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  • Was ist die Definition von autodidaktischer und Hobbykunst

  • Gast, 1 Was ist die Definition von autodidaktischer und Hobbykunst
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    Ich habe eine feste Arbeit, male noch nicht so lange, aber regelmäßig und viel. Mache Kurse und bringe mir viel selbst bei. Langfristig würde ich mich schon freuen, soweit zu kommen, meine Sachen mal auszustellen oder sogar etwas zu verkaufen, aber der Weg ist das Ziel oder so...

    Ich bin da eher zurückhaltend, weil ich nicht wollte, dass irgendjemand über mich sagt, was will die denn mit ihrem Kram? :-) Da müsste ich mich schon sehr sicher fühlen, und das tue ich noch nicht. Lieber male ich einfach so und freue mich daran, anstatt mich im großen Stil zu blamieren.

    Da ich ja arbeite und in meiner Freizeit male, bin ich wohl eine Hobbymalerin. Aber genauso bin ich dann auch Autodidaktin, weil ich mir viel selbst beibringe. Für mich ist die Malerei auch mehr als ein Hobby, glaube ich.

    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?

    So, wahrscheinlich befinde ich mich hier in der falschen Rubrik und weiß nicht, wie man ein Posting verschiebt. Ich war zu schnell, sorry.
  • Roderich
    Roderich
    https://de.wikipedia.org/wiki/Autodidakt

    googeln hab ich mir selbst beigebracht! *stolz guck....*
  • Gast, 1 Lieber Gott, lass Hirn regnen...
    Was soll der Kommentar denn? Ich hoffe, es sind hier nicht alle so drauf wie Du, dann bin ich ganz schnell wieder weg. Ist ja wohl echt kein Umgangston.

    Stell Dir mal vor, ich kann googeln. Und ich weiß sogar, was ein Autodidakt ist (bin ja so stolz auf meine Bildung, LOL)

    Jetzt noch mal ganz von vorne, damit auch Du mein Anliegen verstehst.

    Ich möchte verschiedene Meinungen von den Foristen zu dem Thema und eine Diskussion anregen. Wenn das Thema Dir zu langweilig ist, dann halt Dich doch einfach raus, ok? Bzw. schalt erstmal den Kopf ein, bevor Du was sagst.
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    haha ... bitte geh nicht wieder weg. Die Antwort war gut und trägt dazu bei, das hier etwas mehr positive Kultur herrscht. Traut sich ja sonst keiner mehr Fragen zu stellen, wenn man immer gleich auf die Fr... bekommt.

    Meine Meinung zu deinen Fragen:
    Ich würde mich nicht gerne Hobbymaler nennen, nur weil ich von der Malerei nicht leben kann. Das Wort Hobby klingt immer sehr abwertend.
    Autodidakt und/oder Hobby? Das hat nichts miteinander zutun. Ist wie die Frage ob ich Mann oder Deutscher bin.

    Edit:

    "Autodidakten vollbringen mitunter beachtliche bis herausragende Leistungen, heute vor allem im Bereich der Kunst und der Fremdsprachen. Ein besonders ungewöhnlicher Autodidakt war der afroamerikanische Zeichner Bill Traylor, ein ehemaliger Sklave, der mit über 80 Jahren anfing zu zeichnen und weltberühmt wurde.

    In Berufsfeldern, bei denen der Besuch eines Fachinstitutes weder die Regel noch zwingend vorgeschrieben ist, wie z. B. Schachspieler, Sportler, Künstler, wie Popmusiker, Rock-Gitarristen, Maler, Journalisten, Schauspieler oder Autoren belletristischer Literatur (reine Unterhaltungsliteratur), spricht man nicht von Autodidakten. "

    Kann es sein, das sich Wikipedia hier selbst widerspricht?
    Signatur
  • Gast, 4
    Nehmt eure Pinsel und fangt an.
  • Gast, 1
    Keine Sorge, ich bin kein Sensibelchen :-).

    Stimmt schon, es sind zwei verschiedene Dinge. Aber eigentlich ist es nur die Kategorie, die man sich selbst verpasst oder von anderen verpasst bekommt.

