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  • Auftragsarbeit Verkaufspreis

  • Doktor Unbequem

    Wie um alles in der Welt kommst Du auf diesen schrägen Dampfer, Kunst als Stundenarbeit anzusetzen? Völliger Nonsens, aber solcher in hochgeistiges aufgeblasenes Blabla verpackter Müll war ja von TransformarT nicht anders zu erwarten!



    na, k(l)eine(r),
    neuer Nick,
    neues Glück?
    :)

    Geht aber schon wieder voll in´s Höschen...!

    Sowas nennst Du "hochgeistig"?! ^.^
    Das ist simpelste! Geschäftsgrundlage.
    Aber "alle Achtung", wie viele Beschimpfungen/Beleidigungen Du in einen Dreizeiler packen kannst.


    Selbstverständlich hat bei - ernsthaften - Auftragskünstlern
    die Preiskalkulation ihren Ursprung in einem Stunden-/Tagessatz.
    Plus einigem/allem anderen, was anfallen kann.
    Haste überhaupt mal was mit Leuten zu tun gehabt, die was tun, muss man da ja fragen...
    (ausser Nasebohren etc)

    Gezahlt wird von Erstkunden per Vorkasse (oder mind 30, eher 50 % Anzahlung).
    Keine Rückerstattung ausser bei schwerwiegenden Fehlern.
    Vertrag nur bei grösseren Projekten.
    Ein korrekt Schaffender ist immer bemüht,
    den Auftraggeber absolut zufrieden zu stellen.
    (sollte etwas ungefällig sein am Werk,
    so korrigiert/arbeitet "man" dies nach, sofern möglich.)
  • Reg Hain
    Reg Hain
    erstmal mind. 250,- eurolein festlegen, dann ca. stunden und material- natürlich auch die ( groesse !!! )-- manchmal erkennt man , was es dem auftraggeber wert ist und man kann soziale preise aushandeln oder anbieten!!! alles gute!!
    Signatur
  • siku
    erstmal mind. 250,- eurolein festlegen, dann ca. stunden und material- natürlich auch die ( groesse !!! )-- manchmal erkennt man , was es dem auftraggeber wert ist und man kann soziale preise aushandeln oder anbieten!!! alles gute!!


    soziale Preise? was ist das denn, daraus werden dann wohl eher unsoziale Preise: wer lieb guckt, zahlt mehr als derjenige, der hart verhandelt? Diese Art der Preigestaltung mag im Handwerk möglich sein, bei Kunstwerken geht das gar nicht! ;-)
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  • amtU
    Na ich fall fast um ,was sind das für preise,???? 50 Euro, dafür würd ich die nicht mal grundieren wollen,,.

    Bei der Größe...doch mindestens 4 stellig..puh wieviel Leute, Kopf oder alles, Hintergrund wie ausgearbeitet, das zählt doch alles......
    Klingt mir auch bischen nach Fague...
  • reniek
    Hallo Utma, ich denke Du lebst fernab jeglicher Realität mit Deinem 4-stelligen Preisfirlefanz. So funktioniert der Kunsthandel (Kunstmarkt) ganz einfach nicht, so nach dem Motto, ich als Künstler mach da mal nen Preis Höhe und Breite und bissel Material. Preise sind Entwicklung, sie gestalten sich nach Nachfrage des Künstlers auf dem Sekundärmarkt (Auktionen). Selbst da passiert es häufig, dass renommierte Künstler mit hohem Ranking gnadenlos preislich durchsacken. Wird z.B. in einer Galerie der Künstler mit hohem Preis angeboten, muss es nicht sein, dass dieser Preis dann bei Auktionen durchgesetzt werden kann. Allen Ernstes kann beim Threaderöffner, der ja selbstredend das erste Mal einen Auftrag annimmt nicht von einer Etablierung auf dem Kunstmarkt gesprochen werden
  • amtU
    hi, ging ein bischen von meinen ERfahrungen aus.. und Auftragsmalerei ist ja was anderes als wenn das Bild so von der Wand weggekauft wird, da hat man einen festen Preis, auch davon abhängig wie wertvoll einem selbst das Bild ist...bei Aufträgen ist es schon üblich Größe x Anzahl der Personen etc zu berechnen...ich kenn es so...
    das ein kleiner Picasso Strich dann mehr kostet als vieleicht ein 100 x 100 Werk von z.B. Richter ,ok das ist nun gerade der bestbezahlteste, nimm je. anderen...... das ist ne andere Sache. außerdem haut die Galerie ja auch noch immer ca bis zu 100% o.ä drauf.... das aber ein Bild in der Größe auch bischen was kostet,,, klar Mat . Kosten wollte er ja noch extra berechnen...das fand ich auch Quatsch. aber ne Leinwand mit Leinen...etc ja nun auch teurer als 18 x 14 also bischen spielt das doch auch da mit rein...grübel
  • siku
    Abgesehen davon, das wir hier offensichtlich einen Troll-Thread füttern, ist das Thema doch noch ganz interessant geworden.


