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  • Allso....

  • rellihcsruK Allso....
    Allso Reise, Allso Kunst.
    (Joe-Hannes Abgoether)

    Dann kam der Tag, als Jemand sagte: "Hmmm.."

    So sammelten sich die, die mehr wollten als das,
    was da war und von dem gesagt wurde, das ist das,
    was es ist und mehr gibt es nicht. Diese Behaupt-
    ung ist nun nicht gerade neu und war noch nie
    sehr originell, war aber wohl immer schon. Die
    Gründe und Absichten hinterfrage ich nicht, ich
    teile diese Ansicht ja nicht und habe ganz und
    gar nicht vor mehr Zeit damit zu verbringen. Es
    reicht mir zu wissen, daß sie benutzt wird, um
    Mauern zu bauen - den antikünstlerischen Schutz-
    wall zum Beispiel, der verhindern soll, daß die
    schönen, übersichtlichen, ab~ und vorhersehbaren
    Bilder(themen) mit häßlichen, thunfischdosenölge-
    malten Gesellschaftspornographien vermischt wer-
    den. Dingabbilderer gegen Zeitbildner. Alte Sache.
    Schwamm drüber. Und das besser mehrmals. Oft.
    Immer wieder.

    Jetzt kommen zwei Absätze, die ich zensiert habe.
    Also, die kommen nicht, weil Zeitunreife, ein biß-
    chen Leserunreife und sogar das Wort '*icken' kam
    drin vor. Ist nicht schlimm, weil eigene Überlegung
    (und ich kriege meine Rotpunkte auch so irgendwie
    zusammen).
    Wo war ich?? Da:
    Wir wollten aus dem carrousel analog betechnikter
    Eitelkeiten ausbrechen, diese höhensteigerungbe-
    freiten Kreise ihren öden Rotationen überlassen.

    Ja: verlassen, das, von der Rundkoppel ausbrechen,
    den Holzschweiß der Holzpferde auf die Weite der
    holzlosen (sic!) Prairieen tropfen lassen!
    So trafen wir uns also, zu zuvor festbilletierter
    Stunde, feierlich in Frack und unter dem Zylinderhut
    und besprachen das letzte Wagnis: die Studienreise
    Kunstbeflossener im 21. Jahrhundert.

    In Länder gehen und dort sein, wo die Fenster drei-
    und elfeckig sind aber nicht immer nur, und wo auch
    die Köpfe nicht genormt und nummeriert, die nicht
    dreimal am Tag durchgezählt werden, Farben und For-
    men wie vieldeutige Anträge auf die Sinne dreschen.
    Keine Orte dieser aufgespießten Sehnsüchte, kein
    Nachfahren von Routen vermeintlich Großer - großer
    Langweiler - kann dafür in Frage kommen. Keine Süd-
    seeen, keine Gärten in Küstenfrankreich, keine mit-
    telitalienischen Kneipen, von deren Höfen aus man
    den Blick hat, den Tausende schon hatten und noch
    tausende Tausende haben werden, nicht Nordafrika
    und auch die anderen bekannten Gegenden nicht.
    Natürlich würden wir unsere Ziele tarnen müssen.
    Es kann nicht angehen, daß wir z.B. schrieben...
    unser Gemekka ist ganz klar der wunderschöne Ort
    Bart Kraitznach und wenn wir dann das nächste Mal
    dort hin kommen, müssen wir eine achtstellige Num-
    mer ziehen und ewig warten bis ein Platz frei wird.
    (Das nur als Beispiel - ohne Wahrheitswert, übrigens.
    Der, der Chiffre 'Bart Kraitznach' zugrunde liegende,
    reale Ort, wird auch nicht verraten. Es ist eh einer
    der ödesten Orte der Welt, ohne Witz.)

    Wir suchten etwas Frischeres, das abseits des
    Dauerbetriebs, weitab vom genormten Dröhnen der
    sich als Normale eingesetzt habenden Überlebenden
    der Zeit und Leere der faschistischen Kunstsicht,
    lag und lohnte. Schließlich ... - aber lassen das
    jetzt besser.

