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  • Fundstück

  • aksorip
    Ich glaube, wir denken in und mit allem, was uns im Laufe unseres Lebens an Konditionierung und Erfahrung unterkam-und beständig kommt, vermutlich auch mit dem Unterbewußtsein, dass ja davon nicht ausgenommen bleibt: Bilder, Wörter, Metaphern, Gefühle, Assoziationen...nun hast Du uns ja hier auch, wenn nur in Worten, denn das "Bild" hast Du ja nur durch Worte sichtbar gemacht in unseren Köpfen, ein Gemälde in unsere inneren Augen gestellt: Einen Spiegel, das Bild einer biblischen Geschichte, ein mysteriöses Gemälde Leonardos, 2 Wachleute,... bei mir war es zwischendurch auch mal eine leere Leinwand :o)...verstehst Du, was ich meine? Hey, Du hast jedem von uns ein Bild "gemalt"...und mich zumindest hat es durchaus gefangen genommen ;o)
  • aksorip
    @wilando: Hihihihi...danke für Deinen fruchtbaren Beitrag...war's das? :o)))))
  • odnaliW_ocsicnarF
    @wilando: Hihihihi...danke für Deinen fruchtbaren Beitrag...war's das? :o)))))





    Ich denke nicht, dass dies mein letztes Wort für diesen Beitrag ist, ich finde es nur sehr interessant, in wie viele verschiedene Richtungen hier diskutiert wird.

    Für mich ist die Bedeutung der Leonardo -Darstellung eindeutig, da brauche ich nicht so viele Worte darüber verlieren oder vielleicht Spekulationen anstellen was es denn bedeuten könnte oder auch nicht und immer wieder alles verwerfen und zerreden.

    Das reicht, wenn ihr das macht ich lese nur und schreib a bisserl was dazu.

    Die Themen von itsnotme sind für mich sehr aufschlussreich, interessant und passen super in mein Konzept.

    Möchte ich aber durch meine Ausführungen nicht so sehr in euer Gespräch eingreifen.

    Macht es gut.
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  • xer
    Hi INM,

    ich habe einige Punkte auf die ich kurz eingehen möchte:

    >> wie die Bilder einen denn tatsächlich in Fesseln schlagen
    Ich hoffe, du beziehst das nicht auf meinen letzten Beitrag..
    und falls doch, dann habe ich mich wahrscheinlich etwas ungeschickt ausgedrückt.
    natürlich meinte ich das nicht wörtlich...

    >> eine neue Welt sieht, die einen in ihren Bann zieht und gefangen nimmt
    ...ok, aber wie?
    Lese doch bitte meinen ersten Beitrag zu diesem Thema,
    beantwortet das nicht bereits die Frage?
    Ok, ist vielleicht etwas weit her geholt.
    Andererseits kennen wir doch genug Leute, die die Kunst in den Wahnsinn (aus Selbstmord) getrieben hat.
    Ist das keine Gefangennahme so wie ich sie in meiner ersten Antwort beschrieben habe?

    >> In dieser Art haben Bilder Macht über uns. Weil sie Vor-Bilder sein können ...
    Diese Tatsache muss aber nicht zwangsweise meine Freiheit einschränken

    >> Denken wir in Bildern oder Wörtern?
    In Bildern! Erwiesene Tatsache (um es mal ganz nüchtern zu betrachten)

    >> Oder sind Wörter Bilder? Denken wir in Metaphern?
    INM du bist ein Mensch dessen Wert wir mit einem 6-er vergleichen können, aber das hier ist doch eher Poesie, oder?

    Ansonsten wie du dich hier (in diesem Thread) mit uns als Maler betätigst,
    schließe ich mich Piroska an:o)

    1000 Dank dafür!
  • odnaliW_ocsicnarF
    Begreift denn hier niemand die Aussage dessen was Leonardo damit ausdrücken wollte????

    Es ist die Angst, mit denen die Machthaber insgesamt arbeiten um das gemeine Volk in dessen richtung zu lenken.

    "Enthülle mich nicht wenn dir die Freiheit lieb ist".

    "Iss nicht von dem Apfel wenn dir das Paradies lieb ist".


    Damit hat es doch angefangen. Wenn ich den Menschen Angst mache kann ich sie besser leiten. Wieviele Alibis liefert denn heute noch die Bibel oder Schriften von anderen Weltreligionen um Kriege zu rechtfertigen???