    Du siehst Dich als Künstler, der eben von der Kunst allein nicht leben kann. Jemand anderes würde Dich vielleicht als einen Angestellten sehen, der eben als Hobby malt. Ist alles Ansichtssache.

    Eigentlich will ich nur darauf hinaus, dass solche Kategorien ziemlich blöd sind und ein bisschen provozieren :-). Ein Autodidakt kann selbstverständlich beides sein, es heißt ja nur, dass man sich selbst etwas beigebracht hat.

    Ich finde es nur unfair, Leute, die sich selbst etwas aneignen und eben nur beschränkte Zeit für das Malen haben, gleich in die Schublade "Hobby" zu stecken. Bzw. sie nicht ernst zu nehmen. Und ich habe "Hobbykünstler" gesehen, die haben es richtig drauf.

    In diesem Sinne werde ich mich gleich mal meinem Hobby widmen...
  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    stimmt!
    nicht weg gehen!
    WEITERMACHEN!
    ich geh für meine familie auch arbeiten
    und wenn die kohle nicht reicht hat mir meine kunst
    immernoch den arsch gerettet...
    dann setze ich mich in die stadt und verkaufe meine sachen
    versuche noch mehr fragen zu stellen
    hier sind einige leute die dir gerne helfen
  • Gast, 1
    Ja Mechthild, gleich :-)

    Hab gerade erst den Teil von Wikipedia gelesen. Das verstehe ich auch nicht so ganz. Ich dachte immer, ein Autodidakt ist jemand, der keine formale Ausbildung hat und sich auf seinem Gebiet seine Kenntnisse selbst angeeignet hat.
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    Vielleicht sollte man lieber die Kategorien "Amateur" und "Profi" bei der Malerei einführen.
    Signatur
  • Gast, 4
    Man sollte vielleicht nicht soviel quarken, sondern tun.
  • Roderich
    Roderich
    Ja Mechthild, gleich :-)

    Hab gerade erst den Teil von Wikipedia gelesen. Das verstehe ich auch nicht so ganz. Ich dachte immer, ein Autodidakt ist jemand, der keine formale Ausbildung hat und sich auf seinem Gebiet seine Kenntnisse selbst angeeignet hat.


    siehste, war doch nich so dämlich, mein link! (:
  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    hobby hin oder her
    sobald ich ein bild verkaufe
    will das amt des geldes selbiges sehen
    denen ist es egal ob ich als KÜNSTLER, neben meiner lohnsteuer
    als Arbeiter, nochmal steuern zahle...
    für mich ist wichtig das meine arbeit egal welche
    entsprechend bezahlt wird
    wenn ich sie gut mache
    also wird jeder tag zum schultag
    ohne von seiner umwelt zu lernen bleibt mann dumm
  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    mechthild mach selbst
    und troll dich!
  • Gast, 6
    Vielleicht sollte man lieber die Kategorien "Amateur" und "Profi" bei der Malerei einführen.



    Ich unterteile in Laie- Amateur, Autodidakt und Studiertem. Wobei sich die drei letzten Kategorien immer wild überschneiden.
    Profi ist schon jemand der Postkarten am Straßenrand für 5 Euro das Stück verkauft.
    Ein Amateur ist ein Liebhaber, meistens Autodidakt, aber nicht notwendig untalentiert. Van Gogh war Amateur und Autodidakt, Henri Rousseau und viele mehr. Galeristen und Kunstlehrer sind fast immer verhinderte Amateur- Maler!
    Wer Freie Kunst studiert hat, musste diverse Auswahlverfahren durchlaufen und ist n der Regel theoretisch und praktisch einigermaßen versiert. Nicht weil er studiert hat, sondern schon vorher, denn die Aufnahmeprüfung ist der schwierigste Teil des ganzen Studiums.
    Autodidakten brauchen im Prinzip eine eigene Kunstbibliothek, müssen viel aus verschiedenen Quellen lesen, weil ihnen die proffessorale Betreuung fehlt. Ein richtiger Autodidakt oder Amateur versteht wie ein bildender Künstler moderne Kunstströmungen und kann diese erklären, auch wenn er sich selbst auf ganz anderem Sektor beschäftigt.
    Ist das nicht der Fall, handelt es sich um einen Laien. Nur da liegt der Unterschied! Nicht wie gut der eigene Dackel in Acryl gemalt ist.
  • absurd-real
    Wenn ich deine Werke so ansehe ist es für mich als Betrachter völlig wurscht, ob du dafür studiert hast, oder sagen wir; einfach mit viel Leidenschaft dabei bist, oder dir bloß ab und an mit deinen Kids den Farbkasten ausm Nanunana teilst..
    .-Somit seh ich´s auch so; Juckt keinen wie man euch nennt, außer euch!(und das anscheinend enorm). Eure Werke werden nicht durch eure Titel bestimmt..Naja, sollten sie jedenfalls nicht. Nicht für mich.
    Signatur
  • Gast, 1
    Ja Mechthild, gleich :-)

