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  • Was ist die Definition von autodidaktischer und Hobbykunst

  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    siehst Du, genau das meine ich. Ich habe gar nicht dazu aufgerufen, meine "Kunst" zu verorten. Wüsste man, wenn man lesen kann. Bilder habe ich reingestellt, weil ich mich hier angemeldet habe. Aber hab ich Dich oder irgendjemand um Eure Meinung dazu gebeten? Nein. Und den Thread habe ich eröffnet, weil mich die Frage einfach interessiert hat.

    Mir scheint, dass ihr hier Euren ganzen Frust über was weiß ich auf anderen ablasst, die noch doof genug sind, hier überhaupt was zu sagen. Aber ich glaube, ich könnte auch gegen die Wand reden.

    Jedenfalls ist alles gut. Ich weiß jetzt jedenfalls, wo ich niemals enden will und das zum Künstlersein viel mehr gehört als gute Bilder malen ;-). Nämlich Persönlichkeit.


    Über Persönlichkeit verfügt doch jeder Mensch, ebenso, wie über die Freiheit, hier seine Meinung auch ungefagt kund zu tun.
    Soweit ich deine Frage verstanden habe, ging bzw. geht es dir um die Einschätzung/Einordnung deiner künstlerisch ambitionierten Aktivitäten und deren Ergebnisse (oder?). Zumindest kann ich deinen ersten Beitrag nicht anders auffassen, da sich genannte Definitionen leicht ergooglen lassen.
    Falls du dir also auf deine Frage auch ernsthafte und detaillierte Antworten erhoffst, fände ich es sehr hilfreich, wenn du diese gezielter formulieren könntest.


    Abgesehen davon spielt m.b.A.n. das Motiv in der darstellenden Kunst qualitativ eine weitaus geringere Rolle als dessen kreative Umsetzung. Ob du nun zB. gebrochene Herzen, Erbrochenes oder vergammeltes Brot malst...allein das Ergebnis zählt.


    wenn mitglieder in schwarz zu sehen sind
    sind sie nicht mehr im kunstnet!
  • paul gribov
    paul gribov
    ja reldats... finde moderne kunst ist bis auf wenige ausnahmen verkommen, von surrealismus und altmeisterlicher Kunst nur sehr wenig und eher unbekannt.. Halte persönlich auch wenig von abstrakter Kunst, außer die muss irgendwie bahnbrechend anders sein, ich persönlich lege viel wert auf feinste details,,, mit allem drum und dran dauern werke von paar monaten bis zu 1nem jahr.. Ich versuche etwas zu schafffen... was für jeden Kunst ist, ohne zu fragen, ob es überhaupt kunst ist!
    Über akademische Künstler kann ich wenig sagen, da es heute anderes ist als früher, heute wird modernster super kitsch gelehrt. Aber es gibt auch noch gute Realisten oder Fotorealisten... Es ist auch neues Phänomen aufgetaucht, sogenannte GAmer Art.. Pc Spiele kunst,,, Bilder mit Themen aus Pc spielen, wie Tomb rider oder so...Ich beschäftige mich zum Teil mit Gamer Art,, die noch stark entwicklungsfähig ist
  • daednU
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    Ich habe eine feste Arbeit, male noch nicht so lange, aber regelmäßig und viel. Mache Kurse und bringe mir viel selbst bei. Langfristig würde ich mich schon freuen, soweit zu kommen, meine Sachen mal auszustellen oder sogar etwas zu verkaufen, aber der Weg ist das Ziel oder so...

    Ich bin da eher zurückhaltend, weil ich nicht wollte, dass irgendjemand über mich sagt, was will die denn mit ihrem Kram? :-) Da müsste ich mich schon sehr sicher fühlen, und das tue ich noch nicht. Lieber male ich einfach so und freue mich daran, anstatt mich im großen Stil zu blamieren.

    Da ich ja arbeite und in meiner Freizeit male, bin ich wohl eine Hobbymalerin. Aber genauso bin ich dann auch Autodidaktin, weil ich mir viel selbst beibringe. Für mich ist die Malerei auch mehr als ein Hobby, glaube ich.

    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?

