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  • Das schööööne Thema

  • Roderich
    Roderich
    zitiert ist sie deformiert...:(
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  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Ah, der Schlaffraum?

    _____-_____-_____
    _____|_*_*_|_____
    _____|__~__|_____
    _____|/O_O|_____
    ______\___/______
    _______|_|_______
    _____|__°__|______
    _______l_/_______
    ______|___|______
    ______|___|______
    ______|___|______
    ______|___|______
    ______-___-______
    gibts den raum auch mit arme? :)
    Die sind doch da, hochgestreckt, bzw. nach hinten.

    Diese Proportionalschrift geht ihr gegen den Strich.
    Ja, der Backslash wird gekilled :)
    Aber ich habe ja noch das Original ;)

    So, jetzt gefällt sie mir noch besser.
    Kleine Korrektur.
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  • schroedinger
    schroedinger
    Ah, der Schlaffraum?

    _____________
    sooooooo...?
    mit schlaffia-matratzken?
    kein wunder nicht?

    schlaff.
    liegen oder hängen?
    es kommt oder ommmmmmmmt
    auf's gewicht.
    an?
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  • eppap
    Gestern mal einen kurzen Blick auf
    einen laufenden Fernseher geworfen:
    es weihnachtwirbt all überall !!

    Chaka.

    Die Frage, die sich daraus ergibt:
    warum kann es nicht immer so sein ??
  • schroedinger
    schroedinger ö
    es wäre zu schön.
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  • schroedinger
    schroedinger a wie schön.
    wer hat angst vor'm weihnachtsmann?

    huhu.
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  • eppap
    Mir fehlen zwischenzeitlich die Worte,
    die ich hier setzen könnte... sie werden
    mir vom Sog der allüberallen Weihnachts-
    offensive aus dem Munde gerissen und für
    Verkaufsförderung verwendet. (Aber nicht
    von mir... )

    Ist es wirklich schon drei Wochen her, daß
    ich, in einem der Tempel, einen alten Mann
    sah, der in seinem Einkaufswagen ein außer-
    gewöhnlich schäbiges Plastikbäumchen herum
    schob ??
  • schroedinger
    schroedinger
    das pech der templer ...?
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  • El-Meky
    El-Meky Weihnachts App
    Liebe Kinder,
    morgen besucht der Weihnachtsmann unsere Schulklasse.
    Kevin-Klaus, was machst du dann?
    Ich piss dem anne Stiefel!

    und du Murat ?
    Isch schlitz ihm sein Sack auf!

    Anna Lena ?
    Ich schicke ihm eine SMS.

    Und du Mia-marie?
    Ich lackiere ihm die Nägel.

    Und du Boris?
    Ich klau ihm die Mütze.

    Und du ? und du ? und du?
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  • eppap Weihnachtstip
    In einem Monat: Donnerstag, December 20.
    Letzte Gelegenheit vor dem großen Vor-
    weihnachtsrausch einkaufen zu gehen.

    Tausende denken so, nehmen Urlaub, bauen
    Überstunden ab, nur um sich nicht einen
    Tag später um die letzten Stangen Lauch
    prügeln zu müssen.

    Am Besten Alles jetzt kaufen gehen.
  • El-Meky
    El-Meky
    Weihnachtsmann du alte Nase,
    sag mir , wo ist der Osterhase ?
    Die Engel bammeln tot am Baum,
    schluß mit Lustig , aus der Traum.
  • durtreG
    Da ist ein Bimmeln und ein Bammeln,
    Die Engel weinen sich die Augen nass,
    Doch Weihnachtsmann und Osterhas,
    Sind erst mal einen rammeln.
  • Pumuckl
    Pumuckl
    Tja... Weihnachten. Das Fest der Liebe. Oder doch nicht?

