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  • Künstlerförderung der HBK Braunschweig

  • eppap
    Pappe dein Text war sehr hilfreich ;-)


    siku, hat da jemand deinen account entführt ??

    Naja, meine Texte sind eigentlich alle murmel murmel..
  • hatsa
    Wenn du im Gespräch, vor deinen gerade noch
    bewunderten Sachen, erwähnst, daß du Auto-
    didakt bist, siehst du zu oft durch die
    Augen deines Gegenübers, der eben kein
    Autodidakt ist, wie Ablehnung und Veracht-
    ung in ihm aufsteigt. "Wie konntest du es
    nur wagen !! Daß du mir diesen Scheiß zeigst !!",
    schreit es dann in dem.

    Ich denke, das sagt fast Alles.


    Klar! Die wollen auf der sicheren Seite sein. Wer kann heute noch sagen was Kunst ist und was nicht. Wenn du studiert hast, setzen sie voraus, dass du weißt was du tust und einen gewissen Hintergrund hast.
  • eppap
    Tja, das stimmt nicht ganz, denn es wird
    dabei ein formelles Studium mit Schein
    und Netzwerk vorausgesetzt.
    Studierst du ein Thema, um zu wissen,
    ohne daß irgendwer dir die Aufgaben
    aus den gesamten zur Verfügung steh-
    enden Daten herausformatiert und durch
    Mitarbeiter nach unten durchreichen läßt,
    wird dir beinahe jeder echte Student sagen:
    "Du weißt Nichts. Ich weiß Alles."

    So sind sie, die Eliten. Formell, formell.
    :-)))))
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  • _aidualC
    Wenn du im Gespräch, vor deinen gerade noch
    bewunderten Sachen, erwähnst, daß du Auto-
    didakt bist, siehst du zu oft durch die
    Augen deines Gegenübers, der eben kein
    Autodidakt ist, wie Ablehnung und Veracht-
    ung in ihm aufsteigt. "Wie konntest du es
    nur wagen !! Daß du mir diesen Scheiß zeigst !!",
    schreit es dann in dem.

    Ich denke, das sagt fast Alles.


    Klar! Die wollen auf der sicheren Seite sein. Wer kann heute noch sagen was Kunst ist und was nicht. Wenn du studiert hast, setzen sie voraus, dass du weißt was du tust und einen gewissen Hintergrund hast.


    Man muss aber oft auch sagen, dass Autodidakten meist wirklich "schlechter" sind, weil sie einfach weniger Input durch Andere bekommen und sich damit nicht den ganzen Tag beschäftigen können...Aber das Autodidakten keine Chance haben, glaube ich eher weniger. Abgesehen davon sind Leute die bildende Kunst zum Beispiel studiert haben, auch meist nicht gerade reich geworden dadurch...Dieses "Laie haben keine Chance" Gerede kann man ja nicht mehr hören. Wenn man sich um nichts kümmert, kommt auch nichts. Also weniger jammern, sondern auch was für tun.
  • eppap

    Man muss aber oft auch sagen, dass Autodidakten meist wirklich "schlechter" sind, weil sie einfach weniger Input durch Andere bekommen und sich damit nicht den ganzen Tag beschäftigen können...


    Das ist eine Behauptung. Wer Informationen aufgenommen
    hat, kann sich damit beschäftigen. Es gibt genug Ebenen
    das zu tuen. Dazu braucht man keinen Prof, keinen Doz
    und auch keine studentischen Hilfskräfte.
    Ein Autodidakt, der wirklich daran interessiert ist und
    nicht locker läßt, ist im Vergleich zu einem Studenten,
    der in den abgeschliffenen Alltag professioneller Kunst-
    erzieher gezogen wird, wohl ein zu harter, zäher Brocken
    on the scene.


    Aber das Autodidakten keine Chance haben, glaube ich eher weniger. Abgesehen davon sind Leute die bildende Kunst zum Beispiel studiert haben, auch meist nicht gerade reich geworden dadurch...Dieses "Laie haben keine Chance" Gerede kann man ja nicht mehr hören. Wenn man sich um nichts kümmert, kommt auch nichts


    Kümmer, kümmer, kümmer... in dieser Umgebung, wie sie
    ist und sich gebiert, haben nur wenige Leute eine Chance.
    Und das sind nicht die Besten, das sind die, die sich
    in die Position bringen dahin befördert zu werden.
    Das heißt aber auch nicht, daß die, die es 'schaffen',
    schlechte Künstler sind... oder sein müssen.
  • daednU
    tja frau komplementär
    hat ja das so einiges unternommen
    und nichts erreicht

    der apell is also mal wieder völlig für den arsch oder?
  • _aidualC
    Jeder der es versucht und gut ist wird gefördert. Egal ob er Kohle hat oder nicht. Man braucht halt nur jemanden der auch an die Sache mit glaubt...Mit Geld hat das nicht viel zu tun. Auch Leute mit guter Ausbildung haben Probleme sich durch zu setzen und vorallem von Kunst allein zu leben...Das Glück mitspielt ist ja wohl klar.