    So, wahrscheinlich befinde ich mich hier in der falschen Rubrik und weiß nicht, wie man ein Posting verschiebt. Ich war zu schnell, sorry.


    stimmt
    sie hat nicht AUSDRÜCKLICH um kommentare
    zu ihren bildern gebeten

    drum ist auch gar sooo
    verwunderlich + böse dass ihre bilder zur verortung
    herangezogen werden..

    man man man
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  • Günter
    Günter
    paulduester, nein so habe ich das aber nicht gemeint, es gibt in jeder Kunstrichtung Gutes und Schlechtes und das ziemlich gleich verteilt.
    Mich ärgert nur, wenn immer wieder so getan wird, als wären nicht akademische Künstler die Kitschmaler und die akademischen Künstler die, die " hohe Kunst" machen. Leider sind die meisten, die das hier behaupten Leute, die "abstrakt malen". Vermutlich gehen die davon aus, daß man da weniger Mög-
    lichkeiten für Kritik hat. Nun, ich auf alle Fälle bin durchaus in der Lage auch abstrakte Kunst einzuschätzen und deshalb bekräftige ich das oben
    Geschriebene hier nochmal ausdrücklich.
    Pappe, könntest Du Dich vielleicht deutlicher ausdrücken? Ich bin mir nicht sicher, ob Du das so gemeint hast, wie ich das verstehe!
  • laG
    Der Kitsch, der käuflich ist, also im Kunsthandel angeboten wird, ist zu 90% von professionellen, akademisch geschulten Künstlern fabriziert. Sicher sind die meisten dieser Künstler mehr oder weniger namenlos aber da gibt es auch
    durchaus international bekannte Leute, wie z.B. Jeff Koons.


    Schön, dass sich mal einer sachlich zu Wort meldet.

    Hi Reldats,
    bei modernen Künstlern wie Jeff Koons ( speziell bei ihm ) ist es so, dass sie die Kitschkomponente absichtlich aufgreifen und künstlerisch verarbeiten.
    Wenn man einem Künstler Kitsch vorwirft, handelt es sich ja üblicherweise um unfreiwilligen Kitsch, bei Koons ist das anders.
    Habe speziell über ihn nichts gelesen und bin zum Googeln zu faul. Aber ich kenne einige Arbeiten und schätze ihn als Künstler.
    Seine Arbeitsweise besteht darin, dass er sich auf ein typisches Kitschsujet bezieht und diese Vorlage dann auf ganz spezielle Art "übersetzt". Beispielsweise hat er einen aus Luftballons geknoteten "Hund" in eine mehrere Meter große Stahlskulptur formuliert, hochglänzend und knallbunt, als wäre es immer noch das Ausgangs- Luftballongebilde und dasselbe Material!
    Viele Skulpturen von Koons greifen Kitsch auf und steigern die ästhetische Seite bis ins Extreme, Monströse. Ein Kind beispielweise bekäme von Koons-Plastiken Angst, obwohl es den Ausgangskitsch mögen würde. Vielleicht missverstehen einige Kunstsammler Koons und denken: Endlich macht mal einer etwas Schönes, das wir verstehen, aber es gibt speziell bei Koons einen nicht unerheblichen theoretischen Gehalt.
    Der vermeintliche Kitsch, den er macht, spiegelt den ästhetischen Zeitgeschmack in allen medialen Bereichen.
    In der Renaissance konnte man sich beispielsweise nur beim Gottesdienst an kirchlichen Altargemälden ergötzen, die Phantasiewelt der Menschen war demnach besetzt von Protagonisten in bunten Gewändern und Engeln usw.
    Die Koons- Ästhetik knüpft an Fantasiewelten an,die von Comics beeinflusst sind und von Pop-Kultur. Er bläst das bis in's Moströse auf und ist damit gesellschaftskritisch, denn er spiegelt die geschmacklichen Verzerrungen unserer Zeit. Darüberhinaus erschafft er tatsächlich mit diesen Bizarrheiten eine neue ästhetische Qualität. Die aus Kitsch transformierten Stahlskulpturen sind oft nicht mehr kitschig, sondern futuristisch befremdlich. Sozusagen grausam schön.

    Bei Warhol ist es das Serielle, das ihn bekannt gemacht hat.

