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  • Ästhetik

  • m-98iwdM
    Ach diese Feindgruppierungen und "Meinungsverschiedenheiten". ich liebe das.
  • Doktor Unbequem
    ja, es ist der Pfeffer im Kakao...
  • enoilemak
    Ach diese Feindgruppierungen und "Meinungsverschiedenheiten". ich liebe das.
    ich liebe mozarella mit tomaten und basilikum :D
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  • siku
    Alexander Gottlieb Baumgarten. Sinnliche Erkenntnis.

    Wunderbar...
    Herr KasKadenTeiL und siku...
    Da stimmen Sie sich beide überein...
    Eine gemeinsame Plattform ist gefunden worden...
    Da können Sie hier vielleicht
    wenn Sie wollen natürlich
    weiter graben
    und wir alle werden uns darüber sehr freuen...

    Ich bleibe bei meinem Schopenhauer...


    ein weiser Entschluß Herr Heinrich: lassen Sie sich nicht mit dem Strudel der sinnlichen Wahrnehmung und sinnlichen Erfahrung in die Tiefen der sinnlichen Erkenntnis reißen. Es könnte sonst zu folgendem Effekt kommen, welchen der Herr Kaskadenteil beschrieb.


    Erkenntnis kann einen in tiefreichende Emotionen stürzen, Emotionen der Angst zum Beispiel. Der Angst vor dem Ertrinken, vor dem Untergang.



    PS:Entgegen der geläufigen Forumssprache üblichen Anrede, orientiere ich mich, wenn ich auf Beiträge von Kaskadenteil bezugnehme, seinen vorgegeben Umgangsformen - weil's so luschtig ist :-))
  • siku
    Bevor ist starte: eine Frage aus reinem - unnützen -Interesse:
    die Seiten dieses Thread, auf denen sich die langen Beiträge von Herrn Kaskadenteil befinden, sind uneingeloggt nicht lesbar: dort erscheint der Hinweis: 502 Bad Gateway

    ist dies dem Gutt_en berg - Effekt geschuldet?

    Abreise.


    Leben sie wohl.
    Wir gehen jetzt den Zaun streichen. Zuerst müssen wir uns allerdings vergewissern, dass er noch da ist, denn er war ja abwesend, während wir hier waren.



    Herr Kaskadenteil,
    ich hoffe, der Zaun ist gestrichen, so dass einer erneuten Anreise in diese Form nichts mehr im Wege steht.

    Es wäre zuu schade, sollte der Abschied für "immer" sein. :-(




    Ästhetik.
    Ein bekannter Künstler, etwas genauer, ein mir bekannter Künstler, ein Maler, schrieb einmal folgendes.

    Zeichnen, Malen, die Handlung während des Auftragens und Absorbierens von Farbe auf dem empfangenden Stoff, dieses stetig antizipierende, sich gegenseitig beeinflussende Zwiegespräch zwischen Sehen, Handeln und Erschaffen, zwischen Händen und Augen und allem was vermittelnd dazwischen liegt, bedeutet eine Vielzahl an Emotionen für mich. Emotionen, die mich einerseits so tief in das Medium und in die Formen und Fragmente und Farben eintauchen lassen, dass ich eins werde mit dem was dort geschieht und gleichzeitig aber Angst habe, mich zu verlieren, Angst habe, letztendlich vollständig die Kontrolle, den Halt zu verlieren; Emotionen, die mich genau deswegen auch wiederum von dieser Handlung abhalten. Ich möchte nur ungerne ertrinken.
    Verschlucken bleibt jedoch nicht aus, ist unvermeidbar, ist ein Bestandteil dieses Handelns.

    Die Ohnmacht vor dem Sprung von der Klippe. Schwebend. Freier Fall.


    Welcher Künstler des Informel! sprach dies?
    Dieser Aussage eines Künstlers könnte "gut und gerne" ein Kunsttheoretiker Geburtshilfe geleistet haben.


    Abreise.
    Frau siku, [...]
    Alexander Gottlieb Baumgarten. Sinnliche Erkenntnis.

    Sehen Sie, genau dies ist das Thema [...] Die Praxis des sinnlichen Erkennens.


    ach, da schrieb ich: "Ästhetik im Sinne einer Kunstreflexion bedeutet eine Kunstrezeption von "oben", d.h. das Artefakt wird in eine bestehende Theorie eingebunden ("psychol." Ästhetik)
    während es sich bei Baumgartens "Sinnlicher Erkenntnis" um phil. Ästhetik, also um das "untere Erkenntnisvermögen" handelt, im Gegensatz zu Vernunft und Verstand, die das obere Erkenntnisvermögen bilden.

