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  • Die eigene Radierung – der einfache Anfang

  • Printmaker
    Printmaker Die eigene Radierung – der einfache Anfang
    Die ästhetische Qualität einer Radierung ist von kaum einer anderen Drucktechnik zu übertreffen.
    Künstler wie Rembrandt oder Cranach haben auf diesem Gebiet Meisterwerke geschaffen.
    Aber schwierig ist der Einstieg für den, der sich als Neuling der Radiertechnik nähern möchte.
    Neben Talent zum Zeichnen und handwerklichen Fähigkeiten, benötigt man die räumlichen und technischen Voraussetzungen. Viel Zeit und Aufwand muß man in das Erlangen persönlicher Erfahrungen investieren. Diese Drucktechnik macht es dem Anfänger nicht leicht.
    Ein Ausweg aus dem Dilemma (und vielleicht eine Zwischenstation) bietet die Fotoradierung.
    Von Strichzeichnungen oder anderen Vorlagen wird ein Film angefertigt, durch diesen wird eine mit lichtempfindlicher Emulsion beschichtete Radierplatte belichtet und diese wird anschließend geätzt.
    Dies ist das Prinzip einer Fotoradierung, die Praxis ist etwas komplizierter.
    Der Druckvorgang geschieht auf traditionelle Weise in der Rollenpresse.
    Das Ergebnis ist oft nicht von einer Radierung mit manuell entstandener Druckplatte zu unterscheiden.

    Weitere Informationen unter:
    🔗 http://www.printmaking-art.com/exklusive_drucke.htm
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  • xylo
    xylo
    Das "Problem" besteht häufig im "Nichtvorhandensein" einer Druckpresse.
    "Kratzen" eines Motives müsste doch auch auch zuhause am Küchentisch möglich sein, oder nicht?
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  • Printmaker
    Printmaker \"Kratzen\" eines Motives
    Hallo xylo,
    unter Radierung versteht man in der Regel eine Ätzradierung.

    Ohne Frage kann man auch in der sog. Kaltnadeltechnik gute Druckgrafik herstellen.
    Aber die Vielfalt der Darstellung ist hier eher eingeschränkt.
    Durch den erforderlichen Kraftaufwand beim "Kratzen" werden die Linien mehr oder weniger "krakelig" und das Drucken von Flächen wie bei der Aquatinta-Technik ist auch nicht möglich.

    Der Gesamteindruck einer Kaltnadelradierung ist eher spröde. Dies kann für einige Motive passend sein. In der Mehrzahl wird aber die Ätztechnik bevorzugt.

    Die wesentlichen Vorteile sind:
    - feinste Linienführung ist möglich.
    - Darstellung von Flächen in nahezu unbegrenztem Tonwertumfang.
    - malerische Strich- und Flächendarstellung durch Reservage-Techniken.
    - Darstellung unterschiedlichster Strukturen durch die Vielzahl möglicher Radiertechniken.
    u.v.m.
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