    hi, ging ein bischen von meinen ERfahrungen aus.. und Auftragsmalerei ist ja was anderes als wenn das Bild so von der Wand weggekauft wird, da hat man einen festen Preis, auch davon abhängig wie wertvoll einem selbst das Bild ist...bei Aufträgen ist es schon üblich Größe x Anzahl der Personen etc zu berechnen...


    das ist praxisnah

    Hallo Utma, ich denke Du lebst fernab jeglicher Realität mit Deinem 4-stelligen Preisfirlefanz. So funktioniert der Kunsthandel (Kunstmarkt) ganz einfach nicht, so nach dem Motto, ich als Künstler mach da mal nen Preis Höhe und Breite und bissel Material.


    nein, Utma lebt offensichtlich in der Realität! Der Kunsthandel funktioniert so, dass der Maler einen Preis nennt, ob der Vermarkter den dann akzepiert ist eine andere Sache. Vielleicht könnte sich hier mal ein Vermarkter melden, der mehr zahlt als der Künstler verlangt, weil er im Gegensatz zu dem Kunstwerkhersteller desssen Wert auf dem Kunstmarkt besser einschätzen kann. ;-)


    Preise sind Entwicklung, sie gestalten sich nach Nachfrage des Künstlers auf dem Sekundärmarkt (Auktionen). Selbst da passiert es häufig, dass renommierte Künstler mit hohem Ranking gnadenlos preislich durchsacken. Wird z.B. in einer Galerie der Künstler mit hohem Preis angeboten, muss es nicht sein, dass dieser Preis dann bei Auktionen durchgesetzt werden kann.


    Entwickeln kann sich erst etwas, das schon einen Start hinter sich hat.

    Aber wichtiger ist mir der folgende Hinweis:
    Hier werden Verkauf von "neuen" Bildern und der Handel mit "Gebrauchtware" in Auktionshäusern in einen Topf geworfen. Ein Künstler, der seine frischen Arbeiten in den Auktionshandel gibt, muss im Kunstmarkt schon sehr etabliert sein (von Ebay mal abgesehen).
    Bilder die im Wiederverkauf (Gebrauchtware) in Auktionshäusern versteigert werden, verlieren in der Regel ähnlich an Wert wie Einrichtungsgegenstände. - Und da lostlive ja das Thema angesprochen hat, sollte man mal darauf hinweisen, dass entgegen vieler "Mythen" gebrauchte Bilder nicht als Geldanlage taugen. Wie viele Erben schauen enttäuscht, wenn das ehemals teuer eingekaufte Bild, später nur noch 10 % von Galeriepreis wert ist, entgegen der Beteuerung von Galeristen und Künstlern!, dass Kunst im Wert steigt, wenn der Künstler nur erst gestorben ist.
  • reniek
    Das schrieb ich ja auch, dass diese Werke dann in den Auktionen preislich fallen können. Sie können aber auch steigen. Niemand sprach davon "frische Werke" von Einsteigern in eine Auktion zu geben. Klar muss sich der Künstler erst mit Hilfe einer Galerie etablieren. Was ist ein "gebrauchtes Bild" eigentlich, siku? Du meinst sicher ein Bild mit Vorbesitzern, also ein antiquarisches, älteres Bild. Das Wort "Gebraucht" kenne ich eher aus der Fahrzeugbranche.

    Zu diesem Deinen Satz hier: nein, Utma lebt offensichtlich in der Realität! Der Kunsthandel funktioniert so, dass der Maler einen Preis nennt, ob der Vermarkter den dann akzepiert ist eine andere Sache. Vielleicht könnte sich hier mal ein Vermarkter melden, der mehr zahlt als der Künstler verlangt, weil er im Gegensatz zu dem Kunstwerkhersteller desssen Wert auf dem Kunstmarkt besser einschätzen kann. ;-)

