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  • Was ist die Definition von autodidaktischer und Hobbykunst

  • m-98iwdM
    Ich male auf der Straße. Fazit: kalt und macht überhaupt keinen Spaß manchmal.
  • daednU
    er hat ja gar nicht über deinen koons reden wollen
    warum ein intelligenter mensch sich diese m.jackson figur
    anschaffen sollte bleibt rätzelhaft
    ironie hin oder her
    es bleibt halt nippes fürs volk

    abstrakten kitsch gibts wirklich
    innovativ is der kitsch ja
    er greift sich alles :-)
  • siku

    Obwohl ich das Thema Kitsch anhand von Koons ziemlich treffend beschrieben habe, kann der Gesprächspartner nicht folgen oder er stimmt in Wahrheit zu, ich vermute erstes.[...]

    Das ist in Wahrheit das Problem von Autodidakten und Hobbymalern.


    Gal du meinst, das Thema Kitsch anhand von Koons treffend beschrieben zu haben, ich kann dem leider nicht zustimmen. Das Argument, dass Koons keinen Kitsch macht, indem er Kitsch aus seinem angestammten Platz in der Gesellschaft herausnimmt ins Museum verfrachtet und dann abkassiert, mag als rhetorischer Schachzug einiger Kunsttheoretiker gelten. Man kann diesem Argument zustimmen, um dann beruhigt weiter zu schlafen - das Thema um die Grenze zwischen Kunst und Kitsch wäre damit auch erledigt: Kitsch ist Nippes für den Gebrauch, Kunst ist Nippes, der im Museum steht.
    Jetzt müssen wir uns nur noch in zwei Gruppen aufteilen: in eine, die das glaubt und in eine zweite, die sich über die Leichtgläubigkeit, mit der hier argumentiert wird "an den Kopf fasst". :-)))
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  • Hans- Georg Linden
    Hans- Georg Linden
    Ach Gal ich stimme dir ja voll zu das der gemeine Hobbykünstler sehr schnell intellektuell an seine Grenzen stößt. Auch kann die Qualität seiner "Arbeiten" niemals das Niveau eines richtigen Künstlers erreichen. Ja, richtige Künstler müssen zusammenhalten. Stell dir vor wenn einer dieser Dilletanten mir seinem Kram Erfolg hätte, oder noch schlimmer, besser währe als jemand der Kunst studiert hat. Nicht auszudenken. Wo kämen wir den dahin wenn Leute Geld mit Kunst verdienen ohne die nötige Bildung zu haben.
    Ich finde man sollte Kunst nur Menschen zugänglich machen die auch mitreden können, die wissen es wenigstens zu schätzen. Ich würde auch keinem meine Arbeiten verkaufen der nicht mitreden kann und mit seinem bierseligen Gebrabber meine Berufsehre beleidigt.
  • daednU
    ja hauererchen, millionen glücklicher modern talking hörer
    KÖNNEN einfach nicht irren *juhu*
  • Günter
    Günter
    Was heute anerkannte Kunst ist kann morgen als Kitsch verrufen sein. Bei-
    spiele aus der Vergangenheit gibt es wie Sand am Meer. Ja es kann durchaus auch passieren, daß die Bewertung im Laufe von wenigen Generationen mehr-
    mals zwischen Kunst und Kitsch wechselt. Als ich zu Beginn der 50er Jahre
    erstmals mit Kunst in Kontakt kam, da wurde mir von einem belesenen Kunst-
    kenner gesagt, der Jugendstil sei Kitsch. Im Laufe der folgenden Jahre wurde mir das immer wieder bestätigt. Tja und in den 70ern wurde der Jugendstil wieder als große Kunst gefeiert. Aktuell ist dieses Hoch allerdings wieder am Abflauen. Ich denke, die Definition von Kitsch ist ebenso wie die Definition von Kunst ein Kind ihrer Zeit und hängt von so vielen Dingen ab,
    daß der Einzelne niemals in der Lage ist, dieses Thema wirklich voll zu durchschauen. Da sind"hochintelligente", professionelle, akademisch gebildete
    Künstler ebenso überfordert wie Hobbykünstler. Ich z.B. trau mir zwar zu,die meisten akademischen Kunstprodukte von Hobbykunst unterscheiden zu können aber eine qualitative Einordnung fällt mir dagegen sehr schwer.
    Diese Unterschiede erfahre ich in den meisten Fällen als "Stil". Obwohl
    der akademische Stil heute lange nicht mehr so einheitlich ist, wie er einst daherkam, so ist er dennoch immer noch erkennbar. Das betrifft aber
    mehr oder weniger nur die reine Malerei, in den multimedialen Techniken ist es mir überhaupt nicht mehr möglich die Bildung des Künstlers einzuschätzen. Und das obwohl ich mich schon sehr früh mit entsprechenden
    Versuchen mit den damals neuen Medien beschäftigt habe (Kopy-Art) z.B.!
  • eppap
    Schön gesagt, häßlich gemeint,
    der große Zumacher, also gal.
  • egaawressaW
    ...
    Ich finde man sollte Kunst nur Menschen zugänglich machen die auch mitreden können, die wissen es wenigstens zu schätzen. Ich würde auch keinem meine Arbeiten verkaufen der nicht mitreden kann und mit seinem bierseligen Gebrabber meine Berufsehre beleidigt.
    Meine Werke stehen grundsätzlich für niemanden käuflich zur Verfügung. Sobald ich diese aus der Hand gäbe, wüsste ich damit nicht, wer auch immer diese betrachten könnte und hätte somit keinerlei Kontrolle mehr über deren intellektuelles Umfeld.
  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    @Gal
    Deinem Fazit kann ich leider nicht zustimmen:
    1.Wenn ein Gesprächspartner nichts mehr sagt, heißt das noch lange nicht,daß er nicht mehr folgen kann oder daß er zustimmt. Man kann ihn ja auch zugequatscht haben. Oder er denkt auch nur: der Klügere gibt nach.

