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  • Kunst studieren

  • emkay
    emkay Kunst studieren
    Hallo!
    Ich habe mich hier angemeldet, um mich über ein Kunststudium zu informieren. Ich hörte nämlich, man könne das auch ohne Abitur machen. Nun sieht es so bei mir aus:
    Ich habe die mittlere Reife, bin vor einem Monat mit meiner Ausbildung zur Schilder- und Lichtreklameherstellerin fertig geworden und male seit Anfang des Jahres mit Öl. In meinem Profil ist ein Link mit allen hochgeladenen Werken.
    Diese Werke habe ich mal einen Professor rein zufällig gezeigt und der brachte mich auf die Idee des Studiums. Natürlich würde ich gerne in die bildende Kunst, respektive Malerei, einsteigen.
    Nun ist meine Frage:
    Wo könnte ich das am Besten studieren?
    Ist es sehr schwer ohne Abitur?
    Bieten das nur gewisse Schulen an?
    Welche Schulen bieten ein solches Studium an?
    Wann müsste ich mich bewerben?
    Wie bewerbe ich mich überhaupt?
    Und welche Möglichkeiten stehen mir nach einem Kunststudium offen?
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  • eirelagkrap
    Hallo,
    soweit ich das überblicke, kannst du an den überwiegenden Kunsthochschulen
    ohne Abitur studieren. Es ist auch nicht schwerer als mit Abitur.
    Du musst dort zur Bewerbung eine Mappe mit Arbeitsproben abgeben.
    Aber: regelmäßig kommen auf einen Studienplatz 10-20 Bewerber.
    Für die Mappe musst du dich richtig ins Zeug legen.
    Bei der Auswahl der Hochschule würde ich mich mal umschauen, welcher Professor wo unterrichtet. Wenn da kein Künstler ist, dessen Arbeiten du gut findest, brauchst du da nicht zu studieren.
    Ich hab in Berlin an der UdK
    studiert. War toll dort.
    Klaus
  • emkay
    emkay
    Schon mal danke, Klaus! :)
    Also, dass ich mich für die Mappe anstrengen werde, ich von vornherein klar.
    Kann ich das auf der HP der jeweiligen Hochschulen nachsehen, welcher Professor dort unterrichtet?
    Und den dann einfach im Internet und nach seinen Werken suchen?!
    Naja.. welche Frage noch offen steht:
    Welche Perspektiven stehen mir dann nach diesem Studium zur Verfügung und in welcher Frist muss ich mich vorher dort bewerben?
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  • eirelagkrap
    Die meisten HHochschulen beginnen das Studium im Wintersemester, also Oktober.
    Mit der Mappe bewerben musst du dich meist ein halbes bis dreiviertel Jahr vorher.
    Z.B Weissensee Februar Dresden und Leipzig ähnlich, ein bisschen später.
    UdK Berlin März/April Frankfurt im Juni glaube ich, Düsseldorf auch sehr spät.

    Danach arbeitest du als Bildender Künstler.
    Du versuchst, deine Werke zu verkaufen.

    Klaus
  • emkay
    emkay
    Naja, aber als bildender Künstler zu arbeiten ist doch sehr vage aufgrund der Gefahr des finanziellen Ruins.
    Sonst stehen mir keine Möglichkeiten zur Verfügung?!
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  • eirelagkrap
    Doch, du kannst reich heiraten. :-)
    Klaus
  • absurd-real
    ..und was wollen die da so sehen...in den Mappen?!
    Signatur
  • emkay
    emkay
    Na gut, jetzt hab ich wirklich einen Lachanfall gekriegt. ;)
    Also... dich?! ;)
    Signatur
  • eirelagkrap
    Na gut, jetzt hab ich wirklich einen Lachanfall gekriegt. ;)
    Also... dich?! ;)

    Meinst du heiraten?
    Ich sprach von reich.
    Ich BIN Künstler.

    Klaus
  • emkay
    emkay
    Ach, stimmt ja.
    Mist... Na toll, du kannst mir nicht einfach so Tipps geben und mir dann quasi kein Ziel dafür zeigen!
    Signatur
  • eirelagkrap
    ..und was wollen die da so sehen...in den Mappen?!


    Hier passt die Antwort:

    "Also Dich"

    Das, was dich interessiert, womit du dich beschäftigst, woran du arbeitest.
    Wie du dich fortentwickelst usw.

    Klaus
  • absurd-real
    ..und was wollen die da so sehen...in den Mappen?!


