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  • Gibt es unter euch eigentlich auch Architekten?

  • ehcsriKenienitllankrev Gibt es unter euch eigentlich auch Architekten?
    Also ich mache ja gerade ein Praktikum in der Akademie der Künste in Berlin, in der Archivabteilung Baukunst. Naja und ich habe hier noch keine Bilder von "Baukünstlern" gesehen (und es gibt glaub ich gar keine Rubrik)
    Würde mich mal interessieren ob es hier solche Leute gibt, denn ich weiß aus nächster Nähe das auch Architekten Große Künstler sein können!Eigentlich auch sind.

    Oder anders gefragt, hat von euch schon mal einer daran gedacht ein Gebäude oder ähnliches zu entwerfen?
  • El-Meky
    El-Meky
    Hallo verknalltineineKirsche,
    ich bin keine Architektin und würde gerne wenn ich (zaubern)könnte eigene Häuser bauen-lassen . :o))

    Ich wollte dir eigendlich nurmal sagen,
    dass mir dein Nickname gefällt :o)

    lg -heliopo-
    Signatur
  • ehcsriKenienitllankrev
    Danke Heliopo,

    der Nick ist auch schon ziemlich alt und stammt aus einer Zeit wo ich ziemlich aif Kirschen abfuhr.
    Weißt ja: Kirschjogurt, Kirschtasche, Kirschen, Kirschen T-Shirts...
    Naja und irgendwann hatte ich dann meinen Spitznamen weg und ich finde ihn eigentlich ganz originell, obwohl deiner ja auch originell ist ;-)
    ich dachte immer du wärst ein Mann ;-)
    ich finde nur das er irgendwie männlich klingt ... ich wurde ja auch schon als mann betitelt, aber welcher mann gibt sich so eine nick?also meinen ;-)
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  • El-Meky
    El-Meky
    hi,[offtopic]
    Ich liebe auch die Kirschen sehr und habe mir welche als 13 Jährige selbest skinncolortechnisch verewigt.

    Meinen Nick mag ich , weil er nicht gleich sofort einem Geschlecht zuzuordnen ist.
    heliopo ist aber nur eine Abkürzung/abwandlung
    von dem Namen des schönen Vorortes von Kairo
    -Heliopolis- .
    Ich bin eine halbe Ägypterin.