    Hab gerade erst den Teil von Wikipedia gelesen. Das verstehe ich auch nicht so ganz. Ich dachte immer, ein Autodidakt ist jemand, der keine formale Ausbildung hat und sich auf seinem Gebiet seine Kenntnisse selbst angeeignet hat.


    siehste, war doch nich so dämlich, mein link! (:


    Ok ok :-)))))
  • siku
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    [...]
    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?



    Hobbymalerin. Der Unterschied liegt im Ergebnis. Die Arbeiten die du eingestellt hast sind eindeutig Hobbymalerei.
    Ein Autodidakt kann über Hobbymalerei hinauswachsen. Seine Arbeiten brauchen dann den Vergleich mit Dipl.Künstlern nicht zu scheuen.

    Für jemanden, der gern malt, davon nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten will ist nicht entscheidend, dass andere für die Bilder Geld ausgeben würden. Ein Hobbymaler malt meist zu eigenen Erbauung - und so sehen die Arbeiten dann auch aus.
  • Gast, 1
    Ehrlich gesagt ist es mir auch total egal, mir gefällt was mir gefällt und gut ist. Grundsätzlich mag ich es nicht, Menschen in Kategorien zu stecken. Das war ein rein theoretisches Interesse.

    Gal hat es schön gesagt, diese Definition leuchtet mir ein. Ich bin also "per Definition" ein Laie, weil ich mir keine Kunstbibliothek zulege, nicht vorhabe ein Kunstspezialist zu werden und meine Kenntnisse doch eher rudimentär sind. Ich kenn mich nur bei den Malern aus, die ich mag, weil es mir dann Spaß macht, die Biografien zu lesen. Da kann ich voll dahinterstehen :-).

    ABER ICH MALE KEINE DACKEL!!!
  • siku


    Autodidakten brauchen im Prinzip eine eigene Kunstbibliothek, müssen viel aus verschiedenen Quellen lesen, weil ihnen die proffessorale Betreuung fehlt. Ein richtiger Autodidakt oder Amateur versteht wie ein bildender Künstler moderne Kunstströmungen und kann diese erklären, auch wenn er sich selbst auf ganz anderem Sektor beschäftigt.
    Ist das nicht der Fall, handelt es sich um einen Laien. Nur da liegt der Unterschied! Nicht wie gut der eigene Dackel in Acryl gemalt ist.


    hahah, das ist eine wirklich umfassende Erklärung, die zu subjektiven Interpetationen anregt: Ein richtiger Autodidakt braucht zum Abmalen natürlich Vorbilder, er muss ja wissen, was auf dem Markt gefragt ist. Nicht gefragt sind Bilder, die nur vom Bauchgefühl des Malers bestimmt werden, sondern Motive, die auch dem Kunstgeschmack der Kritiker und der KN-Experten standhalten.

    Malt einer nur "seinen Dackel", kann er davon ausgehen, dass ein anderer, der für seine Wohnung eine Wanddekoration sucht, nicht ein Portrait eines fremden Dackels in seine gute Stube einziehen lässt. Besser wären die Chancen das Portrait des Dackels zu verkaufen dann, wenn der Wohnungsbesitzer sich keinen zweite Hund anschaffen will, dennoch seinem bereits vorhandenen Hund zur Gesellschaft einen Artgenossen in der Wohnung zur Seite stellen möchte.
  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    hey aaron
    ich glaube ich habe deine bilder
    vermisst
    das ein oder andere
    so kompliziert ist das alles nicht
    kann doch fast jeder sehen ob einer lust hat creativ zu sein
    egal ob er es perfekt macht oder nicht
    er macht es is doch welt
  • Gast, 1
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    [...]
    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?



