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  • Rodi's Rudimentäres Rezensionen Retardadium

  • utrum
    utrum ach bitte herr roderich, hier ein mahl..wartend auf sein gericht ..
    show

    nehm er kein blatt vor den mund und sprecht was auf eurer zunge sich zusammenziehe, um in geruhsamen schwall dies zu entkleiden.


    ihr seid meine letzte rettung, werter herr .. (:
  • Roderich
    Roderich
    mal einen gruß hier werfen.
    huhu. er oder ich?
    :)


    immer ich!
    Signatur
  • Roderich
    Roderich was ist zeit?
    show

    nehm er kein blatt vor den mund und sprecht was auf eurer zunge sich zusammenziehe, um in geruhsamen schwall dies zu entkleiden.


    ihr seid meine letzte rettung, werter herr .. (:


    hallo alex,
    ich die letzte rettung? da müsst ihr ja fern jeder hoffnung sein - losgelöst von stand und halt, aber halt - ich reiche euch meine hand.
    schließt die augen und greift zu.

    die grüne mogelpackung, eine diva, eine ente verkleidet als schwan, gestrandet in einem dimensionelles mosaik, bloßgestellt darin. ihre prunksucht, ihr lächeln das einer wonder woman mit zähnen fahl wie bleikristall. ein geier der seine fangarme nach vorne stülpt. ein beduine evolviert zu ape lincoln, alles anders, alles gut, anders gut. der u-bahnzug durch das dimensionelle loch geprügelt. schienen umranken sie als röhre, elegant und transparent. jenseits von eltern, altern - das ist ihre erz-nemesis. schmuck, geschmeide über ihrem schlagendem herz, eine maske aus lächeln über ihrem schmerz, doch es muß weitergehen. ein gelübde, ein versprechen - sie hat es ihm versprochen. vor generationen hat sie es versprochen, in einem winter. gepresst ist das versprechen in einem diamanten aus eis, heiß und weiß - im glanz, im ganzen wie im weiten. ein blick, zu ihr, von ihr zurück. ihre läppchen tragen schwer die last. als hut thront ihr dutt über ihrer stirn, drunter pocht, in zarter kontraktion, unentwegt ihr hirn. die stirn gerunzelt, die brust in tiefem faltenwurf. ein mull ein nackter, zahmer nager, träumt vom ende. das ende, endgültig ohne stand und leiser reife. ein stück seife, über das gesicht, die schminke löst sich nicht. eine bürste durch den mund, doch fahler geschmack verbleibt in ihren welken schlund. zarte creme auf den leib, doch auch dies findet keinen halt.
    ist alles umsonst? ist alles schon zu spät?
    wenn doch gestern zu heute würd e. wenn ich gestern doch nur heute schon erkannt hätte. wenn gestern doch ein land wäre, und ich halte ein ticket in der hand, für einen flug, ohne umweg dort jetzt hin.
    doch heute, was ist heute, morgen weiß ich es gewiss!

    fazit: ein schwersüßschönes theaterstück, vom leben geschrieben, fließend wie ein bach, ein strauss aus wiesenblumen - musik. soll man es lieben? es ist das leben! lebe, fühle, strebe eben falls auch du.
    was ist zeit? unbezahlbar wie ein kuss!
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  • utrum
    utrum danke der herr roderich ;-)
    so ist mir ein genre vorgeführt, gezeichnet im vier "r".

    wie ich wasser athme und an felskanten auftrieb erhalt', emporschwingend in eisige gefilde, der sonne stets näherkommend, von warmen wind getragen, welch herz, ... wie reibung zwischen zwei sphären, bewegt sich in der mitte die zeit, ein eigener fluß, aufflutend, abebbend, wild und mild, zähe leichtigkeit ( verzeiht den umlaut... ) - wie snickers wo die nuss ist umhüllt von candy und schoko... beißen wir rein und laßen wir uns schmecken, das leben.. eine offenbarung im mund.. gut gekaut und portional heruntergeschluckt, ........ im magen ein schildbürgerstreich..

    jetzt ist mir wohl und ich erhebe die hand als gruß,

    allesanders
  • otto_incognito
    otto_incognito
    🔗 http://w0.kunstnet.org/33159/gross_ottogaunitz-552011-017.JPG

    Sehr geehrter Herr Roderich,

    um den windungsreichen Fluß Ihrer wortakrobatischen Emanationen in Gang zu halten, eile ich flugs herbei und stehe schon wieder bereit, ein Bildlein untergeklemmt, um es zu freier Assoziation Ihrer Wahl zu Verfügung zu stellen.