    - wahrlich, es kommt auf die Perspektive an -



    Die sinnliche Vernunft der reinen Erkenntnis, oder die reine Sinnlichkeit der vernünftigen Erkenntnis, oder die sinnliche Erkenntnis der reinen Vernunft ...


    Herr Kaskadenteil, das Feld der Begriffsverschiebungen überlasse ich nur zu gerne Ihnen.

    Sinnliche Erkenntnis nach Baumgarten setzt sinnliche Wahrnehmung und sinnlicher Erfahrung voraus, da kann es schon passieren:


    Erkenntnis kann einen in tiefreichende Emotionen stürzen, Emotionen der Angst zum Beispiel. Der Angst vor dem Ertrinken, vor dem Untergang.

    Daten, Informationen und Vertrauen; ohne grundlegende Akzeptanz von Daten, wird einen früher oder später das gleiche Schicksal ereilen, wie diese Bombe und diese Mannschaft, die Bombe und die Mannschaft in diesem alten Film aus dem letzten Jahrhundert, dem Film mit dem Namen „Dark Star“.


    Wahnsinn:-))) wer den Film nicht kennt: gleich bei wikipedia nachschauen: der Inhalt sein wenigstens zum Nachlesen bei wiki empfohlen, denn er bildet hier einen Baustein zu den Beiträgen des Kaskadenteils. :-))


    Leben sie wohl.
    Wir gehen jetzt den Zaun streichen. Zuerst müssen wir uns allerdings vergewissern, dass er noch da ist, denn er war ja abwesend, während wir hier waren.


    wie oben schon erwähnt, ich hoffe, dieses Lebewohl ist nur temporär gemeint

    Nicht nur Baumgarten sieht in der Ästhetik "Sinnliche Erkenntnis",
    auch Emanuel Kant bindet in seiner Wahrheitssuche (empirische) Erkenntnis an sinnliche Rezeption.
    Kant spricht von einem inneren Gefühl, das er verantwortlich sieht für eine freie Entfaltung der Verstandeskräfte, das diese ohne Begriffe zum Denken anregt.


    Hier endet mein Beitrag: das Fernsehprogramm ruft!
  • LieTnedaKsaK
    Es sollten nur wenige Zeilen werden heute, haha; zu viel Zaun.

    Herr TransformarT, ganz herzlichen Dank, dass Sie meine Texte weiter nach vorne kopiert haben; unverändert, wie ich hoffe.
    Den ursprünglichen Text haben Sie hilfreicher Weise, durch die vorbildliche Anwendung der Funktionalität für das Zitieren, korrekt verlinkt.
    Aber seien Sie versichert, diese Texte werden mittelfristig auch an anderer Stelle veröffentlicht.

    Weil Sie einem Thema, einem roten Faden, anscheinend nicht über mehrere Seiten folgen können - genau dieser Eindruck ergibt sich zumindest durch die große Anzahl an Zitaten und die doch recht schmächtig wirkenden Antworten; also geben Sie nicht mir die Schuld, ich bin nur der Überbringer der schlechten Nachrichten -, nur deshalb dürfen Sie nicht annehmen, dass dies allen anderen ebenso ergeht.
    Kurz, Ihr letzter Beitrag wirkt auf Grund der vielen sehr umfangreichen Zitate - handelt es sich nicht sogar schon um eine Urheberrechtsverletzung, wenn derart vollständige Texte anstatt kurzer Auszüge in Form eines Zitates kopiert werden? Haha -, Ihr Beitrag wirkt sehr hilflos.
    Dieser Art abträglicher Gedankengänge verwehren Ihnen in vielerlei Hinsicht nützliche Erkenntnisse.

    Lassen Sie mich dennoch auf die wichtigsten Punkte in Ihrem Beitrag ganz kurz noch einmal eingehen.

    Es nicht ausgesprochen sinnvoll, bei der Anrede einer einzelnen Person, Formulierungen wie Liebe Leute, Verehrte Leser, Wertes Publikum zu verwenden.
    Es existiert kein Terminus, durch dessen Anwendung es möglich wäre, einen Intersex genauso einfach anzureden, wie eine einzelne [sic] Frau mit dem Terminus Frau oder einen einzelnen [sic] Mann mit dem Terminus Herr.
    Ganz unabhängig davon, was von einer Anrede im Allgemeinen zu halten ist, sie erfüllt unter bestimmten Umständen zweifelsfrei ihren Zweck.

