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  • allgemeine abhandlungen über interessante gegenstände

  • El-Meky
  • El-Meky
    El-Meky Duzumir & Ichzudir
    Von den Jungs mit Wäscheklammern an den Beinchen befestigt,
    hängen die Frösche kopfüber an der Leine, gleich neben dem Bolzplatz
    des katholischen Kinderheims 'Fixum Nequam'.

    Die Luft schmeckt nach Ozon, es braut sich ein sommerliches Unwetter zusammen.
    Dicke Regentropfen aufs erhitzte Gesicht sind angenehm kühlend. Barfuß über die nasse Wiese und die weichen Grashalme zwischen den Zehen quietschen lassen. Kleine Laubfrösche springen aus dem Rasen, durch die Eile auf das eine oder andere Fröschlein treten. Einen Springmeister gegriffen und in die Hosentasche gesteckt.
    Der könnte die klappernd steife Stimmung beim gemeinsamen Abendessen auflockern oder zufällig im Schlafraum der Mädchen auftauchen .
    Magenknurren auf dem Weg zum Waschraum, hartnäckiger Dreck unter den Fingernägeln.
    Linsensuppe und Schwarzbrot. Das wird heut Nacht ein Gefurze im Schlafsaal.
    Endlich Licht aus und flach liegen. Es ist stickig und dicht am Ohr das Summen der Mücken.
    Starren in die Dunkelheit und die Gedanken färben sich zur bildhaften Erinnerung an den Tag.

    Sonderbares Licht hängt über dem Hügel, wo die gescheckten Kühe äsen. Der schmale sandige Weg zum See hinunter ist menschenleer. Das Wasser glitzert, Schilfrohr springt auf . Tausend helle Samenflocken lassen sich vom Wind treiben. Langsam ins Wasser steigen. Pflanzen umgarnen die Beine. Schwimmen. Plötzlich packt etwas fest beide Füße und zieht unters Wasser. Menschengroße Frösche quaken Luftblasen und winken, näher zu kommen.
    An einer Angelschnur hängen kopfüber die Jungen aus dem Kinderheim.
    Sie flehen, sie schwören, sich nie wieder an Fröschen zu vergreifen.
    ἷʰʳ ʷᵉʳᵈᵉᵗ ˡᵃᶜʰᵉᶰ,ᶤᶜʰ ᵐᵉᶤᶰᵉ ᵉˢ ᵉʳᶰˢᵗ.►►►zᵉᶤᵍᵉ ᵐᶤʳ,ʷᶤᵉ ᵈᵘ ᵐᵃˡˢᵗ ᵘᶰᵈ ᶤᶜʰ ˢᵉʰᵉ ʷᵉʳ ᵈᵘ ᵇᶤˢᵗ.ˑ
  • schroedinger
    schroedinger -- sch


    öne geschichte!!!

    :Ö:
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  • El-Meky
    El-Meky Hutmanität

    Da weint der Ochsenfrosch mit Gänsehaut
    bittere Krokodilstränen, weil ihm hundekalt ist.
    Eben noch war er rattenscharf und jetzt ist ihm
    schweineübel.
    Im Gesicht schon ganz taubenblau,
    versucht er vergeblich seinen Kater loszuwerden.
    Es war eine lange durchzechte Nacht mit der Tigerkröte.
    Trotz ihrer Eselsaugen ist sie eine falsche Schlange,
    denn sie hatte nur einen Bärenhunger, natürlich
    auf seine Rechnung.
    Jetzt ist er arm wie eine Kirchenmaus und
    macht sich wie ein einsamer Wolf
    auf den Weg nach Hause in seinen Saustall.










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  • otto_incognito
    otto_incognito

    Von den Jungs mit Wäscheklammern an den Beinchen befestigt,
    hängen die Frösche kopfüber an der Leine, gleich neben dem Bolzplatz
    des katholischen Kinderheims 'Fixum Nequam'.

    Die Luft schmeckt nach Ozon, es braut sich ein sommerliches Unwetter zusammen.
    Dicke Regentropfen aufs erhitzte Gesicht sind angenehm kühlend. Barfuß über die nasse Wiese und die weichen Grashalme zwischen den Zehen quietschen lassen. Kleine Laubfrösche springen aus dem Rasen, durch die Eile auf das eine oder andere Fröschlein treten. Einen Springmeister gegriffen und in die Hosentasche gesteckt.
    Der könnte die klappernd steife Stimmung beim gemeinsamen Abendessen auflockern oder zufällig im Schlafraum der Mädchen auftauchen .
    Magenknurren auf dem Weg zum Waschraum, hartnäckiger Dreck unter den Fingernägeln.
    Linsensuppe und Schwarzbrot. Das wird heut Nacht ein Gefurze im Schlafsaal.
    Endlich Licht aus und flach liegen. Es ist stickig und dicht am Ohr das Summen der Mücken.
    Starren in die Dunkelheit und die Gedanken färben sich zur bildhaften Erinnerung an den Tag.

