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  • Chris.Socke.Ilona.Wilando.HoFi.Obsidian.Kern

  • lisa
    lisa Chris.Socke.Ilona.Wilando.HoFi.Obsidian.Kern


    ich hab mal eine Frage an alle, die einen Kommentar zu diesem Bild geschrieben haben.

    Da kamen ja verschiedene Gedanken und Gefühle bei Euch zutage.

    Habt Ihr im Nachhinein noch mal überlegt, *warum* Ihr etwas anderes in dem Bild entdeckt habt, als die anderen?
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  • Christiane
    Christiane
    ich hab da jetzt eigentlich nicht lange drüber nachdenken müssen, da ich mir diese frage schon oftmals bei einigen bildern (nicht nur hier auf kn) gestellt habe. ich bin davon überzeugt, dass bei dem betrachter eines bildes eine menge der eigenen "programmabläufe" mit hineinspielt. die eigene wahrnehmung ist ja nun geprägt von unterschiedlichsten faktoren und somit spielt das für mich eine nicht unwesentliche rolle bei dem was ich zu sehen vermag (hier hatte ich meine persönliche einschätzung ja schon mal in dem thread subjektivität/objektivität erläutert). ich beziehe dies jetzt mal nicht auf eine technische kommentierung, mag sein da komme ich zu einem anderen ergebnis. neugierig wie ich bin interessiert mich deine ganz persönliche motivation für die frage... wenn du magst?
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  • rep
    von euch beiden würden mich mal eure derzeitigen transite interessieren. :)))
    ihr habt was gemeinsam...

    und nun geh ich mal eben noch ganz anderer leute aspekte angucken. ab auf die vernissage nr. bla...
    :)))
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  • odnaliW_ocsicnarF
    Hallo Lisa, ich schreibe das was ich sehe und ich sehe immer noch die interessanten Spiegelungen in dem Bild.

    Machs gut.
  • Horst Fischer
    Horst Fischer
    Hallo Lisa,
    in diesem Falle war das ebenso einfach wie spontan. Der Fordergrund des Bildes läßt an leichte Wellen im Flachwasser denken und die Konturen der Bildmitte sehe ich als Achterschiff mit dem hohen Bord und dem Heckspiegel wie sie zu Zeiten bei größeren Seglern üblich waren.
    Masten und Rahen darüber. Fertig war für mich das Bildmotiv. Dazu muß ich sagen das ich mich längere Zeit mit Segelschiffen des 16. und 17. Jahrhunderts befaßt habe.
    Das war, ganz subjektiv, das erste was ich sah.
    Gruß H.

    Ps. Warum fragst Du?
  • Angelika Reeg
    Angelika Reeg
    Hallo Lisa,

    ich hatte dein Bild zwar nicht kommentiert, hole es hiermit nach.
    Ich lese niemals erst den Titel, sondern schau mir das Bild an,lasse es auf mich wirken, und kann spontan sagen, wie es auf mich wirkt, was ich sehe,
    dann erst les ich den Titel,
    um mir über die Motivation des Künstlers einen Eindruck zu verschaffen.

    Dieses hier vermittelte mir schon einen Weg, etwas Geheimnisvolles,Unbekanntes, vielleicht der Lebensweg,
    wie ein entwurzelter Baum, der sich in den Wogen des Lebens wiederspiegelt, dargestellt durch diese wunderschönen Spiegelungen.

    Ein tolles Bild, dass jede Menge Freiraum der Betrachtung läßt, und sehr anspricht.

    lieben Gruß
    angy ;-)))
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  • lisa
    lisa
    Guten Morgen,
    danke erstmal an Dich angy, für den schönen Kommentar.

    Meine Absicht war aber nicht, noch mal über das Bild zu sprechen.
    Was Chris sagt, hat viel mit meinen Gedanken zu tun (Per ist ein Schlaumeier ;)).
    Mich interessiert, was passiert, "nachdem" man ein Bild betrachtet hat. Nein, falsch, nicht nur betrachtet, sondern sich damit beschäftigt hat, wie Ihr in diesem Fall.
    Ihr habt Gedanken, Gefühle gehabt. Sind die wieder sofort uninteressant, sobald Ihr Euch von dem Bild abwendet, oder wirkt das nach in Euch? Beschäftigt Ihr Euch dann noch mit Euch selbst?
    Wenn jemand (hier z.B. Wilando) sagt "ich sehe, was ich sehe". Punkt. Ist es das dann, oder fragt sich Wilando, warum er ausgerechnet dies und jenes sieht.

    Für jeden Menschen ist zu jeder Zeit etwas anderes wichtig.
    Es gibt keine allgemeingültige Antwort.
    Ihr habt mit Euren Antworten dazu beigetragen, daß mir das wieder etwas klarer geworden ist. Danke Euch dafür.
    Signatur
  • Angelika Reeg
    Angelika Reeg
    hmmm, Gedanken, Gefühle, die vermittelt werden?!!
    es kommt darauf an wie sehr ein Bild einen anspringt,;-)), was es in einem auslöst.

    Für mich gibt es Bilder, die mich festhalten, die in meinem geistigen Auge nachhaltig vorhanden bleiben,
    vielleicht verschwimmen sie in dem, mit dem, was sie für mich aufzeigen, sehe sie so, wie ich sie sehe, was ich darin sehe, damit verbinde,
    bleibend ist eine Emotion,
    denke mal, das liegt an dem eignen Inneren eines jeden.


    angy ;-))
    Signatur
  • Martin Kerntke
    Martin Kerntke
    Als Maler betrachte ich Bilder Anderer oft unter dem Aspekt: wie würde ich mit der Thematik umgehen? Ich suche in den Bildern mich oder Teile wiederfinden. Dabei fallen mir manchmal Dinge ein, die ich ändern würde, um der Arbeit einen Stempel von mir zu geben. (das hat überhaupt nichts mit der Qualität der Arbeit zu tun) Ich sehe, was mich unterscheidet. Das vermeintliche Thema Deines Bildes bzw. meine freie Interpretation (Spiegelungen)und die strukturelle Umsetzung (Farbverlauf etc) hat mich früher öfter beschäftigt. Daher bin ich auch auf das Bild von Dir aufmerksam geworden. Meine Herangehensweise ist dennoch eine andere.
  • odnaliW_ocsicnarF
    Ihr habt Gedanken, Gefühle gehabt. Sind die wieder sofort uninteressant, sobald Ihr Euch von dem Bild abwendet, oder wirkt das nach in Euch?

    Wenn jemand (hier z.B. Wilando) sagt "ich sehe, was ich sehe". Punkt. Ist es das dann, oder fragt sich Wilando, warum er ausgerechnet dies und jenes sieht.
    Hallo Lisa, ich schreibe das was ich sehe und ich sehe immer noch die interessanten Spiegelungen in dem Bild.

    Warum ich in deinem Bild diese Spiegelungen sah und immer noch sehe wenn ich es betrachte, hat wahrscheinlich damit etwas zu tun, dass mich Spiegelungen schon mein ganzes leben lang beschäftigen und auch heute um so mehr in meinem künstlerischen Dasein, wenn ich das mal so sagen darf, beschäftigen.

    Das Bild sebst ist nach dem Betrachten nicht mehr in der Form gegenwärtig und am nächsten Tag vergessen aber in der Erinnerung bleibt bei mir doch die Bestätigung der Spiegelungen an sich, und das beschäftigen mit dem Selben.

    Machs gut.
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