    Hobbymalerin. Der Unterschied liegt im Ergebnis. Die Arbeiten die du eingestellt hast sind eindeutig Hobbymalerei.
    Ein Autodidakt kann über Hobbymalerei hinauswachsen. Seine Arbeiten brauchen dann den Vergleich mit Dipl.Künstlern nicht zu scheuen.

    Für jemanden, der gern malt, davon nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten will ist nicht entscheidend, dass andere für die Bilder Geld ausgeben würden. Ein Hobbymaler malt meist zu eigenen Erbauung - und so sehen die Arbeiten dann auch aus.


    Da bin ich nicht mit einverstanden. Du kannst bei meinen Arbeiten zwar sehen, dass ich das noch nicht lange mache und auch keine Ausbildung habe. Aber wie willst Du wissen, ob es ein Hobby ist?

    Egal ob Hobby oder nicht, jeder fängt mal an. Warum ich das mache, kannst Du daraus nicht erkennen, außer Du kannst hellsehen oder ich hätte es Dir gesagt.

    Und wenn Du sagts, zur eigenen Erbauung... warum malst Du denn? Denkst Du dabei daran, was anderen gefällt und ob Du es verkaufen kannst? Jedenfalls scheint es für Dich nicht erbaulich zu sein. Und für mich ist Kunst eben dann relevant, wenn man genau das ausdrückt was man möchte und sich nicht dafür interessiert, was andere davon halten.

    Aus dem Grund sind manche technisch einwandfreie Gemälde völlig langweilig und andere, die nicht perfekt sind, strahlen viel mehr aus.

    In dem Sinne behalte ich die Kunst lieber als "Hobby".
  • absurd-real
    Siku dein Kommi klingt schon plausibel für mich.Also allein das Resultat zählt..erstmal. Muss dennoch grad noch mal loswerden das mir diese ganzen versuchten Definitionen grad voll aufn S.acker gehen. Die liebsten sind mir gar jene welche den Begriff "Kunst" (in welcher Sprache auch immer) noch nie gehört haben, oder wenn nur als Randnotiz in ihrem bisherigen Leben wahrgenommen haben(...)!- Interesse an anderen Kuenstlern usw bleibt natürlich nicht aus, wenn man selbst kreativ agieren muss. Doch wenn ich dran denke das ich bspw jahrelang einfach nur gemacht habe, ohne Besorgnis und Gedanken verschwendet zu haben was andere/oder wie andere es definieren würden was ich da mache..geschweige denn ob ich nun Künstler sei oder Hobbymaler(was für ein häßliches Wort)..ebenfalls auch nur einer Hand voll Menschen diese Sachen zeigte..dann denke ich war es mehr als richtig so..also besser und vor allem freier..und sagen wir mal; für die allgemeinheit gesprochen wahrlich mehr "Kunst" als zum Xten mal auf einer Mücke herumzureiten als sei sie der Mittelpunkt der Erde..haha :/
    Signatur
  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    Ein Maler ist ein Mann, der malt, was er verkauft. Ein Künstler ist dagegen ein Mann, der das verkauft, was er malt. (Pablo Picasso)