    Für einige ist Weihnachten das "Fest der Familie", womit gleichzeitig jeder ausgegrenzt wird, der keine Familie hat. Eine tolle Sache ist es für die zahlreichen Pseudo-Moralisten und Alibiethiker, die jedes Jahr zu Heilig Abend und Ostern in die Kirche stiefeln und im restlichen Jahr ihren Gemeindepfarrer nichtmal auf der Straße grüßen. Für viele ist es das "Fest des Konsums", von Geschenken über's Fernsehprogramm bis hin zum Essen. Freuen können sich darüber besonders die großen Konzerne, die allerlei Dinge teilweise bis zur Haustür liefern. Diejenigen, die wenig oder kein Geld haben, bleiben auf der Strecke. Nicht viel zu merken vom "Fest der Liebe".

    Die Kirche nennt Weihnachten die "Zeit der Besinnung". Das Haus will dekoriert, der Weihnachtsbaum geschlachtet und die Geschenke gekauft (oder gebastelt) werden. Warum sind selbstgemachte Dinge als Geschenke eigentlich so selten geworden, abgesehen von dem, was die Kids in Schule und KiTa für die Eltern basteln (wohl weil sie kein Geld haben um etwas zu kaufen)? Weihnachtsfeiern, unliebsame Verwandtschaft, grausam klischeehaftes Fernsehprogramm, furchtbar aufdringliche Werbung. Immerhin muss man Weihnachtslieder nicht mehr selbst singen, die laufen ja eh den ganzen Tag im Radio oder auf Compact Disc. Aber der Braten darf natürlich nicht fehlen, ebenso die Plätzchen, die gebacken werden wollen. Auf der Arbeit muss noch das Nötigste vor den Feiertagen erledigt werden, die Straßen sind wegen der vielen Einkäufer und dem Schnee (?) gerammelt voll und Silvester steht auch schon vor der Tür. Gut, es soll ja Menschen geben, die Hektik und Stress "besinnlich" finden...

    Dass Weihnachten, das seinen Namen übrigens dem germanischen "wîhe naht" (Heilige Nächte) verdankt, für einen Großteil der Bevölkerung nurmehr ein "Fest des Konsums" ist, zeigt eindrucksvoll die Verdrängung des "Christkinds", um dessen Geburt es ja lt. Johannesevangelium eigentlich geht, durch den Werbegag "Weihnachtsmann". Auch sind die Monate November und Dezember nicht umsonst für den Einzelhandel die umsatzstärksten Monate des ganzen Jahres. Neuer, besser, teurer - so muss es sein! Was soll man denn auch anderes erwarten in einer Gesellschaft, in der mehrere hunderte Euro teure Geräte, für deren Rohstoffe in der "Dritten Welt" (gibt es eigentlich eine "Zweite Welt"?) Bürgerkriege geführt, Menschen aus ihrer Heimat vertrieben ("umgesiedelt") und ganze Länder ausgebeutet werden, durch geniale Marketingstrategien zu Wegwerfgegenständen gemacht wurden?

    So gesehen ist Weihnachten das "Fest der Industrie". Und da es sowieso schon teuer ist (Neuer, besser, teurer... wir erinnern uns), spielt es dann auch keine Rolle mehr, dass die dioxinverseuchte Weihnachtsgans aus der "Massentierproduktion", die man seinen Liebsten serviert, mehr Antibiotika enthält als die Apotheke um die Ecke täglich verkauft. Oder ob die von Kinderhänden produzierten Luxusspielzeuge, die unsere Kleinen völlig kreativlos über den Boden brabbeln lassen können, Schwermetalle oder giftige Weichmacher enthalten (Auch das ist übrigens erschreckend: Viele Kinder und Jugendliche können sich ohne ihr Technikspielzeug überhaupt nicht mehr beschäftigen, geschweige denn, dass sie wüssten, dass die Bärchensalami auf ihrem Brot auch einmal gelebt hat). Es ist schließlich Weihnachten, da gönnt man sich mal was, oder?