    Dies macht sich die neue Welt heute nur auf eine andere Art und Weise zu Nutze.

    Im Paradies brauchten die Menschen nicht arbeiten, dies zu sehen ist für viele Machthaber nicht von Nutze. Jage sie aus dem Paradies und sie werden für dich und deine Sache wirken. Prüfe sie daraufhin ob sie für deine Sache arbeiten möchten und du wirst die richtigen finden die sich für dich einstzen weil sie Angst haben. Du hast ihnen das liebste genommen und das ist der Grund dafür warum sie immer für dich wirken werden. Das Paradies bekommen sie wieder zurück nachdem sie ihr ganzes Leben lang für dich und deine Sache gewirkt haben.

    Bei solchen Themen werde ich wahnsinnig und könnte schreien, schreien in die ganze Welt hinaus, damit es auch jeder hört.

    Lasst dies nicht zu! Enthüllt das Bild und seht ihr werdet die Freiheit nicht verlieren.

    Was meiner Meinung nach sehr gut dazu passt ist dieses Gespräch: 🔗 ;)


    Das ist meine Meinung.

    Manipulation?
  • aksorip
    "Begreift denn hier niemand...?" + "Das ist meine Meinung"....gut, Wilando, dass du letzteres noch nachgeschoben hast.

    Was Du hier beschreibst, wurde in diesem Thread doch schon erwähnt, nämlich von mir ("Angstkonditionierung"), später reichte _its_not_me_ einen Teil des Vortrages nach, dem dieses Zitat von da Vinci entnommen ist. Daraufhin könnte man wenigstens versuchen, seine Meinung oder Interpretation zu überdenken, nötigenfalls zu revidieren, sich neu zu bilden, anstatt Mitinterpretierenden Begriffstutzigkeit zu unterstellen. Wäre 'ne Möglichkeit...
  • _em_ton_sti_
    Ich hoffe, du beziehst das nicht auf meinen letzten Beitrag.

    Nein. Das bezog sich nicht auf einen bestimmten Beitrag.

    Lese doch bitte meinen ersten Beitrag zu diesem Thema,
    beantwortet das nicht bereits die Frage?

    Meinst du diesen hier: „... durch die psychischen, sind physiologische Auswirkungen, meiner Meinung nach, nicht immer auszuschließen. ...“

    Psychisch und Psychologisch sind natürlich Begriffe mit einem hohen Fassungsvermögen :-) Klar stimmt das, was du da schreibst. Ich wollte aber auch wenig auf welt-anschauliche Dinge hinaus. Außerdem sollte man vielleicht noch trennen, zwischen manipulativen Wirkungen, wie man sie gemeinhin der Werbung unterstellt und dem was zum Beispiel Rilke beschreibt. Dieser Torso hat ihm ja nicht (heimlich) etwas untergejubelt, er hat ihn ergriffen, sozusagen auf allen Ebenen. Adorno spricht hier von einer Epiphanie, wie ich kürzlich lernen durfte, das ist ein religiöser Begriff im Grunde genommen.

    Das alles kann noch viel weiter gehen. Die zentralperspektivischen Bilder der Renaissance geben ihrer Zeit ein Bild. Sie sagen (neben vielem anderen), dass man die Welt von einem bestimmten Punkt aus erkennen (sehen) kann. Hält man sich als krasses Gegenbeispiel ein kubistisches Gemälde vor Augen, sieht (sieht!) man, dass es diesen klaren Standpunkt im 20. Jhd nicht mehr gab. Die Perspektiven (der Weltbetrachtung) zerfallen.

    Vielleicht haben wir einen Kunsthistoriker hier an Bord, der uns darüber mehr (und genauer) erzählen kann.

    Ich stelle mir das jetzt aber nicht so vor, dass es ein Bild X gibt, welches auf einen Betrachter Y eine Wirkung Z ausübt. Die Zeit muss quasi „reif“ für solche (epiphantischen) Wirkungen sein. Das sind dann große Wirkungen, die einen gefangen nehmen. Der Begriff Freiheit ist dabei ambivalent. Sie wird nicht nur genommen, sondern auch gegeben. (Niemand hat die Freiheit, zu entscheiden in welche Welt er geboren wird, vielleicht ist das ähnlich.)

    Ob ich mit dieser Deutung bei Leonardo bin? Keine Ahnung :-)

    >> Denken wir in Bildern oder Wörtern?
    In Bildern! Erwiesene Tatsache (um es mal ganz nüchtern zu betrachten).