    lg heliopo-
    Signatur
  • rep
    ob man architekt bzw. "baukünstler ist oder nicht, wenn man bauten entwerfen kann, stellt sich als frage (vielleicht leider) nicht mehr, da die berufsbezeichnung architekt seit genau 50 jahren in deutschland geschützt ist.
    seitdem ist ein studium und 2 jahre berufspraxis vorschrift.
    wenn man sich die architektonische landschaft, das heisst, das, was sich architekten in der regel so >aus>denken und dann in die tat >um>setzen, so anschaut, überkommt mich aber mehr als oft ein mittelprächtiges grausen.
    gerechterweise muss man einigen zugute halten, dass sie unter gewissen "wirtschaftlichen" zwängen arbeiten und nicht machen können, was sie gerne tun würden.
    aber alles ist theoretisch möglich.
    vor ein paar jahren lernte ich durch dessen sohn einen statiker kennen, der mich irgendwann fragte, ob ich nicht interesse habe, entwürfe für ihn zu machen. das rohe "baumaterial" war vorhanden in form beton-guss-teilen. es handelte sich um 200 teile. sie hatten alle, ums grob zu beschreiben, die form einer (grossen) garage. (6 x 3 x 2,50m)
    mit diesen elementen spielte ich lustig so lange rum, bis daraus sich eine, bewegliche, kleine siedlung ergab. die einzelnen wohneinheiten, jeweils bestehend aus ca. 10-12 bauelementen, waren auf einer drehbühne gelagert. die hauseigentümer konnten sich also per steuerung aussuchen, ob sie die sonne im wohnzimmer oder irgendwo anders haben wollten.
    architekt zu sein, bedeutet nicht automatisch, dass er creativ ist.
    insofern ist eine künstlerische zusammenarbeit mit architekten durchaus auch heute denkbar und sinnvoll.
    an meinem "traumhaus", welches architektonisch auf einem spirituellen denkmodell basiert, hab ich zeichnerisch erst letztens wieder rumgepuzzelt.
    auf einer grundfläche von 16 x 16 m stehen aneinandergrenzend 4 miteinander verbundene pyramiden mit etwa dem seiten-neigungswinkel wie die cheopspyramide. ca 52°. hier sowas zu bauen ist nahezu undenkbar und wenn, reichlich teuer. wenn ich das jemals realisiert bekäme, dann dort, wo es weniger amtsschimmel gibt. und es wäre in einem warmen klima.
    und viel billiger als hier.
    :)))
  • Horst Fischer
    Horst Fischer
    Viele, besonders junge, Architekten verstehen sich als Künstler. Je länger die wirtschaftliche Realität einwirkt wächst sich das aus. Die meisten waren es nie. Diejenigen die es sein könnten erkennt man regelmäßig an Ihrem Gefühl für Proportionen, und einige haben das Glück auf Bauherren zu stoßen die Ihnen etwas Freiheit lassen, sogar einfordern und auch bereit sind ein wenig mehr zu investieren.
    Fast jede größere Kunstgemeinschaft hat Architekten als Mitglieder die auch in Ausstellungen anzutreffen sind.
    Zeichnen sollten sie ja man von berufswegen können, ebenso ein Gefühl für Form und Flächenaufteilung haben. Falls man das Beherrscht ist schon viel gewonnen. Manche entwickeln sich weiter und sind sehr kreativ.
    Na ja, ein paar Hütten stehen von mir auch in der Landschaft.:)
  • edalbrosar
    Architektur und Architektur sind zwei verschiedene Schuhe. Das hab`ich irgendwann einmal von meinem Vater erfahren, der Architekt war. Architekten, die ihre künstlerische Ader in ihren Entwürfen tatsächlich ausleben können, sind in der absoluten Minderheit. Alle anderen machen Gebrauchsarchtitektur. Schulen, Wohnblocks, Industriegebäude und, und, und...wie langweilig!
    Ich selbst war an der Hochschule der Künste (HdK) in Berlin und hatte mich kurze Zeit in das Fachbereich Architektur eingetragen. Aber ich hielt es dort nicht lange aus, weil man als Kunststudent ganz strenger Grundregeln unterliegt. Man kann sich künstlerisch kaum entfalten. Alles, was man sich im Kopf vorstellt, wird weggedrückt. Um seine eigenen Vorstellungen in der Bildhauerei, Malerei und
    Architektur zu verwirklichen, muß man später eigene Wege bestreiten. Das tat mein Vater auch. Er baute etwa 60 Objekte allein in New York. Er bekam hohe Auszeichnungen dafür. Wenn er aber seine künstlerischen Ambitionen in der Architektur nie hätte verwirklichen können, wäre er Maler und Bildhauer geblieben.
    Übrigens finde ich es auch sehr schade, daß die Architektur im kn zu kurz kommt!
  • ehcsriKenienitllankrev
    Ja das manche Architekten meistens eher unpraktische Gebäude entwerfen ist uns klar und kann bestimmt jeder mindestens 3 Beispiele aus dem Alltag nennen...
    Als ich das Praktikum angefangen habe habe ich Architektur nicht unbedingt als Kunst angesehen, sich wie ihr auch. Sie ist einfach viel zu "Normal" und an jeder Ecke zu finden...
    Nur manchmal kommt halt eine kreative Ecke, wie per schon gesagt hat. Leider viel zu selten...

    Nehmen wir doch mal von Bruno Taut die Alpine Architektur, also ich finde allein schon zeichnerisch ist dieses Werk sehr beeindruckend, und natürlich von der Idee an sich... ;-)
    Meistens sind es halt auch die Dinge die für die Schublade gezeichnet werden, die dann erst zeigen wie kreativ solche Menschen sind. Deshalb finde ich lohnt sich ein Besuch in einem Archiv auch mal zur "Inspirationsgewinnung", ohne jetzt Werbung zu machen ;-)
  • Olena
    Olena
    Also ich mache ja gerade ein Praktikum in der Akademie der Künste in Berlin, in der Archivabteilung Baukunst.