    Wir wollten das Küchentuch der Gemeinheit zerschnei-
    den, zurücklassen die Gräue der Bilder Anderer, die
    trotz der Verwendung aller 17 Farben immer den Ein-
    druck 'Grau' vermittelten. Wenn Grau, dann mit Grau,
    nicht mit bunter Farbe, nicht.wenn es eigentlich in
    Bünte strahlen soll. Wenn Grau, dann laß schwarze
    Linien das Weiß zerschneiden, aber nicht Farben.

    Aber auch diese schrecklich analytische Sprache, die
    sollte zurückbleiben - zurück zur Natur: wachse der
    Schnabel wie er kann - und versinke in der Achselbe-
    haarung der Worte. Ja, teilen wir die Urwälder satz-
    baulicher Schamlocken - immer gespannt welche Über-
    raschungen sie so verbergen!!

    🔗

    Es war so weit, wir trafen uns am alten Denkmal in
    Gros-Rübow, dem Anti-Künstler.Ding. Gibt da halt
    kein anderes und ohne Treffpunkt an einem Denkmal,
    keine Studienfahrt. Alte Weisheit.


    Vor dort aus brachen wir auf, in die Welt.
    -----> to be continued...

    - - - - - - - - - - - - - -
    Das nenne ich mal einen einführenden post.
    Die Bilder können nicht kommentiert werden.
    Wer dennoch etwas zu sagen hat, soll es in
    den thread einfließen lassen.
  • i_i_i fuers erste.
    bad creutz-nackt.

    ich mag mich hinten an den bus anbinden, auf dass ich durch die scheiben hineinsehen kann.
  • rellihcsruK
    Die erste Station, das war selbstverständlich
    Arlesviller. Kein moderner Künstler kann sich
    dem Ort entziehen, wo das Genie mit dem Ohr
    wirkte und werkte. Und die wenigsten wissen, daß
    dort, inmitten der horizontweiten Kohlfelder,
    die aus Ölbildern fast lebendig und - solange
    es Restauratoren gibt - ewig prangen, ein Monu-
    ment errichtet wurde. Le monument de l'oreille
    inconnu, das Denkmal des unbekannten Ohrs. Das
    Ohrenmuseum im Ort haben wir uns erspart - fünf
    Stunden anstehen, um maximal eine Minute ein
    Ohr gucken zu können, über das Kunstgeschichts-
    mediziner heftig streiten. Manche sagen, es wurde
    während der occupation ausgetauscht, manche sagen,
    es war von vorneherein nicht ganz echt. Andere
    sagen, es wäre in Wirklichkeit ein Ohr der Mona
    Lisa und in den Wirren der nachnapoleonischen
    Zeit dort nur vorübergehend eingelagert worden.
    Gleichviel. Die Welt kennt und bewundert die
    Bilder, mit einem Ohr kann man nur hören, das
    ist nicht so das Ding der Menschheit. Dann doch
    lieber die tristen Herbsttage bezaubern lassen,
    von der post.impressionisteischen Anmut der
    Kohlfelder vor den Hügeln oder der Kohlblumen.

    🔗
    Das Ohrendenkmal, bewacht von einem Schwung pittoresker Zouaves.

