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  • Kokon

  • Peter Pitsch
    Peter Pitsch Kokon
    Wenn ich Härte spüren lasse um
    Zerbrechlichkeit zu tarnen
    dann möchte ich nicht verletzen
    weil ich selbst
    die Wunden kenne welche sich
    ins Herz gegraben.
    Wer kann mein Leben
    nachvollziehen? die Schatten
    der ungezählten Tage, die grauen
    Wolken am Firmament
    als noch frostiger Nebel schwebte
    über der Seele um
    zu spalten was ich für
    Persönlichkeit hielt.
    Durch jede Erfahrung neu
    geschaffen und vergangen
    mit jeder Illusion, zu oft aus der
    Geborgenheit gefallen
    statt weiter in Naivität zu
    schlummern, zu oft gestanden
    vor dem Abgrund das Bodenlose
    zu verneinen.
    Wer kann die Welt ermessen
    wenn sie vorgedacht
    und offensichtlich scheint, wer
    kann noch etwas erkennen
    wenn er nie seinem Kokon
    entschlüpfte
    um sich des Lebens Ungewissheit
    preiszugeben?

    (c) P.Pitsch, Übelungen
    Signatur
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