    Um beim Beispiel zu bleiben : Der "Malerdackel" sollte seinem Vorbild ähneln.
    Beim "Künstlerdackel" reicht es, wenn`s im Titel steht.
  • D-J
    D-J es kommt,
    denke ich, auf den anspruch an. male ich nur für mich oder die lieben verwandten (freunde, bekannten), die da äussern: mach doch mal was rotes, dann bin und bleibe ich ein hobbykünstler. wenn mich aber mein tun, autodidaktisch oder wie auch immer, zu einem gewissen eigenen anspruch treibt, der den verschenkungs- oder verkaufswert ausser betracht und nur den eigenen anspruch gelten lässt, dann nähere ich mich dem künstlerischen. scheiss auf den weg. wenn als autodidakt, dann soll es halt so sein.
    Signatur
  • efwe
    efwe
    autodidakt sein heisst leiden-
    hobbyst verfolgt das ganze ohne viel anstrengung- aber mit viel vergnuegen :)
    Signatur
  • Gast, 12
    Siku dein Kommi klingt schon plausibel für mich.Also allein das Resultat zählt..erstmal. Muss dennoch grad noch mal loswerden das mir diese ganzen versuchten Definitionen grad voll aufn S.acker gehen. Die liebsten sind mir gar jene welche den Begriff "Kunst" (in welcher Sprache auch immer) noch nie gehört haben, oder wenn nur als Randnotiz in ihrem bisherigen Leben wahrgenommen haben(...)!- Interesse an anderen Kuenstlern usw bleibt natürlich nicht aus, wenn man selbst kreativ agieren muss. Doch wenn ich dran denke das ich bspw jahrelang einfach nur gemacht habe, ohne Besorgnis und Gedanken verschwendet zu haben was andere/oder wie andere es definieren würden was ich da mache..geschweige denn ob ich nun Künstler sei oder Hobbymaler(was für ein häßliches Wort)..ebenfalls auch nur einer Hand voll Menschen diese Sachen zeigte..dann denke ich war es mehr als richtig so..also besser und vor allem freier..und sagen wir mal; für die allgemeinheit gesprochen wahrlich mehr "Kunst" als zum Xten mal auf einer Mücke herumzureiten als sei sie der Mittelpunkt der Erde..haha :/

    Na dann ist ja gut HOBBYKÜNSTLER!
  • Gast, 4

    Da bin ich nicht mit einverstanden...


    Das ist verständlich, denn der Sinn deiner Threaderöffnung war wohl der, aus der Gemeinde der Kreativen ein paar Mitstreiter zu gewinnen, die sich in einem kleinen, virtuellen, sozialen Netzwerk formiert gegenseitig bestätigen, nicht Hobbyisten, eher schon darüber hinausgewachsen zu sein...und die Profis sind doch eh nur vom Kunstmarkt gemacht, der uns alle verarscht...und eigentlich sind wir die Besten...auf jeden Fall genauso gut...und verbiegen lassen wir uns nicht...alles mit Herzblut...und das ist sowieso das Einzige...und die können uns alle mal...und der Picasso hat's ja auch gesagt...so richtig gegeben hat er's denen...

    Ansonsten wärst Du ja mit der Einordnung zufrieden gewesen, hättest gewußt, wo andere dich stehen sehen und evtl. dein Selbstbild überdenken können. Denn gefragt hattest du ja danach.
  • absurd-real
    Siku dein Kommi klingt schon plausibel für mich.Also allein das Resultat zählt..erstmal. Muss dennoch grad noch mal loswerden das mir diese ganzen versuchten Definitionen grad voll aufn S.acker gehen. Die liebsten sind mir gar jene welche den Begriff "Kunst" (in welcher Sprache auch immer) noch nie gehört haben, oder wenn nur als Randnotiz in ihrem bisherigen Leben wahrgenommen haben(...)!- Interesse an anderen Kuenstlern usw bleibt natürlich nicht aus, wenn man selbst kreativ agieren muss. Doch wenn ich dran denke das ich bspw jahrelang einfach nur gemacht habe, ohne Besorgnis und Gedanken verschwendet zu haben was andere/oder wie andere es definieren würden was ich da mache..geschweige denn ob ich nun Künstler sei oder Hobbymaler(was für ein häßliches Wort)..ebenfalls auch nur einer Hand voll Menschen diese Sachen zeigte..dann denke ich war es mehr als richtig so..also besser und vor allem freier..und sagen wir mal; für die allgemeinheit gesprochen wahrlich mehr "Kunst" als zum Xten mal auf einer Mücke herumzureiten als sei sie der Mittelpunkt der Erde..haha :/

    Na dann ist ja gut HOBBYKÜNSTLER!
    Und wo ist jetzt der Unterschied zwischen Hobbykünstler und Hobbymaler, auch im Bezug zum obigen Picasso-Zitat!?! Viel Spaß beim analysieren Uschi :P
  • Gast, 13 Hobby ist:
    Für Hobbys gibt man gewöhnlich viel Geld aus! Wenn man ein Hobby lange genug betreibt hat man was gelernt, freude daran gehabt, Gesellschaft gefunden, eine gewisse meisterschaft darin erreicht; und noch vieles mehr.