    2.Ich persönlich brabble so gut wie nie bierselig in Kneipen und
    bin hin und wieder schon saumäßig intelektuell.

    3.Nur weil jemand über etwas nachdenkt, heißt das noch lange nicht, daß er irgendwas versteht.

    4. Es gibt unzählige Beispiele , bei denen sich die akademische Elite grandios geirrt hat und im Nachhinein den Protagonisten zustimmen mußte z.B.:
    Darwin , Schliemann, Galileo , van Gogh, Wegener ....

    5. Man sollte diesen Thread nicht schließen : Von der autodidaktischen Hobbymalerei bis hin zum Higgs-Teilchen wurde hier schon alles behandelt.
    Allerdings fand ich z.B. noch keine Theorie über den Makrokosmos. Oder über die Anzahl der gleichzeitig vorhandenen Universen. Oder warum das Butterbrot immer auf die Butterseite fällt (meines zumindest) Man muß
    dafür den Teinehmern noch etwas Zeit geben,finde ich.

    In diesem Sinne : scio nescio , gnothi seauton oder so ähnlich .
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Was heute anerkannte Kunst ist kann morgen als Kitsch verrufen sein. Beispiele aus der Vergangenheit gibt es wie Sand am Meer.
    .
    Ich denke, die Definition von Kitsch ist ebenso wie die Definition von Kunst ein Kind ihrer Zeit und hängt von so vielen Dingen ab,
    !


    "Beispiele aus der Vergangenheit gibt es wie Sand am Meer..."
    Kennst du ein bestimmtes, hier vorzeigbares Bild, anhand dessen man das
    nachvollziehen könnte - und zwar die Gründe, warum es mal als Kunst galt und zu einer anderen Zeit als Kitsch.Das fände ich spannend.
    (aber kein Beispiel ais dem sozialistischen Realismus. überhaupt keine Staatskunst - ansonsten wäre jedes Bild recht, das den Rprung von einem anerkannten Kunstwerk zu einm anerkannten Kitschwrrk geschafft hat)

    "Ich denke, die Definition von Kitsch..."
    Das ist zu einfach, hieße ja, das sich ein Kunstwerk darin erschöpft, "Kind einer bestimmten Zeit zu sein" .
    Signatur
  • pmots
    Oder warum das Butterbrot immer auf die Butterseite fällt (meines zumindest) Man muß dafür den Teinehmern noch etwas Zeit geben,finde ich.

    einfach beidseitig buttern, dann gehts.
  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    So hab ich mir das gedacht .
    Wir sind jetzt bei 7293 Hits. Mit etwas Engagement packen wir die 8000.
  • laG
    1.Wenn ein Gesprächspartner nichts mehr sagt, heißt das noch lange nicht,daß er nicht mehr folgen kann oder daß er zustimmt. Man kann ihn ja auch zugequatscht haben. Oder er denkt auch nur: der Klügere gibt nach.