    Hier passt die Antwort:

    "Also Dich"

    Das, was dich interessiert, womit du dich beschäftigst, woran du arbeitest.
    Wie du dich fortentwickelst usw.

    Klaus

    oh oh... ;)

    Hmmmmmmm......

    danke Klaus!
    Signatur
  • eirelagkrap
    Ach, stimmt ja.
    Mist... Na toll, du kannst mir nicht einfach so Tipps geben und mir dann quasi kein Ziel dafür zeigen!


    Wieso?
    Das ist der tollste Beruf den es gibt.
    Du beschäftigst dich den ganzen Tag mit Dingen, die dich interessieren.
    Du leistest keine "entfremdete Arbeit"
    Du hast keinen Chef.
    Du arbeitest, wann und wo du es für richtig hältst.

    Nur wenn dir ein sicheres Gehalt wichtiger ist, soltest du Beamter werden.
    Wenn du wohlhabend werden möchtest:Arzt oder Jurist.

    Klaus
  • emkay
    emkay
    Ne, eigentlich nicht.
    Ich habe nicht das Bedürnis, ewig in meinen momentanen Beruf weiter zu arbeiten. Dieser ewig Alltag, die Regelmäßigkeit, die Routine und immer jemanden quasi in den Arsch kriechen zu müssen, nervt allmählich.
    Signatur
  • absurd-real
    Ne, eigentlich nicht.
    Ich habe nicht das Bedürnis, ewig in meinen momentanen Beruf weiter zu arbeiten. Dieser ewig Alltag, die Regelmäßigkeit, die Routine und immer jemanden quasi in den Arsch kriechen zu müssen, nervt allmählich.


    ...und dieses regelmäßige Essen auf dem Tisch...!Schreeecklich;)

    Es mag ja immer bessere und schlechtere geben...doch würde ich mich selbst fragen ob ich wirklich später als "Künstler" bestehen kann/könnte, und mein "Talent" ehrlich auch ausreichend dafür ist mein "Traum zu verwirklichen"...

    "Alex;)"
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  • emkay
    emkay
    Ach, bisher lebe ich für mich allein und solange das noch gilt, mache ich mir darüber keine Sorgen.
    Sobald sich daran was ändert, ändert sich auch meine Denkweise. Und dann könnte ich immer noch meinen gelernten Beruf nachgehen. Deshalb habe ich auch die Ausbildung gemacht, dass ich etwas handfestes in der Hinterhand habe. :)
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  • eirelagkrap
    Ja, man sollte sich da keine Illusionen machen.
    Es bedeutet, hart zu arbeiten, geistig flexibel zu bleiben, sich was zu trauen und, gerade als junger Künstler meist nichts zu verdienen.
    Auch das Studium ist gleich ziemlich teuer, da du dir deine Materialien selbst kaufen mußt.
    Es lohnt sich nur, ein sau guter Künstler zu sein.
    Alles andere ist ziemlich trostlos.

    Klaus
  • eirelagkrap
    Wenn du eine Mappe machen möchtest, mußt du da schon, die Kunst als deinen Beruf begreifen.
    Das bedeutet, morgens aufstehen um Kunst zu machen und abends mit den Gedanken an die "Krücke von Bild", die du gerade vebrochen hast, ins Bett gehen.
    Da kannst du schon vor dem Studium für dich ausprobieren, ob du dir diesen Beruf vorstellen kannst.
    Klaus
  • tsivob-i
    Ne, eigentlich nicht.
    Ich habe nicht das Bedürnis, ewig in meinen momentanen Beruf weiter zu arbeiten. Dieser ewig Alltag, die Regelmäßigkeit, die Routine und immer jemanden quasi in den Arsch kriechen zu müssen, nervt allmählich.

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    ... und immer jemanden quasi in den Arsch kriechen zu müssen ...

    g'phallt mir. ist so schööön aussage-KRÄFTIG.

    ööö
  • emkay
    emkay
    Naja, mein letzter Chef war einfach ein richtiges Arschloch, zu mir gings, aber wenn ich sah, wie er damals meine vorgesetzten Gesellen behandelt hat, hatte ich keine Lust, dort auszulernen und war auch sofort nach der Ausbildung weg. Ich möchte nicht von dem jede Früh angeschrien werden, wegen Gründen, die nicht der Wahrheit entsprechen. Der konnte eh nur große Töne spucken und nichts ist dahinter, sonst hätte er sich mal selbst in die Werkstatt gestellt. :)
    Signatur
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