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  • ...Stifte anspitzen!

  • Diana Fürch
    Diana Fürch ...Stifte anspitzen!
    ...bin hier gerade wieder mal am verzweifeln... Stifte spitzen! Ich habe schon so viele Spitzer ausprobiert! die werden so schnell stumpf (kann man stumpfe Spitzer wieder anschärfen?), dann bröckelt das Holz der Stifte und die Miene gleich mit... ist da wirklich die einzige Möglichkeit jede Woche neue Spitzer zu kaufen?
    Ich brauche die Stifte immer wirklich sehr spitz... gibts da empfehlenswerte Anspitzer? Ich benutze derzeit immer noch die kleinen "Handspitzer", gibt ja auch so automatische, sind die besser? Hat da jemand Erfahrung?
    ... das mit dem Messer anspitzen mach ich halt auch manchmal zur Not, ist aber zeitraubend und überall fliegen die "Fetzen" rum (dazu brauch man eventuell Angestellte, oder Strafgefangene ;) )...
    ... vielleicht hat ja jemand da draußen ne Idee...
    lg diana
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  • xylo
    xylo
    Den Satz sage ich nicht gerne, ich komme mir dabei so uralt vor.
    Aber "Früher" hatten wir diese Handspitzer aus Metall. Die Klinge war mit einer Schraube befestigt. Diese Schraube haben wir gelöst, wenn die Klinge stumpf war. Dann wurde im richtigen Winkel des Schliffes, die Klinge über einen Schleifstein gezogen. Der Schleifstein wurde vorher gewässert.
    Der Druck wird in der Vorwärtsbewegung auf die Klinge ausgeübt und wenn man die Klinge nach hinten abzieht, wird der Druck weggenommen.

    Oder Du schleifst in einer liegenden 8. Immer wenn die Klinge in der Vorwertsbewegung ist, drückst Du drauf, nach hinten in der 8 drückst Du nicht.

    Danach die Rückseite eines alten Ledergürtels benutzen und die Klinge darauf zum Schluss fein abziehen. Wahrscheinlich ist die Spitzerklinge nun schärfer, als sie beim Neukauf vorher war. Viel Glück

    PS: Du benötigst also keine Angestellten, sondern einfach nur die Aneignung von Grundwissen, welches dazu dient, Deine Arbeitsmaterialien aufzubereiten.
    Versuch es wirklich einmal, Du wirst sehen, es macht Spass und man fühlt sich der Wirtschaft nicht immer so ausgeliefert.
    Das Kunstnet ist eine Seite von Fachleuten für Fachleute ;-)
  • Diana Fürch
    Diana Fürch ... werd ich gleich probieren!!
    Den Satz sage ich nicht gerne, ich komme mir dabei so uralt vor.
    Aber "Früher" hatten wir diese Handspitzer aus Metall. Die Klinge war mit einer Schraube befestigt. Diese Schraube haben wir gelöst, wenn die Klinge stumpf war. Dann wurde im richtigen Winkel des Schliffes, die Klinge über einen Schleifstein gezogen. Der Schleifstein wurde vorher gewässert.
    Der Druck wird in der Vorwärtsbewegung auf die Klinge ausgeübt und wenn man die Klinge nach hinten abzieht, wird der Druck weggenommen.

    Oder Du schleifst in einer liegenden 8. Immer wenn die Klinge in der Vorwertsbewegung ist, drückst Du drauf, nach hinten in der 8 drückst Du nicht.

    Danach die Rückseite eines alten Ledergürtels benutzen und die Klinge darauf zum Schluss fein abziehen. Wahrscheinlich ist die Spitzerklinge nun schärfer, als sie beim Neukauf vorher war. Viel Glück

    PS: Du benötigst also keine Angestellten, sondern einfach nur die Aneignung von Grundwissen, welches dazu dient, Deine Arbeitsmaterialien aufzubereiten.
    Versuch es wirklich einmal, Du wirst sehen, es macht Spass und man fühlt sich der Wirtschaft nicht immer so ausgeliefert.


    ...danke für diesen wirklich hilfreichen tipp... ja die anspitzer hab ich ja auch mit der schraube... werds gleich probieren, danke dir sehr!!
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  • private social club
    private social club
    stifte mit anspitzer ist manschmal schwierig. alternativ und materialsparend hier Anschleifer......geht immer und werten richtig spitz https://www.gerstaecker.de/shop/unser-angebot/pastell-zeichnen/spitzer-spitzmaschinen/faber-castell-minenschaerfblock-online-kaufen-bei-gerstaecker.de-23473a
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  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    Ich verwende seit einiger Zeit einen Spitzapparat, der an den Schreibtisch angeklemmt wird. Der Stift wird dabei eingespannt. Über eine Handkurbel wird eine Fräswelle betrieben. Der Anspitzwinkel läßt sich voreinstellen.
    Vorteile : keine stumpfen Messer , keine abgebrochenen Minenstücke,die
    sich im Spitzer verklemmen, keine verkrampften Finger nach minutenlanger,
    erfolgloser Handspitzerei.
  • VBAL
    VBAL
    Diana_F, genau mein Problem!
    xylo, deinen Rat werd ich auch mal ausprobieren. Stell es mir aber etwas schwierig vor so ein kleines Klingchen sauber von Hand zu schleifen.
  • eppap
    Man muß aber aufpassen, daß man die kleine Klinge
    nicht 'schräg' schleift oder wenn schon, dann nicht
    auf der falschen Seite - denn das taugt gar nicht.

