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  • otto_incognito
    otto_incognito
    Roderich war der Schnellste!
    Und weil ich meine Beiträge auch schon ferig habe, darf ich das auch jetzt schon lesen (:
    Nur das Eintippen schaff ich heute nicht mehr(hexenschuß, blöde e-taste -)
    aLso morgen!
    Signatur
  • lisa
    lisa
    Herr Roderich, selten war mir so schwummerig wie eben beim Lesen :)
    Signatur
  • FLOD_URUG
    danke, werter Roderich, danke für deine überaus positiven Zeilen zu meinen Werken sowie die entsprechende Bewertung dazu:-)
    -ja das vom Teufel ferngesteuerte Weltentheater - einer muß ja handeln
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  • El-Meky
    El-Meky Danke Rodi
    Roderich fragt zu meinem Bild:> hmm, welche handlung?<

    Hand Handlung / Hand Handel/ Handgeschäft/laden-
    's Sollte ein Schaufenster/Laden von aussen sein . ;-)
    aber es ging ja nicht um Handlung, sondern um Haltung.
    Und bei mir gibts Handhaltung/ lebendige Haltung von Händen.
    Haltung im Sinne von Tierhaltung...
    GRuß ;--)
    Signatur
  • otto_incognito
    otto_incognito
    DIE JURY
    i.A. OttO




    Zuerst einmal sehe ich hier von oTTo "mit Grazie und Anmut durch die Nacht"

    Ich finde es ganz hübsch, was du da gemacht hast,oTTo, Aber in bißchen mehr Konsequenz hätte ich dir gerne abgefordert - es geht zwar nur um ein Detail, aber der Teufel, mein Lieber, der Teufel, und das sollten wir beide doch am Besten wissen, sitzt im Detail. Der Ball, den die Frau in der Hand hält, hätte weiß bleiben müssen, weiß wie der aschfahle Mond. weiß wiee die...AUTSCH-nein......AuA, oTTo; nein............................................

    So ein Ignorant. Verträgt keine Kritik.Leicht zerfleddert keehre ich zurück und setze meine Bildbetrachtungen mit


    Moni´s "Handhaltungen in unbeschreiblichem Chaos mit Vögeln und Menschen" fort.

    Ich muß vorausschicken (manchmal muß ich doch persönlich werden, um meine gegenwärtige Position begreiflich zu machen) also, daß ich seit 20 Jahren immer wieder mal versuche, den Marquis de Sade zu lesen, jedoch nie über die ersten 10 Seiten hinauskam. Dieser Tage habe ich es vollbracht und nach erfolgter Pflichtlektüre klappte ich erleichtert die Buchdeckel zusammen und erfreute mich an diesem Anblick einer Orgie der etwas heitereren Art (obwohl mir die Schnäbel doch etwas Angst machen :)
    Als einem übrzeugten Agnostiker ist mir de Sade´s Nihilismus doch arg qualvoll, auch erscheint mir seine Philosophie nicht recht kohärent.
    Da ist es mir doch lieber, wenn sich Anzüglichkeiten und Nacktheiten zu heiteren Körperlandschaften verbinden, auch ist dies ungleich poetischer.
    Ich sähe dieses Bild gerne über dem Schreibtisch meiner Großmutter in ihremHöllenbüro (sie las zu Lebzeiten nur de Sade) i auf daß sie mal auf andere Gedanken kömme.
    6 P



    Ich komme zu pappe´s Handkarte.

    Knall.Bumm.Peng - Favorit!
    Es klingelten meine Äugelin, als ich dies sah.
    Da tut es auch nichts zur Sache, daß das künstlerische Ich dessen, der uns dies präsentiert, hinter quasi-ethnologischer Spurensicherung zurücktritt.
    Ach, längst vergangener Geniekult einer humanismusgläubigeen Epoche - was soll er uns noch, uns, den Post-postmodernen, den vorläufigen Prägern einer Moderne, die da noch kommen möge.
    Ich sehe es förmlich vor mir, wie Herr pappe sein Petroleumlämpchen ergreift und herabsteigt in die Niederungen staubiger labyrinthischer Archive, dunkle, spinnwebvernetzte Kammern durchstöbernd, suchend, nicht wissend, ob diese Suche ihn je ans Ziel führt und DA stößt er auf dieses einzige uns erhaltene Exemplar der verloren geglaubten Handkarte, ein Sammelsurium geheimer Handzeichen, wie sie die Freimaurer nicht schöner in Geste hätten setzen können.
    Zwar ist diesen Handzeichen eine gewisse Skurrilität nicht abzusperchen, so rühren sie doch an das Archetypische in uns!!!
    Und so ist die Aufdeckung von Vergangenem oft ein Fenster für Kommendes, denn daß der Kaiser von China demnächst in meinem Büro sitzt, was lange Zeit unmöglich schien,, ist möglicherweise meine Zukunft.
    Fig 1836 wurde jahrzehntelang von der Frauenbewegung unterschlagen , die Wiederentdeckung wird für Aufruhr sorgen und besonders Fig 1837 geht mir nahe, ist sie doch eine einschüchternde Haltung, ein Götze des verordneten Sachzwanges und so hat jedes Zeichen seine Geschichte und verweist auf Zukünftiges, bin ganz hin und wech,
    daher 9 P