    Das Bild ist übrigens ein schönes Beispiel dafür,
    wie man eine einfache Skizze, die im Laufen ent-
    stand, mit allerlei Farben überfrachten kann und
    quasi das Bild bedeutungsmäßig abschmieren kann.
    Mit der Fettpresse solange amorphe Bedeutungs-
    masse reinpumpen, bis auch der letzte Gucker da
    was sehen kann. Es ist wie wenn einem stolze Be-
    sitzer von Bergen Photos schicken und einen auf-
    fordern: ich will ein Portrait! Unscharfe Foki,
    verblitzte Hänge und Mäntel aus Dunst und Dust.
    Da muß der Bergportraitist, dann selbst einen
    Charakter formen und darf sich nicht täuschen
    lassen, wenn der Berg auf dem Photo lieb guckt.
    Es ist ein bißchen, wie bei Hundeportraits. Man
    sieht ein Photo und weiß genau, weil man es eben
    nicht sieht: dieses Bild ist gefälscht. Es muß
    gefälscht sein, denn jeder, der noch alle Eier
    im Korb hat, weiß, daß Hunde sich durch Bewegung
    definieren und nicht durch ein starres Bild. Es
    ist also eine zwiespältige Sache sich solchem
    Tuen zu verschreiben - halt! das geht auch nicht -
    sich auf eine Linie mit den stolzen Eigentümern
    zu stellen. Ja ja, das geht mehr in Richtung Hun-
    dehalterkritik (43%), als in Richtung Tierportrait-
    malerkritik (42%). Eigentlich ist es mir egal (5%).
    Vielleicht bin ich auch nur eitelkeitsverletzt, weil
    ich bei den meisten Hunden (95%) , die ich in meiner
    Umgebung rumlaufen sehe, einfach das Loch nicht ent-
    decke, wo die Kurbel eingesteckt wird, um sie neu
    aufzuziehen. Roboter, persönlichkeitslose Scheißauto-
    maten, denen jeder eigene Charakter abgehirngewa-
    schen ist. Drillreflexe, Spielzeuge, Neurosen-
    spiegel, Trauerspiele. Arme Tiere. Und dann noch
    ein Standbild?? Bei den Bergen das Selbe: nur weil
    sie im Auge des ungeduldigen Menschen eigentlich
    dauernd in Ruhe sind, heißt das Nichts. Auch Berge
    definieren sich durch Bewegung. Das soll jetzt aber
    keine Entschuldigung sein für unscharfe Bilder.
    Steht nicht schon in der Bibel: "Darob soll nur
    einer von Canidistan einen von Canidistan abbilden
    und nur ein Berg einen anderen Berg."???
    Das nächste Mal lasse ich die Zeichnung Zeichnung
    sein. So vielleicht:
    🔗
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  • tsivob-i O
    vorzüglicher faden,
    werther kurschiller!
    diese reise erinnert
    an ein leben des denkmal.
    solchen ergüssen kann
    kein höriger sich entziehen
    und mehr vertragen als kommen
    umhin ohne ihn. äugen einer
    studienreise. ergebenster lese-
    genuss! forrest.
    mfg kg i.
  • tsivob-i neue hasen braucht das land!
    schon giachomo hasanova,
    sittenlibertin
    und freigelassener geist
    bemerkte:

    "Ich denke mir, man hat die Bilder hier aufgestellt, um die Dummköpfe zu foppen, oder um solche, die ein bißchen von Weltgeschichte wissen, zu erheitern."

    in diesem sinne:

    PROST.