    Ja, habe ich schon erlebt, siku - mehr als der Künstler dachte.
  • omrelap
    Monetärer Wert eines Bildes ist das, was ein potentieller Käufer zu geben bereit ist.
    Für Diejenigen, die sich tatsächlich für's Thema interessieren: Der Wert ist das, was sich wirklich am Markt realisieren lässt. - Ein ökonomischer Grundsatz! Ein weiterer Grundsatz heißt "Knappheit des Gutes"! Das bedeutet: Was alle haben wollen und nur wenige können ist wertvoll. Was jeder kann und keiner haben will ist wertlos!
    Wenn einer mit Kugelschreiber ein Ringbuchblatt bekritzelt und dieses Blatt nicht unter 1000 Euro hergeben mag, heißt das nicht, dass dieses Blatt 1000 Euro wert ist. Es hat vielmehr nur den Wert, der realisiert werden kann, also wahrscheinlich keinen.
    Im Kunstnet sind insgesamt kaum Werke verzeichnet, die monetären Wert haben dürften, es handelt sich vielmehr fast ausschließlich um ideelle Werte für den Maler selbst oder dessen Angehörige.
    Wenn jemand einen Stundenlohn ausmacht oder Materialkosten veranschlagt ist dies ein ganz normaler Werkvertrag fern ab von Gepflogenheiten des Kunsthandels.
  • AndreaM
    AndreaM
    ich möchte als neuling was dazu sagen,bitte.

    ich habe mich vor ein paar tagen hier regisstrien lassen weil sich durch eine arbeit von mir in meinem umfeld eine laviene ausgelöst habe.
    vor lauter nachdenken über meine situation das akriebische suchen nach antworten um eine lösung zu finden, da habe ich auch diese frage über bildpreise gestellt. und nach ein paar stunden kam mir selber in denn kopf wie einfallslos und eigendlich auch etwas frech das von mir war.
    dafür entschuldige ich mich.
    auf die gefahr hin auch etwas naiv und ungebildet zu wirken,
    ich selber hatte das vor ein paar tagen nicht böse gemeint.
    mir war immer bewusst das sich ein wert von einem bild oder auch kunstwerk daher ergibt wie begehrenswert es ist. und das man dafür auch hart arbeiten muss um sich einen bestimmten wert um seiner person aufzubauen.
    das würde ich auch nicht wagen mich mit denen zu vergleichen.

    bis jetzt habe ich aber immer alle meine arbeiten verschenkt und es kommt der punkt wo ich es nicht mehr einsehe auch wenn ich nicht kunst studiert habe oder non stop kurse besucht habe. in meinem umfeld denken sogar ein paar leute ein bild entsteht über nacht und haben vorstellungen sie sind mit 50 euro dabei. da pack ich mir doch am kopf auch als unstudierte.
    aber es sind auch ein paar ernstzunehmende nachfragen dabei. ich habe alles erstmal auf eis gelegt und will mich informieren und auch dazu lernen.

    P.s. sorry für meine naivität hier aber irgendwie geniesse ich gerade mein egotripp gegenüber meines umfeldes und will lernen an mich zu denken. hier bei kunstnet wurden mir schon einiges klar.
    es sind einige hier die mir mit pro und contra geholfen haben über vieles mal genauer nachzudenken.
    dafür all mein dank.
    Signatur
  • Doktor Unbequem
    ...bei Aufträgen ist es schon üblich Größe x Anzahl der Personen etc zu berechnen...ich kenn es so...


    ja, wobei diese Kalkulation auch idR ihren Ursprung im Zeitaufwand "pro Kopf" plus div (weiterer Zeitaufwands- und anderer, zB Material-, Recherche*-, Planungs*- Outsourcing*- Kosten-)Faktoren hat.

    Ansonsten kann man mal bei ein paar guten Porträtzeichner auf der HP gucken,
    die haben ja meist Preislisten mit bei, allerdings kaum für riesige Formate.


    *bei aufwendigeren Projekten! bei Porträts wohl kaum...
    Signatur
  • Viktor Neufeld
    Viktor Neufeld
    Wenn ein Kunstwerk schlecht komponiert ist und hatte keine Grundregeln (geometrische, Farb-, Luft-, Lichtperspektive, Farblehre) dann ist es 50 Euro wert
  • _leira
    Wenn ein Kunstwerk schlecht komponiert ist und hatte keine Grundregeln (geometrische, Farb-, Luft-, Lichtperspektive, Farblehre) dann ist es 50 Euro wert


    Wenn es keine Grundregeln hatte, 50 Euro doch noch?
  • Doktor Unbequem
    Wenn ein Kunstwerk schlecht komponiert ist und hatte keine Grundregeln (geometrische, Farb-, Luft-, Lichtperspektive, Farblehre) dann ist es 50 Euro wert


    wäre da nicht eher ´ne Entsorgungsgebühr fällig?
    ^.^
    Signatur
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