    Grüße
  • egaawressaW
    ...
    wenn mitglieder in schwarz zu sehen sind
    sind sie nicht mehr im kunstnet!
    na, dann... 'Schwarz' gilt ja schliesslich als kompromisslose Interferenz-Erscheinung der Reduktion :+
  • notpyrk
    Dem kann ich nur zustimmen. Es ist oftmals lächerlich was manch ein studierter Künstler sich einbildet.
    Die komplette Diskussion darüber war eigentlich zum Scheitern verurteilt gewesen, soll doch jeder das machen was er möchte. Mir ist ehrlich gesagt ein Bild mit zerbrochenen Herzen allemal lieber als ein Bild nach einem Violinkonzert. Da kann man in den Freiräumen der Interpretation ja alles Mögliche reinstecken, nur damit es Legitim klingt.


    Weißt Du eigentlich wie bräsig dieses Posting ist? Natürlich magst Du gemalte Herzchen lieber als Anderes und natürlich versuchst Du nun auf der künstlerischen Schiene zu mobben, was Dir auf der persönlichen nicht gelingt. Kunst kann ja jeder ungeschützt finden wie er will, nicht wahr?
    Bist jetzt nur an den Falschen geraten.
    Du hast mit solchen Aussagen in einem Gespräch auf Augenhöhe unter Künstlern nichts zu suchen, sei froh dass Internet so geduldig ist und alle "Türsteher" blind.
    Auf einer Vernissage würde ich Dich nicht mal Kaffee und Kuchen servieren lassen.


    Ich mobbe hier niemanden, ich sage nur meine freie Meinung und persönlich jemanden anzugreifen liegt mir fern. Nicht das ich es könnte, nein, damit disqualifiziert man sich nur selbst und hat hier auch nichts zu suchen.
    Was Sie möchten und was nicht, kann hier so ziemlich jedem egal sein, was wollen sie machen, mich Persönlich angreifen? Auf so ein perfides Spiel lass ich mich nicht ein, aber wenn sie es gern machen möchten dann nur zu, spricht für die Erziehung die sie genossen haben wenn sie nur so Konflikte lösen können.

    Meines Erachtens sind die Türsteher hier auch sehr sorgfältig, diese können noch unterscheiden zwischen persönlichen Angriffen und der freien Meinung an sich, die zwangsweise zu jedem Kunstportal gehört. Wenn es ihnen nicht gefällt, haben sie vielleicht hier nichts zu suchen.

    Da sie scheinbar schon mehrere Sperrungen hier hinter sich haben, gibt mir dies auch irgendwie Recht und lässt mich am System auch nicht zweifeln.
    Daher haben auch Sie Gewissermaßen Recht, ich habe mir da in der Tat den falschen heraus gesucht, ich habe leider zu spät erst erfahren dass sie hier auf Bewehrung sind.

    Denn noch möchte ich Sie darum bitten solche Unterstellungen zu unterlassen.

    Ansonsten wünsche ich ihnen noch einen schönen Tag.
  • heinrich
    ...viele kunstler, die sich zu intensiv und ausschliesslich
    nur mit "contemporary art" beschaftigen
    leiden an psychologischen Phanomen

    "zerrissene Bewusstsein"

    Aus dem Internet herausgefischt...
    Signatur
  • Günter
    Günter
    Gal, diese Definitionen sind mir durchaus bekannt aber mit ihnen kann man auch Gartenzwerge und röhrende Hirsche glorifizieren. Beide, entsprechend vergrößert würden das von Dir angesprochene Kind ebenso ängstigen.
    Ich glaube nicht, daß vergrößern von Kitsch ein Kriterium von Kunst sein sollte, auch wenn das im Kunsthandel zu außerordentlichen Einkünften führt.
    Du bringst mich da auf einen Gedanken- vielleicht unterscheidet sich ein Jeff Koons vom Hobbykünstler dadurch, daß er in der Lage ist die Rechtfertigung seiner Kitschproduktion theoretisch zu verbrämen und in den passenden Medien zu platzieren? Also ich jedenfalls und da bin ich weiß Gott nicht allein, finde solche Werke weder ästhetisch erwähnenswert noch theoretisch besonders anspruchsvoll. Sie sind dem Zeitgeist folgend industriell gefertigt und ihre Inhaltslosigkeit bis ins Absurde aufgeplustert. Das ist keine besondere kulturelle, künstlerische Leistung,
    ist eher dumpfe Verschwendung von Material und Raum. Eine neue Ästhetik erschließt sich mir da nicht.Warhols Verdienst ist, daß er das Vermarkten von Massenschrott zur Kunst erhoben hat.
    Aber das geht ja alles am Thema vorbei. Was ich behaupte ist: Kitsch ist keine Domäne von Autodidakten und Hobbymalern!
  • laG Sorry, an den falschen Knopf gekommen.
    Der Kitsch, der käuflich ist, also im Kunsthandel angeboten wird, ist zu 90% von professionellen, akademisch geschulten Künstlern fabriziert. Sicher sind die meisten dieser Künstler mehr oder weniger namenlos aber da gibt es auch
    durchaus international bekannte Leute, wie z.B. Jeff Koons.