    Sie können das WIE und WARUM so viel analysieren, wie Sie nur können, wenn Sie können. Ich möchte Sie dahingehend geradezu ermutigen.
    Es ist jedoch ungeschickt, diese Analysen quasi im Quelltext nach außen zugänglich zu machen, wenn Sie verstehen, was ich meine.
    Effizienter und effektiver ist es, die gewonnenen Erkenntnisse aus der Analyse des WIE und WARUM, in die Untersuchung des WAS einfließen zu lassen, und zwar in einer Weise, dass Ihr Gegenüber nicht im entferntesten auf die Idee kommen würde, Sie hätten sich derartige Analysen zu Nutze gemacht.

    Um diesen Zusammenhang zu verstehen und nachzuvollziehen, ist es jedoch notwendig, die Vorstellung aufzugeben, sich durch einfache Bloßstellung anderer, in besonderer Weise profilieren zu können. Vertrauen Sie mir, das Gegenteil ist letztendlich der Fall.

    Ich sehe an einigen Ihrer aktuellen Beiträge in anderen Threads, dass Sie beginnen, diesem Aspekt mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

    Die Lichtgeschwindigkeit.
    Ja, Herr TransformarT, auch dies haben Sie korrekt wieder gegeben, das Licht bewegt sich in unterschiedlichen Medien unterschiedlich schnell.
    Jedoch tut es dies nirgendwo schneller, als im Vakuum.
    Und so ist denn die Lichtgeschwindigkeit auch definiert.

    Herr TransformarT, Sie haben Recht, ich habe nicht nur niemandem zu fronen, ich habe tatsächlich nichts zu fronen, nicht einmal mit |ö|.
    Beide Konzepte sind jedoch sehr menschliche Konzepte.

    Verstehen Sie Herr TransformarT, wenn etwas geschrieben oder gesprochen wird, dient es nicht immer der unmittelbaren Informationsvermittlung im Zusammenhang des aktuellen Kontextes, sondern dient oft dem Anstoß eigener und anderer Überlegungen, Vorstellungen, sei es durch Widerspruch oder Bewusstwerdung, die über die reinen, geschriebenen oder gesprochenen Worte weit hinaus gehen kann.

    Was Ihre weiteren, teilweise durchaus ebenfalls amüsanten - lassen Sie mich dieses kleine Kompliment an dieser Stelle erwidern -, jedoch nicht ins Gewicht fallenden Äußerungen betrifft, so scheint mir die Beobachtung von Herrn BerHWolf doch nicht völlig aus der Luft gegriffen.
    Lernen Sie etwas aufmerksamer und emphatischer gegenüber dem Anderen zu lesen Herr TransformarT, und lassen Sie sich nicht immer wieder erneut von Ihrem mächtigen Ego überrumpeln, haha.

    Und ja, Sie haben Recht, die Weile mit Ihnen ist zwar nicht ganz uninteressant, doch, selbst wenn es nur wenig Zeit bedeutet, ist es sinnvoller, mich in dieser Zeit der Vollendung meiner Zäune zu widmen.
    Vielleicht haben Sie aber noch ein paar andere eigene Gedanken zum Thema, also keine Verweise, Zitate oder Wiedergabe von Gedanken, Erkenntnissen und Folgerungen Anderer, sondern genuin eigene Gedanken, geboren aus eigener Erfahrung und deren gedanklicher Verarbeitung, oder wenigstens der Verarbeitung und weiteren Entwicklung erlernten Wissens.

    Der wahre Verdienst von Schopenhauer, Kant, Baumgarten und vielen, vielen anderen, ist nicht, dass sie sich Gedanken gemacht haben, zu bestimmten Schlüssen gelangt sind; in dieser Hinsicht sind sie nicht allein.
    Ihr Verdienst ist es, diese weit gehenden Gedanken so strukturiert, so umfangreich, so klar und definiert wie nur möglich nieder geschrieben zu haben.
    Was der Denker schreibt, das bleibt. (Danke, L. R.)


    Frau heinrich, nein, wir stehen ganz sicherlich nicht auf einem Level.
    Jedoch auf einem grundlegenden Level, sehe ich eine Verbindung.
    Vielleicht irre ich mich aber auch.
    Nein, ich denke nicht.
    Es ist ein - sehr grundlegender Level.

    Ich bevorzuge die Gemeinsamkeiten zu sehen.
    Erkennen Sie wirklich nicht die Verbindung der Beschreibung meines Bekannten zu den Ausführungen über die Ästhetik, sowohl Schopenhauers, als auch Kants und Baumgartens?
    Ganz allgemein ist es übrigens spätestens heutzutage unbedingt erforderlich, durch die einzelnen Fachgebiete übergreifenden Austausch zu weiterer Erkenntnis zu gelangen.