    Mit Freude eile ich zu einem weiteren Werk, "Theatrum mundi" von GURU_DOLF

    und sehe eine vielköpfig grinsende Chimäre, die von der rechten Seite aus, per Handpedal von einem bösen Teufel gesteuert wird, der selber einem Kettensägenmassaker zum Opfer gefallen ist, Armer Teufel!
    Zumal seine Bemühungen (abgesehen davon, daß er seinem freien Willen abgeschworen und jetzt die Drecksarbeit für Gott machen muß) offensichtlich ins Leere gehen.
    Sein hybrides Weltwesen will einfach nicht in Gang kommen, dabei hat er doch diee Gebrauchsanweisung gelesen und den Akku aufgeladen!)
    Es will aber auch so gar nichts passen, Die hintern Sprungbeine stammen von einem Pflanzenfresser,, die stämmigen Pfoten eines Löwen stemmen sich gegen einen Sprung und auch die Lungenflügel wollen nicht aufsteigen in die Lüfte. Das ganze Vieh wirkt wie erstarrt und die (aufgesteckten?) Köpfchen grinsen und feixen wie eine halbe Ewigkeit Dies Werklein ist tief, so tief, wie nur ein GURU_DOLF gründeln kann.
    Aufgepasst!!! Zubehör gibt es auch für dieses teuflische Spielzeug - und zwar die Exitus acta Probato-Hand, mithilfe derer man, dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend, immer neue Köpfchen an- und abschrauben kann, zu bestellen bei meiner Großmutter in ihrem Büro in der Hölle, hinterer Gang.
    8 P



    lisa beehrt uns gleich mit zwei Werken. beide unbetitelt,

    also o.T und T.o, was natürlich eine versteckte Hommage an OtTo ist. Danke, wir fühlen uns sehr geschmeichelt!Da sie aber wohl immer noch in ihren Chef verliebt ist, können wir diese Gunst nur mit einer heimlich zerdrückten Träne entgegennehmen.
    Dennoch, Trost überfällt den Leidenden auch in schwärzester Stunde, hat sie ihrem Werklein doch freundlichen Spott beigefügt, denn wie anders soll ich s deuten, als daß Bibi Blockberg auf einem Pinsel zur Walpurgisnacht reitet, daß ganze so schräg montiert, daß man ihr nur wünschen kann, sie kehrt um und sucht sich honorigere Gesellschaft.Oh, ihr erotischen Konnotationen, Ah, Ihr Hexen!!!
    Das andere Bild dafür ist sanfter, mit verzaubrtr Hand wird hier ein Geist aus der Flasche gezogen - ist es die Bezaubernde Jeanny.?
    Ach wäre es doch so, doch ich - ich bin leider nicht Larry Hagman
    7 P



    Jetzt wird es ernst. Ich komme zu Markus Bittermann´s "HAND und HALTUNG.en" und sage vorab,

    daß mir im Besonderen der lockere Tuschstrich gefällt..
    Im Allgemeinen geht es mir hier wie mit fast dem gesamten Werk von Bittermann, das auf mich wirkt wie ein imaginäres Vexierspiel, in der Form nämlich, wenn ich schnell und aus dem Augenwinkel draufschaue, immer für einen kurzen Moment eine scheinbar ganz andere Welt aufblitzt, eine Welt der geordneten Ampelanlagen, säuberlich gekehrten Spielplätze und Amtsgebäuden mit blitzblank sich spiegelnden Fenstern, alles adrett und lieblich geordnet, nur irgendwie hält man es da nicht aus.
    Ist das nicht seltsam?
    Welch wohlmeinendes Täuschungsmanöver liegt dem wohl zugrunde?!
    So auch hier; die hundeköpfige Sensenhalterin ist eindeutig-zweideutig die Angestellte einer Einwanderungsbehörde,, die einen einreisewilligen Wanderburschen auf all seine verfügbaren Körperteile überprüft und siehe, seine Chancen stehen gut. Da es in dem von ihm ersehnten Land aller erreichbaren Möglichkeiten zur Zeit an Fachkräften mangelt, besonders die Zunft der Einarmigen Banditen ist unterbesetzt, darf er bleiben
    Dieses Werk läßt hoffen
    8 P




