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  • Allso....

  • Doktor Unbequem
    ich denke, eher "so" lesen es weinige?!
    Signatur
  • Doktor Unbequem
    doppel...
    das programm ist schuld! ;)
    Signatur
  • reniek
    ich denke, eher "so" lesen es weinige?!


    aber wer könnten diese sein, diese weinigen ? :)
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  • rellihcsruK
    "Auch nur weinige Leser, stellen dennoch
    eine essignifikante Menge dar." (Gustav Kurschiller)
  • reniek
    "Auch nur weinige Leser, stellen dennoch
    eine essignifikante Menge dar." (Gustav Kurschiller)


    Klar wie Essigsuppe :):)

    untransformarTiert natürlich.

    Mit oder ohne TT
  • tsivob-i h0
    tt klingt wie hanull.
  • rellihcsruK
    In der vollkommenen Wildnis gibt es nur die selbe
    als Thema. Das ist die erste Lektion, wie aus ein-
    em trapper manual.
    Was wäre uns nun gedient, hätten wir ein Buch
    oder zwei, wo genau beschrieben wird, wie man
    mit bleistiftenen Tellereisen Tierseelen fängt!!
    Wir müssen halt cretinär an dieses Unterfangen
    heranschleichen. Erst große Diskussion. Dazu
    müssen wir die Sofas aufblasen und die auch die
    klassischen Gemälde. Wir trugen zuvor Sorge, daß
    wir uns nicht ohne einen kompletten aufblasbaren
    Salon bewegen müssen. Also, wir trugen den Salon,
    die Lösung der Sorge.
    Da saßen wir nun und sprachen. Jeder einen Beutel
    Kamillentee im Mund - mangels Wasser die einzige
    Möglichkeit den zu konsumieren. So sprachen wir
    dann vcv (very camp vintage).
    Die Grundrichtlinien der Wildnisdarstellung außer-
    halb der normalen Lebensumgebung des Künstlers.
    Nämlich: in der Wildnis darselbst. Logo!
    Eine gute Möglichkeit sahen wir in Vereinfachung.
    Zwei Tierköpfe malen - zusammen drei Augen.
    Reicht doch. Das nenne ich: dem Wahn derer, die
    schiere Abbilderei für Realismus oder sogar für
    Realitäten halten, einen Laurel machen. Macht bei
    drei Tierköpfen vier Augen. Das Faszinierende
    daran: die Ersparnis bleibt immer gleich. Auch bei
    100 Tierköpfen hat man nur ein Auge gespart. Darauf
    kann der Künstler seine Materialkostenrechnung fußen.

    🔗
    2 Drittel davon gesehen!! Hier!!
    Es ist ein Zitat. Und ich sage nicht wes-
    sen Bild. Wer es übersehen hat, soll mal
    schön suchen, in den Bildern der letzten
    Tage. :-))) So wird hier geguckt - mit
    vollgefressenen Augen... das ist ein Zitat,
    das Bild.