    PiPaPo. Gut. Lassen Sie uns ein wenig spielen.
    Ich halte nicht viel von der Formulierung "Ich denke, also bin ich".
    Ich formuliere es folgendermaßen: "Ich bin, also denke ich (sonst tut es nämlich jemand anderes für mich)".

    Wie Sie sicherlich wissen [sic], ist es völlig unmöglich Erkenntnis zu erkennen.
    Das heißt, es ist nicht möglich zu erkennen, dass sie wirklich etwas erkennen, was außerhalb ihrer selbst liegen könnte.
    Dass sie überhaupt erkennen, ist das einzige, was sie mit Bestimmtheit erkennen können.
    Und irgendwann findet dieses Erkennen ein Ende.
    Das heißt, genaugenommen ist dies keine Erkenntnis, die sie erlangen können.
    Denn sollte dieser Zustand des Erkennens tatsächlich zu einem Ende kommen, könnten sie dies nicht mehr erkennen.

    Und wenn ich dies nun nur konsequent genug zu Ende denke, genügt das Erkennen ausschließlich sich selbst.
    Sie haben keine Möglichkeit des Erkennens wirklichen Effekt zu erkennen.

    Ah, und genau an dieser Stelle kommt das Konzept des Vertrauens ins Spiel, und damit zwangsläufig auch das Konzept des Willens und das Konzept der Vorstellung.

    Die Ästhetik ist nicht weit. Allerdings nicht in der Form eines gegeneinander Ausspielens verschiedener Aspekte ein und desselben.

    Und, ohne sinnliche Wahrnehmung, wie auch immer diese zu definieren sei, wäre weder Wille noch Vorstellung.

    Ein-Aus.

    Nichts-Alles.

    Lassen Sie mich jedoch zunächst einen weiteren Zaun streichen.


    Nein, eine Frage habe ich noch.
    Haben Sie den Schopenhauer vollständig gelesen, auch seine Essays und andere Schriften?


    Frau siku, wollen Sie mich umbringen? Haha.
    Der Zaun, nein, die Zäune, also, meine Güte, Sie haben mich nun vollständig verunsichert.

    Es wird noch ein nicht unerheblich langer Zeitabschnitt notwendig sein, bis die Zäune vollendet sind, leider.
    Sie können sich kaum vorstellen, wie sehr mich dieser Umstand seit längerem in einem Zustand der Ungewissheit und Antizipation existieren lässt.

    Es tut mir leid, aber den Namen des mir bekannten Künstlers kann ich leider nicht enthüllen, da dieser Text derzeit noch nicht in seiner Vollständigkeit explizit autorisiert worden ist.
    Das ist verwirrend, ich weiß, aber so vieles ist verwirrend, haha. Ebenso, wie vieles mehr oder weniger ganz eindeutig zu erlesen geschrieben steht.

    Ja, die Bedeutung die der Perspektive zukommt, ist unter keinen Umständen zu unterschätzen. In einem Tunnel ist die Perspektive stark eingeschränkt. Und wer hält sich schon gerne freiwillig über eine längere Zeitspanne hinweg in einem Tunnel auf. Die meisten anscheinend.

    Wunderbar, wie Sie in Ihrem letzten Absatz zu meinem zeitlich vor Ihrem Text in diesem Beitrag verfassten Absatz "Erkennen Sie wirklich nicht ..." Bezug nehmen. Oder umgekehrt.
    Ja, wie ist Kausalität in diesem Zusammenhang nun zu interpretieren. Faszinierend ohne Zweifel.


    Zaun. Bis später. Und auch dies meint nicht bis gleich.


    🔗
  • siku


    Es tut mir leid, aber den Namen des mir bekannten Künstlers kann ich leider nicht enthüllen, da dieser Text derzeit noch nicht in seiner Vollständigkeit explizit autorisiert worden ist.
    Das ist verwirrend, ich weiß, aber so vieles ist verwirrend, haha. Ebenso, wie vieles mehr oder weniger ganz eindeutig zu erlesen geschrieben steht.