    Aber es gibt auch Schönes wie den allgegenwärtigen Lebkuchenduft zu Weihnachten. So ist es nicht nur offiziell das "Fest der Liebe", sondern traditionell auch ein "Lichterfest". Damit soll der Einzug Christi in unsere Welt symbolisiert werden, das "Licht in der Dunkelheit", das "Licht der Hoffnung". Daher sind Kerzen ein wichtiger Bestandteil von Weihnachten. Ich mag diese "Kerzenatmosphäre". Dass viele diesen Umstand nun zum Anlass nehmen, es zu übertreiben und wieder dieser "Größer, heller, besser"-Mentalität frönen, die aus nichts anderem als dem gesellschaftlich beigebrachten unterbewussten Konkurrenzdenken (gegenüber z.B. dem Nachbarn) herrühren, hilft gleichzeitig dabei unsere Welt ein wenig wärmer zu machen. Schließlich wird zur Weihnachtszeit von den meisten Privathaushalten auch mehr Energie verbraucht als irgendwann sonst im Jahr.

    Wer Weihnachten wirklich einmal als "Fest der Liebe" feiern möchte, der hat es im Grunde ziemlich einfach und braucht auch nicht viel Geld. Man nehme einen Menschen, den man nicht unbedingt kennen muss, und schenke ihm Liebe. Da gibt es zum Beispiel die Obdachlosen, die gerade zur Vorweihnachtszeit vermehrt in den Fußgängerzonen sitzen. Tausende Menschen laufen den ganzen Tag, vollbepackt Fernsehern, Laptops und Smartphones, vorbei, gelegentlich wirft mal einer ein paar Cent in den Becher, aber die meisten versuchen beschämt wegzusehen, die unangenehme Realität auszublenden. Warum setzt sich nie jemand dazu, unterhält sich ein wenig mit dem Menschen, bringt vielleicht noch einen warmen Kaffee oder gar ein Stück Kuchen mit? Für solche Menschen, Menschen die einsam sind, die am Rande der Existenz leben, die sich über jede positive Zuwendung von Herzen freuen, für sie sollte Weihnachten sein. Denn "Einsamkeit und das Gefühl unerwünscht zu sein, ist die schlimmste Armut"² und "das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen"². DAS ist Weihnachten für mich. Ein Ganzjahresfest.

    Wenn einer dem anderen Liebe schenkt,
    wenn die Not des Unglücklichen gemildert wird,
    wenn Herzen zufrieden und glücklich sind,
    steigt Gott herab vom Himmel
    und bringt das Licht:
    Dann ist Weihnachten.

    (Weihnachtslied aus Haiti)


    Bei zu Vielen wird an Weihnachten nur bei der "Bescherung" gelächelt, und selbst dann nicht immer. Teils wird gestritten und geschrien, geweint und geflucht, nur weil das geschenkte 800-Euro-Smartphone die falsche Farbe hat oder nicht das alleraktuellste Modell ist oder weil sonst irgendwas nicht genau das war, was man sich "gewünscht" hat (was hierbei dann eher den Charakter eines Einkaufszettel-schreibens hat). Aber dort wird nur die "Konsum-Orgie" (danke für das Wort, stammt aus irgendeinem früheren Beitrag dieses Threads) mit ihrem Maskottchen "Weihnachtsmann" gefeiert, die zufällig (oder war es Marketing?) auf den selben Tag wie Weihnachten (bzw. Heilig Abend) fällt. Und somit komme ich zu dem Schluss, dass das weit bekannte Weihnachtsfest eigentlich eins der am wenigsten gefeierten Feste der "christlichen Welt" sein dürfte.