    Liebe Leser, Sie sehen, Sie lesen es: die Diskus-
    sion hat einen verhängnisvollen Pfad eingeschlagen.
    So sind die Salons.
    Ich warf wild (!!) gestekulierend, gestebleistif-
    tierend ein: "Wir dürfen uns jetzt kein Bild
    von der Wildnis machen - die Wildnis soll uns ein
    Bild von sich machen!" Romantisierend hieß es, und
    die wichtigsten Mechanismen und Reflexe der Zivili-
    sation negierend - als da sind: Ausbeutung vom Stand
    der Technik und des Wissens in der jeweiligen Gegen-
    wart. Entschuldigen kann man sich später, in der
    Zukunft - wenn das Nichts kostet. Wenn es keinen
    mehr interessiert. Wenn Alle tot sind und so.
    Das konnte so nicht stehen bleiben, ich stand auf,
    um meinen Händen größere Redefreiheit zu verleihen.
    "Ich perdüsiere hiermit ausdrücklich die Invarianz
    allkapitaler Denkfehlereien. Das nur weitere Be-
    stehen dessen, kann nicht nur schlechterdings nicht
    als ein Zeichen von Überlegenheit und .." - und so
    weiter, wir haben es Alle schon 1000 Male gehört.
    Es folgten einige Stunden Debatte, die Debattanten
    konnten erst davon lassen, als die Fetzen der Tee-
    beutel flogen.
    Wurde Zeit mal die Luft raus zu lassen. Und der
    Salon fiel in sich zusammen. Wir haben auf unserer
    Reise schon zuviel gesehen, um uns als Saloneure
    noch ertragen zu können. Ja schauen Sie mal da!
    Die Wildnis hat uns ein Bild gemacht. Schneller als
    die Post(s) - hyperpostal.
    Mit dieser Widnis in uns bleibt gar nichts Ander-
    es übrig als auch mal über Kunst zu sprechen.
    [singt:] dem Max Liebermann, dem haben wir's
    versprochen, der Käthe Kollwitz reichen wir die
    Hand... lalala lala Auf auf zur Kunst...
    lalala..
  • tsivob-i verkommen
    da hat mann wärme im rucksack.
    ein ganzes großes fresspaket.
    theatorikum.
    als wir den adäquator passiert hatten, standen wir am großen arsch der welt.
    ein weichmagnetischer ferrit, der sich riesig aufgeblasen hatte und hart wähnte in seinem kleinen diesseits. er absorbierte radar-wellen und reflektierte radar-wellen. unverändert unveränderlich.
    nichts neues also vom adw.
    forrest.
  • rellihcsruK Hundt greift Zeichner an!!
    🔗
    Arbeitgeber.Hundt hat die Zeichner
    überraschend angegriffen:
    "Für Schwarzmalereien gibt es keinen
    Anlaß!"


    --------------
    Das Bild wird Morgen besser
    geknipst und ersetzt....
  • dnu
    "perdüsiere" allein finde ich schon bemerkenswert.

    .-)
  • tsivob-i gute reise rute.
    oh fräude, für schöne hundeklumpen
    haben wir die k.analisation.
    ärsche, die auf brillen sitzen
    und beim vielen sitzen schwitzen
    sind die vertreter der nation.

    mehr schreib jch gerade nicht.
    bin zu faul.

    ^°^
  • reniek
    [quote="p251103"] 🔗
    Arbeitgeber.Hundt hat die Zeichner
    überraschend angegriffen:
    "Für Schwarzmalereien gibt es keinen
    Anlaß!"


    Einfach nur Spitze!
  • rellihcsruK
    Ah, zitiert, also nicht tauschen,
    sondern das noch dazu:
    🔗
    Schnell gemacht, nach auf'ner site gesehenem Photo.
    So schnell, daß es mich selbst gewundert hat.
    Schattierungen mit dem Gimp.

    Text siehe etwas weiter vorne im thread.
  • tsivob-i ey
    ein einsteineinsteiger winkte vom rande:
    die revolution zu verraten sei eine schande.
    denn wie revolutionäre
    verkaufszahlen beweisen: besser wär's,
    sie zu verkaufen, auch auf reisen.
    so stellte sich mancher die frage schon:
    wie verkaufen wir besser die revolution?

    ya wie?

    ^°^
  • uzuzab
    Revolutionen werden immer gekauft.
    Ne sichere Anlage.


    mfg
    Bazuzu
  • tsivob-i
    gehnow. drum sollen ja die verkaufszahlen ....
    explodieren !

    mfg kg i.
  • rellihcsruK
    Manchmal kommt man nur langsam voran.
    Dann dringen die Gedanken vor und ver-
    treiben einem die Zeit, während die
    Hand mechanisch Bahn bricht. (Das
    hat jetzt nichts mit Stuttgart 21 zu
    tuen - obwohl eigentlich... na, Kopf
    hoch, wird schon..)

