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  • Polystyrolschnitt

  • 1ARTist
    1ARTist Polystyrolschnitt
    Moin moin Schaffende! Jetzt hab ich genug Farbe und alles was ich brauche, um Holzschnitte zu schneiden/drucken. Nun kommt der Gedanke es doch mal mit Polystyrol zu versuchen. Obwohl leichte Zweifel in mir hoch kommen. Krümelt das Zeug beim Schneiden? Gibt es Erfahrungen? Gibt es Alternativen zu Sprerrholz und üblichen Schrankrückwänden vom Sperrmüll? Erbitte sachdienliche Tipps. Merci vorab!
  • lrekcanK
    Moin Wolfgang, also Erfahrung hab ich ausschließlich mit Holz -oder Linoleumschnitt. Mit Styropor und ähnlichem habe ich noch nicht experimentiert, wäre aber sicher einen (oder mehrere) Versuch wert. Du meinst doch Styropor, oder?
  • 1ARTist
    1ARTist
    Ja meine ich ;-)
    Vielleicht hat ha doch jemand schon mal damit gearbeitet und kann mir mit Tipps eigene Mißerfolge und Jähzornattacken ersparen.

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  • Kris
    Kris
    Polysterol kruemelt nicht, ist allerdings je nach Plattendicke auch nicht ganz einfach zu schneiden, fraesen. Styropor, Styrodur schneidet man mit nem Heissdraht. (zumindest im Modellbau)
  • eppap
    Das Schneiden ist das eine, das andere ist die Standzeit der
    langwierig geschnittenen Druckvorlage. Bei Styro stelle ich
    mir vor, daß eine Auflage >1 durchaus eine Druckserie von
    Reduktionsdrucken ergibt.
    Ich habe es aber nie ausprobiert, weil es aufwendig ist und
    der Druckstock... der Druckkunststoff nicht nur beim Drucken,
    sondern auch beim Lagern derart eine abkriegen kann, daß
    Nichts mehr geht.
    Hin und Her: ich empfehle ganz einfaches Sperrholz aus dem
    Baumarkt. Das ist auch nicht einfach zu schneiden und bei
    detailreichen Schnitten, von Hand oder Walzenpresse, ist
    eine Auflage von 10 fast garantiert, was darüber hinaus geht,
    das hängt mit den Fertigkeiten der Druckperson zusammen.
  • 1ARTist
    1ARTist
    Danke für den Hinweis Paul Pappe. Mit Sperrholz und mit klassischen verleimten Holzplatten habe ich reichlich Erfahrungen in der früheren Vergangenheit gemacht. Es sollen diesmal auch nicht unbedingt große Auflagen werden. Tendenz eher Unikatdrucke bzw. Miniauflagen. Vielleicht ja auch nur bestimmte einzelne Farbdruckstöcke innerhalb eines Druckes. Mir ist wurscht, was nach dem Druck damit passiert. Nachauflagen sind nicht im Programm vorgesehen. ;-)
    Ordentlich gedruckt kann ein Sperrholzdruckstock locker über 100 Exemplare bringen. Das geht natürlich dann eher Richtung Pressendruck und weg vom aufwändigen Handabzug mit Falzbein, Reiber, Löffel & Co. ;-)
    Aber eine Presse würde Styropor wohl platt machen und die Schnittbreite quasi aufheben/löschen/zudrücken.
    Aber mit der Hand gedruckt sollten, wenn nicht mit Druckfarbe alles zugematscht wird, doch einige Drucke in erträglicher Qualität herausspringen.
    Wer hat denn nun von Euch tatsächlich schonmal mit Styropor bzw. Polystyrol geschnitten und gedruckt und kann von echten eigenen Erfahrungen berichten?
  • xylo
    xylo
    Druckstock unten, Papier oben um den Druck aufs Material zu kontrollieren. Eher Japanischer Abreiber statt Falzbein oder Löffel. Quetsche sowieso nicht. Papier zur Not etwas anfeuchten (hab ich hier irgendwo aber schon mal geschrieben, wie das gemacht wird) Eigenes Ausprobieren kann keine theoretische Anleitung ersetzen.
    Ich habe einige Materialien verwendet, zur Not kann man auch in Gipskartonplatten schneiden, aber ich bin und bleibe beim Holz. Jedenfalls kannst Du keine grosse Scharfkantigkeit bei diesem Material erwarten. Viel Glück
    PS: Hast Du auch Trockenstoff gekauft oder ausschliesslich Druckfarben?
    Signatur
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