    Am Besten wäre es die Klinge dafür auf einen Griff
    zu schrauben, den man relativ grade über den Stein
    ziehen kann. Dazu braucht man ein Stück Stahl, eine
    Drehbank, einen Innengewindeschneider und mehr Ahnung
    als hier manche Leute von den grundsätzlichen, banalen
    Vorkenntnissen ihrer Techniken zu haben scheinen.
  • xylo
    xylo
    @ VBAL

    jau, probiere es mal aus. Meinen Beitrag hab ich hier gelöscht, da Pappe es genau erklärt hat, wie es funktioniert. Ich möchte nicht als Besserwisser gelten, zumal mein Beitrag zeitverzögert nach ihm kam, da ich mich in der Ausführlichkeit der Beschreibung verlor und nicht mit Banalitäten aufwarten möchte.
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  • xylo
  • eppap
    Nöö, passt doch.. man muß auch an die verschwindend
    kleine Minderheit derer denken, die keinen Innenge-
    windeschneider besitzen oder den nicht bedienen können.


    Gerade zu spät.
  • xylo
    xylo
    Um ein Loch in eine Holzlatte zu bohren, benötige ich keinen Innengewindeschneider sondern könnte sogar mit einem Handbohrer das Loch herstellen. Die Maschinenschraube wäre ja mit der Gegenmutter von der anderen Seite befestigt worden. Aber verlieren wir uns hier nicht im Detail.
    Das was Du beschrieben hast, funktioniert ja auch.. man benötigt eben nur einen Innengewindeschneider. Ich kann mich da ganz entspannt zurücklehnen, ich schleife mit einer Tormek, kann mir aber Gott sei Dank auch noch auf lowtec-basis helfen, wenn ich unterwegs bin.

    Ist ja auch wurscht... Du hast es gut beschrieben und damit ist fertig.
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  • eirelagkrap
    Ich würde einen ganz anderen Weg einschlagen und auf Silberstift umsteigen.
    Da dürfte es kein Problem sein, den Stift sehr spitz zu halten.

    Klaus
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Habe ich diesen Link nicht schon einmal gesetzt, in einem anderen Thread, in dem es gegen Ende auch ums Spitzen ging?

    Der ultimative Anspitzer Thread
  • durtreG
    Das Spitzen war eine übliche Methode in der Renaissance. Heutzutage sollte man gar nicht mehr spitzen. Dies hat zwar den Nachteil, dass es nun viele freilaufende Spitze gibt, doch wird dieser Nachteil mehr als kompensiert, da die Spitze gerne Katzen fressen und somit die allgegenwärtige Katzenplage eindämmen helfen.
  • El-Meky
    El-Meky pieks
    Ich spitze mit einem Teppichmesser vorsichtig eine gut 1cm lange Spitze, die ich zuletzt auf einem kl. Holzklötzchen mit aufgeklebten Schmirgelpapier nachschleife, bis ein Chirug sagen würde.
    *superspitz!*
    Signatur
  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    In Bad Ripold-Spitzing bietet die VHS einen einsemestrigen Grundkurs an :
    "Spitzen für Anfänger ".
    Nach bestandener Prüfung kann man den weiterführenden Kurs "Spitzen für Fortgeschrittene " belegen.
    Wer die Abschlußprüfung besteht, darf den Titel " Bachelor of Spitzing"
    führen.
    Dem interessierten Hobbyspitzer seien hier noch zwei Bücher empfohlen:
    Hans Scharf : Die Philosophie des Spitzens" und
    Ilse Spitz : " Der Bleistiftschärfer im Spiegel der Jahrhunderte "
  • VBAL
    VBAL
    Spitzen Kommentare, ehrlich!
    Wie sagte doch mein alter Deutschlehrer, Gott hab ihn nicht seelig:
    "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen"
  • b29
    b29
    Diese tollen Tips mit dem Anschleifen sind ja sehr interessant aber macht das wirklich sinn. Die Klinge ist winzig. Wer hat denn eine passende Schleifmaschine und kann das auch und spätestens nach dem 3. Schliff ist die Klinge sowiso ruiniert.
    Handspitzer bekommt man ab ca. 20 cent (Plastik) oder 50 cent (Metall).
    Bei weichen Minen macht das extreme Anspitzen sowieso keinen Sinn.
    Eine andere Alternative wäre ein Fall- oder Druckbleistift, gibt es ganz dünne Mienen für.
    Signatur
  • Anfang
    Anfang
    Interessantes Thema,--
    welches auch ich schon mal anführen wollte.
    Nach dem --was weiss ich - wievielten neuen anderen Spitzer werde ich auf die alten Metallspitzer zurückgreifen und mir gleich mal ein Dutzent besorgen . Das Schleifen erspare ich mir sicher.
    lg
  • VBAL
    VBAL
    Ich habe noch nie einen Metallspitzer für 50 cent gesehen, aber egal.
    Ob etwas Sinn macht muss jeder für sich selbst entscheiden, meine ich.
    Mich ärgert es, wenn ich, bis ein einziger Stift aufgebraucht ist, fünf Spitzer verbrauche.
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