    Roderich, Dein Werk "Übergriff und Unterhaltung" ist mir das in dieser Runde am schwersten zugängliche,

    klaffen doch Titel und Bildfindung erstaunlich auseinander.
    "Übergriff und Untrhaltung", dieser Titel läßt einen Crash erwarten, suggeerirt er doch einen Zusammenstoß mit allen elektronisch flirrenden Medien um uns herum.
    Und dann taucht aus der Leinwand ein solch ornamental anmutendes Weltmodell auf, wie ees schon die mythische Schildkröte auf ihrem Panzer balancierte..
    Sogar das Weib, ordentlich zwar mit nicht mehr und nicht weniger als zweei Brüsteen ausgestattet, erscheint, wenn auch etwas verwegen,, wiee eine handgeschöpfte Gestalt, eine ehrbare Vorläuferin einer von Zeus per Stirngeburt erschaffenen Athene oder als eine frühe Schwester der schaumgeborenn Aphrodite.
    So bin ich irritiert, wechsele unschlüssig zwischen den Äonen, spüre das feinnervige Netz aus Glasfasern, das unsern heutigen Globus umspannt und sitze doch nur auf dem Rücken einer titanischen Schildkröte.
    5 P



    El-Meky, was hast Du da bloß gemacht?! Ich schaue auf "Hand und Haltungen" und

    bin fassungslos! Mein erster Impuls war, dem Befehl "Hände hoch" Folge zu leisten in Erwartung einer sofortigen Exekutierung, im nächstn Moment ließ ich meine Hände wieder fallen und dachte und rätselt und grübelte.
    Dann dämmerte es mir und ich gelangte zu der einzigen möglichen Erkenntnis:
    Dies ist ein Schaufenster, ganz klar.
    El-Meky hat ein Ladenlokal angemietet und hat sich dann in Problembezirken ein paar auffällige Jugendliche eingefangen, um mit diesen einen kreativen Workshop zu veranstalten, so nach dem Motto : alle sitzen an einem runden Tisch, drauf liegen die Materialien, aber für all Bastler nur eine Schere, nur einen Kleber u.ä., so daß sich das liebenswürdigste soziale Szenario entwickelt mit Dialogen der Art :"Würdest du mir bitte die Schere leihen, wenn du mit Ausschneiden fertig bist" oder "könntest du Kurzfristig den Klebstift entbehren"
    So entstehen Kollagen und ideale Umgangsformen für Randgruppen
    Ich bin fassungslos
    4 P,...doch "ein Kuss" entschädigt mich ein bißchen,
    daher doch 5P




    Jetzt kommt Artep-Petra´s "work in progress"

    Ein bißchen ist die Perspektive unklar, sie wirkt improvisiert aber das macht nichts, unterstreicht dies doch die verschwommene Atmosphäre der verregneten Szenerie. Überhaupt ist die Nässe, das kühl Verschattete gut eingefangen. Auch die Hand, die hineinreicht, bekommt davon etwas ab, so daß der Eindruck entsteht, daß sie, während sie dies klein Welt hervorzaubert, auch von dieser hereingzogen wird.
    Ich habe mal vor Jahren einen kleinen Jungen auf einem Schaukelpferd gemalt, der dann in der Tapete seines Kinderzimmers verschwunden ist. was zwar was anderes ist, aber auch sowas wie die In-Door Version eines Verschwindens in einem Bild darstellt. Fiel mir nur gerade ein.
    Ich finde Deine Outdoor.Version witzig, weil es auf die verschiedenen Ebenen in einem Bild reflektiert, was ist Dargestelltes und wann wird Darstellendes selber zum Bildinhalt...
    7 P



    Manuela Albrecht (gorisch-art) mit "Begegnung"