    Ich gratuliere Sie zu der bevorstehenden Arbeitslosigkeit.


    Würde mich mal interessieren ob es hier solche Leute gibt, denn ich weiß aus nächster Nähe das auch Architekten Große Künstler sein können!Eigentlich auch sind.Oder anders gefragt, hat von euch schon mal einer daran gedacht ein Gebäude oder ähnliches zu entwerfen?

    Ich habe zwei mal Architektur studiert, ein mal auf B.A. und ein mal auf Dipl.-Ing. Gearbeitet als Architektin habe ich nie - ich wechsle zwischen zwei Extremen - Werkplanung&Detailplanung und Art Direction. Zur Zeit bin ich Art Director...mal schauen, was ich in einem Jahr bin.
    Gebäude entwerfen können Sie getrost und satt während des Studiums. Ansonsten wage ich zu bezweifeln, dass Sie (rein statistisch gesehen) je in einem Architekturbüro in das Vergnügen kommen werden, für einen Hungerlohn bei 65-Stunden-Woche kreativ zu sein. Aber ich ließ mir mal sagen - es gibt Ausnahmen...
    Das ganze Frankreich hat nicht mal so viel Architekten, wie es in Baden.Württember alleine gibt und das ist kein Märchen.
  • rekffeos
    Dafuer aber um so mehr Bauingenieure...
    Ist nicht auch das wahrzeichen Paris von einem Ingenieur BTP entworfen und relisiert worden ???
  • rep
    architekten braucht eh kein mensch.
    ein statiker mit phantasie reicht allemal.

    :)))
  • iriJ
    architekten braucht eh kein mensch.
    ein statiker mit phantasie reicht allemal.


    Statiker mit Phantasie - das ist ja wie ein Bankvorstand mit Gewissen. ;)

    Die beste Mischung für einen ambitionierten Handwerksbetrieb ist, ein Architekt mit Visionen mit ein bodenständiger Bauingeneur als Bauleitung in Verbindung mit einem pünktlich zahlenden Bauherrn.

    Statiker zerstören Träume ;)))
  • rekffeos
    Waehrend des Bauingenieurstudiums mussten
    wir damals die BVB (Bauvorlageberechtigung)
    machen, da gingen ganze zwei Semester drauf, die meisten hats angekotzt, ich musste dreimal meine Entwuerfe vorlegen, da n´Tuscheklexer, da die Linie zu dick, da zu duenn, neee, wir leben in einer arbeitsteiligen Welt, das ist gut so...

    Faktum ist aber auch, dass meistens sog. Ingenieurbauwerke zu Wahrzeichen einer Stadt werden,
    San Franzisco=Golden-Gate
    London=Tower-Bridge B
    Paris=Eifelturm
  • ehcsriKenienitllankrev
    @ olena
    warum bist du so zynisch? hab ich was gesagt das ich architektur studiere?
    was hat das ich ein praktikum mache mit arbeitslosigkeit zu tun? ich fange danach eine ausbildung an, nicht als architektin oder bauzeichner oder statiker sondern in einer bilbliothek, ich wollte eigentlich ins archiv aber da gibt es zu wenige ausbildungstellen...
    also bitte nicht so zynisch
    außerdem war das nicht das thema oder?

    also findet ihr alle das bauingenieure bedeutsamere werke hinterlassen?
    naja kann schon sein...
    aber was ist mit den pyramiden oder den werken der azteken? oder das Taj Machal?
    sind das nicht werke die es schon vor langer zeit gab, an die man immer noch denkt?
  • Olena
    Olena
    @ olena
    warum bist du so zynisch? hab ich was gesagt das ich architektur studiere?[...]