    Schön, dass sich mal einer sachlich zu Wort meldet.

    Hi Reldats,
    bei modernen Künstlern wie Jeff Koons ( speziell bei ihm ) ist es so, dass sie die Kitschkomponente absichtlich aufgreifen und künstlerisch verarbeiten.
    Wenn man einem Künstler Kitsch vorwirft, handelt es sich ja üblicherweise um unfreiwilligen Kitsch, bei Koons ist das anders.
    Habe speziell über ihn nichts gelesen und bin zum Googeln zu faul. Aber ich kenne einige Arbeiten und schätze ihn als Künstler.
    Seine Arbeitsweise besteht darin, dass er sich auf ein typisches Kitschsujet bezieht und diese Vorlage dann auf ganz spezielle Art "übersetzt". Beispielsweise hat er einen aus Luftballons geknoteten "Hund" in eine mehrere Meter große Stahlskulptur formuliert, hochglänzend und knallbunt, als wäre es immer noch das Ausgangs- Luftballongebilde und dasselbe Material!
    Viele Skulpturen von Koons greifen Kitsch auf und steigern die ästhetische Seite bis ins Extreme, Monströse. Ein Kind beispielweise bekäme von Koons-Plastiken Angst, obwohl es den Ausgangskitsch mögen würde. Vielleicht missverstehen einige Kunstsammler Koons und denken: Endlich macht mal einer etwas Schönes, das wir verstehen, aber es gibt speziell bei Koons einen nicht unerheblichen theoretischen Gehalt.
    Der vermeintliche Kitsch, den er macht, spiegelt den ästhetischen Zeitgeschmack in allen medialen Bereichen.
    In der Renaissance konnte man sich beispielsweise nur beim Gottesdienst an kirchlichen Altargemälden ergötzen, die Phantasiewelt der Menschen war demnach besetzt von Protagonisten in bunten Gewändern und Engeln usw.
    Die Koons- Ästhetik knüpft an Fantasiewelten an,die von Comics beeinflusst sind und von Pop-Kultur. Er bläst das bis in's Moströse auf und ist damit gesellschaftskritisch, denn er spiegelt die geschmacklichen Verzerrungen unserer Zeit. Darüberhinaus erschafft er tatsächlich mit diesen Bizarrheiten eine neue ästhetische Qualität. Die aus Kitsch transformierten Stahlskulpturen sind oft nicht mehr kitschig, sondern futuristisch befremdlich. Sozusagen grausam schön.

    Bei Warhol ist es das Serielle, das ihn bekannt gemacht hat.

    Grüße
  • simulacra
    simulacra
    Ich glaube, bei Warhol war es das Serielle, das ihn bekannt gemacht hat!
    Signatur
  • simulacra
    simulacra
    Ich glaube, bei Warhol war es das Serielle, das ihn bekannt gemacht hat!