    Ich bin überrascht, welch ein Spektrum sich unter diesem Hände.Thema entfaltet hat.
    Dieses Bild fließt über vor Liebenswürdigkeit, selbst, wenn ich mal böswillig unterstelle, daß hier möglicherweise ein Ertrinkender um Hilfe winkt, tut das dem Liebreiz dieser Begegnung keinen Abbruch.
    Außerdem, was kann dieser Fisch dafür?!
    Also erwäge ich doch lieber die Möglichkeit,, daß hiere in passionierter Tiefseetaucher seinen Schabernack mit dem Fischlein treibt.
    So herausgeputzt, so drall und prall, die Lippen so rot, schwimmt es wohl gerade zu einem Rendezvous.
    Nicht, daß es sich noch versehentlich in die Hand verguckt, denn die menschliche Hand ist ein unberechenbares Ding, dort, wo sie just noch liebkoste, packt sie im nächsten Moment derb zu.
    Doch ich denke, die Sache geht gut aus und beide werden einn guten Eindruck von ihrer Bgegnung mitnehmen.
    Das Bild wäre ein wunderschönes Motiv in einer Bilderbuchgeschichte
    7 P






    Meine e-Taste bringt mich um,

    Recht herzlichen Dank an alle!









    Mein Motto:
    Ich befinde mich in dauerndem Streit mit oTTo.
    Gruß,OttO
  • El-Meky
    El-Meky Danke OtTo
    >>"Würdest du mir bitte die Schere leihen, wenn du mit Ausschneiden fertig bist" oder "könntest du Kurzfristig den Klebstift entbehren" <<

    kicha !!! ;-))
    Signatur
  • eppap non-jury text

    @Xabu: ich habe zitiert: 'hätte ich ... an sich selbst' .
    und darauf bezieht sich mein Satz.
    Na, das mit den 10 Pkt. ist completely jury. Was ich meinte:
    interne Zufriedenheit mit der Arbeit an einem Thema in der
    Zeit und Technik. Unterschiede mag es geben, wenn man sagt:
    "So, da wird das neue Kernthema meines Schaffens und Denkens,
    ich mache jetzt 7 x 16 Stdn. nichts Anderes als zu recherchieren
    und dann nehme ich mir 7 x 18 Stdn, um ein angemessenes Werk
    zu tuen...
    " - oder ob man sagt: " Fo moff aim Pfück Kuffn umb
    iff mache noch eine dieser kleinen Zeichnungen - bamip iff *mampf*
    aime reiffe Aufwaah hab... *krümel*
    "
    Naja... Unterschiede..
  • FLOD_URUG
    danke O.T.O, "tu was du willst, soll sein das Ganze des Gesetzes", ich werde demnächst eine Groß-Spendenaktion für eine neue e-Taste starten.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Noch Schlaf in den Augen :)
    Signatur
  • lisa
    lisa
    Vielen Dank Otto, freundlicher Spott ist immer gut, egal von wo er kommt ;)
    Signatur
  • Roderich
    Roderich
    einen guten morgen Otto, den hat auch deine schreibe gebracht, erfrischend und prikelnd. :)
    ....sei froh das du nicht Larry Hagman bist, der ist glaub ich nämlich bei deiner großmutter.....die armen.
    Signatur
  • enoilemak otto, dank dir, an de sade hatte ich nicht gedacht
    ;))))))))))))))))))))))))))
  • eppap
    Vorab den jurysinischen Pflichten und auch Freuden
    setze ich ein kleines Stückchen Kuchen. Aus dem Vor-
    wort des Buches 'Handkarte der ganzen bekannten
    Welt
    ', allsdar wird gesagt:
    "... so war das damals. Doch wo kämen wir hin, wenn
    wir den höchst modernen Anspruch, daß nämlich die Hand
    nicht Welt, sondern nur ein Symbol sei, ernst nähmen ??
    Würde wer noch seine Hand ins Feuer legen ?? Würde
    wer noch artig die Hand zu geben trauen ?? Anlegen ??
    Aus dem Arsche ziehen, wie es die drastischen Klas-
    siker empfehlen ?? Die Hand ist echt, ob roth oder
    schwarz. Wir können also all das machen, was die
    Aufzählung möglicherweise verneinte.
    Lassen wir die Hand Hand sein und zerteilen sie nicht.
    Denn Finger kann man brechen, doch fünf davon, das ist
    'ne Faust. Die natürliche Erscheinungsform der Hand in
    unserer Zeit.
    "