    ^°^
  • i_i_i
    beim praeparator

    unser gefaehrt, eine tinguelystisch anmutende, vielraedrige
    maschine mit allerlei wunderbaren antennen und eigenem
    gedankenbrunnen, gibt ploetzlich befremdende, besorgniserregende
    geraeusche von sich und muss antipsychomechanisch ueberholt,
    gereinigt werden. wir nutzen die unfreiwillige gelegenheit fuer
    einen abstecher in den von ausheimischen nur selten aufgesuchten,
    abseits gelegenen teil des ortes.
    von aussen besehen nichts ungewoehnliches. ein in die jahre
    gekommenes, konsequent rechtgewinkeltes vielparteiengebaeude,
    leicht schaebig, eilig hochgezogen nicht allzu lange nach dem
    letzten grossen krieg, wir klingeln uns in den zweiten stock.
    fauliges licht, ein fahler geruch umfangen uns. aus letzterem
    krempelt sich, nachdem sich unsere sinne an unser zaudern langsam
    gewoehnen, ein krummer, buckliger, aus einer nie verheilten internetzverletzung naessender greiser schrat. ihn freut unser
    kommen, man besucht ihn nicht oft. mit einem begeisterten keuchen,
    welches frieden signalisiert, reicht er uns ein klebriges
    schaelchen mit allerlei kuenstlichen tieraugen, wir lehnen dankend
    ab.
    'jaha!', kraeht der stinkende alte triumphierend, als er sich, fuer
    uns uberraschend wuchtig, auf eine dreckstarre, mit von ihm
    ausgeleckten toepfen, naepfen, tetraverpackungen bestueckte
    chaiselongue fallen laesst, 'jaha, die geschaefte, die geschaefte
    laufen noch!' wir draengen uns in den tuerrahmen, heucheln interesse
    und machen uns zum schein notizen. 'wissen sie', faehrt der ueber
    und ueber bewarzte klumpen mit gesenkter stimme fort, 'meine
    kundschaft ist ja meistens verzweifelt. emotionale ausnahmesituation
    und so. da kommt schon was rum.' er geckert zufrieden und kratzt sich.
    dann schweigt er. denkt. sein blick, der nur entfernt an menschliches gemahnt, verfinstert sich.
    natuerlich, faehrt er endlich heiser kraechzend fort, habe er sich
    seinen werdegang anders vorgestellt, er habe schliesslich mal kunst
    gelernt. der stumpfsinn, die methode. die seelenentferntheit.
    mitunter, und auf einmal wirkt er wieder auf eine uns unheimliche
    weise heiter, mitunter packe es ihn dann. dann schraube er dem
    treuen wolfi die dackelbeine einfach seitenverkehrt heran, naehe er
    der schmusigen minka in einer laune ein eulenohr an ihren haarigen
    arsch. die kundschaft beschwere sich schon nicht. und ueberhaupt,
    sein honorar nehme er grundsaetzlich vorab.
    mit vielgeuebtem griff zieht er aus der sofaritze einen zigaretten-
    stumpen hervor. reisst ein streichholz an, es ist sein letztes. der ekelerregende, faulige menschenschwamm zittert. das hoelzchen
    entgleitet ihm. setzt in sekundenschnelle den ihn umgebenden unrat
    in brand. die zerfetzten, dekadengegilbten gardinen. die uns nicht erklaerlich befleckte auslegeware.
    im auflodernden feuerschein entsetzt uns das abscheuliche: eine
    entmenschte chimaere, zusammengesetzt aus jedweder nur denkbaren
    kreatur, hilflos tentakelnd, mit einem abgeschuppten echsenschwanz
    schlagend, chitinbewehrt und tausendfach aus facettenaugen glotzend,
    auf schweinsstelzen taumelnd -
    wir durchbrechen die vordere tuer, stuermen um unser leben die
    treppen hinab, hinaus und immer weiter, weiter. noch weiter. kommen
    erst auf der gegenueberliegenden strassenseite zur besinnung. drehen
    uns nicht um. atmen. tief.
    die verzweifelten schreie der todgeweihten rufen uns unsere eigentliche mission in unser gedaechtnis zurueck. reiseleiter kurschiller gibt mettbroetchen aus.


    🔗
    serviervorschlag
  • tsivob-i ei
    schwarzhumoorig sind die texte
    schöne beile schöne äxte
    durch das filz,
    voller wild.
    lasst uns unsre löcher streichen
    dass die bilder sicher weichen
    und wir streiten um die engen
    täler an den weiten hängen.

    ^°^
  • rellihcsruK
    Nur wer über eine ausreichende Anzahl eigener
    Traumata verfügt, braucht sich keine anderen
    ins Haus holen. (Zitat Abgoether, das.)

