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  • Kunst und Krempel

  • otto_incognito
    otto_incognito
    ich finde die grundintention des fadens auch (selbst wenn ich der einzige wäre, würde ich "auch" dennoch stehen lassen) prima.
    wünsche mir regelmäßig besprechungen von kn werken...bei den kommentaren unter den bildern steht ja selten relevantes, auf das werk bezogen.


    Roderich, ich teile deine Ansicht. Trotz aller Animositäten und mentaler Zusammenstöße finde ich diesen Thread auch völlig berechtigt.Es wird schließlich keiner "vorgeführt", nur weil man seine Bilder, die er öffentlich eingestellt hat, bespricht.Viele laufende Kommentare unter den Bildern sind herber und kürzer, was manchmal ganz reizvoll oder aber zuckersüß, was dann nicht so erhebend ist.Aber die Idee zu diesem Thread ist gut.
    Was auch spannend wäre - der Kritisierte könnte einer begründeten Kritik wiederum mit Gründen entgegenhalten, das wäre spannend.
    Signatur
  • Roderich
    Roderich
    ich finde die grundintention des fadens auch (selbst wenn ich der einzige wäre, würde ich "auch" dennoch stehen lassen) prima.
    wünsche mir regelmäßig besprechungen von kn werken...bei den kommentaren unter den bildern steht ja selten relevantes, auf das werk bezogen.


    Roderich, ich teile deine Ansicht. Trotz aller Animositäten und mentaler Zusammenstöße finde ich diesen Thread auch völlig berechtigt.Es wird schließlich keiner "vorgeführt", nur weil man seine Bilder, die er öffentlich eingestellt hat, bespricht.Viele laufeende Kommentare unter den Bildern sind herber und kürzer, was manchmal ganz reizvoll oder aber zuckersüß, was dann nicht so erhebend ist.Aber die Idee zu diesem Thread ist gut.
    Was auch spannend wäre - der Kritisierte könnte einer begründeten Kritik wiederum mit Gründen entgegenhalten, das wäre spannend.


    das wäre spannend und super!
    als wären wir in einem echten kunstforum. :D
    Signatur
  • laG
    Was auch spannend wäre - der Kritisierte könnte einer begründeten Kritik wiederum mit Gründen entgegenhalten, das wäre spannend.


    Ja, natürlich. Aber erst mal können!

    Ich habe hier beispielsweise das Problem des lediglichen Abbildens angesprochen. Das Fehlerhafte in der Augenpartie des Pferdes ist doch "geschenkt".
    Es scheint aber hier nicht hinterfragte überwiegende Meinung zu sein, abzubilden sei künstlerische Betätigung genug. Das bestreite ich!

    Abbildung reicht nie. Sogar Fotorrealisten bilden nicht lediglich ab, sondern setzen um, verfremden usw.
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  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr


    Natürlich sollten auch andere Teilnehmer Bilder besprechen. Man erkennt dann auch prima ob der Besprechende Sachkenntnis besitzt oder nicht.

    Übrigens auch, ob der Kritisierte nur wutschnaufend herumebert!


    Gal, ich glaube kaum, dass sich viele trauen werden, hier ihre Meinung kund zu tun. Es grenzt an Masochismus, sich dieser Arroganz auszusetzen. Neben Dir kann ja eh keiner bestehen.
    Bei aller Fachkenntnis und Intellekt: Es gibt Gebiete, wo du dich bescheiden ins Studierzimmer zurückziehen solltest um die Versäumnisse nachzuholen. Soziale Kompetenz, Bescheidenheit und ein wenig Zurückhaltung halte ich persönlich für wertvoller als perfekte Rechtschreibung.
    Entschuldigung, aber das musste ich mal loswerden.
    “Es hat doch im Grunde niemand einen rechten Begriff von der Schwierigkeit der Kunst als der Künstler selbst.” Goethe
  • laG
    Soziale Kompetenz, Bescheidenheit und ein wenig Zurückhaltung halte ich persönlich für wertvoller...