    Gruss,OttO
    Signatur
  • Roderich
    Roderich die gliederpuppe
    🔗 http://w0.kunstnet.org/33159/gross_ottogaunitz-552011-017.JPG

    Sehr geehrter Herr Roderich,

    um den windungsreichen Fluß Ihrer wortakrobatischen Emanationen in Gang zu halten, eile ich flugs herbei und stehe schon wieder bereit, ein Bildlein untergeklemmt, um es zu freier Assoziation Ihrer Wahl zu Verfügung zu stellen.

    Gruss,OttO




    oh la la Otto die dritte und das so wie ich Ottos sachen mag,
    brüste wie ein sahnesyphon, pralle oberschenkel und pfiffige frisuren, ein espuma aus mond und sternen, ein planet in der ferne tausendfach größer und ihr kopf der sich dreht.
    ihr blick hinter schwarzen gläsern gebannt, vor den karren gespannt, sie die gliederpuppe, wie eine sternschnuppe.
    mieder gestreift wie eine matrosin, ein tanz auf ihrer zehenspitze.
    zu füssen knieen ihr die männer in einem planetarem harem, ein strand aus himmelskörpern schlank und jedes korn aus diesem sand, ein sternbild unerkannt.
    schlafend in ihrer hand, schläft ein schläfer einen traum, in diesem ist er eins mit ihr und sie wohnt in seinem land, spricht fließend seine sprache. sie gebärt ihm einen sohn, zwei töchter und dies nicht im traum.
    ein vogel schaukelt beider wangen, eine schlange fesselt beider hände.
    sie sieht ihn nicht, sie ahnt ihn nicht, doch das mindert seine liebe nicht, er sieht sie an und denkt daran, der traum wird wirklich - irgendwann.

    fazit: ein Otto, zwei oTTo, drei otTO, incognito offenbar. ein krümel, ein rest, ein schnipsel den er dort gebar, für wahr ein augenblick - wahrhaftig und wir stehen da. verbeugt euch, bezeugt euch, steht hinter dem licht, wir sehen sie, doch sie sieht auch uns dann nicht.

    gruß rodi.
    Signatur
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Wir danken für diese farbprächtige Analyse und kommen im Ernstfall darauf zurück, es grüßen insgesamt alle Ottos :)
    Signatur
  • schroedinger
    schroedinger ...
    geiler faden hier ...

    :)
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Geehrter Herr Roderich,
    hiermit erlaube ich mir, Ihnen dieses mein Werklein vor die Füße zu legen.
    Toben Sie sich aus!

    🔗 http://w1.kunstnet.org/33159/gross_plakatwand-striptychon.JPG
    Signatur
  • Roderich
    Roderich
    Geehrter Herr Roderich,
    hiermit erlaube ich mir, Ihnen dieses mein Werklein vor die Füße zu legen.
    Toben Sie sich aus!

    🔗 http://w1.kunstnet.org/33159/gross_plakatwand-striptychon.JPG


    Otto die vierte? ich werde wohl langsam dein persönlicher haus und hof rezensionist, so verfüge er dann nach belieben über mich.

    Plakatwand- Striptychon

    plakatwand striptychon - oder stroposkopendes wandplakat außer rand und band:
    der schwule matrose, stolz tragend seine florale hose, der hund an der leine, ihn tragen die beine zu des future lovers knochen. ein kleiner mohr in damen schühchen die lippen zum pfiff gespitzt.
    wie ein knusperhäuschen ist er texturiert, hat seinen eigenen willen und sein herrchen dressiert. er zieht an der leine, ihm folgt dann der seine und das schicksal wird manipuliert.
    doch noch sind drei prüfungen zu bestehen, erst dann erhört der prinz sein flehen.
    fahnenbefingert und mit rundungen nicht geizend wirft die erste ihren blick auf sein pfeifen, sein anker verhakt sich, doch nur vielleicht, er schreitet vorbei - hat prüfung zwei erreicht.
    der mond über manhatten, rapunzel on a car die in gelben linien ihren liebsten gebar. die tür und das fenster, wie eine leiter zu ihrem herz, doch er geht einfach weiter, prüfung zwei war ein scherz! wie hätte er die bestehen nicht können, er spürt schon den liebsten in seinen gierigen händen.
    prüfung drei beugt die regeln, sie ist keine reling, sie wendet sich vom matrosen ab, knapp nur bedeckt ihre schenkel und waden, wendet sie sich an den prinzenbraten. ihre ganze kunst der verführung spannt sie vor den karren um mit ihm vor dem mohr zu verharren, doch der hat nur augen, man mag es kaum glauben für den anhang vom hund, und nun der kund, in einem blick bin ich dir erlegen, komm fescher prinz, las uns segeln gehen.
    die sonne geht auf, die sonne geht unter, die sterne sehen heute nacht herunter, auf das junge glück eines hundes mit knochen, der prinz hat derweil das herz des matrosen gebrochen.