    Zur Zeit von Rembrandt, war ganz klar:
    "Das Kunst, das Alter Meister!" Damals
    waren die Menschen noch glücklich wie
    die Kühe: sie tranken Bio.Milch, wußten
    was Kunst ist und aßen selber Alles was
    da war.
    Es war im Großen und Ganzen Auftrags-
    kunst und die wurde meist von Firmen
    erledigt. Ignatius ten Farb war die
    Gallionsfigur, der Meister, the nose
    known, der Künstler. Aber die Arbeiten
    entstanden nicht in seinem Atelier, son-
    dern seiner Werkstatt. Arbeitsteilung.
    Einer spezialisiert auf die Anlage des
    Gesamtbildes, Einer macht nur entfernte
    Landschaften und Eines anderen Sujet ist
    die unterschiedliche Reflektion mensch-
    licher Haut. Der Meister macht da und
    dort einen Strich, bemängelt dies und
    das. Am Schluß der Arbeit, wird die,
    unter dem Vorbehalt, daß es noch nicht
    ganz fertig ist, dem Auftraggeber vor-
    gestellt, auf dieser Reaktion basiert
    die weitere Arbeit. Im Idealfall eine
    Mischung aus vergangener Zeit und einer
    bescheidenen Signatur, vielleicht.
    Rahmung, kurzer Transport. Wenn es
    nicht sowieso am Ort des späteren
    Bleibens entstehen mußte.
    War es damals schon so oder wandelte
    sich die Sicht auf die Produkte im
    Laufe der Zeit?? Die Zuordnung eines
    Werks zu genau einer Person - und nur
    dieser?? Oder galten die Namen dieser
    Giganten in ihrer Zeit eher als eine
    Abkürzung für die, dann nicht anonymen,
    Köpfe und Hände, die an dem Bild auch
    sehr stark beteiligt waren??
    Tschack! - mit der Macho.ete den Weg in
    die Wildnis gehauen. Stückweg. Immer
    schön den Stift in der anderen Hand,
    um etwaige Gefahren gleich bezeichnen
    zu können. Liebe Leserinnen und R - ich
    will Ihnen Nichts vor machen - abgesehen
    davon, daß Sie das ebenso durchschauen
    würden, wie einen kleinen Rechentrick,
    den ein Illusionist zum Besten gäbe -
    es war wirklich gefährlich. So ist das
    in der Wildnis (früher: Wildniß) - ist
    es nicht gefährlich?? Keine Wildnis.
    Die größte Gefahr ist selbstverständlich
    die, die den eigenen Ansichten droht.
    Das glaubt mir Niemand, wenn ich jetzt
    enthülle, daß mir die, durch die Zeit
    ganz sicher veränderte, Sicht auf die
    Wahrnehmung der Werke der sogen. Alten
    Meister durch deren Zeitgenossen erst
    hier beim Schreiben einkam. Das ist
    Wildnis - gewesen.
    So ist das im jungle (ich bevorzuge
    dieses Wort - Dschungel wird zu leicht
    zu Duschgel, schwerer Verständnisfehler
    dann, beim Leser..) halt. Über einem
    lauern die Baumalligatoren, hinter einem
    hört man die donnernden Schritte des
    Cyanistes caeruleus gigantus und vor einem
    liegt der Sumpf der Kunst.
    🔗
    Da ist schnell mal an die Alten Meister
    gedacht, das schadet nicht wirklich..
    das Denken - bei den Alten Meistern kann
    man sich da nicht so sicher sein. Weil:
    die meisten Leute, die denen wohl reden,
    und das für Alle geltend, die haben ja
    kaum noch welche von denen selbst gekannt.
    Das ist so eine Art Generationengappe
    (prof.: generation gap), fällt erst auf,
    wenn man vor einem steht. Und die neuen
    Alten Meister, sorry, aber die kann man
    jetzt hier nicht mit rein tuen. Das ist
    so ein bißchen wie der Vergleich von den
    unterschiedlichen Nazis. Die Neos sagen
    Heute vielleicht mal: "Die haben wohl
    vergessen, dich zu vergasen." Aber früher
    war doch mal öfter zu hören: "Wir haben
    vergessen dich zu vergasen." Also nicht
    inhaltlich bezogen auf die Meister, ob
    jetzt alte Alte oder neue Alte - nur auf
    die unterschiedlichen Qualitäten.
    Die neuen Alten Meister können nunmal
    nicht anders: sie müssen die alten Al-
    ten Meister hochloben und in Ehren hal-
    ten - ist doch klar! Ohne alte keine
    neuen. Ist das noch Kunst worüber ich
    hier rede?? Ich mach mal 'nen Sprung.
    Denn das, das hat mit Kunst nichtmehr
    wirklich was zu tuen, das ist zivili-
    satorisches Gefasel. Da, das von den
    alten Meistern und dem ganzen Schund.
    Die Kunst ist kein Gaslicht.Roman und
    die 'Kunst', wie sie Heute von Einigen
    vertreten wird, als ob sie aus einem
    zerfallenden Charles-Darwin-Büchlein
    gefallen ist, ist die erstrebenswert??
    oder ist es eher die 33. Kolonne der
    Kunst, die einst war?? Akademisch und
    staatstragend, arschkriechend und unter-
    würfig nach oben, so wie übermenschlich
    hartleibig nach unten?? Fragen über
    Fragen. Da hole ich mit der Machete
    aus und - saussss! - schlage fröhlich
    meinen Weg, die Fragen verfaulen im
    jungle, die Antworten ... ah, da trete
    ich schon auf die lichte Fläche, die
    sich mir öffnet und sogleich fliegt
    mir ein Zitat auf die Zunge und davon
    weg: "Jesus, mein Hansi!"¹