    Autodidakt bedeutet für mich mehr als nur das, weil mann sich am Kunstmarkt
    orientiert und in konkurenz mit Berufsmalern ist. Dafür muß man eine hohe perfektion erreichen um zu bestehen und annerkennung zu finden.

    mfg MM
  • Gast, 12
    Ach jetzt muss ich die Scheiße hier wieder auseinander klüstern. Dazu sage ich nur: "Man kann froh sein, dass man ein Hobby hat"-Mdwi89-m
  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    ich merke
    is wie immer
    ego selbstdarsteller
    lernen nix dazu
    alle anderen
    haben mächtig spass
    thema auch scheissegal
    ist der oberschlaue so schlau seinen kühlschrank voll zu bekommen
    oder sind wir alle zu blöd zum leben
    warum müssen dackel dackeln
    und künstler künsteln?
    leidenschafft schafft leiden
    aber wer will denn leiden
    seit doch mal einen tag ihr selbst
    und wenn ihr euch dann noch leiden könnt
    wer will euch dann noch aufhalten
    ihr selbst zu sein
    geht doch einfach mal los...wenn nicht jetzt wann sonst
  • Gast, 14
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    [...]
    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?



    Hobbymalerin. Der Unterschied liegt im Ergebnis. Die Arbeiten die du eingestellt hast sind eindeutig Hobbymalerei.
    Ein Autodidakt kann über Hobbymalerei hinauswachsen. Seine Arbeiten brauchen dann den Vergleich mit Dipl.Künstlern nicht zu scheuen.

    Für jemanden, der gern malt, davon nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten will ist nicht entscheidend, dass andere für die Bilder Geld ausgeben würden. Ein Hobbymaler malt meist zu eigenen Erbauung - und so sehen die Arbeiten dann auch aus.


    Treffender kann es keiner ausdrücken.
  • Gast, 15 Ich male...
    alles andere is völlig wurscht. Wenn wer ein Bild kaufen will, soll er das tun.

    Fertig.
  • Gast, 6
    vor 2 Stunden geschrieben von siku

    hahah, das ist eine wirklich umfassende Erklärung, die zu subjektiven Interpetationen anregt: Ein richtiger Autodidakt braucht zum Abmalen natürlich Vorbilder, er muss ja wissen, was auf dem Markt gefragt ist. Nicht gefragt sind Bilder, die nur vom Bauchgefühl des Malers bestimmt werden, sondern Motive, die auch dem Kunstgeschmack der Kritiker und der KN-Experten standhalten.




    Hä?


    Ein Autodidakt muss selbstverständlich auf eigene Faust Kunst studieren, sonst hat's gar keinen Zweck. Wer nicht weiß, womit sich zeitgenössische Künstler beschäftigen und vergangene Generationen beschäftigt haben, betreibt ein Hobby.
    Gute Autodidakten sind mit ihrem Bauchgefühl oft schon weiter als Kritiker, es sind ja im Idealfall Künstler.
    Was soll das mit dem Markt? Hat das auch was mit Kunst zu tun?
    Natürlich wird jede Hausfrau und jeder Laie eigene Künstler- Definitionen zu seinen Gunsten auslegen, was sonst? Genauso wie sich alle sofort aus einer Diskussion zurückziehen, sobald es etwas schwieriger wird.

    Ein Künstler kann den eigenen Arbeitsansatz erklären und legitimieren, ein Laie nicht. Das würde mich bei der Threaderstellerin interessieren!
    Hat sie ein künstlerisches Anliegen oder malt sie Bilder, die sie lediglich schön findet?
    Erläutere uns doch mal Dein künstlerisches Anliegen vor dem Hintergrund Deiner Bilder!
  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    autodidakt sein heisst leiden-
    hobbyst verfolgt das ganze ohne viel anstrengung- aber mit viel vergnuegen :)


    So ein Käse ! Es wird Zeit für eine stimmige Definition:

    Ein Autodidakt ist ein Mensch, der sich irgendwas selbst beibringt. Basta.
    Das hat mit Leiden nichts zu tun. Man kann sich auch ein Hobby autodidaktisch erschließen.