    Herr KasKadenTeil das Fernsehprogramm war fade, so kam ich hier vorbei und las zu meinem Erstaunen, dass Sie, nachdem Sie sich ausführlich TT gewidmet hatten,vom Zaun streichen noch erschöpft, den Namen des Ihnen bekannten Künstlers nicht freigeben können: dies akzeptiere ich, jedoch glauben kann ich nicht, dass der Ihrem Künstler zugeschriebene Text dem Heute entstammen könnte, ich würde sein Entstehungsdatum in den 50er/ 60er Jahre des letzten Jahrhunderts vermuten. Liebt Ihr Künstler nostalgische Texte?

    Ja, die Bedeutung die der Perspektive zukommt, ist unter keinen Umständen zu unterschätzen. In einem Tunnel ist die Perspektive stark eingeschränkt. Und wer hält sich schon gerne freiwillig über eine längere Zeitspanne hinweg in einem Tunnel auf. Die meisten anscheinend.


    ja, wem gelingt es schon, aus einem langen Tunnel schnell wieder herauszukommen - das muss Ihnen beim Zaun streichen doch besonders bewußt werden. Wenn wir (es trifft ja jedem mal) meinen, in einem Tunnel zu stecken, wäre das dann sinnliche Währnehmung oder sinnliche Erkenntnis, oder müssten wir um zu einer Antwort zu gelangen in den Bereich der Kognitionspsychologie wechseln?


    Zaun. Bis später. Und auch dies meint nicht bis gleich.


    na dann...
  • siku



    Der wahre Verdienst von Schopenhauer, Kant, Baumgarten und vielen, vielen anderen, ist nicht, dass sie sich Gedanken gemacht haben, zu bestimmten Schlüssen gelangt sind; in dieser Hinsicht sind sie nicht allein.
    Ihr Verdienst ist es, diese weit gehenden Gedanken so strukturiert, so umfangreich, so klar und definiert wie nur möglich nieder geschrieben zu haben.
    Was der Denker schreibt, das bleibt. (Danke, L. R.)




    oh, ich übersah obige Textpassage, das sollte einem aufmerksamen Leser nicht passieren.
    Ja Baumgarten, Kant und Schopenhauer, zwei Generationen in der richtigen Reihenfolge
    sie "definierten so klar", dass der Gedanke aufkommen könnte, zeitgenössische Künstler hätten den Begriff des Offenlassens bzw. den Begriff des "offenen Kunstwerks" aus dem 18./19. Jahrundert entnommen.
    Kant verwissenschaftlichte, Herrn Heinrichs "Schopi" meines Wissen nicht, er führte fort - allen gemeinsam werden die Wurzeln in der Philosophie der Antike sein ;-).
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  • Doktor Unbequem
    Allerwertester Kaskadenteil!
    Sie kriegen leider einiges nicht auf die Reihe, wie ich lesen muss!
    Nicht nur, dass Sie meine kurzen, präzisen Fragen und Hinweise nicht realisieren
    sondern diese als "schmächtig" versuchen zu deklassifizieren.
    Quantität vs Qualität...
    Sie verwechseln offensichtlich auch Empathie mit Kumpanei und Anbiederei.
    Duckmäusertum hat mich schon immer ein wenig angewidert.
    Meine Beiträge wirken auch sicherlich nicht hilflos, wie Sie es wohl gerne hätten,
    im Gegenteil. Eher Ihre ellenlangen Nicht-Antworten sind dies.

    Nicht nur mir ist schon seit den einleitenden Zeilen Ihres ersten Posts offensichtlich,
    dass Sie unter ausserordentlichen Anspannungen leiden.
    Dies tut mir sehr leid für Sie. Ich glaube jedoch nicht, dass die Art, wie Sie hier auftreten, zu einem Abbau Selbiger beiträgt.

    Aufgrund Ihrer mannigfaltig verdrehten Realitätsbeschreibungen bezugs meiner Person scheint es mir nicht sinnvoll bzw sogar unmöglich, halbwegs effektiv ergiebige Erörterungen mit Ihnen auszutauschen.

    Eine Lösung Ihrer emotionalen Probleme habe ich leider nicht, dafür scheinen Sie/sie mir zu verhärtet.
    Es mag sein, dass das Anstreichen von Zäunen nicht die schlechteste Wahl einer Beschäftigung ist für Sie, nur scheint mir die Jahreszeit ein wenig ungünstigt gewählt bezugs des Ergebnisses.
    Aber darum geht es wohl auch nur in der oberflächlichen Betrachtung. Da wünsche ich Ihnen viel Glück!