    Auf welche Quelle beziehst du dich dabei?

    >> Oder sind Wörter Bilder? Denken wir in Metaphern?
    ... das hier ist doch eher Poesie, oder?

    Jaain. Wenn man strikt zwischen metaphorischer Rede und wörtlicher Rede unterscheidet, dann würde ich sagen, ich meine es „wörtlich“. Wenn man bereit ist, diese Trennung zu hinterfragen, dann erübrigt sich eine Antwort :-)
    Ist also die Unterscheidung zwischen metaphorischer Rede und wörtlicher Rede selbst nur eine Matapher? Reden wir nur in Metaphern? Ist das, was wir wörtlich nennen, nur die Metapher, an die wir uns bereits gewöhnt haben? Sind Poesie und Kunst Metaphern-Lieferanten (metaphorisch gesprochen)?

    Ich beziehe mich damit auf ein Fragment eines Nietzsche-Textes. Hier ein Ausschnitt – für das, was ich sagen will, ist hauptsächlich der fett dargestellte Teil wichtig: [list]Nur durch Vergeßlichkeit kann der Mensch je dazu kommen zu wähnen, er besitze eine "Wahrheit" in dem eben bezeichneten Grade. Wenn er sich nicht mit der Wahrheit in der Form der Tautologie, das heißt mit leeren Hülsen begnügen will, so wird er ewig Illusionen für Wahrheiten einhandeln. Was ist ein Wort? Die Abbildung eines Nervenreizes in Lauten. Von dem Nervenreiz aber weiterzuschließen auf eine Ursache außer uns, ist bereits das Resultat einer falschen und unberechtigten Anwendung des Satzes vom Grunde. Wie dürften wir, wenn die Wahrheit bei der Genesis der Sprache, der Gesichtspunkt der Gewißheit bei den Bezeichnungen allein entscheidend gewesen wäre, wie dürften wir doch sagen: der Stein ist hart: als ob uns "hart" noch sonst bekannt wäre, und nicht nur als eine ganz subjektive Reizung! Wir teilen die Dinge nach Geschlechtern ein, wir bezeichnen den Baum als männlich, die Pflanze als weiblich: welche willkürlichen Übertragungen! Wie weit hinausgeflogen über den Kanon der Gewißheit! Wir reden von einer "Schlange": die Bezeichnung trifft nichts als das Sichwinden, könnte also auch dem Wurme zukommen. Welche willkürlichen Abgrenzungen, welche einseitigen Bevorzugungen bald der bald jener Eigenschaft eines Dinges! Die verschiedenen Sprachen, nebeneinander gestellt, zeigen, daß es bei den Worten nie auf die Wahrheit, nie auf einen adäquaten Ausdruck ankommt: denn sonst gäbe es nicht so viele Sprachen. Das "Ding an sich" (das würde eben die reine folgenlose Wahrheit sein) ist auch dem Sprachbildner ganz unfaßlich und ganz und gar nicht erstrebenswert. Er bezeichnet nur die Relationen der Dinge zu den Menschen und nimmt zu deren Ausdrucke die kühnsten Metaphern zu Hilfe.

    Ein Nervenreiz, zuerst übertragen in ein Bild! Erste Metapher. Das Bild wieder nachgeformt in einem Laut! Zweite Metapher. Und jedesmal vollständiges Überspringen der Sphäre, mitten hinein in eine ganz andre und neue.

    Man kann sich einen Menschen denken, der ganz taub ist und nie eine Empfindung des Tones und der Musik gehabt hat: wie dieser etwa die chladnischen Klangfiguren im Sande anstaunt, ihre Ursachen im Erzittern der Saite findet und nun darauf schwören wird, jetzt müsse er wissen, was die Menschen den "Ton" nennen, so geht es uns allen mit der Sprache. Wir glauben etwas von den Dingen selbst zu wissen, wenn wir von Bäumen, Farben, Schnee und Blumen reden, und besitzen doch nichts als Metaphern der Dinge, die den ursprünglichen Wesenheiten ganz und gar nicht entsprechen. Wie der Ton als Sandfigur, so nimmt sich das rätselhafte X des Dings an sich einmal als Nervenreiz, dann als Bild, endlich als Laut aus. Logisch geht es also jedenfalls nicht bei der Entstehung der Sprache zu, und das ganze Material, worin und womit später der Mensch der Wahrheit, der Forscher, der Philosoph arbeitet und baut, stammt, wenn nicht aus Wolkenkuckucksheim, so doch jedenfalls nicht aus dem Wesen der Dinge.