    Eines Tages bin ich in London die Straße hinuntergegangen und habe einem Mann auf einer Bank sitzen gesehen. Er sah schlecht aus. Ich bin zu ihm gegangen und habe seine Hand geschüttelt. Er sagte: "Nach langer, langer Zeit spüre ich zum erstenmal wieder die Wärme einer menschlichen Hand" Und er saß auf der Bank und hatte ein sehr schönes Lächeln auf seinem Gesicht. ²




    ² alle Zitate: Mutter Teresa von Kalkutta
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  • eppap
    !Let me take you by the hand an'
    I'll drag you through the streets
    of Lunnon...'
    (Anti-Nowhere League, angelehnt an das
    Liedchen von Ralpf McTell)

    'Erfahrung ist: Weihnachten kannst
    du nicht entkommen. So oder so nicht.'
    (Inkeborg Taschenkampf)
  • manzen
    Da ist ein Bimmeln und ein Bammeln,
    Die Engel weinen sich die Augen nass,
    Doch Weihnachtsmann und Osterhas,
    Sind erst mal einen rammeln.


    Gemeinsam??


    Noch 32 Tage bis Weihnachten und 137 Tage bis Ostern
  • durtreG

    Wer Weihnachten wirklich einmal als "Fest der Liebe" feiern möchte, der hat es im Grunde ziemlich einfach und braucht auch nicht viel Geld. Man nehme einen Menschen, den man nicht unbedingt kennen muss, und schenke ihm Liebe.


    Hallo liebe Mutti Kalkutta,

    als ich das voriges Jahr in der Adventszeit mit einem knackigen Mittvierziger vorhatte, wollte er mich wegen sexueller Belästigung belangen. Seitdem weiß ich mit meiner Liebe nicht mehr wohin. Ich bin daher auch ein bissel ängstlich geworden, meine Liebe spontan über mir fremde Weihnachtsmarktbesucher zu ergiessen.

    Viele Grüße
    Gertrud
  • El-Meky
    El-Meky kuschelfaktor 10
    Hallo lieber Gertrude,
    ich kann dir wärmstens den Streichelzoo empfehlen.
    Hochallerliebst ihre Frau El-M.
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  • otto_incognito
    otto_incognito
    Tja... Weihnachten. Das Fest der Liebe. Oder doch nicht?

    Für einige ist Weihnachten das "Fest der Familie", womit gleichzeitig jeder ausgegrenzt wird, der keine Familie hat. Eine tolle Sache ist es für die zahlreichen Pseudo-Moralisten und Alibiethiker, die jedes Jahr zu Heilig Abend und Ostern in die Kirche stiefeln und im restlichen Jahr ihren Gemeindepfarrer nichtmal auf der Straße grüßen. Für viele ist es das "Fest des Konsums", von Geschenken über's Fernsehprogramm bis hin zum Essen. Freuen können sich darüber besonders die großen Konzerne, die allerlei Dinge teilweise bis zur Haustür liefern. Diejenigen, die wenig oder kein Geld haben, bleiben auf der Strecke. Nicht viel zu merken vom "Fest der Liebe".

    Die Kirche nennt Weihnachten die "Zeit der Besinnung". Das Haus will dekoriert, der Weihnachtsbaum geschlachtet und die Geschenke gekauft (oder gebastelt) werden. Warum sind selbstgemachte Dinge als Geschenke eigentlich so selten geworden, abgesehen von dem, was die Kids in Schule und KiTa für die Eltern basteln (wohl weil sie kein Geld haben um etwas zu kaufen)? Weihnachtsfeiern, unliebsame Verwandtschaft, grausam klischeehaftes Fernsehprogramm, furchtbar aufdringliche Werbung. Immerhin muss man Weihnachtslieder nicht mehr selbst singen, die laufen ja eh den ganzen Tag im Radio oder auf Compact Disc. Aber der Braten darf natürlich nicht fehlen, ebenso die Plätzchen, die gebacken werden wollen. Auf der Arbeit muss noch das Nötigste vor den Feiertagen erledigt werden, die Straßen sind wegen der vielen Einkäufer und dem Schnee (?) gerammelt voll und Silvester steht auch schon vor der Tür. Gut, es soll ja Menschen geben, die Hektik und Stress "besinnlich" finden...