    Entschuldigen Sie bitte, dass ich wieder nicht auf alle Ihre verzerrten und fehlinterpretierenden Darstellungen, die mich betreffen, eingehe, ich widme meine Zeit dann doch lieber anderen Menschen und "Dingen".
    Unter anderen emotionalen Vorzeichen und Positionierungen wären Sie vll sogar ein adäquater oder zumindest amüsanter Diskussions"partner". Schade eigentlich.
    Seien Sie bitte auch versichert, dass ich Ihnen trotz allem eine gute Besserung wünsche!
    Freundlichst, TT
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  • Doktor Unbequem Aufklärungsunterricht für Intellektuelle... :)
    Ein weiteres Beispiel, welches andeutet,
    wie sehr ästhetische Sichtweisen bei verschiedensten Lebewesen
    in Übereinstimmung stehen, ist das Insekten-Blüten-Schauspiel.
    Dies geht weit über eine speziesinterne Übereinstimmung hinaus.
    Nicht nur unterschiedliche Arten (Bienen, Schmetterlige, Vögel)
    sind sich da einig, auch die Pflanzenwelt hat schon lange erkannt,
    was die Fauna übereinstimmend visuell bevorzugt und dementsprechende Ausformungen gestaltet.
    Man betrachte das Blütenschauspiel.
    Es besteht also in der gesamten Natur
    (mit Ausnahmen, wie immer und überall, und jede Lücke,
    Bsp. Verwesung (muss ja auch irgendwie gefüllt werden und sich gleichzeitig abgrenzen...))
    eine starke Übereinstimmung, was anziehend und abstossend wirkt.
    Interessant ist hier die Ei-Huhn-Frage, was war zuerst da,
    aber nicht, ob...

    Wer dies nicht wahrnehmen und in Beziehung setzen kann oder will,
    stört wohl eher bei einer Diskussion bezugs des Aspektes Ästhetik.

    Die Fragestellung, weshalb es überhaupt Unterschiede gibt in der ästhetischen Betrachtung,
    ist ebenfalls interessanter und - für mich jedenfalls - eine Minimalbasis zwecks
    konstruktiver Erörterung dieses (des ästhetischen) Systems.

    Das Problem ist wohl, dass Antworten darauf häufig für Menschen unangenehm sind,
    da offenkundig wird, wie irritiert das eigene Bewertungssystem ist,
    was viel mit Ego, Persönlichkeit, (mangelhaftem) Charakter, (mangelnder) Bewusstheit, Wünschen etc zu tun hat, was nun mal bei fast niemandem perfekt und bei vielen, insbesondere bei denen, die gerne den Lauten machen, ziemlich desolat ausgeprägt ist.
    Vom Lobbyismus ganz zu schweigen...

    Es ist ein endlos grosses Wunder, wie vielfältig Schönheit/Harmonie/Ästhetik sich ausbildet!
    Und noch bombatischer ist das Wunder, welches dahinter steckt...
  • heinrich
    So, da sind auch mal wieder
    zwei an einander geraten,
    die in ihren grundlegenden Levels
    ziemlich ähnlich ticken:

    Unsere zwei lüstigen Herren,
    (zwei Opas auf einer Parkbank,
    in den Strahlen herbstlicher Sonne)...

    Herr KasKadenTeiL und Herr TransformarT!

    Wie dem auch sei...

    Hier ist mein Beitrag zur Geschichte der Ästhetik:
    Geschichte der Kunst?
    Geschichte der Ästhetik?
    Fragen Sie mich womöglich ganz erstaunt...

    Ja, es gibt sie...

    ÄSTHETIKGESCHICHTE

    Ganz kurz:

    ÄSTHETIK [ zu griech. aistha'nesthai "durch die Sinne wahrnehmen"],
    in der Kunstwissenschaft die auf philosophischen Fundamenten ruhende
    Lehre vom "Schönen", die den Menschen dazu dient,
    sich auf intellektuelle oder künstlerisch-schöpferische Weise
    mit der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit
    auseinander zu setzen...

    In der abendländischen Kultur
    ( und wir sind grade hier)
    liegen die Anfänge der ästh. Theorien bei Platon.


    Das heißt aber nicht
    dass es der wirkliche Anfang war...
    Die Wurzeln gehen weiter
    in die Vergangenheit...

    Wir fangen aber bei Platon "Mimesis" an...
    Er sagte da:
    Die Kunstwerke enstehen durch die Nachahmung der sinnlichen Gegenstände.
    Was ist ein sinnlicher Gegenstand? ( Hier bitte googeln oder auch nicht).
    Jeder soll es auch ohne googeln sich vorstellen,
    was das ist.

    Bei Platon ist das Schöne eine methaphysiche Idee...
    Wer an die Metaphysik nicht glaubt,
    kann sofort einen "Aha!"- Häckchen daneben zeichnen...