    Ja, ich weiß, es gibt auch welche die mögen christliche Nächstenliebe und Empathie, ich mag Rechtschreibung.
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Was auch spannend wäre - der Kritisierte könnte einer begründeten Kritik wiederum mit Gründen entgegenhalten, das wäre spannend.
    Ja, natürlich. Aber erst mal können!
    Das würde sich dann ja zeigen.Wenn du allerdings von vornherein davon ausgehst,daß alle außer dir bei kritischer Bildbetrachtung wutschnaubend und sprachlos das Segel streichen, frage ich mich doch, warum du dir die Mühe machst mit solchem Thread.
    Signatur
  • notpyrk
    Soziale Kompetenz, Bescheidenheit und ein wenig Zurückhaltung halte ich persönlich für wertvoller...
    Ja, ich weiß, es gibt auch welche die mögen christliche Nächstenliebe und Empathie, ich mag Rechtschreibung.
    Wäre Verlagslektor als Beruf nicht interessanter als der des Künstlers?
    Wer sich unter Künstler begibt, braucht ein gewisses Maß an Empathie.
  • laG
    Das würde sich dann ja zeigen.Wenn du allerdings von vornherein davon ausgehst,daß alle außer dir bei kritischer Bildbetrachtung wutschnaubend und sprachlos das Segel streichen, frage ich mich doch, warum du dir die Mühe machst mit solchem Thread.


    Nene, ein ernsthafter Versuch ist nur bislang unterblieben.

    @Vincents Ohr
    Es geht hier nicht ohne eine gewisse "Sturheit", man wird nämlich sonst zugespammt. Ich bin wirklich nicht dumm genug hier jemanden zu bitten mir Gehör zu schenken und mich dafür auslachen zu lassen.
    Ich fange einfach ein Gespräch über Kunst an und verschaff mir Gehör. Man kriegt schließlich nichts geschenkt.

    Es gibt Viele im Kunstnet, die Kunst interessiert sind, richtigen Gesprächen folgen und sich beteiligen würden, wenn denn welche stattfinden. Glaubst Du das nicht?
  • efwe
    efwe
    Was auch spannend wäre - der Kritisierte könnte einer begründeten Kritik wiederum mit Gründen entgegenhalten, das wäre spannend.
    Ja, natürlich. Aber erst mal können!
    ...
    wann platzt du endlich?
    Signatur
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Da dieser Therad hier wohl kaum sein Ende gefunden haben dürfte und vielleicht auch um Mißverständnisse auszuräumen, nimm dir doch demnächst ein realistisches Bild vor, und zwar eins, das seinen eigenen Ansprüchen genügt, um als Kunst zu gelten und dazu ein abstraktes, das die Qualitäten von Krempel erfüllt. Wäre interessant.


    Warum nicht? Malst Du eigentlich abstrakt?


    Daß dies ein Beleidigung sein soll, habe ich in meiner Gutmütigkeit erst jetzt realisiert. Sei´s drum, du Giftzähnchen.
    Signatur
  • daednU
    Was auch spannend wäre - der Kritisierte könnte einer begründeten Kritik wiederum mit Gründen entgegenhalten, das wäre spannend.
    Ja, natürlich. Aber erst mal können!

    Ich habe hier beispielsweise das Problem des lediglichen Abbildens angesprochen. Das Fehlerhafte in der Augenpartie des Pferdes ist doch "geschenkt".
    Es scheint aber hier nicht hinterfragte überwiegende Meinung zu sein, abzubilden sei künstlerische Betätigung genug. Das bestreite ich!

    Abbildung reicht nie. Sogar Fotorrealisten bilden nicht lediglich ab, sondern setzen um, verfremden usw.
    wieso?
    verkitscht is der gaul doch bis ans ende
    blos weils hier keiner mitkriegt
    oder zu sagen traut...
  • laG
    wieso?
    verkitscht is der gaul doch bis ans ende
    blos weils hier keiner mitkriegt
    oder zu sagen traut...


    Ja sicher, aber unterstellt, er wäre es nicht. Angenommen die Fotografie wäre etwas dezenter abgemalt, der Gaul würd nicht wie 'ne Speckschwarte glänzen usw., dann würde sich ja die Frage stellen, ob es ausreicht eine Fotografie einfach nochmal als Gemälde zu bringen, sozusagen eins zu eins.

    Ich fände das nicht ausreichend, da ja die Fotografie bereits existiert und ein Maß an Genauigkeit bzgl. der Abbildung liefert, hinter der das Gemälde beinahe zwingend zurückbleiben muss.

    Ein solches Gemälde kann sich angesichts der Existenz des Fotos nicht legitimieren.

