Struktur verleihen. Von Hannibal ist doch die organisch wirkende Fraktalgrafik, oder habe ich da etwas verwechselt? Ah jetzt, neugeladen! Nein, ich kann keine Komposition erkennen. Meiner Meinung nach sind diese Bilder Produkte eines Fraktalgrafikprogramms und der künstlerische Schaffensprozess insofern auch nur ein Auswahlprozess dessen, was das Programm anbietet. Deshalb vergleichbar mit einer "Tapetenauswahl".
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