    Ein Hobbyst verfolgt eine Tätigkeit freiwillig ohne den Zwang des Broterwerbs.
    Selbstverständlich strengt er sich bisweilen an (z.B. Extremkletterer, ).
    Und wenn der Extremkletterer dann in eine Gletscherspalte fällt , hält
    sich auch das Vergnügen in Grenzen.

    Hobbyautodidakt: Jemand der sich freiwillig irgendetwas selbst beibringt.

    Autohobbyst : Jemand, der sich selbst ein Hobby sucht (oder gern Auto fährt).
  • Gast, 16
    Ein Künstler kann den eigenen Arbeitsansatz erklären und legitimieren, ein Laie nicht. Das würde mich bei der Threaderstellerin interessieren!
    Hat sie ein künstlerisches Anliegen oder malt sie Bilder, die sie lediglich schön findet?
    Erläutere uns doch mal Dein künstlerisches Anliegen vor dem Hintergrund Deiner Bilder!



    Wozu? Niemand sagt dass man ein Werk erklären muss, wo steht das? Bei dem folgenden Bespiel wird auch nur als Erklärung ein Geigenkonzert herbeigezogen, ob das Legitim ist? Für mich ist es ein altes Klischee an dem man sich Bedient, da kann man auch gleich seinen Namen tanzen. Mit so einer Effekthascherei ist es aber auch noch nicht getan(Sorry) Nach dem Violinkonzert von Phillip Glass /Link dazu ist unten in meinem ersten Kommentar

    Genauso gut könnte auch die Threaderstellerin sagen, dass sie im Rhythmus von Bach ein Bild gemalt hat… So lange Sie selbst nicht dazu in der Lage sind, sollte Sie dies auch nicht von anderen abverlangen.


    Ansonsten stimme ich Malmu zu. Vieles wird so kompliziert gemacht, wobei es doch so einfach ist.
  • Gast, 17
    nicht muss, aber können :-)

    machen diese selbstverordungen eigentlich froh?
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, der ist ein

    Künstler?

    :-)
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    [...]
    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?





    Und für mich ist Kunst eben dann relevant, wenn man genau das ausdrückt was man möchte und sich nicht dafür interessiert, was andere davon halten.

    Aus dem Grund sind manche technisch einwandfreie Gemälde völlig langweilig und andere, die nicht perfekt sind, strahlen viel mehr aus.

    In dem Sinne behalte ich die Kunst lieber als "Hobby".



    Hier wird der Begriff von "Perfektion" aber sehr unsauber eingesetzt.
    "Langweilige(professionelle) Perfektion wird ausgespielt gegen eine vermutete höhere Strahlkraft eines hobbymäßig gefertigten Bildes -( oh,reiner Ausdruck ursprünglicher, voraussetzungsloser Empfindung ;) - damit ist die Thread-Erstellerin immer auf der sicheren Seite.
    Ihre Eingangsfrage, wo sie selber zu verorten sei, hat sich damit allerdings in Bedeutungslosigkeit aufgelöst, es sei denn, sie war von vornherein als "fishing for compliments" gemeint.
    Signatur
  • siku


    Ein Künstler kann den eigenen Arbeitsansatz erklären und legitimieren, ein Laie nicht. Das würde mich bei der Threaderstellerin interessieren!
    Hat sie ein künstlerisches Anliegen oder malt sie Bilder, die sie lediglich schön findet?
    Erläutere uns doch mal Dein künstlerisches Anliegen vor dem Hintergrund Deiner Bilder!


    verkaufen!
    vielleicht wird es mal Zeit, mit diesem verlogenen hehren innerlichen KunstGesülze aufzuhören.Der Künstler sollte eine erkennbare "Handschrift" haben, sonst wird er überhaupt nicht wahrgenommen. Dann sollte er sich beim Motive klauen nicht erwischen lassen, nicht wahr Gal?
    Noch mal zwei Zitate, die hatte ich schon an anderer Stelle geschrieben, hier setze ich sie mal ein, um die Realität nicht aus den Augen zu verlieren.

    Verdammt nochmal, wenn ich 25 Jahre maloche und Erfolg habe, dann gibt es auch Bares - sonst kannst ud es vergessen. (Immendorf)

    Malen is keene Kunst, aber verkoofen. (Liebermann)
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