    Gäbe es eine Umsetzung der Fotografie, sagen wir mal der Gestalt, dass es etwa frei mit Aquarellfarbe interpretiert wäre, müsste man die Sache anders beurteilen.
  • LieTnedaKsaK
    Sehr interessant, sehr interessant.
    Erlauben Sie, dass ich mich kurz einmische; ich bedaure, aber meine Zeit ist leider sehr begrenzt.
    Doch ich komme zum Thema.
    Sie beschreiben das Bild rein formal. Sie beschreiben nur die Abbildung. Wie Sie so schön an anderer Stelle, in einem anderen Zusammenhang, ähnlich schrieben – erlauben Sie mir die kleine Spitze: das kann jeder Oberschüler. Doch was stellt das Bild, über die reine, plakative Abbildung der Vogelperspektive zweier Beine in Stöckelschuhen mit Strapsen und heruntergelassenem Schlüpfer hinaus, dar? In welchem Bezug steht es zum Titel und zum verwendeten Malstil? Will der Maler dem Betrachter etwas mitteilen? Und wenn ja, was? Und wird das, was er mitteilen möchte, sofern es sich denn überhaupt erschließen lässt, durch das Bild und den Darstellungsstil adäquat vermittelt? Auf Grund der Kompetenz auf diesem Gebiet, die Sie in vielen anderen Ihrer Beiträge gezeigt haben, bin ich zuversichtlich und hoffe, dass Sie nicht nur Antworten auf diese Fragen, sondern auch noch weitere Fragen zur Analyse diese Bildes beitragen werden.

    Was sich mir abbildungstechnisch nicht vollständig vermittelt, ist der oberer Bereich am Ansatz der Strapse. Die Wülste links und rechts der Bänder. Es wirkt auf mich, zugespitzt formuliert, wie vier kleine Brüste, und als gäbe es keinen Oberkörper zu den Beinen; dies verleiht dem Bild eine leicht komische Note und hatte mich zu Beginn etwas irritiert. Vielleicht sind die Oberschenkel der abgebildeten Person – Klaudia? – aber tatsächlich derart voluminös, dass die Strapse der Beine Masse Fleisch nicht hinreichend bändigen können.
    Wie trägt dies zur Wirkung des Bildes bei? Ist es beabsichtigt? Und sofern es nicht beabsichtigt ist, warum hat der Maler es dann dargestellt, so wie er es dargestellt hat?

    Kunst oder Krempel. Ich ahne, sie wollen polarisieren. Aber mir scheinen diese Begriffe etwas zu kurz gegriffen und nicht annähernd ausreichend und befriedigend, um das weite Spektrum unterschiedlichsten gestalterischen Schaffens zu klassifizieren. Ich wage sogar die These, dass eine allzu enge Klassifizierung von der wirklichen Aussage und dem Bedeutungsgehalt eines Werkes ablenken könnte. Sinnvoller erscheint mir, auf derart globale Zuweisungen zu verzichten.

    Vielen Dank.


    Ξ
  • laG
    Hallo KasKadenTeil,
    ich mach's mal der Reihe nach:
    Wie ein Bild "formal" angelegt ist, bzw. was der Künstler gestaltet hat, bestimmt die Deutung, nicht das was der Künstler im Einzelnen beabsichtigte.
    Wer kann schon sagen, was er beabsichtigte und ob er dieses Ziel erreicht hat? Das Bild betrachte ich vom Urheber stets abgekoppelt, es entfaltet ein Eigenleben. Was der Künstler dachte, ist bestenfalls nützliche Interpretationshilfe,nicht mehr. Wenn ich drei Striche male und dies Selbstbildnis nenne, bleiben es drei Striche,mein Wille diese Striche in etwas anderes umzugenerieren interessieren nicht weiter. Es wird dadurch kein Selbstbildnis, sondern Striche mit ärgerlicher Betitelung!
    Darum ist es sehr wichtig das Bild gestalterisch zu analysieren.Mich interssiert fast nie,was der Künstler selbst dachte. Die meisten Maler betiteln in Ermangelung ausreichenden Abstandes zum eigenen Werk irreführend. Was das Werk selbst zu transportieren vermag ist maßgeblich. Wenn es nur Spannung besitzt ( auch wenn's nur formale ist), vielleicht ja rätselhaft und ansehnlich, reicht das! Viel mehr ist sowieso nicht drin.

    Was mir der Künstler mit dem konkreten Bild sagen will? Keine Ahnung. Ich mags trotzdem.
    Die Darstellung ist ja sexuell aufgeladen, dieses ganze voluminöse Zeugs ist ja Weiberspeck, Pölsterchen! Das Höschen ist schon runtergelassen, wahrscheinlich bläst sie jetzt zur Attacke und der Betrachter könnte gerade noch flüchten! Wahrscheinlich ist sie eine weibliche Lokomotive, die gleich den Betrachter platt macht, wenn sie nach vorn marschiert oder kippt.