    ! ;)
    Signatur
  • egaawressaW
    Wenn ich mal die persönlichen Streitereien außen vor lasse, dann geht es doch in diesem Thread um die Frage, wo ist der Unterschied zwischen akademisch, professionellen Künstlern und autodidaktischen Hobbykünstlern.
    Was mich schon immer, wenn ich hier in unterschiedlichen Threads, bei denen es sehr häufig um dieses oder ähnliche Themen geht, ärgert ist, daß von immer den selben Leuten der Eindruck erweckt wird, Autodidakten und Hobbymaler würden sich dadurch von professionellen, akademischen Künstlern unterscheiden, daß sie vorwiegend Kitsch produzieren.
    Da will ich jetzt mal ganz entschieden dagegen halten. Der Kitsch, der käuflich ist, also im Kunsthandel angeboten wird, ist zu 90% von professionellen, akademisch geschulten Künstlern fabriziert. Sicher sind die meisten dieser Künstler mehr oder weniger namenlos aber da gibt es auch
    durchaus international bekannte Leute, wie z.B. Jeff Koons. Für mich ist auch das meiste was Andy Warhol auf dem Markt platziert hat, nichts weiter als Kitsch, die millionenfach reproduzierte Scheiße von ihm auf alle Fälle. Akademisch geschulte Künstler, die sich hier im KN tummeln sind auch nicht alle vor dem Kitschverdacht gefeit und wer sich schon mal mit der Definition von Kitsch befaßt hat, wird sicher nicht behaupten wollen, daß Kitsch nur in der realistischen Malerei zu Hause ist. Hier im KN sind
    nicht wenige abstrakte Werke nichts weiter als jämmerlicher Kitsch, der
    noch nicht mal das Attribut verdient, handwerklich gut zu sein. Da sollte
    sich der Eine oder die Andere, der oder die sich hier recht großspurig zu Worte melden, mal an die eigene Nase fassen. Also macht mal ein wenig halblang! Übrigens, Geltungsbedürfnis an sich ist nichts Schlimmes, so lange es nicht auf Kosten Anderer befriedigt wird!
    Und wie stehst Du zu dem, was Beuys der Kunstwelt hinterlassen hat?
  • Günter
    Günter
    Ja sicher war es das Serielle, das ihn bekannt gemacht hat aber bekannt sein
    ist ja nicht unbedingt eine Garantie, daß es Kunst ist,was der Bekannte anbietet, gelle. Spitzweg ist ja auch bekannt! Oder Bob Ross oder Kübelbeck oder Adolf Hitler. Der Bekanntheitsgrad sagt eher etwas über die Gesellschaft aus als über die "bekannte" Person bzw. über deren künstlerisches Können.
  • egaawressaW
    Ja sicher war es das Serielle, das ihn bekannt gemacht hat aber bekannt sein
    ist ja nicht unbedingt eine Garantie, daß es Kunst ist,was der Bekannte anbietet, gelle. Spitzweg ist ja auch bekannt! Oder Bob Ross oder Kübelbeck oder Adolf Hitler. Der Bekanntheitsgrad sagt eher etwas über die Gesellschaft aus als über die "bekannte" Person bzw. über deren künstlerisches Können.
    Werter Günther, falls das deine Antwort auf meine ernstgemeinte! Frage darstellt, hast Du mir diese damit nicht mal ansatzweise beantwortet.
  • Günter
    Günter
    Wasserwaage, ist für mich nicht leicht zu beantworten, weil bei Beuys die
    Kunst fast ausschließlich in einer Gemengelage daher kommt, die schwer aus-
    einander sortiert werden kann. Politik spielt bei ihm eine große Rolle
    und selbst Kenner seiner Kunst sind bei Beuys Eigeninterpretationen seiner
    Kunst oft unsicher, wie sehr sie das ernst nehmen sollen und können. Ich
    sehe ihn als belebendes Element innerhalb der Kunstszenerie der 60,70er Jahre, der auch zu einer Bereicherung, Erweiterung des Kunstbegriffes beigetragen hat. Ich war in den 70ern sehr mit der Mail-Art verbunden und hatte dadurch öfter mal fluxusmäsige Kontakte mit ihm und anderen Größen
    dieser speziellen Sparte der Kunst. Wäre ich Sammler , ihn würde ich nicht sammeln, ist mir persönlich zu undefiniert. Hängt vielleicht mit meinem Alter zusammen.
  • otto_incognito
    otto_incognito
    @o._i.
    ... und besagt in dem Zusammnhang auch nichts.