    fazit: ein herrlicher eintopf aus liebe und erotik - die drei müssen auf ewig vereint sein.
    Signatur
  • Oink
    Oink
    Werter Herr Roderich,
    sei´s auch nur, damit dies gülden Fädlein nit verloren geht.Gnädigst dies Bildlein zur Betrachtung in stiller Stunde.
    Oink

    In der Balkan Bar
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Geehrter Herr Roderich,
    mit Freude stelle ich fest, daß nicht nur vornehmlich ich Ihre narrativen Dienste in Anspruch nehme, sondern auch Herr Oink ein Werk in diesem Ihren Salon vorstellt, welches ich schon öfter mit Vergnügen bei der Ausstellung der hiesigen Sezessionisten bewunderte.
    Gebührende Worte Ihrerseits seien ihm gewiß!
    Was Ihre trefflichen Worte zu meinem Striptychon angeht,so werde ich sie, jedesmal, wenn ich an dieser meiner Flurwand, wo es hanget, entlang wandele,
    wie eine aufsteigende Melodie vernehmen, es wird uns Tag, es wird uns Nacht und was uns bleibt, ist der Ästhetik Pracht!
    Signatur
  • Roderich
    Roderich
    Werter Herr Roderich,
    sei´s auch nur, damit dies gülden Fädlein nit verloren geht.Gnädigst dies Bildlein zur Betrachtung in stiller Stunde.
    Oink

    In der Balkan Bar


    grunzzzzZ...äh oink. :)
    dann mal los:
    wenn man eine sauftour macht, dann kann man was erleben.
    blauäugig betraten die drei diese bar, fremdes terrain ganz anders, ganz sonderbar. was war mit ihnen geschehen, waren sie schon voll des trunks?
    all die gestalten die starren, die wände wie planken - aus einem geisterschiff entnommen. hält ein engel schützend seine arme über sie, oder ist es ein dämon, etwas böses ist hier schon, in der luft, in den wellen - derer gleichmäßig rund, wie giraffen oder tapire oder vielleicht auch ein hund? der tresen knurrt im rhytmus der bizarren musik, die drei sind verschüchtert und bewegen sich nicht.
    langsam finden alle gefallen, die gäste am inventar, die stämme an den gästen und der barman ganz klar, der mag jeden der nur genügend bestellt, drinks unters volk bringen, das ist seine welt. ein tanz der moleküle eine schanke am rande - dieser dimension - dieser zivilisation.
    ćevapčići in flaschen, sliwowitz aus dem bach, der kellner schlachtet das schaf, in seinem schlafgemach. hunger hat keiner der vier minus eins, sie wollten eigentlich saufen, in ihrer mitte der der spricht, mit dreien seiner finger schaut er dem barmann ins gesicht und zeigt ihm so was anliegt, doch der versteht das nicht.
    so kommt am ende auf den tisch - ražnjići, pljeskavica, odojak und mousakás - und verwirrung ins gesicht, doch eines wissen jetzt die drei, diesen abend vergisst man nicht.

    fazit: ein kultureller drogenschock, einschüchternd und wohltuend zugleich, wie eine dusche im winter, das wasser heiß, das bad ganz kalt.
    all dies in blau!
    Signatur
  • egaawressaW
    Habe die Ehre, Fürst Roderich von und zu Rezentia!

    wenn ich euch bitten dürfte, nachfolgendes Exponat in Augenschein, und somit ebenso unter aufmerksamen Beschuss zu nehmen

    Der gemeine Büttenfresser 1

    es handelt sich hierbei um das erste Exemplar einer exemplarisch dokumentierten KN-Feld- und Umfeld-Studie
  • Roderich
    Roderich
    Habe die Ehre, Fürst Roderich von und zu Rezentia!

    wenn ich euch bitten dürfte, nachfolgendes Exponat in Augenschein, und somit ebenso unter aufmerksamen Beschuss zu nehmen