    Der Klügere bin ich. Und ich gebe genau solange nach, bis es mir zu dumm wird.

    2.Ich persönlich brabble so gut wie nie bierselig in Kneipen und
    bin hin und wieder schon saumäßig intelektuell.



    Ich auch, wie die Gummisau wenn's sein muss, aber mit doppel "l". Intellektuell!

    3.Nur weil jemand über etwas nachdenkt, heißt das noch lange nicht, daß er irgendwas versteht.


    Ich honoriere alle Anstrengungen. Kopfnoten sind wichtig! Für Dummheit kann keiner was. Wer trotz Nachdenkens nichts versteht, kann sich bei seinen Eltern bedanken.
    Aber sicher, manch honorig- wochenlanger Denkvorgang könnte von einem geeigneteren Kopf zeitlich erheblich abgekürzt werden.

    4. Es gibt unzählige Beispiele , bei denen sich die akademische Elite grandios geirrt hat und im Nachhinein den Protagonisten zustimmen mußte z.B.:
    Darwin , Schliemann, Galileo , van Gogh, Wegener ...


    Sind doch alles bloß Zwischenergebnisse. Mich würd's nicht wundern, wenn Lamarck letztlich Recht behielte und Giraffen vom Strecken des Kopfes ihre langen Hälse haben, haha!
  • daednU
    wer einfach keine lust hat über kunst oder
    kitsch nachzudenken der lasse es einfach sein
    der allgemeinplatz auffassungen seien sowieso immer zeitgebunden
    is allerdings ne recht schwache ausrede

    den ganzen jugendstil als kitsch zu bezeichnen
    ist bestimmt töricht in seinen auswüchsen allerdings...

    allzu grosser erfolg scheint sich auch
    kitschfördernd zu wirken...
  • laG
    der allgemeinplatz auffassungen seine sowieso immer zeitgebunden
    is allerdings ne recht schwache ausrede



    Du glaubst, das ist ein richtiger Satz? Und dazu einer den Du nach meinen Statements postest?
    Schämen!
  • daednU
    haha
    überarbeite du mal deine posierlichen
    hobby-autoren texte
    veralteter stil
    schwülstige adjektive
    usw

    es gibt da viel zu tun
    fang an
    jetzt !!
  • siku
    Was heute anerkannte Kunst ist kann morgen als Kitsch verrufen sein. Bei-
    spiele aus der Vergangenheit gibt es wie Sand am Meer. Ja es kann durchaus auch passieren, daß die Bewertung im Laufe von wenigen Generationen mehr-
    mals zwischen Kunst und Kitsch wechselt. Als ich zu Beginn der 50er Jahre
    erstmals mit Kunst in Kontakt kam, da wurde mir von einem belesenen Kunst-
    kenner gesagt, der Jugendstil sei Kitsch. Im Laufe der folgenden Jahre wurde mir das immer wieder bestätigt. Tja und in den 70ern wurde der Jugendstil wieder als große Kunst gefeiert. Aktuell ist dieses Hoch allerdings wieder am Abflauen.


    ich kenne keine Beispiele "wie Sand am Meer", in denen Kitsch in Kunst und umgekehrt Kunst in Kitsch gedeutet wurde.
    Reldats mich würde auch interessieren, welche du meinst.

    Der Jugendstil ist und war eigenlich schon seit seinem Entstehen eher eine Stilrichtung, die mal mehr mal weniger in den Kunstfokus miteinbezogen wurde, aber eigentlich wie auch der Impressionismus mehr vom Betrachter als von der Kunstgeschichte fokusiert wurde.
  • laG
    haha
    überarbeite du mal deine posierlichen
    hobby-autoren texte
    veralteter stil
    schwülstige adjektive
    usw

    es gibt da viel zu tun
    fang an
    jetzt !!

    Possierlich, bitte mit doppel "s", Du liest und schreibst sicher viel ,oder? Selbst Schriftställer?

    Geht nicht mehr, die Verlage haben's gedruckt und machen längst Geld damit.
    Kann nichts mehr verändern!
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