    Sonderbares Licht hängt über dem Hügel, wo die gescheckten Kühe äsen. Der schmale sandige Weg zum See hinunter ist menschenleer. Das Wasser glitzert, Schilfrohr springt auf . Tausend helle Samenflocken lassen sich vom Wind treiben. Langsam ins Wasser steigen. Pflanzen umgarnen die Beine. Schwimmen. Plötzlich packt etwas fest beide Füße und zieht unters Wasser. Menschengroße Frösche quaken Luftblasen und winken, näher zu kommen.
    An einer Angelschnur hängen kopfüber die Jungen aus dem Kinderheim.
    Sie flehen, sie schwören, sich nie wieder an Fröschen zu vergreifen.


    eine Arie in Grau, mit irrlichternden Colorationen -
    gefällt mir außerordentlich
    Gut.
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  • El-Meky
    El-Meky Herr schroedinger und die Herren OtTo

    Das Lob von euch freut mich.!.
    ;-)
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  • Guru
    Guru
    minusMensch
    plusKapital
    heuschreckenschwärmerischePolitschweine
    steig ein
    steig aus
    Ü B E R W I N D E
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  • schroedinger
    schroedinger --- ing

    saugende schmarotzer
    in heuschreckenwärme.

    ööö

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  • Guru
    Guru mimimib
    schleimende Vollrotzer
    in Neuschneckendärme
  • El-Meky
    El-Meky

    Der Froschkönig

    Wer hüpfet die ganze Nacht hindurch?
    Es ist der Frosch mit seinem Lurch;
    Er hält den Kleinen ohne Rast und Ruh,
    Er faßt ihn sicher, und flüstert ihm zu

    'Mein Lurch, was ziehst du so lang dein Gesicht?'
    "Siehst Vater, du den Froschkönig nicht?
    Den König der Frösche mit Kron und Dolch? "
    'Mein Lurch, es ist nur der fette Molch'.

    "Du lieber Lurch, komm, hüpf mit mir!
    Gar schöne Fliegen schenk ich dir dir;
    Manch bunte Käfer sind an dem Strand,
    Meine Kröte im grünen Warzengewand."

    "Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
    Was der Froschkönig mir leise verspricht?"
    'Sei ruhig, bleibe ruhig, mein kleiner Lurch;
    Du steckst mich sonst an mit deiner Furcht.'

    "Willst, zarter Lurchi, du mit mir gehn?
    Meine Kröten wollen dich gerne sehn;
    Meine Kröten quaken ein nächtliches Lied
    Und springen und hopsen auf deinem Glied."

    "Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht gleich
    Froschkönigs Kröten am düstern Teich?"
    'Mein Lurch, mein Lurch, ich sehe ganz gut,
    auch mich verlässt so langsam der Mut.'

    "Ich liebe dich, mich reizt deine schlanke Figur;
    Ich wills mit dir treiben in Wald und Flur."
    "Mein Vater, mein Vater, jetzt macht er mich nass!
    Das ist kein Spaß mehr! komm mach doch was!"

    Dem Vater grauset's, es geht mit ihm durch,
    Er hält in den Armen das zitternde Lurch,
    Er erreicht den See in Angst und Furcht;
    In seinen Armen das Kind, sein Lurch.

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  • El-Meky
    El-Meky ♫ ♪ ♫


    ♫ ♪ ♫

    Frosch zu sein bedarf es wenig
    und wer Frosch ist, ist ein König.

    ♫ ♪ ♫

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  • 7akx3tx
    schwul,
    cool,
    haus,
    maus
  • heinrich
    lesbisch,
    pizza,
    mais,
    chapignons,
    heiß

    :-}
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  • schroedinger
    schroedinger --- götzt

    der frosch als eichelhüter
    ist ein freund der wa(h)rengüter.
    fetische aller arten und reichhaltiges getier -
    sich daran zu reiben macht ihm sehr viel pläsier.
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  • El-Meky
    El-Meky Brutale Asylyrik
    Neulich am Seerosenteich


    Wie jeden Abend steht er mit seiner Taschenlampe am Uferrand und leuchtet den Fröschen den Weg zu den Seerosenblättern auf dem Teich.

    Ein Gedränge heute, denn es ist feuchtschwül und das bedeutet Mückenfressorgie.
    Alle Plätze sind rammelvoll besetzt und die langen Zungen schießen in die Höhe.
    Der Mond scheint und die Turmuhr vom Dorf schlägt Mitternacht.
    Niemand kann genau sagen, wann und woher dieser riesengroße Frosch kam, der sich fett und frech mitten im Teich, auf dem größten Seerosenbatt breitmacht. Man munkelt, dass er ein Kannibale von Übersee sei. Sitzt nur da und glotzt wie ein Ochse.
    Überhaupt ist es hier am Teich voller geworden. Man sieht grüne, gelbe, rote und sogar braune Frösche mit ihren Familien . Alles quakt durcheinander und man versteht kaum noch Wen.
    Vor ein paar Wochen erst kamen Horden von getupften Fröschen angehüpft, weil der Nachbarteich für ein weiteres Naturkundemuseum trockengelegt wurde.
    Es ist enger auf den Seerosenblättern geworden. Grüppchen haben sich auch schon gebildet, denn manche denken, sie seien etwas Besseres, als die Anderen.

    und wenn man vom Teufel spricht...