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dd/FlammarionWoodcut.jpg

    Ästhetik als Teil der Metaphysik...

    Da kommt Aristoteles
    und versucht die Lehre des Platons korrigieren...
    Was sollen wir mit Platons "Ideenwelt" da oben?
    Wir leben doch hier unten, mit der Natur zusammen...
    Bei ihm befindet sich das Schöne
    in den Vorbildern der Natur.

    Aristoteles hat damit die Aufgaben des Dichters und Künstlers bestimmt,
    und zwar:

    das Naturschöne, in absoluter Reinheit,
    nach den Gesätzen von Proportionen und Harmonie,
    aus den Zufälligkeiten (auch Hässlichkeiten)
    der individuellen Erscheinungen herauszufiltern...

    Hier bin ich aber mit Aristitoles nicht ganz einverstanden...
    Habe meine Meinung dazu,
    was hier nicht so wichtig ist...)

    Ich setze mit Aristoteles Meinung fort...
    Wenn diese Aufgabe erfüllt ist, dann kommt
    zur KATHARSIS!

    Der Zustand der Reinigung der menschlicher Seele!

    Oh, da können auch Tränen und Erschütterungen folgen...
    die ganzes Leben umkrempeln...
    Oder bei einem oder anderen sogar zur Erkenntnis!

    Aber das nicht unbedingt,
    oft bleibt es bei Emotionenflut...
    Die aber irgendwann auch fast ohne bleibenden Spuren vorbei ist...

    Quelle: DER BROCKHAUS "KUNST"

    So, das war die Ästhetik im Altertum...
    In meinem nächsten Beitrag kommt das Mittelalter.
  • siku
    So, da sind auch mal wieder
    zwei an einander geraten,
    die in ihren grundlegenden Levels
    ziemlich ähnlich ticken:

    Unsere zwei lüstigen Herren,
    (zwei Opas auf einer Parkbank,
    in den Strahlen herbstlicher Sonne)...

    Herr KasKadenTeiL und Herr TransformarT!


    "zwei an einander geraten,
    die in ihren grundlegenden Levels
    ziemlich ähnlich ticken:

    Unsere zwei lüstigen Herren,
    (zwei Opas auf einer Parkbank,
    in den Strahlen herbstlicher Sonne)...

    Herr KasKadenTeiL und Herr TransformarT!"

    [...]

    So, Die aber irgendwann auch fast ohne bleibenden Spuren vorbei ist...
    das war die Ästhetik im Altertum...
    In meinem nächsten Beitrag kommt das Mittelalter.


    da sollten wir diesen Herren mal erwähnen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Apelles

    und auch die diesem Herren zugeschriebene Ermahnung (an das Volk) ernst nehmen:
    "Schuster bleib bei deinen Leisten"


    *lach* dieser Thread ist höchst amüsant

    PS: Brockhaus ist als Zitatvorlage aber nicht erste Wahl?
    das hier nur kein Prof mitliest ;-)
  • Alle Beiträge anzeigen
  • heinrich
    Apelles! Wie toll ist das denn.?!
    :-D

    @siku: "...PS: Brockhaus ist als Zitatvorlage aber nicht erste Wahl?
    das hier nur kein Prof mitliest ;-)

    Ach, das Band habe ich grade bei mir liegen...
    Ist nicht schlecht, denke ich...

    Ich lese und gleichzeitig interpretiere...
  • Doktor Unbequem


    "zwei an einander geraten,
    die in ihren grundlegenden Levels
    ziemlich ähnlich ticken:

    Unsere zwei lüstigen Herren,
    (zwei Opas auf einer Parkbank,
    in den Strahlen herbstlicher Sonne)...

    Herr KasKadenTeiL und Herr TransformarT!"


    Du, das finde ich jetzt aber echt fies!
    ;)
    Nur weil ich mich kurzfristig ein wenig auf seine Ebene hinunterbewege...
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Tom, von der Ebene aus, auf der Du Dich befindest, kannst Du Dich nicht noch tiefer hinunter bewegen.

    :D
  • Alle Beiträge anzeigen
  • Doktor Unbequem
    Tom, von der Ebene aus, auf der Du Dich befindest, kannst Du Dich nicht noch tiefer hinunter bewegen.