    Dass Weihnachten, das seinen Namen übrigens dem germanischen "wîhe naht" (Heilige Nächte) verdankt, für einen Großteil der Bevölkerung nurmehr ein "Fest des Konsums" ist, zeigt eindrucksvoll die Verdrängung des "Christkinds", um dessen Geburt es ja lt. Johannesevangelium eigentlich geht, durch den Werbegag "Weihnachtsmann". Auch sind die Monate November und Dezember nicht umsonst für den Einzelhandel die umsatzstärksten Monate des ganzen Jahres. Neuer, besser, teurer - so muss es sein! Was soll man denn auch anderes erwarten in einer Gesellschaft, in der mehrere hunderte Euro teure Geräte, für deren Rohstoffe in der "Dritten Welt" (gibt es eigentlich eine "Zweite Welt"?) Bürgerkriege geführt, Menschen aus ihrer Heimat vertrieben ("umgesiedelt") und ganze Länder ausgebeutet werden, durch geniale Marketingstrategien zu Wegwerfgegenständen gemacht wurden?

    So gesehen ist Weihnachten das "Fest der Industrie". Und da es sowieso schon teuer ist (Neuer, besser, teurer... wir erinnern uns), spielt es dann auch keine Rolle mehr, dass die dioxinverseuchte Weihnachtsgans aus der "Massentierproduktion", die man seinen Liebsten serviert, mehr Antibiotika enthält als die Apotheke um die Ecke täglich verkauft. Oder ob die von Kinderhänden produzierten Luxusspielzeuge, die unsere Kleinen völlig kreativlos über den Boden brabbeln lassen können, Schwermetalle oder giftige Weichmacher enthalten (Auch das ist übrigens erschreckend: Viele Kinder und Jugendliche können sich ohne ihr Technikspielzeug überhaupt nicht mehr beschäftigen, geschweige denn, dass sie wüssten, dass die Bärchensalami auf ihrem Brot auch einmal gelebt hat). Es ist schließlich Weihnachten, da gönnt man sich mal was, oder?

    Aber es gibt auch Schönes wie den allgegenwärtigen Lebkuchenduft zu Weihnachten. So ist es nicht nur offiziell das "Fest der Liebe", sondern traditionell auch ein "Lichterfest". Damit soll der Einzug Christi in unsere Welt symbolisiert werden, das "Licht in der Dunkelheit", das "Licht der Hoffnung". Daher sind Kerzen ein wichtiger Bestandteil von Weihnachten. Ich mag diese "Kerzenatmosphäre". Dass viele diesen Umstand nun zum Anlass nehmen, es zu übertreiben und wieder dieser "Größer, heller, besser"-Mentalität frönen, die aus nichts anderem als dem gesellschaftlich beigebrachten unterbewussten Konkurrenzdenken (gegenüber z.B. dem Nachbarn) herrühren, hilft gleichzeitig dabei unsere Welt ein wenig wärmer zu machen. Schließlich wird zur Weihnachtszeit von den meisten Privathaushalten auch mehr Energie verbraucht als irgendwann sonst im Jahr.

    Wer Weihnachten wirklich einmal als "Fest der Liebe" feiern möchte, der hat es im Grunde ziemlich einfach und braucht auch nicht viel Geld. Man nehme einen Menschen, den man nicht unbedingt kennen muss, und schenke ihm Liebe. Da gibt es zum Beispiel die Obdachlosen, die gerade zur Vorweihnachtszeit vermehrt in den Fußgängerzonen sitzen. Tausende Menschen laufen den ganzen Tag, vollbepackt Fernsehern, Laptops und Smartphones, vorbei, gelegentlich wirft mal einer ein paar Cent in den Becher, aber die meisten versuchen beschämt wegzusehen, die unangenehme Realität auszublenden. Warum setzt sich nie jemand dazu, unterhält sich ein wenig mit dem Menschen, bringt vielleicht noch einen warmen Kaffee oder gar ein Stück Kuchen mit? Für solche Menschen, Menschen die einsam sind, die am Rande der Existenz leben, die sich über jede positive Zuwendung von Herzen freuen, für sie sollte Weihnachten sein. Denn "Einsamkeit und das Gefühl unerwünscht zu sein, ist die schlimmste Armut"² und "das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen"². DAS ist Weihnachten für mich. Ein Ganzjahresfest.

