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  • Allso....

  • rellihcsruK dddADAaa
    "Ich habe Schubladen voller eingeteilter Unsinne." (Gustav Kurschiller)

    Wir liefen weiter. In Pausen zwischen
    zwei Liedern, kann man gut das da denken:
    'Strecke machen' mit einem Vollwertverb
    bestückt: zur Strecke bringen. Ändert
    die Bedeutungen. Wer Unsinn als Sinn
    verkleidet und das durch die Trompete
    in die Luft nummert, muß sich nicht wun-
    dern, wenn statt der gediegenen Wanders-
    leut, plötzlich ein Narrenzug zieht.
    Da damals dadA eine Reaktion darauf
    war, daß viele Trompeten tröteten -
    aber das als Aktion - wird Heute ger-
    ne vergessen.
    🔗
    Picasso hat zum Kubismus Alles gesagt,
    was es zu dADa zu sagen gibt. Andere
    haben sich damit nicht begnügt und
    sagten dazu Surralles. Das war nicht
    unfalsch aber unterhaltsam. In kapita-
    listischen Museen hat daDa Nichts ver-
    loren. Oder versucht da wer die politi-
    sche dADaDimension zu löschen?? Das da
    wurde damals schon live und in Schwarz
    .Weiß versucht.
    Dadann war
    die Zeit um. DAlli dAlLi.
  • tsivob-i dada
    surealien!
    auf der reise.
    ubu jagen
    oder doch.

    o
  • tsivob-i das worht
    ghute reise, vorbei an den karaminen,
    karmasutren und kartakomben der fröhlichen
    untergänger die über alle taschen ununterbrochen
    redeten in nachgetragener empörung.
    abgekommen vom sagenhaft umwobenen marquis de šaqé
    nutzten sie diesen anlass, etwas heftiger zu
    debattieren von dem sie den begriff nicht kannten
    und deshalb tausend neue namen erfanden, tausend namen
    und wörter für immer dasselbe und stritten unentwegt
    über diese namen und wörter und immer dasselbe.
    ort-ho me-sa pa-ro.
    orthese oder ohrthese?
    ab-er-satz-grün-dung.
    grün-spannung.
    ohrpro-these.
    U and I
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  • retievstredey
    guy, wann kriegen wir endlich unsere
    vierte monitorwand


    ich bin also bilderverbraucher, es ist das jahr zweitausend-
    irgendwas, und kunst ist was mir gefaellt bzw was prima zu
    meinen sofakissen, zu meinen vorhaengen, der wohnwand, dem
    frisch gebuegelten heimtier passt. als kulturkonsument bin ich
    es laengst gewohnt, mich mit der kunstware nach meinen ganz
    eigenen beduerfnissen zu umgeben. zeitungs-, fernseh, radio-
    redakteure haben auf mein verhalten kaum mehr einen einfluss,
    ich stelle mir mein was, wie, wann ich es will aus dem web
    zusammen. und wenn mir so ein feuilletonist nochmal erzaehlen
    will was nun kunst ist und was nicht, haue ich ihm auf seinem
    blog ein paar kommentare unter seinen artikel, die sich gewaschen
    haben.
    kunst ist, was ich dafuer halte und was mir meine freunde in den
    sozialen netzwerken ganz uneigennuetzig empfehlen. fertig.

    diese digitalen bilderrahmen, die schon in den anfaengen dieses
    jahrtausends populaer wurden, die aber erstmal recht preisig und
    eher mickrig daherkamen, bekomme ich laengst in jedem baumarkt
    foermlich nachgeschmissen. in allen moeglichen schmucken designs,
    in fast jeder erdenklichen groesse, zum aufstellen oder zum
    aufhaengen an der wand. diese rahmen bestuecke ich mit bildern,
    die ich mir im web von verschiedenen anbietern fuer ein paar cent
    das stueck herunterlade. auf jenem micropaymentmarkt konkurrieren
    zigtausende kuenstler aus aller welt mit- bzw gegeneinander. den
    kuenstlern vielleicht zum trost: da die bilder so billig sind,
    nehme ich manchmal gleich mehrere. kann ich dann oefter mal wechseln
    bei mir daheim, meiner jeweiligen stimmung entsprechend. ich finde
    das praktisch.

    mein aktueller fav ist ein kuenstler, der seine bilder nicht nur
    in den ueblichen verschiedenen farbsets anbietet, sondern gleich
    in modulen. mit diesen kann ich mir mein bild ohne vorwissen und
    ohne aufwand ganz individuell zusammenstellen und kostenlose er-
    weiterungen sind auch schon angekuendigt. gut finde ich ausserdem
    diese touchscreen-technologie. mit der kann man ein fertiges bild
    an einer stelle, die einem nicht mehr gefaellt, zum beispiel
    durch drueberwischen mit dem finger, veraendern. manche kuenstler
    sind ja ganz schoen luschig und malen auch mal drueber, das laesst
    sich dann korrigieren.

    die bange frage, ob ein bild nun nach altvaeterlicher sitte ent-
    standen ist, ob es digital gepimpt wurde oder gleich ganz an
    einem rechner entstand, schert mich dabei nicht. laesst sich ueber
    die monitore eh nicht unterscheiden.

    onkel lisbeth und oma franz waren uebrigens auch kuenstler. leider
    keine digitalen, obwohl sie es zu ihrer zeit eigentlich schon haetten
    sein koennen. beim pinseln, schaben, kratzen auf ihren bild-
    traegern murmelten sie gerne von haptik, von ihrem einzigartigen
    stil (der allerdings tatsaechlich ein ganz scheusslicher und gewoehn-
    licher war), und vom niedergang der abendlaendischen kultur,
    wenn sich am bildermachen allzuviel veraendere. gegen meinen aus-
    druecklichen willen habe ich die gesammelten werke schliesslich
    geerbt, und in meinem leben nicht wuerde ich mir diesen haess-
    lichen plunder in meine wohnung haengen. zum lagern habe ich aber
    auch keinen platz, und kein geld um extra etwas anzumieten. ich
    habe mich durch zig webforen gefragt, ob die bilder nicht vielleicht
    doch einen wert haben koennten, ob es alternativen zu ebay gibt, und-
    soweiter.
    ernsthafte antworten waren selten, schliesslich bin ich mit
    meinem problem nur einer von sehr vielen. sondermuell also,
    und die entsorgung wird teuer. aus anstandsgruenden hebe ich
    ein paar der bilder aber freilich auf. als digikopie.
  • xylo
    xylo
    Ach, Kurschiller is auch wech?
    Signatur
  • Seite 3 von 3 [ 45 Beiträge ]

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