    :D

    du bist ziemlich ärmlich dran, was, Bernie?!...
    ich erlaube mir auch mal einen plakativen und leicht hingemachten Smilie,
    obwohl es eher traurig ist mit dir...
    :)
  • uzuzab
    Was sind Klappentexte informativ!


    mfg
    Bazuzu
  • efwe
    efwe


    "zwei an einander geraten,
    die in ihren grundlegenden Levels
    ziemlich ähnlich ticken:

    Unsere zwei lüstigen Herren,
    (zwei Opas auf einer Parkbank,
    in den Strahlen herbstlicher Sonne)...

    Herr KasKadenTeiL und Herr TransformarT!"


    Du, das finde ich jetzt aber echt fies!
    ;)
    Nur weil ich mich kurzfristig ein wenig auf seine Ebene hinunterbewege...


    1. da muss ich tt ausnamsweise rechtgeben- mir scheint der heinrich ist beleidigt...?

    2.tt- du hast dich bewegt? ist doch noch immer der gleiche schmarren wie in deinen uebrigen posts, ausser dass du versuchst aufgesetzt und affektiert kaskadenteils amuesante ausfuehrungen nachzuahmen -- lol-
    Signatur
  • LieTnedaKsaK
    Zaun und Gäste.


    Frau siku, Zeit spielt eine Rolle, zeitweise, aber spielen die Zeiten eine?
    Bezüglich des von Ihnen angesprochenen Textes, beuge ich mich der Einschätzung einer beschuhten Kunsthistorikerin.
    Doch, hat Ihre Einordung eine weiterführende Relevanz in Hinsicht auf die Gefühle, die mein Bekannter in seinem Text mitteilt?

    Wenn sie denn erkennen [sic], in einem Tunnel zu stecken, bedeutet dies notwendigerweise, dass sie mindestens einen Ausgang sehen.
    Ob sie diesen auch erreichen, ist eine andere Frage.
    Im Prinzip Hoffnung.

    Wollen sie ohne Wahrnehmung etwas erkennen? Wollen sie ohne Sinne etwas wahrnehmen?

    Alles nur ein Teil des Ganzen.

    Ach, der Zaun; reine Metapher.

    Der Zaun erlaubt, im Gegensatz zu einem Tunnel, zumindest einen Durchblick und Ausblick nach allen Seiten, nicht nur, wie in einem Tunnel, einen Blick nach vorne und nach hinten, wenn überhaupt.
    Über den Zaun lässt sich grundsätzlich an beliebiger Stelle hinweg klettern, er lässt sich überwinden, oftmals ist es sogar in Bereichen möglich, durch ihn hindurch zu schreiten, und selbst das nur an ihm Hinaufklettern verschafft einen besseren Überblick; versuchen sie dies alles einmal in einem Tunnel.
    Ein geeigneter Zaun kann mit Bildern verzaubert werden.
    In einem Tunnel ist es zu dunkel für derartige Muße.
    Es ist einfacher den Zaun als solchen zu erkennen, als den Tunnel.

    Doch der Zaun, die Zäune, auf die ich mich beziehe, sind ganz andere.

    Das offene Kunstwerk. Nichts neues unter der Sonne, nicht wahr. Stetige Permutation. Es ist immer wieder interessant, wenn temporär Fixpunkte verschwinden.

    Die Philosophie der Antike. Wo liegen deren Wurzeln?
    Ist Erkenntnis doch unabhängig vom Erkennenden?

    Frau siku, auch Ihre Beiträge sind sehr - amüsant.
    Laut Frau heinrichs Aussagen bilden wir denn ja auch ein hervorragendes Gespann zusammen mit Herrn TransformarT, haha.


    Herr TransformarT, nicht überall auf diesem Planeten herrschen zur gleichen Jahreszeit, die gleichen Witterungsbedingungen.
    Und, mir würde nicht im Traum einfallen, Sie oder Ihre Äußerungen zu deklassifizieren. Es ist ein Segen, dass Sie und Ihre Äußerungen bisher nicht deklassifiziert wurden, außer hier für das KN.
    Sie haben schon mehr als genug Klasse gezeigt.

    Sie überschätzen sich indes, wenn Sie schreiben, ich könnte Ihnen ein adäquater Gesprächspartner sein.
    Auch kann ich glücklicherweise Ihre Interessen und ihr Bedauern in keinerlei Weise teilen.
    Ihre Reaktionen hingegen sind sehr aufschlussreich, meinen Erwartungen entsprechend.


    Frau heinrich, ich sehe, die mannigfaltigen Formen dialektischer Spielereien sind Ihnen vertraut. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Repetitorium der Geschichte der Ästhetik, und freue mich auf Ihre eigenen Schlussfolgerungen.


    Einen wunderschön lackierten Zaun wünsche ich.


    🔗
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