    Wenn einer dem anderen Liebe schenkt,
    wenn die Not des Unglücklichen gemildert wird,
    wenn Herzen zufrieden und glücklich sind,
    steigt Gott herab vom Himmel
    und bringt das Licht:
    Dann ist Weihnachten.

    (Weihnachtslied aus Haiti)
    Bei zu Vielen wird an Weihnachten nur bei der "Bescherung" gelächelt, und selbst dann nicht immer. Teils wird gestritten und geschrien, geweint und geflucht, nur weil das geschenkte 800-Euro-Smartphone die falsche Farbe hat oder nicht das alleraktuellste Modell ist oder weil sonst irgendwas nicht genau das war, was man sich "gewünscht" hat (was hierbei dann eher den Charakter eines Einkaufszettel-schreibens hat). Aber dort wird nur die "Konsum-Orgie" (danke für das Wort, stammt aus irgendeinem früheren Beitrag dieses Threads) mit ihrem Maskottchen "Weihnachtsmann" gefeiert, die zufällig (oder war es Marketing?) auf den selben Tag wie Weihnachten (bzw. Heilig Abend) fällt. Und somit komme ich zu dem Schluss, dass das weit bekannte Weihnachtsfest eigentlich eins der am wenigsten gefeierten Feste der "christlichen Welt" sein dürfte.

    Eines Tages bin ich in London die Straße hinuntergegangen und habe einem Mann auf einer Bank sitzen gesehen. Er sah schlecht aus. Ich bin zu ihm gegangen und habe seine Hand geschüttelt. Er sagte: "Nach langer, langer Zeit spüre ich zum erstenmal wieder die Wärme einer menschlichen Hand" Und er saß auf der Bank und hatte ein sehr schönes Lächeln auf seinem Gesicht. ²


    ² alle Zitate: Mutter Teresa von Kalkutta

    Oh, heilige Einfalt, was für ein gruseliger Text!
    Besonders die Passage, wo ein armer Bettler für einen warmen Händedruck, gefolgt vielleicht sogar(!) von einem Stück Kuchen, vor Seligkeit nicht mehr weiß wohin mit sich und seiner Dankbarkeit.
    So ein herablassendes Konzept von Menschenliebe braucht als Gegenpart auf ewig den kindlich dankbaren Bettler, und auf daß das so bleibe, bleibt auch das Stückchen Kuchen liebevoll portioniert.
    Viel Grüße an Meister Eder
    Signatur
  • El-Meky
    El-Meky So macht man
    Den Adventskranz anzünden
    und drei Lobpreis verkünden,
    goldenes Lametta fressen
    und
    die anderen stets stressen,
    Schokifinger an der Couch abwischen,
    und dann den Bär auftischen,
    An den kleinen Jesus denken
    und sich abends mit TV ablenken,
    und natürlich teure Geschenke
    schenken und Familienfede einrenken,
    und die Kinder kränken
    und dem Blutdruck senken,
    und das Glas mit Glühwein schwenken...
    Signatur
  • eppap
    In einem Monat ist...
    (Trommeltrommeltrommel TüTaTü Täääterää,
    dann Wochenschaustimme)
    Derrr Samstagk vor Weihnachten !!

    Dann geht's looo-oos !!
    Dann geht's looo-oos !!

    Naja, falls die Welt bis dahin nicht
    untergegangen ist.
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