    [...]

    Was ist also Wahrheit? Ein bewegliches Heer von Metaphern, Metonymien, Anthropomorphismen, kurz eine Summe von menschlichen Relationen, die, poetisch und rhetorisch gesteigert, übertragen, geschmückt wurden, und die nach langem Gebrauch einem Volke fest, kanonisch und verbindlich dünken: die Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, daß sie welche sind, Metaphern, die abgenutzt und sinnlich kraftlos geworden sind, Münzen, die ihr Bild verloren haben und nun als Metall, nicht mehr als Münzen, in Betracht kommen. [/list:u]🔗 der gesamte Text.

    Oops... etwas viel vielleicht. Mal sehen wohin wir kommen :-)
  • _em_ton_sti_
    Nur um sicher zu gehen: Das Fundstück war tatsächlich ein Fundstück. Ein bestimmtes Ziel verfolge ich damit nicht. Wie's kommt, kommt's :-))
  • odnaliW_ocsicnarF
    "Begreift denn hier niemand...?" + "Das ist meine Meinung"....gut, Wilando, dass du letzteres noch nachgeschoben hast.

    Was Du hier beschreibst, wurde in diesem Thread doch schon erwähnt, nämlich von mir ("Angstkonditionierung"), später reichte _its_not_me_ einen Teil des Vortrages nach, dem dieses Zitat von da Vinci entnommen ist. Daraufhin könnte man wenigstens versuchen, seine Meinung oder Interpretation zu überdenken, nötigenfalls zu revidieren, sich neu zu bilden, anstatt Mitinterpretierenden Begriffstutzigkeit zu unterstellen. Wäre 'ne Möglichkeit...




    Meine liebe Piroska, das Wort Begriffstutzigkeit stammt aus deiner Tastatur und das möchte ich hier auch niemandem unterstellen.

    Was mich an dieser Sache stört ist das viele Geschreibsel, ohne an der Sache etwas zu ändern. Aus diesem Grund ziehe ich den Hut vor Sehgal, der auf eine ganz pragmatische Weise versucht, an der Gesellschaft zu rütteln und hier ohne etwas zu produzieren Eindrücke schafft.

    Das was hier gemacht wird ist eine Produktion von vielen Wörtern und Meinungen die immer wieder diskutiert, umgestellt und zerredet werden.

    Ändert hier jemand etwas?? Versteht es doch nur die intellektuelle Welt, diesem Thread und seiner Bedeutung zu folgen.

    Das mein ich damit.

    Machs gut.
  • _em_ton_sti_

    Ändert hier jemand etwas??

    Wir ändern uns.


    Versteht es doch nur die intellektuelle Welt, diesem Thread und seiner Bedeutung zu folgen.

    Angenommen, es stimmt, was du sagst und nur "die intellektuelle Welt" kann diesem Thread folgen, was folgt denn daraus, deiner Ansicht nach?

    Ich vermute mal ganz bescheiden, um etwas zu verändern, muss man es zunächst einmal verstehen ... und das ist nicht immer ganz leicht :-)
  • aksorip
    Wilando : "Neugierig seid ihr alle in diesem Thread, nur begreifen tut es niemand von Euch".
    Wilando : "Versteht es doch nur die intellektuelle Welt, diesem Thread und seiner Bedeutung zu folgen."

    tschüß Du Wilando :o)
  • xer
    >> Die Zeit muss quasi „reif“ für solche (epiphantischen) Wirkungen sein. Das sind dann große Wirkungen, die einen gefangen nehmen
    >> Der Begriff Freiheit ist dabei ambivalent

    Ok, nur wir sollten uns hier vielleicht über den Grad der Gefangennahme im klaren werden.
    Inwiefern können sie uns gefangen nehmen?
    Das ist glaube ich noch etwas in der Schwebe.
    Du schreibst, man darf das nicht wörtlich nehmen, natürlich nicht!
    Aber das was mit uns passieren kann!
    Wie sehr könnte es uns verändern, ja sogar unserer (egal wie gearteter) Freiheit berauben?