    Schwachsinn.

    Und natürlich hat es auch was mit Geld zu tun. Wer das bestreitet ist jenseits von Gut und Böse.

    Um Leute mit Ausbildung geht es hier übrigens nicht, nur mal so nebenbei gesagt, aber das hast du wohl überlesen. Leute mit Ausbildung haben nämlich genug Asche in der Tasche, weil Ausbildung kostet - kann sich nicht jeder leisten - und Ausbildung auch automatisch die richtigen Kontakte bringt.

    Such dir mal ohne Geld die "richtigen" Kontakte - du wirst sie nicht finden. Also Kontakte, Leute, die auch GELD für Bilder ausgeben... und nicht bloß 5o oder 100 Euro für einen billigen Druck inclusive Rahmen...

    Die findest du nicht ohne Geld für die eigene Kunst, Werbung und Kontakte... und ohne Ausbildung machst du garantiert NICHTS weil du KEINE Chance hast.

    Ich hab das Buch gelesen "wie man eine Galerie findet", der Autor (Galerist in Berlin), sagt genau dasselbe: Ungelernte haben keine Chance.

    Und genau das ist die Realität! Dein läppisches "das Glück spielt auch mit", kannst du dir sparen. Bei armen ungelernten Malern ist noch nicht mal Glück mit drin, sie haben einfach KEINE Chance!

    "wie man eine Galerie findet"...und wer sagt, dass der Autor Recht bzw. Ahnung hat?
  • siku

    Ich hab das Buch gelesen "wie man eine Galerie findet", der Autor (Galerist in Berlin), sagt genau dasselbe: Ungelernte haben keine Chance.


    ungelernte Galeristen dafür umso mehr: der dümmste [...] findet die größten Kartoffeln. :-)

    kennt hier jemand "gelernte Galeristen"? bitte outen.
  • reniek


    kennt hier jemand "gelernte Galeristen"? bitte outen.


    keiner kennt solche ;)
  • _aidualC
    Ja ich...Ich hatte ne Ausbildung zum Bildwirtschaftler gemacht
  • siku
    Ja ich...Ich hatte ne Ausbildung zum Bildwirtschaftler gemacht


    watt?
    könntest du das Berufsbild mal konkret skizzieren?

    Nachtrag: bei "gelernt" bitte Berufs-Abschlüsse angeben und das Berufsbild beschreiben

    ein Möbelfachkaufmann z.B., der 30 Jahre selbstständig eine gut gehende Galerie führt, ist kein "gelernter Galerist", sondern Autodidakt. ;-)
  • reniek
    Wenn du im Gespräch, vor deinen gerade noch
    bewunderten Sachen, erwähnst, daß du Auto-
    didakt bist, siehst du zu oft durch die
    Augen deines Gegenübers, der eben kein
    Autodidakt ist, wie Ablehnung und Veracht-
    ung in ihm aufsteigt. "Wie konntest du es
    nur wagen !! Daß du mir diesen Scheiß zeigst !!",
    schreit es dann in dem.

    Ich denke, das sagt fast Alles.


    Das ist eine grobe Verallgemeinerung - und sie ist keineswegs immer zutreffend - keiner ist Autodidakt und hat eine Galerie gefunden. Zugegeben, es ist nicht der übliche Weg. Die Betonung liegt nicht auf studiert, sondern auf einer professionell ausgeübten künstlerischen Tätigkeit und den Bildern. In dieser Galerie sind zu 95 % studierte Maler, (die Galeristin führt seit 1995 erfolgreich 2 Galerien, nimmt an Messen teil usw.). Zwischen Hobbymaler und Autodidakt sollte man schon unterscheiden können. Autodidakt ist absolut nichts Abwertendes oder Verwerfliches, im Gegenteil, es zeugt von Intensität und Willenskraft, sich da selbst immer weiter zu entwickeln. Autodidakt sein heißt auch nicht, dass man keine Vorbilder oder Lehrmeister hat. da herrscht allgemein ein verfälschtes Bild drüber. Die Abwertung bringen meist die Autodidakten selbst hinein, indem sie thematisieren. Auch wenn es sicher manche Tür öffnet, wenn man mit dem Namen seiner Professors glänzen kann, das allein genügt sicher nicht, wenn die Bilder nicht in das Galerienprogramm passen und den Galeristen nicht überzeugen. Es gibt viele studierte Künstler, die keine Galerie haben, die aber dennoch gut mit ihrer Kunst leben und auch glücklich damit sind. Welchen starren vorgezeigten ausgetretenen Pfad soll es denn geben in der Kunst?
  • eppap
    Ich habe nicht verallgemeinert, sondern
    ein Erlebnis dargestellt, wie ich es
    mehr als nur einmal erlebte.