    Der gemeine Büttenfresser 1

    es handelt sich hierbei um das erste Exemplar einer exemplarisch dokumentierten KN-Feld- und Umfeld-Studie


    hallo wasserwaage, da hab ich ja schon meinen senf unter das bild gekleckert.
    aber gut - rodimentären röntgenblick aktivier,
    büttenfreie sicherheitsbekleidung anzieh,
    vergrößerung auf maximum stell,
    oh...atomkerne, das war zu weit,
    vergrößerung vergrößern,
    ja - halt!...go:
    oh je, ein gehässiges kleines tierchen mit großen zähnen und ebenso großem appetit. nicht auf kies, nicht auf splitt - nein büttenpapier und fensterkitt! zarte fühler, zarte beinchen auf den lippen immer ein reimchen.
    augen wie eine makrele den geruchssinn einer wölfin und die willenskraft eines Chuck Norris, so ist sie auf der suche, auf der spur - ich darf bitten, bütten, ein glas cola dazu, am liebsten mit einer kirsche im makro format, ein lied mit einer zikade, selbst sieben ist dann gerade.
    ich warte, mit einer tafel schokolade. zuerst in meiner hand, dann wie von geistern in meinem mund.
    das tierchen wird unruhig, es futtert sich rund, und ohne pause, läufig wie ein hund, sucht es nach einer gefährtin. mit kleinem rüssel, rundem hintern und saugnäpfen wie in der reklame, eben eine büttenfresser dame.
    zarter strich, im hauch gezeichnet auf das futter seines munds, zart von kopf bis zu den beinen. ich windel meine sorgen und sprühe einen schwall aus haarlack drauf, aprikosenveilchen und zuweilen auch ananas und deren gas.
    fazit: ein insekt was perfekt mit ananasgas in einklang zu bringen ist. wer es bei sich zur untermiete findet friert es am besten ein, und wenn es mann an not ist, hat man immer einen büttenfresser zur hand.
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  • Oink
    Oink
    Werter Herr Roderich,
    vieles hat er fein erfasst.Jedoch ist´s der Hersteller des Bildes selbst, der von rechts als braver Radlersmann dies Bild betritt.Der Rest des Personals,der war schon dort,ja vielleicht für immer dort,mit dem Raum schon wie verwachsen.In keiner Stadt spielt dieses hier,eingebettet in die Berge des Montenegrolandes war der Salon.Die Sonne stand noch nicht sehr hoch im Firmament.
    Der Aufenthalt ging länger als geplant,zarte Gewalt war spür-,jedoch durch Trinkrituale abwendbar.Die Stunden zu beschreiben,das ginge hier zu weit,jedoch,dies kann man sagen,es war sehr laut und alles voller leerer Flaschen.
    Der Mann bestellt mitnichten drei Bier,er grüßt den Gruß der freien Serben.
    Um den tapferen Reisenden zu stärken,gab´s noch ein Butterbrot mit auf den Weg,was nötig schien.Ein Hoch der Gastfreundschaft.Der Rest des Tages diente der Erholung.
    Das Wesen in der Ecke soll kein Dämon sein,es ist der Schutzpatron der reisenden Vollidioten.
    Mit vielem Dank für Ihre Worte,die mich jedesmal hoch erbauen.
  • Roderich
    Roderich die watte quillt
    andersrum - wer fühlt sich berufen etwas zu folgendem bild von mir zu schreiben?


    Die Gelbe Mauritius

    zerreißen - vereisen - vereisen...alles erlaubt!
    wer wird es sein - was wird er schreiben?
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  • schroedinger
    schroedinger um nicht auszuufern ...
    mauritius erinnert mich an die seychellen wo die weiberärsche in den bäumen hängen. das müssten Sie aber auch gut selbst wissen, werther roderich. ansonsten ... gelb verhilft einigen organismen zur eigenen mitte zu finden. wohlgemerkt einigen, nicht allen. dazu haben prägnante körperbilder eine umfangreiche bedeutung bei der wahrnehmung philosophischer texte. das kann mann als bereicherung ansehen oder auch nicht. sehr schön auch das brückeschlagen von frau zum raum und dessen ausnutzung. alles in allem ist das werk sehr trächtig. mann spürt die köchelnde verbundenheit der organismen untereinander.

    mfg kg es
    Signatur
  • Roderich
    Roderich
    mauritanischen dank! brücke ist wie ein griff, oben am koffer, nur reisegepäck natürlich. :)
    Signatur
  • schroedinger
    schroedinger stimmt
    mauritanischen dank! brücke ist wie ein griff, oben am koffer, nur reisegepäck natürlich. :)

    ___________

    hab da mal ein reisekofferwerk geschaffen ...
    eigentlich sollte ich dieses weiterverfolgen ...
    hähä

    .
    .
    .
    Signatur
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