    Das war nicht zynisch. Zynisch wäre ich geworden, wenn Du gesagt hättest, Du würdest Architektur studieren...
  • ehcsriKenienitllankrev
    ok
    das ich nun gerade in einem Baukunstarchiv lande war nur zufall, mir ging es nur um ein archiv und nicht baukunst, naja ist ja auch egal.
    also bist du sehr unglücklich mit dem wie es für dich gelaufen ist?!
    Wolltest du denn schon immer architektur studieren?
    übrigens weiß ich wie schwierig es für einen architekten heute ist...ich kenne welche die es gerade studieren.
  • Nicole
    Na ihr macht mir ja hier Angst :(

    Bin neu hier und hab eigentlich nur mal nach Architekur forum gegoogelt, so und da les ich ganz viel Eintraege, dass man doch bloss nicht Architektur studieren sollte :)

    Mhh...bin gerade noch in den USA und werde im September zurueck nach Deutschland kommen und ein Architekturstudium beginnen :(

    also...vielen Dank fuers mut machen ;(
  • Olena
    Olena
    [...]
    Mhh...bin gerade noch in den USA und werde im September zurueck nach Deutschland kommen und ein Architekturstudium beginnen :(
    also...vielen Dank fuers mut machen ;(

    Ich wollte Dich nicht entmutigen. Schließe die Augen - was willst Du eigentlich machen? Siehst Du Dich eher als einen Menshcen, für den Pflicht Pflicht ist und daher gern getan wird? Wie sieht es bei Dir mit der Mathe aus? Bzw. mit dem allgemeinen technischen Versändnis? oder bist Du eher ein kreativer Mensch? Warst Du schon mal auf einer Baustelle? Hat es Dir dort gefallen? Hast Du räumliches Vorstellungsvermögen? Kannst Du selbstsicher Auftreten? Hast Du Durchhaltevermögen um eine 65-Stunden-Woche bei Hungerlohn zu schieben? Bist Du bereit, jede Woche etwas neues zu lernen Dein leben lang? Wie sieht es bei Dir mit Computerkenntnissen aus?
    Architektur ist schön und verändert die Erdoberfläche. Bedenke aber - es gibt es einfach zuviel Architekten. Meine ehm. Komilitonen hüpfen von einem Halb-Tag-Job in den nächsten oder zeichnen sich mit der Detailplanung dämlich. Wer nicht hüpft, der hat sich umqualifiziert - 3D-Animationen, Bauleitung, Design / Werbung. Schau in den Uni-Spiegel mal rein - es sind auf dem Markt verdammt viele Junge motivierte hochgebildete Architekten, die ihre hochfliegenden Träumen unter dem Stapel Schreiner- und Schlosser-Ausschreibungen begraben haben.

    Aber das Studium wird bestimmt Spaß machen.

    gruß, Olena
  • Olena
    Olena
    ok
    also bist du sehr unglücklich mit dem wie es für dich gelaufen ist?!

    Ich hatte keine Wahl - ich komme aus der Ukraine, dort konnte ich wegen meiner Volkszugehörigkeit nicht das studieren, was ich wollte und in Deutschland musste ich das Studium, das ich in der Ukraine mit BA-Abschluss beendet habe, noch mal wiederholen, sonst hätte ich zurück in die Schule gehen müssen. Mir wurde sogennante dämliche "fachgebundene Hochschulreife" anerkannt. Dito.
    Ihr habt aber eine Wahl.
    Wolltest du denn schon immer architektur studieren?

    nein. ich wollte immer Grafik-Design studieren. Nun ist das eher wurscht, ich arbeite jetzt endlich als Grafik-Designerin.

    übrigens weiß ich wie schwierig es für einen architekten heute ist...ich kenne welche die es gerade studieren.
    Die armen...es muss doch etwas geschehen - so was wie Quoten bei den Hochschulabsolventen oder knallharte Eignungsprüfung ...
  • ehcsriKenienitllankrev
    gibt es keine quoten ode nc's oder sonst was für "hürden für architekten?
    ich dachte, da gerade... hmm
    bei meinem archiv studiengang brauche ich ein vorpraktikum und es ist ein nc...
    das ist natürlich ein sehr spezieller studiengang aber architektur doch auch oder?

    würdet ihr, wenn ihr was zu sagen hättet, die zugangsvoraussetzungen für ein architekturstudium hochsetzen? und wenn ja, wie soll das aussehen?
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