    Und wie durch Wunder kömmt es mich an,
    wie von seltsamen Techniken gesteuert
    oder von Engeln entführt, einen kleinen,
    artigen Absatz über den Unsinn der Ent-
    pseudonymisierung hinzuzufügen. Es ist
    die Milde des einmonatig entfernten
    Fests der Liebe (was war Weihnachten
    wohl vor '68??), daß ich das ohne Ein-
    bezug der Wildnis tue. Sind es nur
    nubes oscuras, die mit aller absicht-
    lichen Macht zur Seite gefegt werden
    müssen?? Faszinierend alle Male, weil
    es ja so ist, daß auch ein Pseudonym
    durchaus mit den dazu gestellten Arbei-
    ten memoriert wird. Identifiziert. Und
    wenn es in der Kunst nicht möglich ist,
    ist es nirgends möglich. Oder nur mit
    Gewalt. Wenn also welche meinen es sich
    rausnehmen zu müssen, denen, die unter
    anderem Namen Bilder laden, ihren Namen,
    den diese doch sicher viel besser kennen,
    als jene, die so tuen, auf's kunstnet
    zu schmieren, dann halte ich kurz inne
    und überlege. Es ist immer das selbe
    Ergebnis zu dem ich gelange: Versuche
    der Einschüchterung und des Terrors.
    Die Gründe, warum das so getan wird,
    sind nicht ganz einfach zu erklären,
    außer man gibt sich damit zufrieden,
    daß es ... Halt! Wieder etwas, was
    ich hier so nicht schreiben werde.
    Es weiß ja eh jeder, was ich damit
    sagen will.

    _______________
    ¹) Zitat aus Ludwig Ganghofer - Der
    Edelweißkönig, S. 207, erster Absatz,
    vorletzte Vollzeile. In meiner Ausgabe
    ist das so. Wahrscheinlich heillos
    zensiert.
  • tsivob-i O
    super aufsatz! hut!
    bei der bücherverbrennung damals haben die auch einen vergessen.
    der hat dann die verbrennung seiner bücher eingefordert. den nackten namen nenn jch hier nicht, kla.
    und in meinem ganghofer steht: jesus in meinem harem.
    andere ausgabe eben.

    empfehle mich
  • tsivob-i auf! das es. X-mast
    auch wollen wir auf unserer reise nicht vergessen zu huldigen derer vom ohrgeschlecht damit wir unsere schulden los sind und daß nicht der große reiniger – peinlich, manche sagen immer noch peiniger – uns reingewaschen sitzen lässt.
    asch und ohmen!
    stromverbrennung ist nicht ohne!
    verbrennt mehr strom.
    ^°^
  • tsivob-i auf reisen
    auch nicht zu vergessen zu huldigen der pionierleistung van gogh's
    der sich wohl als erster von seinem radioaktiven sinnes-
    organ trennte obwohl zu seiner zeit das radio gerade erst
    in erfindung war.
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