    >> Auf welche Quelle beziehst du dich dabei?
    Oh, nagel mich jetzt bitte nicht fest.
    Ich höre und sehe gerne viele wissenschaftliche Sendungen (da ich recht lesefaul bin)
    Ich weiß nicht mehr, wo ich das her hab.
    Sorry
    (Ich versuch´s mal zu finden)

    >> Oops... etwas viel vielleicht. Mal sehen wohin wir kommen :-)
    Eh wir schaffen das alles zu lesen, darüber nachzudenken und eine Antwort zu schreiben ist dieser Thread wieder geschlossen ;o)
    Nein, im Ernst, ich werde mir das alles genau durchlesen + die neuen Texte die dazu kommen und darauf ggf. eingehen (wenn ich kann), aber leider erst heute Abend :o(((
  • xer
    Wilando, nur ganz kurz:
    sagt dir das Thema "Mangas" was???
    Klingelingeling;o)
  • odnaliW_ocsicnarF

    Ändert hier jemand etwas??

    Wir ändern uns.


    Versteht es doch nur die intellektuelle Welt, diesem Thread und seiner Bedeutung zu folgen.

    Angenommen, es stimmt, was du sagst und nur "die intellektuelle Welt" kann diesem Thread folgen, was folgt denn daraus, deiner Ansicht nach?

    Ich vermute mal ganz bescheiden, um etwas zu verändern, muss man es zunächst einmal verstehen ... und das ist nicht immer ganz leicht :-)




    Angenommen, es stimmt, was du sagst und nur "die intellektuelle Welt" kann diesem Thread folgen, was folgt denn daraus, deiner Ansicht nach?


    Daraus folgen wieder sehr viele Worte und Erklärungen für die intellektuelle Welt.


    Ich vermute mal ganz bescheiden, um etwas zu verändern, muss man es zunächst einmal verstehen ... und das ist nicht immer ganz leicht.


    Verstehen, mitteilen kann man über mehr Bilder und wenig Worte mehr denk ich. Bilder und Eindrücke manifestieren sich im Menschen doch wesentlich stärker als geschriebene Worte. Geschriebene Worte sind doch eher für die intellektuelle Welt, die dies wiederum für sich ausnutzen kann, wenn eben verschiedene Dinge umgedreht und anders interpretiert werden.

    Mit Bildern oder Eindrücken zu arbeiten macht für mich mehr Sinn als viele Worte um alles oder nichts.

    Den Artikel den du hier zum lesen eingestellt hast, sagt mir sehr viel und ich bedanke mich dafür. Behandelt dieser Artikel doch die Bedeutung von Worten, die sich in uns teilweise durch Bilder manifestiert haben.

    So, jetzt kann ich also den Menschen durch Worte manipulieren. Den einen mehr den anderen weniger. Den Tauben Menschen wird dies nicht beeindrucken und der Stumme kann sich vielleicht nur durch Gesten oder Bilder mitteilen.

    So, jetzt stellt sich mir die Frage, hätten wir eine friedlichere Welt, wenn wir Menschen Taubstumm wären??

    Würde nicht dann unser Gefühl mehr in Erscheinung treten?? Ich würde nicht hören wenn mich jemand beschimpft und ich könnte ihn auch nicht beschimpfen weil ich nicht sprechen kann. Ich könnte ihn vielleicht anspucken. Möglicherweise würde er dies dann als Liebeserklärung ansehen, weil ihm nicht gesagt wurde und er auch nicht davon hörte, dass dies unanständig und unter aller würde ist.

    Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr weil ich noch etwas tun muss. Aber das war nicht das letzte was ich hier schrieb.

    @Piroska, fühle dich bitte von meinen geschriebenen Worten nicht persönlich angegriffen, das ist das letzte was ich möchte.
  • _em_ton_sti_
    Verstehen, mitteilen kann man über mehr Bilder und wenig Worte mehr denk ich.


    Man? Oder du?

    Ich mache es einfach so, wie ich es für richtig halte. Ich muss dazu nicht auf Ressourcen zurückgreifen, die anderswo dringender gebraucht werden. Ich nehme also niemandem etwas weg. Ich finde allein schon die Tatsache, dass, wie subtil auch immer, hier eine Art Rechtfertigungsdruck aufgebaut wird, etwas unangemessen.

    Du willst was ändern? Haben in deiner Wunschwelt auch Menschen Platz, die lesen und schreiben? Das wäre nett.
  • aksorip
    Wieso kruschelt jetzt in meinem Hirnchen das platon'sche Höhlengleichnis herum???...ich gehe jetzt ersteinmal in einem dicken Buche lesen..., dann _its_not_me_, kommt Dein oops-Text dran, sofern ich dann noch in der Lage dazu bin :o)
  • lisa
    lisa
    War hier nicht mal die Rede von Freiheit?