    Die Schlüsse, die ich daraus zog,
    gelten auch nur für mich, klar.
    Aber sie gelten.
  • reniek
    Ich habe nicht verallgemeinert, sondern
    ein Erlebnis dargestellt, wie ich es
    mehr als nur einmal erlebte.

    Die Schlüsse, die ich daraus zog,
    gelten auch nur für mich, klar.
    Aber sie gelten.


    Wenn es so ist, wie du es schilderst, ist es natürlich dämlich von dem besagten Betrachter deiner Arbeiten , wenn er nur danach bewertet, ob du studiert hast. Da hat dann wohl eher der ein Problem, weil er es selbst nicht annähernd so gut hinbekommtl. Denke mal, das ist auch sicher speziell in Deutschland so krass und auch da noch in bestimmten Bundesländern gravierender, nämlich in denen, die sich besonders viel auf ihre sog. "künstlerische Tradition" einbilden. Das ist zumindest mein Eindruck.
  • reniek
    Ja ich...Ich hatte ne Ausbildung zum Bildwirtschaftler gemacht


    watt?
    könntest du das Berufsbild mal konkret skizzieren?

    Nachtrag: bei "gelernt" bitte Berufs-Abschlüsse angeben und das Berufsbild beschreiben

    ein Möbelfachkaufmann z.B., der 30 Jahre selbstständig eine gut gehende Galerie führt, ist kein "gelernter Galerist", sondern Autodidakt. ;-)


    Wo du das gerade ansprichst, siku, als studierte Malerin und Kunstsachverständige. Auch z.B. ehemalige Offiziere haben das "Galerie führen" nicht gelernt und konnten dennoch gut mitreden, weil sie eben was "zu sagen" hatten und eine große Leidenschaft für Kunst mitbrachten. :D
  • komplementaer

    Das ist eine grobe Verallgemeinerung - und sie ist keineswegs immer zutreffend - keiner ist Autodidakt und hat eine Galerie gefunden. Zugegeben, es ist nicht der übliche Weg.


    zugegeben, es ist eine sehr seltene Ausnahme, dass ein Autodidakt eine Galerie findet. Ich kenne genau eine Person die das geschafft hat.

    Künstler kenne ich Hunderte. Keiner von denen hat eine Galerievertretung und in der Regel verkaufen die alle paar Monate mal ein Bild. Wenn sie Glück haben. Meist ist es sogar noch weniger. Viele klagen, dass sie Jahrelang nichts verkaufen.

    Die Betonung liegt nicht auf studiert, sondern auf einer professionell ausgeübten künstlerischen Tätigkeit und den Bildern.


    das mag sein, aber professionell arbeiten kann auch nur ein Mensch, der andere Einnahmequellen hat, da beißt sich doch die Katze in den Schwanz.
    Kann ich nicht täglich malen, weil ich arbeiten muss um Geld zu verdienen, leidet die künstlerische Entwicklung. Ich muss aber arbeiten, weil Kunst machen Geld kostet. Ich kann nicht jeden Tag malen. Ich würde zwar gerne, geht aber nicht. Das geht anderen Autodidakten genauso. Wie soll sich da was entwickeln? Geht gar nicht. Noch dazu wird man überall geblockt, weil man halt nur Autodidakt ist.

    Zwischen Hobbymaler und Autodidakt sollte man schon unterscheiden können.


    durchaus kann ich das.
    Wie soll man mehr machen, wenn es aufgrund von Geldmangel nicht geht, und 2. auch nicht verkauft wird? Welcher Idiot malt jahre- oder jahrzehntelang täglich (ich rede nicht von Hobbymalern, wie gesagt!), ohne etwas zu verkaufen? Wer zahlt das tägliche Beschäftigen mit dem Malen?