    Es ist die etwas zwiespältige Umsetzung die ich interessant finde, ich will gar nicht so genau wissen, was es sein soll.
    Nachher ist es etwas Dümmliches und geht auf Kosten der tollen Darstellung.Dieses Bild sehe ich klar als Kunst an, es ist kein bisschen bräsig!

    Grüße von hier
  • siku

    Es geht hier nicht ohne eine gewisse "Sturheit", man wird nämlich sonst zugespammt. Ich bin wirklich nicht dumm genug hier jemanden zu bitten mir Gehör zu schenken und mich dafür auslachen zu lassen.
    Ich fange einfach ein Gespräch über Kunst an und verschaff mir Gehör. Man kriegt schließlich nichts geschenkt.

    Es gibt Viele im Kunstnet, die Kunst interessiert sind, richtigen Gesprächen folgen und sich beteiligen würden, wenn denn welche stattfinden.


    Das ist hier die Theorie vom einem Schmetterling, der an einem Ende der Welt mit den Flügeln schlägt und am anderen einen Sturm auslöst.

    Selten habe ich in einem Thread so viel Stuß gelesen, wie hier.

    Gal stellt Zuckerwasser hin und die fleißigen Ameisen kommen zur Arbeit, um diesen sinnlosen Thread am Leben zu erhalten.

    *staun*
  • laG

    Selten habe ich in einem Thread so viel Stuß gelesen, wie hier.

    Gal stellt Zuckerwasser hin und die fleißigen Ameisen kommen zur Arbeit, um diesen sinnlosen Thread am Leben zu erhalten.

    *staun*


    Sagst es und hältst als letzte fleißige Ameise den Thread mit Stuss am Leben, oder wie?
  • notpyrk
    Wo wir bei Stuss sind, das ist auch der Knaller, Zitat:“ Mein Aquarell bewirkt bei mir selbst eine Assoziation von Sicht verzerrender Fensterscheibe, nur zum Teil transparent, mit Blick dahinter. Aus diesem Grunde wäre die Bildgröße eines Fensters gut, also etwa 1 meter mal 1, 50. Öl wär vielleicht auch besser.
    Vielleicht beim nächsten Mal.“

    So bewertet er seine eigenen Bilder

    Und nun liest man dies hier:“ Wie ein Bild "formal" angelegt ist, bzw. was der Künstler gestaltet hat, bestimmt die Deutung, nicht das was der Künstler im Einzelnen beabsichtigte.“

    Das stimmt alles vorn und hinten nicht…

    Nein, das Thema muss am Leben bleiben, es ist echt köstlich. Diese herrliche selbst Inszenierung und die Worthülsen… Das verdient ein Platz bei Telemedial neben Hornauer.

    Thomas G. Hornauer - Meditationen
  • daednU
    *krempel*
    wenn du so willst
    ists wegen des kitsches

    kunst ists für 99. 9 prozent der kn user schon weil
    der künstler fleissig war

    der gedanke blosse abbildung, bloses handwerk sei noch keine
    kunst ist nicht neu, stösst hier aber mit sicherheit
    auf grosses unverständis

    mir ists inzwischen egal was kunst ist und was nicht
    fotos abmalen ist für mich nur der ausdruck von ideen
    + fantasielosigkeit. die beschäftigung damit
    ist verlorene zeit die man sinnvoller nutzen könnte
    + irgendein lerneffekt bleibt zweifelhaft
    (besonders deppert ists dazu wenns dermaßen ausgelutschte
    motive sind)

    wenn fotovorlagen verwendet werden um etwas neues
    zu erschaffen, ist das völlig ok
    warum dazu die ambition fehlt
    werd ich nie begreifen können
  • Bernhard Wiedlroither
    Bernhard Wiedlroither was ist schon kunst
    *krempel*
    wenn du so willst
    ists wegen des kitsches

    kunst ists für 99. 9 prozent der kn user schon weil
    der künstler fleissig war

    der gedanke blosse abbildung, bloses handwerk sei noch keine
    kunst ist nicht neu, stösst hier aber mit sicherheit
    auf grosses unverständis

    mir ists inzwischen egal was kunst ist und was nicht
    fotos abmalen ist für mich nur der ausdruck von ideen
    + fantasielosigkeit. die beschäftigung damit
    ist verlorene zeit die man sinnvoller nutzen könnte
    + irgendein lerneffekt bleibt zweifelhaft
    (besonders deppert ists dazu wenns dermaßen ausgelutschte
    motive sind)

    wenn fotovorlagen verwendet werden um etwas neues
    zu erschaffen, ist das völlig ok
    warum dazu die ambition fehlt
    werd ich nie begreifen können
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