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  • Was ist die Definition von autodidaktischer und Hobbykunst

  • trA_egnuolluoS Was ist die Definition von autodidaktischer und Hobbykunst
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    Ich habe eine feste Arbeit, male noch nicht so lange, aber regelmäßig und viel. Mache Kurse und bringe mir viel selbst bei. Langfristig würde ich mich schon freuen, soweit zu kommen, meine Sachen mal auszustellen oder sogar etwas zu verkaufen, aber der Weg ist das Ziel oder so...

    Ich bin da eher zurückhaltend, weil ich nicht wollte, dass irgendjemand über mich sagt, was will die denn mit ihrem Kram? :-) Da müsste ich mich schon sehr sicher fühlen, und das tue ich noch nicht. Lieber male ich einfach so und freue mich daran, anstatt mich im großen Stil zu blamieren.

    Da ich ja arbeite und in meiner Freizeit male, bin ich wohl eine Hobbymalerin. Aber genauso bin ich dann auch Autodidaktin, weil ich mir viel selbst beibringe. Für mich ist die Malerei auch mehr als ein Hobby, glaube ich.

    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?

    So, wahrscheinlich befinde ich mich hier in der falschen Rubrik und weiß nicht, wie man ein Posting verschiebt. Ich war zu schnell, sorry.
  • Roderich
    Roderich
    https://de.wikipedia.org/wiki/Autodidakt

    googeln hab ich mir selbst beigebracht! *stolz guck....*
  • trA_egnuolluoS Lieber Gott, lass Hirn regnen...
    Was soll der Kommentar denn? Ich hoffe, es sind hier nicht alle so drauf wie Du, dann bin ich ganz schnell wieder weg. Ist ja wohl echt kein Umgangston.

    Stell Dir mal vor, ich kann googeln. Und ich weiß sogar, was ein Autodidakt ist (bin ja so stolz auf meine Bildung, LOL)

    Jetzt noch mal ganz von vorne, damit auch Du mein Anliegen verstehst.

    Ich möchte verschiedene Meinungen von den Foristen zu dem Thema und eine Diskussion anregen. Wenn das Thema Dir zu langweilig ist, dann halt Dich doch einfach raus, ok? Bzw. schalt erstmal den Kopf ein, bevor Du was sagst.
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  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    haha ... bitte geh nicht wieder weg. Die Antwort war gut und trägt dazu bei, das hier etwas mehr positive Kultur herrscht. Traut sich ja sonst keiner mehr Fragen zu stellen, wenn man immer gleich auf die Fr... bekommt.

    Meine Meinung zu deinen Fragen:
    Ich würde mich nicht gerne Hobbymaler nennen, nur weil ich von der Malerei nicht leben kann. Das Wort Hobby klingt immer sehr abwertend.
    Autodidakt und/oder Hobby? Das hat nichts miteinander zutun. Ist wie die Frage ob ich Mann oder Deutscher bin.

    Edit:

    "Autodidakten vollbringen mitunter beachtliche bis herausragende Leistungen, heute vor allem im Bereich der Kunst und der Fremdsprachen. Ein besonders ungewöhnlicher Autodidakt war der afroamerikanische Zeichner Bill Traylor, ein ehemaliger Sklave, der mit über 80 Jahren anfing zu zeichnen und weltberühmt wurde.

    In Berufsfeldern, bei denen der Besuch eines Fachinstitutes weder die Regel noch zwingend vorgeschrieben ist, wie z. B. Schachspieler, Sportler, Künstler, wie Popmusiker, Rock-Gitarristen, Maler, Journalisten, Schauspieler oder Autoren belletristischer Literatur (reine Unterhaltungsliteratur), spricht man nicht von Autodidakten. "

    Kann es sein, das sich Wikipedia hier selbst widerspricht?
    Signatur
  • dlihthceM
    Nehmt eure Pinsel und fangt an.
  • trA_egnuolluoS
    Keine Sorge, ich bin kein Sensibelchen :-).

    Stimmt schon, es sind zwei verschiedene Dinge. Aber eigentlich ist es nur die Kategorie, die man sich selbst verpasst oder von anderen verpasst bekommt.

    Du siehst Dich als Künstler, der eben von der Kunst allein nicht leben kann. Jemand anderes würde Dich vielleicht als einen Angestellten sehen, der eben als Hobby malt. Ist alles Ansichtssache.