    Auf so einer Reise kann es ja auch mal pas-
    sieren, daß man zum Verharren gezwungen wird.
    So geschehen, als wir von Arlesviller aufbra-
    chen. Wir erinnern uns: endlos erscheinende
    Kohlfelder.
    Klare Sache, daß die Leute da keine öffent-
    lichen Verkehrsmittel am Start haben - weil,
    die brauchen da keine. Die haben da doch Alles.
    Vom Kohlkraftwerk bis zur Kohlzeichnung. Von
    der Wiege bis zur Bahre: ist Kohl, Kohl, Kohl,
    das einzig Wahre. Fehlte nur noch, daß sie be-
    gännen informelle Metzchen zu schreiben und
    die kohlarschmäßig über die threads des internet ('s)
    der Menschen zu streuen. Aber wozu soll das gut
    sein?? Und wozu schlecht??

    Nur ließen wir uns nicht zwingen (1. Zeile) und
    brachen auf. Wir sangen kanonig beim Latschen
    die ersten 27 Strophen des alten Chorals:
    "Im internet ist jeder ein Hund".
    An einer surrealen Hypergabelung hatten wir
    das Vergnügen einen Mann zu treffen, der uns
    Auskunft geben konnte und mehr noch, er gab
    uns einen Rat, der unsere weitere Studienfahrt
    in nicht vernachlässigbarer Menge qualitativ
    boomen und zoomen sollte. Den Rat kann ich hier
    leider nicht zitieren, er darf nur in Wildnis-
    sen weiter gegeben werden, von Studienfahrt zu
    anderer Studienfahrt.

    🔗
    Schnelle Skizze des Mannes, der uns begegnete

    Wir wackelten durch die wogende Landschaft. Was
    dem Meer die Wellen, sind dem Land die Hügel.
    Ohne geht's nicht und mit nicht so einfach.
    Jedenfalls Wildnis. (Hatten wir so abgestimmt.)
    Etwas später am Lagerfeuer, beim Lagerbier, be-
    gannen Einige Gruselgeschichten zu erzählen.
    Erst welche von der einst berühmten Malerin
    Claire Oscurre. Die machte ja früher die Work-
    chops: paar Biere - Zeichnen. Und dann mußte man
    den Blick so gut einfangen, daß man beim sechsten
    Bier tönen konnte, wie ab. Seelen und so Zeug bes-
    ser als sonst wer machen. Augen, durch die man in
    die tiefsten Abgründe der Höllen sehen kann und
    Wimpern biegsam, wie eine Sarazenenklinge, Tränen-
    säcke dick wie Meier und Kayal wie nach einen Aus-
    bruch des Krakatau. Damals, als die Wiesen noch
    Blau waren, als Grün ein unformulierter Gedanke
    in den Hoden der Urururgroßväter von irgendwelchen
    Chemikern war. Bevor sich wer ereifert und im
    Überschwang bedrohlich nahe ans Feuer taumelt,
    dies: Es ist nicht alles Grün, was glänzt. Und
    der deutschen Sprache ist bei so etwas eh nicht
    zu trauen, weil sie, außerhalb der Dialekte, nicht
    gewachsen, sondern verordnet, nicht entwickelt,
    sondern irgendwie befohlen wurde. Egal, gell?

    Damals also, als die Wiesen noch Blau waren und
    überhaupt Grün auch Blau war. Als das Grasblau
    noch jeden Morgen aus Blau und Gelb gemischt werden
    mußte und vor dem Melken auf jeden einzelnen, ver-
    dammten Halm aufgetragen werden mußte. Und oft
    war es vergebens, dann hörten die Bauern - während
    des Melkens - die schrillen Kriegsschreie der
    Blauen Reiterhorden, die über die noch feuchten
    Wiesen galoppierten und, mit Schleppen aus saug-
    fähigen Stoffen, das Grasblau von den Pflanzen
    striffen. Das führte dazu, daß in Mancherorts
    und ganz anderen Orten Grünwehren aufgestellt
    wurden, die, mit leistungsfähigeren Holzpferden
    ausgestattet, als die Blauen Reiter über welche
    verfügen konnten, eben diese abwehren sollten.
    Offenbar haben sie es geschafft; daher mag der
    Spruch: "Wo das Gras grüner ist" stammen. Und:
    "Ich wünschte du könntest hier sein" auch. Und
    wahrscheinlich auch noch: "Rauch auf dem Wasser."
    Man weiß es nicht genau.
    Langsam wurde es dunkel.
    Zeit das Feuer auszupissen und weiter zu ziehen.