    Lärm, ohrenbetäubendes Quaken.
    Ein ganzes Rudel armeegrüner Frösche aus Irgendwoher pöbelt die alten Teichbewohner an und schubst diese einfach von den Blättern in den Teich. Ein Frosch droht fast zu ertrinken, ein Froschkind wird von einem Karpfen gefressen.
    Ja, hilft denn niemand??
    Die Horde Angreifer stellt sich siegessicher hin, sie blasen ihre Backen weit auf, um dann einen schrillen Pfeifton zu erzeugen.
    Einige Frösche haben sich ins Schilfrohr verdrückt. Enten, die sich gestört fühlen, schnattern wütend und schnappen nach den Flüchtenden.
    Von rechts schnallzt die größte Zunge, die man je gesehen hat, über die Rabauken hinweg und mit ein,
    zwei Hapsen ist dem Unfug ein Ende gesetzt.
    Ein Jubeln!
    Der dicke fette Frosch, der Kannibale von Übersee, hat die Froschheit gerettet!
    Natürlich darf er den besten Platz mitten im Teich belegen, soll er doch glotzen wie ein Ochse, uns frisst er schon nicht, sagen die Alten.

    Am nächsten Tag trällern die Vögel, dass noch ein Teich in der Umgebung, für ein weiteres Tierheim, trockengelegt wird.
    Unzählige schwarze Frösche mit ihren Kindern haben sich hierher auf den gefährlichen Weg in der brütenden Hitze, übers weite Stoppelfeld, gemacht. Es werden nur wenige von ihnen überleben, denn die Bussarde, Falken und Störche hätten sie schon entdeckt. Es soll ein grausames Bild sein... Tirilie

    Noch mehr Frösche kommen hierher in unseren Teich, wo wir doch jetzt schon kaum Platz haben. quakt es durcheinander.

    Aber seht doch , alles voller Fliegen, Mücken und Larven, zu essen gibts für jeden genug.

    Ja aber warum ausgerechnet zu uns? es gibt soviele Gewässer hier Rundum.

    Wem gehört eigendlich der Teich? quakt ein kleines Froschmädchen dazwischen.

    Der Teich gehört uns, den grünen Fröschen, denn wir waren zuerst da.
    Die Braunen da hinten und die Gelben da vorn sind erst viel später hierhergezogen.
    Das Problem ist, wir quaken am Tage und die Fremden quaken nur nachts. Ausserdem stinkt der Schleim von denen und unsere Frauen haben Angst, dass die ihnen aufs Hinterteil gucken könnten.

    Wir können ja eine Grenze bauen und nur noch die grünen Frösche können an unseren Teich. Die Gelben und die Roten bekommen eine Duldungserlaubnis und die Braunen können ja befristet auf 6 Monate hier bleiben.
    Aber was machen wir mit den Schwarzen?

    Weiß der Geier.




    .
    http://blogs.discovery.com/.a/6a00d8341bf67c53ef01157100ad70970c-pi
    ἷʰʳ ʷᵉʳᵈᵉᵗ ˡᵃᶜʰᵉᶰ,ᶤᶜʰ ᵐᵉᶤᶰᵉ ᵉˢ ᵉʳᶰˢᵗ.►►►zᵉᶤᵍᵉ ᵐᶤʳ,ʷᶤᵉ ᵈᵘ ᵐᵃˡˢᵗ ᵘᶰᵈ ᶤᶜʰ ˢᵉʰᵉ ʷᵉʳ ᵈᵘ ᵇᶤˢᵗ.ˑ
  • schroedinger
    schroedinger --- guss

    ein gelungenes werk aus dem pfuhl der kenntnis.

    -o-
    Signatur
  • schroedinger
    schroedinger --- blich

    der frosch als lichtbewußtes wesen,
    hält einen vortrag zum verwesen.

    er flicht bewußt den laich mit ein,
    denn schließlich geht’s um laichtes sein.

    der leichtigkeit, mit der er spricht,
    fehlt der gedanke an bewußtseinspflicht.

    doch wie soll der gedanke kommen,
    den laichen wurd’s gehirn entnommen.

    prOst
  • ztapleztiP
  • El-Meky
    El-Meky Lecktion
    ich Frosch
    du Frosch
    er Froscher
    sie Froschin
    es Froschi
    wir Froschen
    ihr Frosches
    sie Froschen


    Der Frosch
    Die Froschen
    Das Froschi

    ich werde gefroschen
    du wirst gefroscht
    er wird gefroschert
    sie wird gefroschingt
    es wird gefroschit
    wir werden gefroschenet
    ihr werdet gefroschent
    sie werden gefroschenet
    Signatur
  • schroedinger
    schroedinger --- jau

    super. wie aus dem stroh gedroschen.

    :Ö:
    Signatur
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