    Eigentlich will ich nur darauf hinaus, dass solche Kategorien ziemlich blöd sind und ein bisschen provozieren :-). Ein Autodidakt kann selbstverständlich beides sein, es heißt ja nur, dass man sich selbst etwas beigebracht hat.

    Ich finde es nur unfair, Leute, die sich selbst etwas aneignen und eben nur beschränkte Zeit für das Malen haben, gleich in die Schublade "Hobby" zu stecken. Bzw. sie nicht ernst zu nehmen. Und ich habe "Hobbykünstler" gesehen, die haben es richtig drauf.

    In diesem Sinne werde ich mich gleich mal meinem Hobby widmen...
  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    stimmt!
    nicht weg gehen!
    WEITERMACHEN!
    ich geh für meine familie auch arbeiten
    und wenn die kohle nicht reicht hat mir meine kunst
    immernoch den arsch gerettet...
    dann setze ich mich in die stadt und verkaufe meine sachen
    versuche noch mehr fragen zu stellen
    hier sind einige leute die dir gerne helfen
  • trA_egnuolluoS
    Ja Mechthild, gleich :-)

    Hab gerade erst den Teil von Wikipedia gelesen. Das verstehe ich auch nicht so ganz. Ich dachte immer, ein Autodidakt ist jemand, der keine formale Ausbildung hat und sich auf seinem Gebiet seine Kenntnisse selbst angeeignet hat.
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    Vielleicht sollte man lieber die Kategorien "Amateur" und "Profi" bei der Malerei einführen.
    Signatur
  • dlihthceM
    Man sollte vielleicht nicht soviel quarken, sondern tun.
  • Roderich
    Roderich
    Ja Mechthild, gleich :-)

    Hab gerade erst den Teil von Wikipedia gelesen. Das verstehe ich auch nicht so ganz. Ich dachte immer, ein Autodidakt ist jemand, der keine formale Ausbildung hat und sich auf seinem Gebiet seine Kenntnisse selbst angeeignet hat.


    siehste, war doch nich so dämlich, mein link! (:
  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    hobby hin oder her
    sobald ich ein bild verkaufe
    will das amt des geldes selbiges sehen
    denen ist es egal ob ich als KÜNSTLER, neben meiner lohnsteuer
    als Arbeiter, nochmal steuern zahle...
    für mich ist wichtig das meine arbeit egal welche
    entsprechend bezahlt wird
    wenn ich sie gut mache
    also wird jeder tag zum schultag
    ohne von seiner umwelt zu lernen bleibt mann dumm
  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    mechthild mach selbst
    und troll dich!
  • laG
    Vielleicht sollte man lieber die Kategorien "Amateur" und "Profi" bei der Malerei einführen.



    Ich unterteile in Laie- Amateur, Autodidakt und Studiertem. Wobei sich die drei letzten Kategorien immer wild überschneiden.
    Profi ist schon jemand der Postkarten am Straßenrand für 5 Euro das Stück verkauft.
    Ein Amateur ist ein Liebhaber, meistens Autodidakt, aber nicht notwendig untalentiert. Van Gogh war Amateur und Autodidakt, Henri Rousseau und viele mehr. Galeristen und Kunstlehrer sind fast immer verhinderte Amateur- Maler!
    Wer Freie Kunst studiert hat, musste diverse Auswahlverfahren durchlaufen und ist n der Regel theoretisch und praktisch einigermaßen versiert. Nicht weil er studiert hat, sondern schon vorher, denn die Aufnahmeprüfung ist der schwierigste Teil des ganzen Studiums.
    Autodidakten brauchen im Prinzip eine eigene Kunstbibliothek, müssen viel aus verschiedenen Quellen lesen, weil ihnen die proffessorale Betreuung fehlt. Ein richtiger Autodidakt oder Amateur versteht wie ein bildender Künstler moderne Kunstströmungen und kann diese erklären, auch wenn er sich selbst auf ganz anderem Sektor beschäftigt.
    Ist das nicht der Fall, handelt es sich um einen Laien. Nur da liegt der Unterschied! Nicht wie gut der eigene Dackel in Acryl gemalt ist.
  • absurd-real
    Wenn ich deine Werke so ansehe ist es für mich als Betrachter völlig wurscht, ob du dafür studiert hast, oder sagen wir; einfach mit viel Leidenschaft dabei bist, oder dir bloß ab und an mit deinen Kids den Farbkasten ausm Nanunana teilst..
    .-Somit seh ich´s auch so; Juckt keinen wie man euch nennt, außer euch!(und das anscheinend enorm). Eure Werke werden nicht durch eure Titel bestimmt..Naja, sollten sie jedenfalls nicht. Nicht für mich.
    Signatur
  • trA_egnuolluoS
    Ja Mechthild, gleich :-)