    Es besagt, dass Du mit Scheuklappen am Kopf nur danach schielst, wer hier mit "großem Sendungsbewusstsein unterwegs ist" und dabei gar nicht mehr auf den Inhalt achtest.
    Du kommst schon gar nicht mehr auf die Idee, dass ich in meinem Statement selbstverständlich auch die Threaderstellerin mit eingeschlossen habe.

    So im Mobbing und Gegenmobbing gefangen?





    ?

    Hast du einen Knall?

    Und Schluß.
    Signatur
  • laG
    Sie sind dem Zeitgeist folgend industriell gefertigt und ihre Inhaltslosigkeit bis ins Absurde aufgeplustert.


    Das ist dem künstlerischen Zeitgeist geschuldet, industriell zu fertigen, nicht dem bourlevardesken.
    Man kann nie abstrakt sagen: Inhaltslosigkeit bis ins Absurde aufgebläht hat mit Kunst zu tun oder hat nie was mit Kunst zu tun.
    Man muss sich ein konkretes Werk heraussuchen und dieses dann "Schicht für Schicht seriös auf seinen Inhalt abklopfen".

    Wer glaubt, absurde Spielzeugfiguren seien Inhaltslos, täuscht sich gründlich! Sie verkörpern ja was, einen Pokemon beispielsweise oder etwas Anderes. Es sind immer dreidimensional gewordene Entwürfe, übrigens von Designern und Bildhauern entworfen, die auf einen bestimmten Zweck zugeschnitten sind.
    Diesem Zweck sind sie schon mal enthoben, wenn man sie in Edelstahl von der Größe her verzehnfacht.

    Eine neue Ästhetik erschließt sich mir da nicht.

    Die neue Ästhetik ist nicht auf eine Erschließung deinerseits angewiesen, die findet notfalls ohne Dich statt.

    Was ich behaupte ist: Kitsch ist keine Domäne von Autodidakten und Hobbymalern!

    Koons entfällt als Kitschkünstler,ich habs grad erklärt, schon mangels Unfreiwilligkeit. Kitsch ist bei ihm künstlerisches Programm.
    Du kannst doch z.B.auch nicht im Theater einen als Steuerberater verkleidetetn Kabarettisten ausbuhen, weil Du Steuerberater nicht magst. Der Mann ist kein Steuerberater! Einen Schauspieler sollte man nicht kritisieren, weil man die dargestellte Charaktere nicht mag, dann verwechselt man Person und Rolle. Prof. Brinkmann aus der Schw. Klinik ist kein schlechter oder guter Klinikleiter, er ist Schauspieler und heißt bürgerlich Wussow!

    Jeff Koons macht nicht darum Kitsch, weil er sich des Kitsches bedient. Er macht was Anderes. Das kann man mögen oder nicht. Wenn man's nicht mag wäre eine intelligente Begründung gut!Dass Koons Sachen industriell gefertigt sind ( selbstverständlich nach seinen Plänen) ist doch obligatorisch, d.h. es wäre ausgemachter Schwachsinn, sowas in Handarbeit zu fertigen.
  • egaawressaW
    Wasserwaage, ist für mich nicht leicht zu beantworten, weil bei Beuys die
    Kunst fast ausschließlich in einer Gemengelage daher kommt, die schwer aus-
    einander sortiert werden kann. Politik spielt bei ihm eine große Rolle
    und selbst Kenner seiner Kunst sind bei Beuys Eigeninterpretationen seiner
    Kunst oft unsicher, wie sehr sie das ernst nehmen sollen und können. Ich
    sehe ihn als belebendes Element innerhalb der Kunstszenerie der 60,70er Jahre, der auch zu einer Bereicherung, Erweiterung des Kunstbegriffes beigetragen hat. Ich war in den 70ern sehr mit der Mail-Art verbunden und hatte dadurch öfter mal fluxusmäsige Kontakte mit ihm und anderen Größen
    dieser speziellen Sparte der Kunst. Wäre ich Sammler , ihn würde ich nicht sammeln, ist mir persönlich zu undefiniert. Hängt vielleicht mit meinem Alter zusammen.
    Dazu würde ich zunächst gerne wissen, was Du, Günther, unter 'undefiniert' verstehst.
    Was das Alter anbelangt, bedingt dieses m.M.n. nicht, sich informiert und fundiert zu äussern.
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