    Gehört dazu, daß jeder Mensch auf seine Art und Weise versuchen darf, sich der Welt verständlich zu machen? Ich hoffe doch.

    Ach nein, es ging ja um etwas anderes.

    Was mich gefangen nimmt, mich fesselt, kann ein Bild sein, ein Buch sein, eine Ameise sein. Es muß einfach etwas sein, bei dem ich den Atem anhalte, weil ich nicht möchte, daß ein Luftzug den Zauber zerstört, den Zauber der Erfahrung, die ich in diesem Moment mache.

    Was Leonardo gedacht hat, werde ich niemals erfahren, und wenn noch so viele Gelehrte sich darüber den Kopf zerbrechen.
    Aber das muß ich auch nicht. Trotzdem ist es wunderbar, viele Gedanken von vielen verschiedenen Menschen mitzubekommen. Je mehr ich mitbekomme, umso größer wird die Chance, daß ich wieder mal den Atem anhalten kann.

    PS: *scherz* je langsamer ich meine Atemzüge verbrauche, um so älter werde ich *scherzende*
    Signatur
  • odnaliW_ocsicnarF
    Verstehen, mitteilen kann man über mehr Bilder und wenig Worte mehr denk ich.


    Man? Oder du?

    Ich mache es einfach so, wie ich es für richtig halte. Ich muss dazu nicht auf Ressourcen zurückgreifen, die anderswo dringender gebraucht werden. Ich nehme also niemandem etwas weg. Ich finde allein schon die Tatsache, dass, wie subtil auch immer, hier eine Art Rechtfertigungsdruck aufgebaut wird, etwas unangemessen.

    Du willst was ändern? Haben in deiner Wunschwelt auch Menschen Platz, die lesen und schreiben? Das wäre nett.





    Gut gemacht mit dem weißen Text itsnotme.Du visualisierst sehr finde ich und versuchst nicht nur mit Worten dich auszudrücken.

    In meiner Wunschwelt haben natürlich auch Menschen Platz, die lesen,denken und schreiben können. Klar wie sonst. Tiere teilen sich ja schließlich auch über Laute mit.

    Was ich erreichen möchte ist, dass die Menschen mit mehr Gefühl miteinander umgehen und dass ist nicht mein Wunschdenken sondern Ziel meiner Arbeit.

    Ich konnte leider nur die Hauptschule besuchen und ich benötige auch für manche Worte ein Wörterbuch, das sehe ich für mich nicht als Schande an.

    Geschriebene Meinungen von hochbegabten Menschen interessieren mich sehr, schreiben sie doch manchmal genau das, was ich ausdrücken möchte. Ich lese also in vielem eine Bestätigung für mich.

    Nur kann ich mich leider in Worten nicht so ausdrücken wie das die studierte Welt vermag.

    Möchte ich aber an einer positiven Veränderung der Menschen teilhaben und dies kann ich nur mit einer Bildergeschichte machen, die natürlich auch Text enthält der leitet, jeder aber für sich allein denken kann ohne zu manipulieren.

    Ob es richtig oder falsch ist was ich mache weiß ich nicht, ich weiß nur dass diese Geschichte auf der ganzen Welt gesehen werden muss. Mich lässt dieses Thema das unter anderem von dir immer wieder angeschnitten wird nicht los und es passt genau in meine Richtung. Du kamst genau zu richtigen Zeit.

    Danke dafür.


    Wenn ich manchmal einen Schmarrn schreibe dann bitte ich, mir dies nachzusehen, vieles was ich schreibe meine ich anders oder führe es nicht bis ins kleinste Detail aus. Ich bin kein Schreiberling.


    Aber .... ich mache etwas und das ist nicht nur Bla Bla.
  • _em_ton_sti_

    Was mich gefangen nimmt, mich fesselt, kann ein Bild sein, ein Buch sein, eine Ameise sein. Es muß einfach etwas sein, bei dem ich den Atem anhalte, weil ich nicht möchte, daß ein Luftzug den Zauber zerstört, den Zauber der Erfahrung, die ich in diesem Moment mache.


    Jetzt weiß ich, warum deine Bilder immer so poetisch sind! Wie schön!!
  • _em_ton_sti_
    @wilando,

    manchmal ist nicht immer!
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