    Hab gerade erst den Teil von Wikipedia gelesen. Das verstehe ich auch nicht so ganz. Ich dachte immer, ein Autodidakt ist jemand, der keine formale Ausbildung hat und sich auf seinem Gebiet seine Kenntnisse selbst angeeignet hat.


    siehste, war doch nich so dämlich, mein link! (:


    Ok ok :-)))))
  • siku
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    [...]
    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?



    Hobbymalerin. Der Unterschied liegt im Ergebnis. Die Arbeiten die du eingestellt hast sind eindeutig Hobbymalerei.
    Ein Autodidakt kann über Hobbymalerei hinauswachsen. Seine Arbeiten brauchen dann den Vergleich mit Dipl.Künstlern nicht zu scheuen.

    Für jemanden, der gern malt, davon nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten will ist nicht entscheidend, dass andere für die Bilder Geld ausgeben würden. Ein Hobbymaler malt meist zu eigenen Erbauung - und so sehen die Arbeiten dann auch aus.
  • trA_egnuolluoS
    Ehrlich gesagt ist es mir auch total egal, mir gefällt was mir gefällt und gut ist. Grundsätzlich mag ich es nicht, Menschen in Kategorien zu stecken. Das war ein rein theoretisches Interesse.

    Gal hat es schön gesagt, diese Definition leuchtet mir ein. Ich bin also "per Definition" ein Laie, weil ich mir keine Kunstbibliothek zulege, nicht vorhabe ein Kunstspezialist zu werden und meine Kenntnisse doch eher rudimentär sind. Ich kenn mich nur bei den Malern aus, die ich mag, weil es mir dann Spaß macht, die Biografien zu lesen. Da kann ich voll dahinterstehen :-).

    ABER ICH MALE KEINE DACKEL!!!
  • siku


    Autodidakten brauchen im Prinzip eine eigene Kunstbibliothek, müssen viel aus verschiedenen Quellen lesen, weil ihnen die proffessorale Betreuung fehlt. Ein richtiger Autodidakt oder Amateur versteht wie ein bildender Künstler moderne Kunstströmungen und kann diese erklären, auch wenn er sich selbst auf ganz anderem Sektor beschäftigt.
    Ist das nicht der Fall, handelt es sich um einen Laien. Nur da liegt der Unterschied! Nicht wie gut der eigene Dackel in Acryl gemalt ist.


    hahah, das ist eine wirklich umfassende Erklärung, die zu subjektiven Interpetationen anregt: Ein richtiger Autodidakt braucht zum Abmalen natürlich Vorbilder, er muss ja wissen, was auf dem Markt gefragt ist. Nicht gefragt sind Bilder, die nur vom Bauchgefühl des Malers bestimmt werden, sondern Motive, die auch dem Kunstgeschmack der Kritiker und der KN-Experten standhalten.

    Malt einer nur "seinen Dackel", kann er davon ausgehen, dass ein anderer, der für seine Wohnung eine Wanddekoration sucht, nicht ein Portrait eines fremden Dackels in seine gute Stube einziehen lässt. Besser wären die Chancen das Portrait des Dackels zu verkaufen dann, wenn der Wohnungsbesitzer sich keinen zweite Hund anschaffen will, dennoch seinem bereits vorhandenen Hund zur Gesellschaft einen Artgenossen in der Wohnung zur Seite stellen möchte.
  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    hey aaron
    ich glaube ich habe deine bilder
    vermisst
    das ein oder andere
    so kompliziert ist das alles nicht
    kann doch fast jeder sehen ob einer lust hat creativ zu sein
    egal ob er es perfekt macht oder nicht
    er macht es is doch welt
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