    "Worüber man nicht sprechen kann darüber kann man schreiben. "
    (Hallodrius Wuttkestein)


    Den Beginn mache ich mit Otto, der ein traumhaftes Bild
    einreichte. Die erste Sicht sammelt Begriffe im Bio.cache,
    die da sind: kühler Surreofuturismus, italienischer Haus-
    ismus und lachender, para.egner'scher Hund.
    Das ist an sich schon seltsam, der Zweite Blick offenbart,
    das handliche Interieur des Bildes. Die Figuren (und damit
    wir Alle) laufen auf Händen. Wir sind minimalisierte Tinten-
    fische, wenn auch nicht minimalisierteste. Die Köpfe auf
    die Körper gesetzt - genauso gut könnten sie über Finger
    gestülpt werden und Juchei ! Auf dem Bild ist kein Sternen-
    banner zu sehen. Aber das muß man sich erstmal erarbeiten.
    Ich bin zwar mit dem einen und anderen Weg der Bildlichmach-
    ung nicht einverstanden, aber der hämische Hund und der Him-
    mel, der nicht nur handgemacht ist, sondern, der damit protzt
    und es jedem in die Augen reibt, reißen das locker weg. Ein
    Bild wie eine ganze operettische Hantomime. Ich wage es und
    gebe zwei Hand voll: 10.


    Weiter geht es mit Moni's Rundgehbild. Künstlerisch rund, den
    Unterschied zu 'industriell rund' kann man sich im Netz ohne
    Boden erwikipediaen. Da geht es rund, ein Bild mit Hand und
    Fuß und Alles läuft. Was im Einzelnen, brauche ich nicht hier
    aufzulisten. Im Bildmotiv selbst, da wird gemenschelt und ge-
    vögelt und gehändelt.Das Chaos ist, im Titel, unbeschreiblich
    und was wäre ich nur für ein Spielverderber, beschriebe ich
    es jetzt doch. Die Hände sind kleine aber viele. Und ohne die
    ginge dort nicht das, was da geht. Satte 9.


    Zu meinem Selbstgeladenen: dafür gibt es ein Handzeichen...
    mindestens eins und je nach Betrachter ist's das oder das.


    Nun ringe ich die Hände über die Einlassungen von Guru_Dolf.
    Zwei gute Ideen, beide auf unterschiedliche Art aus den Hän-
    den gleiten lassen und mir somit den Spaß daran enthändet.
    'Exitus acta probata (illic)' - was spricht dagegen das mit
    feinem Künstlerstift auf eine Hand zu notieren ?? Muß ja nicht
    gleich gestochen werden - und einmal Hände waschen haut nicht
    gleich um. 'Theatrum mundi' - die falschen Köpfe schauen.
    Von all den Oberspacken und Oberspackinnen, die zur Verfügung
    stehen, die richtig knallen würden in den Betrachteraugen,
    kommen welche, die man ohne Überraschung auch erwartet.
    Da gebe ich harte 3 Pkte.


    Lisa hat zwei Bilder gestellt, man solle sich eines aussuchen.
    Taschenkunst fällt weg und das mit dem Titel 'ot' das ist
    einigermaßen rätselhaft genug. Wessen Hand ist es, die sich
    da vor das fleischfarbene Gesicht schlägt ?? Die Hand des Ge-
    sichtes selbst oder die eines anderen ?? Darüber solltet ihr
    mal nachdenken, gell ?? Es liegen auf der Hand: 5 Pkte.


    Über bizzi's Hand und Haltung(en) könnte ich viel schreiben,
    doch wieviel auch immer, ich meine mir fehlen die Handlungen.
    Daß es die gibt sagt das Bild laut dröhnend, doch was sie da
    sind, das ist irgendwie nicht angedeutet. Das ist mir zu frei,
    was mir da an die Hand gegeben wurde. Wir dürfen nicht verges-
    sen, daß die Hand an sich sowieso ein realer Teil vieler Bilder
    ist, weil es halt nunmal Hände gibt. Pro Finger einen Punkt: 5.


    Roderich geht in die Tiefe. Natürlich will uns sein Bild vor-
    machen, daß es nicht so ist, aber Hand drauf, es ist so. Ir-
    gendwie sehe ich nachdem ich guckte auch ein Becken auf dem
    Bild. Schweinkram oder Scheinkram ??
    Ich vertiefe die Beschreibung des Bildes mit Worten nicht -
    das würde es einfach nur zwischen den Fingern, die da tippen,
    zerbröseln lassen und wer meine Bewertung nicht nachvoll-
    ziehen kann, möge sich mit Roderich darüber schreiben: 9 Pkte.