    Ich meine, ich rede ja nicht chinesisch. Es müsste doch ansatzweise zu verstehen sein, was ich meine.


    Autodidakt ist absolut nichts Abwertendes oder Verwerfliches, im Gegenteil, es zeugt von Intensität und Willenskraft, sich da selbst immer weiter zu entwickeln.


    js, und? Ist alles klar, logisch ist ein Autodidakt höher menschlich zu bewerten als ein Kunststudent, der alles in den Hintern gesteckt bekommt, der alles umsonst auf dem silbernen Tablett bekommt. Der Autodidakt muss kämpfen, sich selbst disziplinieren, und das oft jahrelang, und sich durchbeißen.
    Ohne Erfolg.
    Warum ist das so?

    Es gibt viele studierte Künstler, die keine Galerie haben, die aber dennoch gut mit ihrer Kunst leben und auch glücklich damit sind. Welchen starren vorgezeigten ausgetretenen Pfad soll es denn geben in der Kunst?


    Meine Bilder sind nur was für eine gute Galerie. Es malen sowieso kaum noch Leute in Öl. Das wird auch nicht mehr gewertschätzt. Solche Bilder kriegt man alleine nicht mehr verkauft, dazu braucht man den richtigen Galeristen, der auch die Kundschaft für solche Bilder hat.
    Aber genau den findet man nicht als Autodidakt.
  • komplementaer

    Man muss aber oft auch sagen, dass Autodidakten meist wirklich "schlechter" sind, weil sie einfach weniger Input durch Andere bekommen und sich damit nicht den ganzen Tag beschäftigen können...Aber das Autodidakten keine Chance haben, glaube ich eher weniger.


    ich habe den Eindruck, du glaubst sehr viel und weißt sehr wenig.

    Abgesehen davon sind Leute die bildende Kunst zum Beispiel studiert haben, auch meist nicht gerade reich geworden dadurch..


    stell dir vor, mir geht es nicht darum, reich zu werden. Sondern einfach nur bescheiden meinen Lebensunterhalt mit meiner Kunst verdienen zu können.

    .Dieses "Laie haben keine Chance" Gerede kann man ja nicht mehr hören. Wenn man sich um nichts kümmert, kommt auch nichts. Also weniger jammern, sondern auch was für tun.


    Blödsinn. Ich tue genug. Mehr geht gar nicht. Der Automatismus: Wer viel tut, hat Erfolg, stimmt in der Kunst ja schon mal gar nicht. Volksverarschung.

    **

    Ich bin nicht Kunst studiert, weil es mir verwehrt wurde, aber ich bin informiert und ich bin Autodidakt seit drei Jahren. Auch davor habe ich mich jahrelang mit Bildern beschäftigt - ich weiß, was ich tue. Unerträglich diese Arroganz der Studierten!
  • _aidualC
    Oh ihr seid so dämlich...Viele Kunststudenten arbeitet nebenbei und bekommen keineswegs alles in den Hintern gesteckt und wer Kunst studiert weiß worauf er sich einlässt. Also Schnauze halten wenn man keine Ahnung hat. Habt ihr euch mal ne Kunstuni von innen angeguckt..Da sind arbeiten bei, da träumt man von. Das sind doch wohl auch alles keine Adligen und wirklich jeder kann studieren. Wenn einem der Grips, das Talent oder was auch immer fehlt, dann hat man halt Pech gehabt..
  • reniek
    hallo komplementaer: Es ist sicher vieles an dem was du schreibst wahr.


    Dass es absolut nie zu spät mit dem Durchbruch als Autodidakt sein muss, zeigt das Beispiel des Zeichners Bill Traylor - :)

    edit - P.S. @ Claudia: Wieso sind wir denn da nun alle gleich dämlich ? :)
  • komplementaer
    Oh ihr seid so dämlich...Viele Kunststudenten arbeitet nebenbei und bekommen keineswegs alles in den Hintern gesteckt und wer Kunst studiert weiß worauf er sich einlässt. Also Schnauze halten wenn man keine Ahnung hat. Habt ihr euch mal ne Kunstuni von innen angeguckt..Da sind arbeiten bei, da träumt man von.


    Blubbblubbbblubbb

    natürlich bekommen die alles in den Hintern gesteckt. Alleine das Privileg, studieren zu dürfen, reicht ja schon. Ist ja schon ein Freifahrtschein in eine goldene Zukunft (wenn sie sich nicht allzu blöd anstellen).

    So gut möchte ich es mal haben.

    Du hast Null Ahnung.
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