    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
    Anmerkung des Autors:
    Warum hat mein zweiter Beitrag keine Rotpunkte be-
    kommen?? Ich kann ein Gewohnheitsrecht herleiten,
    inzwischen, und überlege, ob ich das nicht tue.
    Liebe Kunstfaschisten, das ist also ein Ultimatum...
  • heinrich
    "ichlesedasnet":-D
    NUR KUKKE
    ales Flausen...

    Signatur
  • Doktor Unbequem
    @chiller:
    wenn Du Deine Texte "rhythmisch" zeilenumbrechen würdest,
    erhöht sich vermutlich die Leserschaft...
    Ist sehr schwer, fast unangenehm, "so" zu lesen...
    Signatur
  • rellihcsruK
    @chiller:
    wenn Du Deine Texte "rhythmisch" zeilenumbrechen würdest,
    erhöht sich vermutlich die Leserschaft...
    Ist sehr schwer, fast unangenehm, "so" zu lesen...


    Dir ist es wohl so oder so unangenehm,
    aber ich kann mich nicht der Frage er-
    wehren: "Was ist das... das 'rhytmisch
    zeilenumbrechen' ??"
    ??? Ich schreib hier ja wohl keine
    Balladen.
  • Doktor Unbequem
    naja, zB so:
    Wir wackelten durch die wogende Landschaft.
    Was dem Meer die Wellen, sind den Land die Hügel.

    statt so:

    Wir wackelten durch die wogende Landschaft. Was
    dem Meer die Wellen, sind den Land die Hügel.
  • Doktor Unbequem
    Die 2 Sätze sind übrigens nicht schlecht...

    - vll noch mal korrekturlesen vorher...
    ter toofe tativ...
    Signatur
  • i_i_i @kursch
    green is not a creative color. :)
    [auch: never mind the bollocks.]
  • rellihcsruK
    Nee - muß im Leser und der Leserin
    sortiert werden - ich müßte es dafür
    anderswo drin schreiben, dafür ist
    es zuwenig Text.
    Die schmale Säule kommt den Lesern
    ausreichend entgegen.

    - - - - - - -

    Heinrich, ich glaube du hast da ein
    Bild am Schuh kleben... :-)))
  • rellihcsruK
    Es ist quasi schnell geschrieben,
    in einem einfachen Editor, während
    das Bild dazu entsteht, meist.
    Noch mal drüber gelesen, dabei
    werden die []-codes eingesetzt,
    das Bild geladen und der Text in
    den Editor, hier den, gegossen, die
    image address eingesetzt und zack:
    good riddance!!
  • Doktor Unbequem
    Du meinst nicht, eine "kundenfreundliche" Schreibweise, auch wenn sie etwas Mühe erfordert, mache Sinn?
    Signatur
  • Doktor Unbequem
    Auch ist es doch für den Schreiber angenehmer, da "selbsttätig",
    den Umbruch nach einem beendeten Gedankenabschnitt/Bildelement zu vollziehen?!
    Signatur
  • rellihcsruK
    Es sind Splitter von Gedanken, würde
    ich das so ausführen, daß ich versuchte,
    die Gedanken zu fassen, würden das nur
    sehr, sehr, sehr Wenige lesen. Und es
    wäre sehr viel aufwendiger für mich.

    Dieser thread ist eine Studienfahrt ins
    Blaue, genauer gesagt: es sind einige
    Studienfahrten und ich kann nur bei
    meiner gerade mal vermuten, daß die
    ins Blaue führt. Pop meets classic in
    da 100 Club, mann.
    :-)))
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