    Linke Hände kann man gar nicht genug haben. El-Meky macht einen
    Handstand. Auf dem Markt, hantiert mit garantiert handlichen
    Halbpreisen. Gibt sicher auch Welpen dort. Aber: oh jee.
    Weil: sowas wollen die Augen meiner Hände gemalt sehen. Nur.

    Dann aber wird ein gemaltes Bild per Hand nachgeschoben und
    das reißt es wieder etwas heraus. Hier !! Schauen Sie !! Kön-
    nen Sie das sehen ?? Die Hand als solche, wie sie wirklich
    ist: ein Nebenantrieb, solange sie funktioniert und tut, was
    mensch sie heißt. Auch wenn das wohl nicht Absicht war, als das
    Bild gemalt wurde, das zeigt es. Das Erste geht unbewertet, das
    hier kriegt 8 Pkte.

    artep-petra zeigt die Hand in action. Haben Sie gewußt, daß die
    Hand (in Verbindung mit dem Gehirn) das wirkliche Werkzeug der
    Maler ist ?? Pinsel, Stifte, Zeug sind nur Werkzeugspitzen und
    haben keinen eigentlichen Wert bei der Erstellung eines Bildes.
    Ich gebe: 8 Pkte.

    Und das archetypische Bild, das Manuela Albrecht zum Wettbewerb
    zufügt, holt weit aus, viele Ellen und Klafter weit, zeigt die
    Hand bevor sie ans Land gekrochen ist, den Menschen hinter sich
    herschleifend, der fortan als Jäger, alter Meister und Kunstsammler
    sein Dasein fristen mußte, wo er so gerne in Bikini Bottom geblie-
    ben wäre.
    Das Wasser, ob süß oder salzig, war früher der natürliche Lebens-
    mittelpunkt der Hand, das ist durch hanthropologische Forschungen
    bewiesen. Ausprobieren: die Hand kann sich sehr lange Zeit unter
    der Wasseroberfläche aufhalten, muß nicht auftauchen, um zu atmen.
    Wunderbare Evolution - Sie baden gerade ihre Hände darin...
    Ich gebe 8 Pkte.

    ___________________________
    Die, die diesmal nicht so gute Bewertungen erhielten, sollen sich
    darüber nicht die Hände raufen. Ich habe ohnehin den Eindruck, daß
    die Juryisten sich enorm mit den jeweiligen Themen beschäftigen -
    auch durch die abschließende Bewertung. Das ist ein Vorteil, weil
    das die Konzentration auf plötzlich aufspringende Themen und deren
    Bearbeitung erhöht. So dahin gesagt.
  • El-Meky
    El-Meky Danke Paul Pappe
    bei unseren Wettbewerben mag ich die Werke genauso gern, wie die Jurybewertung.
    manchesmal hätte die eine oder andere so fein formulierte Bewertung mehr Pünktchen verdient, als das dazugehörige Bild. wie in meinem Fall jeweils!! *breit grins
    Signatur
  • enoilemak roderich,otto,paul vielen dank!!!!!
    es war sicher viel arbeit, ihr habt es klasse und sehr professionell bewältigt!!!
    es war sehr häufig auch zum schmunzeln......

  • lisa
    lisa
    Was Euch alles einfällt, himmlisch :) Es macht echt Spaß, Eure erhirnten Beiträge zu lesen :) Pappe, Dir auch ein Danke :) Natürlich nicht dafür, daß Du meinen heutigen Punkteschnitt kaputt gemacht hast ;) aber ich lege meine Hände mal in den Schoß, statt um Deinen Hals oder so ;)



    Signatur
  • eppap
    Äh... in wessen Schoß ???
  • lisa
    lisa
    Äh... in wessen Schoß ???
    Keine Sorge Pappe, keine Sorge :D in meinen Schoß lege ich sie. Aber nur solange, bis Ihr ein neues Thema verkündet habt :)
    Signatur
  • FLOD_URUG
    jaja, hab früher mal Ushiro Jime gelernt, ganz friedlich mit meinen Händen und stets Haltung bewahrt
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Vorzüglich.
    Ich beginne mit meiner Rechenaufgabe und gebe das Ergebnis dann bekannt!
    Signatur
  • Seite 33 von 52 [ 1021 Beiträge ]

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