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    Galerie_im_Turm Nora Adwan. Right Behind You
    Sperrige Objekte, geheimnisvolle Projektionen und analoge Fotografien. Für die Ausstellung Right Behind You kombiniert die Künstlerin Nora Adwan verschiedene Medien zu einer einzigartigen Installation. Die bewegten Bilder der Projektionen verschmelzen mit dem Material der Objekte, sie passen sich der Form der Skulptur an, verzerren und dehnen sich. Lichtreflektionen schimmern auf dem hölzernen Material und Wasser scheint am Objekt entlang zu fließen. Trotz ihrer Statik und Sperrigkeit wirken die Objekte beweglich und geraten aus dem Gleichgewicht. Durch die im Loop laufenden Projektionen erhält die statische Skulptur zusätzlich eine zeitliche Dimension - sie ist kein zeitloses Monument mehr. Das gesellschaftliche Gedächtnis wird in seiner Wahrnehmung durch die im Raum schwebenden großformatigen Silbergelatineprints mit ihren rätselhaft architektonischen Strukturen und urbanen Szenerien hinterfragt.

    Die Arbeit von Nora Adwan verknüpft Skulpturen mit fotografischen und medialen Projektionen. In London geboren, studierte sie Kunst an der Kingston University, bevor sie nach Berlin zog. Adwan hat an verschiedenen Artist in Residence Programmen teilgenommen, unter anderem bei Terre sans Frontieres, Zagora, Marokko (2008), Art Factory, Bialystok, Polen (2010) sowie Meet Factory, Prag, Tschechien (2011). Mehr zu ihrer Arbeit findet sich auf: http://noraadwan.com/

    Zur Eröffnung spielen Petula und Corwood Manual:
    Corwood Manual ist Geräusch, ein Song gewordenes Atmen halbfunktionierender Gerätschaften. Es entstehen verwirrt-melodische Songskulpturen, alles rauscht und pluckert, alles wird vermengt. Die alten Kassetten, verdrehte Beatgerüste und Assoziationsfetzen spielen mit den Stimmen im Kopf und Bauch. Takt für Takt. Klick klick klack. ( http://corwoodmanual.net/#_=_)
    Die Gruppe Petula macht¬¬¬¬ Musik aus Einzelteilen und schichtet Drama, Gezupfe und Glücksergebenheit übereinander, bis Lieder entstehen. Mal klingt er wie ein Orchester, mal wie ein Diktiergerät, und exakt so pendelt er auch zwischen erhabener Pracht und schmerzvoller Unmittelbarkeit. ( http://petula.org/)

    Am 07. Juli veranstaltet die Galerie im Turm ein weiteres Konzert mit der Band Sarsaparilla, die sich wie folgt selbst beschreibt: „Sarsaparilla is a music project created in order to explore the possibilities of songwriting, performing, experimentation, and collaboration. Sarsaparilla is a soda pop like Rootbeer.“ ( 🔗 )
  • paulinekreativ
    stellt doch mal, wenn vorhanden einige Bilder der Ausstellung ein, würde sicher den ein oder anderen interessieren der sich nicht vor Ort ein Bild machen kann
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